...ich denke ich habs begriffen

  • Tatsächlich würde ich genauso wie jetzt auch mein Trinkverhalten ändern, denn ich hab jetzt gemerkt das es so nich weitergehen kann. Es ist ja nich nur Privat bescheiden dadurch, auch beruflich engt mich das ein und erschwert mir einiges. Es muss jetzt erstmal wieder Normalität in ein mein Leben kommen.


    Du hast deine Frau über einen langen Zeitraum ziemlich auflaufen lassen. Du wolltest sie nicht hören, obwohl sie versucht hat an dich ranzukommen. Die Verleugnung ist ein Wesenszug der Sucht. Sowas verletzt den Partner ungemein. Du bist in der Bringschuld. 🤷‍♀️

    Ja da hast du wohl recht...

  • Mir stellt sich da die Frage, ist das der richtige Weg von einem Partner oder gibt es da einen Weg, kann da vllt jemand aus erfahrung was zu sagen?

    Achjee... Ich habe Lust auf "Drama, Baby!" Wir kennen uns ja nicht. Alles was ich von dir habe, sind hier deine Buchstaben. Die triggern mich. Enorm.

    Zu deiner Frage: Ich bin sowohl Betroffene (multitoxisch, viele Jahre clean und trocken) als auch Angehörige. 2 Exmänner waren betroffen. Der eine Alkoholiker (schon tot), der andere drogenabhängig.

    Beide habe ich verlassen. Aus heutiger Sicht viel zu spät. Aber ich hatte nicht das Wissen von heute.

    Es gibt auch für Angehörige nicht DEN EINEN WEG. Ich hoffe jedoch für deine Frau und vor allem für eure Kinder(?), dass deine Frau sich bei einem Suchthilfeverein informiert und dort hoffentlich! Hilfe für sich selbst findet.

  • Achjee... Ich habe Lust auf "Drama, Baby!" Wir kennen uns ja nicht. Alles was ich von dir habe, sind hier deine Buchstaben. Die triggern mich. Enorm.

    Zu deiner Frage: Ich bin sowohl Betroffene (multitoxisch, viele Jahre clean und trocken) als auch Angehörige. 2 Exmänner waren betroffen. Der eine Alkoholiker (schon tot), der andere drogenabhängig.

    Beide habe ich verlassen. Aus heutiger Sicht viel zu spät. Aber ich hatte nicht das Wissen von heute.

    Es gibt auch für Angehörige nicht DEN EINEN WEG. Ich hoffe jedoch für deine Frau und vor allem für eure Kinder(?), dass deine Frau sich bei einem Suchthilfeverein informiert und dort hoffentlich! Hilfe für sich selbst findet.

    Warum auch die Buchstaben dich triggern. Ich danke dir für den Beitrag. Aber wie schon erwähnt, ich sehe mich nicht als Alkoholiker oder als Süchtig. Da fehlt noch einiges. Meine Mutter, die war auf jeden fall Alkoholikerin und Süchtig und daher, behaupte ich, kenn ich die Anzeichen.

  • Wie schon oben erwähnt bin ich mir ziemlich sicher, das es keine Sucht ist, ich habe nie das Problem auch mal nix zu trinken oder die Anzeichen die man so hat, zittern nachem aufstehen oder auf die Uhr schauen wann man das nächste trinken kann oder oder oder...

    Tatsächlich würde ich genauso wie jetzt auch mein Trinkverhalten ändern, denn ich hab jetzt gemerkt das es so nich weitergehen kann.

    Passt für mich nicht so richtig zusammen.

    Ich versuche zu verstehen, dass Du einerseits sagst Du müsstest ja gar nichts trinken und das Nüchternsein wäre für Dich komplett ok, aber andererseits doch schon mE krasse Menge konsumiert hast - OBWOHL es immer ein Problem für die Partnerin war. Wie geht das zusammen?

    Ich glaube Du hast auch eine falsche Vorstellung von Sucht. Man muss nicht erst körperlich abhängig sein und zittern oder Pegel trinken. Man kann auch psychisch abhängig sein ohne täglich zu konsumieren. Das verrückte ist, dass eine Abstinenz über längere Zeit den Blick auf die Vergangenheit doch nochmal gerade rückt.

    Beste Grüße Helga

  • Warum auch die Buchstaben dich triggern. Ich danke dir für den Beitrag. Aber wie schon erwähnt, ich sehe mich nicht als Alkoholiker oder als Süchtig. Da fehlt noch einiges. Meine Mutter, die war auf jeden fall Alkoholikerin und Süchtig und daher, behaupte ich, kenn ich die Anzeichen.

    Mir scheint es, dass du nach Ausreden und Rechtfertigungen suchst um weiter zu trinken. Vielleicht bist du ja bereit weniger zu trinken. Ob du das kannst weiß ich nicht. Kontrolliertes Trinken kann ich z.B. nicht, das würde mich ganz schnell wieder dort hin bringen, wo ich nicht mehr hin möchte. Über kontrolliertes Trinken gibt’s hier im Forum viel zu lesen.

    Du muss selbst für dich entscheiden was du machst und dann auch dahinter stehen. Wir können dir die Entscheidung nicht abnehmen. Wir können dir nur Hilfe zur Selbsthilfe geben und dich unterstützen.

    Du kannst gerne weiter so trinken wie bisher, wenn du das möchtest. Wenn es bei dir klappt weniger zu trinken, dann tue das, wenn du das für richtig hältst.

    Deine Frau sucht ihren Weg um sich selbst zu helfen. Vermutlich hat sie als deine CO ihre Grenze erkannt und möchte das so nicht mehr akzeptieren.

    Es liegt nun an dir ne klare Linie zu ziehen und ins Handeln zu kommen.

  • Für die Diagnose Alkoholabhängigkeit gibt es bestimmte Kriterien. Als abhängig gilt, bei wem während eines Jahres drei der sechs Kriterien gleichzeitigvorliegen:

    • starker Wunsch oder Zwang Alkohol zu trinken
    • verminderte Kontrollfähigkeit in Bezug auf Beginn, Ende und Menge des Konsums ✅
    • körperliches Entzugssyndrom, etwa Schwitzen oder Zittern
    • Entwicklung einer Toleranz (Dosiserhöhung) ✅
    • fortschreitende Interessenvernachlässigung zugunsten des Alkoholkonsums ✅
    • anhaltender Alkoholkonsum trotz nachweisbarer schädlicher Folgen, wie etwa Leberschädigung

    tadlos Ich hab die Haken jetzt mal dort gesetzt, wo ich sie aufgrund deiner Schilderungen sehen würde. Vielleicht überlegst du mal selbst und sei dabei ehrlich zu dir, welche der o.g. Suchtkriterien du erfüllst. Ich weiß, das ist nicht angenehm sich damit auseinanderzusetzen. Aber denk dran: Familie und Arbeit werden dir eine ehrliche Auseinandersetzung danken.

  • Hallo tadlos

    Du schreibst ja das wieder Normalität in dein Leben einkehren muss. Jetzt ist das für mich ein sehr weiterer Begriff unter dem ich mir leider nichts vorstellen kann. Die Frage ist doch letztendlich wie verfährt ein Betroffener mit dem eigenen Konsum konkret. Wenn hier kein detaillierter Plan vorliegt, der skizziert was zu tun ist, bleibt das ganze Vorhaben doch ohne jeden Sinn. Denn Normalität als solches ist dehnbar bis ans Ende der Welt.

    Einen schönen Abend noch!

  • Ich möchte dir gerne noch sagen, dass wir dich nicht davon überzeugen wollen ein nüchternes Leben anzustreben. Das muss aus dir selbst kommen. Ich hatte meinen persönlichen „Klick“ Moment. Seit dem Tag bin ich nüchtern und froh und dankbar, nicht mehr trinken zu müssen.

    Vielleicht ist es ja ne gute Idee mal zu einer Suchtberatung zu gehen.

  • Passt für mich nicht so richtig zusammen.

    Ich versuche zu verstehen, dass Du einerseits sagst Du müsstest ja gar nichts trinken und das Nüchternsein wäre für Dich komplett ok, aber andererseits doch schon mE krasse Menge konsumiert hast - OBWOHL es immer ein Problem für die Partnerin war. Wie geht das zusammen?

    Ich glaube Du hast auch eine falsche Vorstellung von Sucht. Man muss nicht erst körperlich abhängig sein und zittern oder Pegel trinken. Man kann auch psychisch abhängig sein ohne täglich zu konsumieren. Das verrückte ist, dass eine Abstinenz über längere Zeit den Blick auf die Vergangenheit doch nochmal gerade rückt.

    Das is das der Ansatz, erstmal jetzt finger weg und dann sehen was die Zukunft bringt.


    Mir scheint es, dass du nach Ausreden und Rechtfertigungen suchst um weiter zu trinken. Vielleicht bist du ja bereit weniger zu trinken. Ob du das kannst weiß ich nicht. Kontrolliertes Trinken kann ich z.B. nicht, das würde mich ganz schnell wieder dort hin bringen, wo ich nicht mehr hin möchte. Über kontrolliertes Trinken gibt’s hier im Forum viel zu lesen.

    Du muss selbst für dich entscheiden was du machst und dann auch dahinter stehen. Wir können dir die Entscheidung nicht abnehmen. Wir können dir nur Hilfe zur Selbsthilfe geben und dich unterstützen.

    Du kannst gerne weiter so trinken wie bisher, wenn du das möchtest. Wenn es bei dir klappt weniger zu trinken, dann tue das, wenn du das für richtig hältst.

    Deine Frau sucht ihren Weg um sich selbst zu helfen. Vermutlich hat sie als deine CO ihre Grenze erkannt und möchte das so nicht mehr akzeptieren.

    Es liegt nun an dir ne klare Linie zu ziehen und ins Handeln zu kommen.

    Ne kontrolliertes trinken seh ich da auch nich, wie oben geschrieben, ersma Finger weg und dann weiterschauen. aber danke für deine Worte.


    Für die Diagnose Alkoholabhängigkeit gibt es bestimmte Kriterien. Als abhängig gilt, bei wem während eines Jahres drei der sechs Kriterien gleichzeitigvorliegen:

    • starker Wunsch oder Zwang Alkohol zu trinken
    • verminderte Kontrollfähigkeit in Bezug auf Beginn, Ende und Menge des Konsums ✅
    • körperliches Entzugssyndrom, etwa Schwitzen oder Zittern
    • Entwicklung einer Toleranz (Dosiserhöhung) ✅
    • fortschreitende Interessenvernachlässigung zugunsten des Alkoholkonsums ✅
    • anhaltender Alkoholkonsum trotz nachweisbarer schädlicher Folgen, wie etwa Leberschädigung

    tadlos Ich hab die Haken jetzt mal dort gesetzt, wo ich sie aufgrund deiner Schilderungen sehen würde. Vielleicht überlegst du mal selbst und sei dabei ehrlich zu dir, welche der o.g. Suchtkriterien du erfüllst. Ich weiß, das ist nicht angenehm sich damit auseinanderzusetzen. Aber denk dran: Familie und Arbeit werden dir eine ehrliche Auseinandersetzung danken.

    Danke für deine Mühe. Aber bei Punkt 2 und 3 seh ich mich nicht. Bei Punkt 2 is die Menge dann garnich mehr Trinkbar wenn ich das erhöht hätte und Punkt 3 auf keinen fall sogar, denn ich hab ja wenn dann Abends getrunken und selbst dabei hab ich noch am Haus oder im Garten gearbeitet oder mit Freunden was unternommen, habe aber nie irgendetwas nicht gemacht nur damit ich trinken kann.


    Hallo tadlos

    Du schreibst ja das wieder Normalität in dein Leben einkehren muss. Jetzt ist das für mich ein sehr weiterer Begriff unter dem ich mir leider nichts vorstellen kann. Die Frage ist doch letztendlich wie verfährt ein Betroffener mit dem eigenen Konsum konkret. Wenn hier kein detaillierter Plan vorliegt, der skizziert was zu tun ist, bleibt das ganze Vorhaben doch ohne jeden Sinn. Denn Normalität als solches ist dehnbar bis ans Ende der Welt.

    Einen schönen Abend noch!

    Der Fahrplan steh und wird auch so gemacht. Das wünsche ich dir auch.


    Ich möchte dir gerne noch sagen, dass wir dich nicht davon überzeugen wollen ein nüchternes Leben anzustreben. Das muss aus dir selbst kommen. Ich hatte meinen persönlichen „Klick“ Moment. Seit dem Tag bin ich nüchtern und froh und dankbar, nicht mehr trinken zu müssen.

    Vielleicht ist es ja ne gute Idee mal zu einer Suchtberatung zu gehen.

    Das weiß ich das ihr das nicht versucht. Aber es tut gut mit Menschen darüber zu reden und die verschiedenen Ansätze zu lesen. Ich denke diesen "Klick" Moment hatte ich auch, deswegen bin ich ja hier und geh endlich offen mit der Sache um nicht wie vorher.

  • Hallo lieber tadlos und herzlich Willkommen !

    Du hast erkannt, dass der Konsum dir nicht mehr gut tut, das erste Glas (Flasche) lässt Du bereits stehen. Das ist der Anfang. Ein guter.

    Ich habe anfangs sehr viel Lektüre zum Thema gelesen, um möglichst viel über die Krankheit zu erfahren. Vielleicht hilft Dir sowas auch.

    Liebe Grüße mia

  • Guten Morgen,

    und Punkt 3 auf keinen fall sogar, denn ich hab ja wenn dann Abends getrunken und selbst dabei hab ich noch am Haus oder im Garten gearbeitet oder mit Freunden was unternommen, habe aber nie irgendetwas nicht gemacht nur damit ich trinken kann.

    außer... ja ausser z.B. dich um Deine Frau und Familie zu kümmern (die dir über einen sehr langen Zeitraum hinweg sehr deutliche Signale gesendet hatten)... da war dir das trinken dann schon bißchen wichtiger......

    ;)

  • Hallo Tadlos,

    auch von mir ein Willkommen. Du hast inzwischen ja schon jede Menge Rückmeldung bekommen.

    Wie schon oben erwähnt bin ich mir ziemlich sicher, das es keine Sucht ist, ich habe nie das Problem auch mal nix zu trinken oder die Anzeichen die man so hat, zittern nachem aufstehen oder auf die Uhr schauen wann man das nächste trinken kann oder oder oder... Ich werd das ganze jetzt mal im Auge behalten, ich werd ja jetzt hier aktiv mitlesen und schreiben, wenn ich merke das geht nicht in die Richtung wie es sollte, dann muss ich meine Rangehens weise überdenken und andere Hilfe in Anspruch nehmen. Wie heute beispielsweise, ich bin zuhause, meine Frau ist beim Schwimmen mit ihrer Freundin und "normalerweise" hätte ich jetzt schon 3 Bier weg, allerdings hab ich grad Sport gemacht, trink jetzt meinen Tee und mir gehts super, das Bier steht neben mir im Kühlschrank kalt, aber ich hab nichmals ansatzweise verlangen.

    Dazu möchte ich dann doch noch etwas schreiben.

    Nach der kurzen Zeit, die du jetzt nicht trinkst, wirst du noch nicht beurteilen können, dass du doch nicht süchtig bist.
    Dass du eine Trinkpause einlegen kannst, bedeutet nicht zwangsläufig, dass du nochmals davongekommen bist. Es kann lediglich ein Hinweis sein, dass du noch nicht körperlich in der Sucht drin steckst. Eine Art von „Liebesbeziehung“ bist du zum Alkohol offenbar schon längst eingegangen und das geht dann durchaus in Richtung „Abhängigkeit“.

    Du schreibst, dass du dich bei Punkt 2 und 3, der von Bighara eingestellten Liste nicht siehst, doch bei 10 bis 12 Bier jeden Abend kann man tatsächlich schon längst von einer Toleranzentwicklung sprechen. 10 Flaschen Bier entsprechen einer Flasche Schnaps. Re: Alkohol - Zahlen, Daten, Fakten
    Zu Punkt 3 hat dir Mojo gerade etwas geschrieben.


    Die Frage, wie du das jetzt angehen möchtest, ist nicht unberechtigt. Wie lang, meinst du denn, müsstest du jetzt dein Abstinenz-Vorhaben durchziehen, um „die Richtung“ beurteilen zu können? Nenn doch mal einen konkreten Zeitraum.

    Beste Grüße

    AmSee

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Schließe mich AmSee13 und Mojo an. Musste kurz schmunzeln, weil 10-12 Bier absolut keine Einsteigermenge sind. 😂 Das sind bei Halben 5-6 Liter. Das ist schon ordentlich.
    Und ich denke, du hast ein völlig falsches Bild vom Alkoholiker. Es gibt die so genannten funktionalen Alkoholiker: Die sind abhängig und kriegen ihren Alltag trotzdem auf die Kette. Ich hab auch nur abends getrunken. Es gibt unterschiedliche Stadien der Sucht, in denen man sich befindet.

    Vielleicht machst du dir auch mal Gedanken darüber, welche Funktion der Alkohol bei dir erfüllt. ‚Schmeckt mir halt‘ ist was zu einfach. In der Regel geht es um Betäubung. Betäubung von Gefühlen, Entspannung, Verdrängung, Einschlaffunktion…sowas halt. Lies dich da mal ein, was auf dich zutreffen könnte.

  • Zur Toleranz: der normalsterbliche Mensch hat oftmals schon am 2. Drink "zu knabbern." Spätestens beim 3., 4. oder allerallerspätestens 5. Bier ist er(/sie) total BETRUNKEN, redet nur noch Stuss - und hört auf mit trinken und beendet den Abend.. macht dann vermutlich sogar erst mal eine Pause fürs nächste halbe oder ganze Jahr.... mit dem Worten: " reicht erstmal ! Habe völlig übertrieben gestern Abend....! "

    DAS sind Menschen ohne Toleranzentwicklung.

    Solche kennen wir doch alle, oder?

    Einmal editiert, zuletzt von Mojo (12. Juni 2025 um 08:06)

  • Hallo lieber tadlos und herzlich Willkommen !

    Du hast erkannt, dass der Konsum dir nicht mehr gut tut, das erste Glas (Flasche) lässt Du bereits stehen. Das ist der Anfang. Ein guter.

    Ich habe anfangs sehr viel Lektüre zum Thema gelesen, um möglichst viel über die Krankheit zu erfahren. Vielleicht hilft Dir sowas auch.

    Liebe Grüße mia

    Das werde ich auf jeden fall machen, deswegen bin ich ja hier, damit ich soviel in Erfahrung bringen kann wie möglich.

    Guten Morgen,

    außer... ja ausser z.B. dich um Deine Frau und Familie zu kümmern (die dir über einen sehr langen Zeitraum hinweg sehr deutliche Signale gesendet hatten)... da war dir das trinken dann schon bißchen wichtiger......

    ;)

    Ja ok dann vllt zu 50%, denn ich habe immer was mit der Familie gemacht, ob Urlaub oder Ausflüge, selbst wenn ich Abends schon 1-2 Bier getrunken habe und ich gefragt wurde ich wir zusammen einen Film schauen wollen, war ich immer dabei ohne den Gedanken ans nächste.

    Ich denke auch das die Zeit zeigen wird wohin die Reise geht, also stand jetzt, sieht es aber gut aus. Ein Zeitraum von 4-6 Monate sollte reichen.

  • Ein Zeitraum von 4-6 Monate sollte reichen.

    Meine Empfehlung:

    Mach sicherheitshalber mal 6 Monate draus und lass dir dabei keinerlei Hintertürchen, keine „Ausnahmen“ offen.


    Bin gespannt, was du im Laufe der Zeit für Beobachtungen machst.

    Vielleicht wirst auch du nicht gerade wenig überrascht sein, was passiert, wenn du deinem Körper keinen Alkohol mehr zuführst.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Meine Empfehlung:

    Mach sicherheitshalber mal 6 Monate draus und lass dir dabei keinerlei Hintertürchen, keine „Ausnahmen“ offen.


    Bin gespannt, was du im Laufe der Zeit für Beobachtungen machst.

    Vielleicht wirst auch du nicht gerade wenig überrascht sein, was passiert, wenn du deinem Körper keinen Alkohol mehr zuführst.

    Das spüre ich jetzt schon in den letzten Tagen und das gefühl ist sehr gut.

  • Das spüre ich jetzt schon in den letzten Tagen und das gefühl ist sehr gut.

    Wart mal ab. Da kommt gewiss noch mehr. 😉


    N bissl Sorgen mache ICH mir, weil du vor dem Stopp dermaßen viel Alkohol konsumierst hast und n kalten Entzug hinlegst. Denn das tust du gerade.
    Nimm das bitte nicht auf die leichte Schulter, auch wenn’s bislang gut gelaufen ist. Pass auf dich auf!

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Ja ok dann vllt zu 50%, denn ich habe immer was mit der Familie gemacht, ob Urlaub oder Ausflüge, selbst wenn ich Abends schon 1-2 Bier getrunken habe und ich gefragt wurde ich wir zusammen einen Film schauen wollen, war ich immer dabei ohne den Gedanken ans nächste.

    Das glaube ich dir. Sehr gerne sogar!

    Und dennoch scheint am dem Punkt ja genug im Argen zu liegen, dass Deine Frau nun beschlossen hat (zum absolut berechtigten Selbstschutz übrigens) erst mal etwas auf Abstand zu gehen. Sowas kommt nicht aus dem Nichts.

    Und, auch das Vernachlässigen von Interessen sich selbst gegenüber, also z.B. das Vernachlässigen der eigenen Gesundheit, Körpergewicht, Beruf,.... ist ein vernachlässigen von eigenen Interessen.

    Bitte nicht falsch verstehen, ich will dich jetzt nicht davon überzeugen dass du süchtig oder irgendwas anderes bist. Das kannst nur du für dich selbst beurteilen, entscheiden, erkennen, benennen,... in der Suchthilfe spricht man da heute auch vielmehr von Konsumproblematiken. Das ist viel weitgreifender, und meines Erachtens oft auch passender.

    Es ist auch nicht so entscheidend welchen Begriff genau da jemand für sich findet. Entscheidend ist ja, dass Du merkst dass es Dir nicht gut tut und dass Du daran was verändern möchtest. Rückwirkend kann man allenfalls verstehen. Leben tun wir jetzt, und nach vorne gerichtet.

    Ich finde es cool, dass du es angehst. Ich habe es ähnlich gemacht, also eher zieloffen. Mir war nur klar, es muss sich was ändern! Für mich stellte es sich nach und nach als großer Zugewinn heraus.

    Also, ich will Dich wirklich von nichts überzeugen oder so. Es ist nur so, dass bei MIR halt ein Stück weit der Eindruck entsteht, dass Du den Ernst und die Tragweite Deiner Situation noch ziemlich unterschätzt, oder das nicht wahrhaben willst.

    Bei mir kommt es ein wenig so an, dass Du den Konsum nach wie vor ziemlich "herunterspielst" und verharmlost, und, noch ein Stück weiter gedacht, dass du jetzt erst mal "eine Zeit lang" auf gut Wetter machen willst einfach um deine Frau wieder zu besänftigen...... und dann...?? ...danach?? .. welche Perspektive gibst Du Deinem Projekt? Wie soll die Lücke gefüllt und belebt werden, die bisher der Alkohol gedeckelt hat?

    Sorry, ich will dich damit nicht angreifen oder so, dass liegt mir fern. Es ist nur ganz offen und ehrlich von mir geschrieben, als Reflektion von mir her sozusagen... ich hoffe, dass ich dir damit nicht zu nahe trete.

    LG, Mojo

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