Ich war früher ein sehr extrovertierter Typ, ständig mit anderen auf Feiern oder sonstigen Aktivitäten. Dachte auch, dass das ein normales Leben sei. Heute bin ich am liebsten allein oder mit meinem Partner und finde das völlig ok. Was soll denn normal sein? Ich mag die meisten Menschen nicht - die Meisten sind oberflächlich und dämlich. Ich hab keine Lust mich über Belanglosigkeiten unterhalten zu müssen. Was andere als normal erklären wollen, finde ich unbedeutend. Solange Du Dich mit Deiner Frau wohlfühlst, ist doch alles ok.
Es gibt aber auch Menschen, die andere um sich herum benötigen. Finde mal für Dich heraus, was es genau ist - die Aussage es sei nicht normal alleine zu sein oder der Wunsch nach anderen Menschen für... ja für was eigentlich? Was genau fehlt Dir an anderen Menschen, beschreib das mal. Als Gesundheitsprävention gegen Demenz kann man auch andere Dinge machen, zB. eine Sprache oder ein Instrument lernen oder regelmäßig ins Fitnesscenter.
Seit ich nicht mehr trinke, setze ich die ganzen Dinge um, die ich früher immer mal machen wollte - also "irgendwann" oder "später" mal machen wollte. Später ist jetzt! Mach doch die Fernreise oder Wanderung. Wie wäre denn Deine Abenteuerreise? Eine Fernreise mit dem Flugzeug? Eine mehrtägige Wandertour mit Hüttenübernachtung? Eine Rundereise im Wohnmobil? Eine Fahrradtour, also Bikepacking? Oder eine Kreuzfahrt? Wie alt bist Du denn, dass das nicht mehr geht? 100? Ich hab gerade letztens wieder eine Doku über eine 80jährige gesehen, der die Alpen zu Fuß überquert.