Beiträge von tadlos

    Hallo tadlos

    Natürlich weiß ich nicht wie AmSee13 dieses tiefer gehen für sich erlebt hat. Bei mir hat es sich ungefähr so abgespielt. Ich gab dem Alkohol vielleicht 25 bis 30% und dachte halt darüber hinaus bin ich ganz normal und passabel mit all den Rollen die ich sonst im Alltag so spielte. Als ich dann trocken wurde fielen zuerst mal viele Hindernisse weg. Es klappte einfach vieles besser. So langsam begann ich Gefallen zu finden an diesem neuen Aussichten, spürte jedoch in mir dass ich da schon mal genauer hinschauen musste auf meine Denkschematas und Glaubenssätze in Verbindung mit dem Alkohol. Und ungefähr zwei Monate nachdem ich das Trinken aufgehört hatte war da so eine Art hindurchgehen für mich. Ich sah meinen Konsum und mein bisheriges Leben und war schockiert als ich fast leibhaftig dem begegnete wer ich denn wirklich war. Durchtränkt zu 100%. So deprimierend wie es sich vielleicht anhört kann ich nachträglich sagen dass war der Durchbruch. Denn von dem Zeitpunkt an fiel sehr viel von mir ab was so an psychischen Ballast vorhanden war. Der Alkohol verlor seinen Schrecken. Denn ich wusste jetzt um meine Rolle.

    Ich heiße Brant und bin ... und vorher wusste ich das doch nicht. Echt erstaunlich. So war es.

    Ok das klingt sehr einsichtig... Ich hoffe das ich in ein paar Monaten auch weiter oder weiser bin als jetzt... Danke für deine Wort.


    Ich sag’s mal so: Das ist jetzt auch nicht zu erwarten, dass du das schon sagen kannst.

    Ich selbst habe solche Erfahrungsberichte anderer übrigens zum Anlass genommen, mal genauer bei mir selbst hinzuschauen.

    Und genau das is mein Plan hier Berichte, Berichte, Berichte....

    Ich kann nicht an zwei Händen abzählen wie oft ich das gemacht habe, ich habe das zigmal durch. Auch mal 2 Monate - um dann vor mir zu der Erkenntnis zu kommen: ES GEHT! Ich bin kein Alki, also wieder zurück zur Tagesordnung - weitertrinken. Dann hatte ich irgendwann wieder das ungute Gefühl es wäre vielleicht doch nicht alles in Ordnung - schnell mal wieder ne (Rechtfertigungs-)Pause eingeschoben. Aber Moment, nächste Woche ist auch noch die Geburtstagsparty. Dann höre ich erst danach auf. Was für ein krankes Mindset.

    Ich glaube die letzten 20 Jahre habe ich immer wieder mit dieser Erkenntnis meinen Konsum schöngeredet. Auch durch die Tatsache, dass ich keine Toleranz entwickeln konnte. Denn Alkis sind die, die sich zwei Flaschen Wein oder Schnäpse reinschrauben.

    In meinem persönlichen wissenschaftlichen Experiment bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass 6 Monate schon das Minimum sind, aber 1 Jahr Nüchternheit komplett das Denken verändert.

    Ich beantworte hiermit mal direkt die beiden letzten weils ziemlich das gleiche beinhaltet. Ich kann noch nich sagen was nach den 6 Monaten ist, es kann auch sein das ich sage: Hey ich mach weiter oder ich kann behaupten, ich habs geschafft.

    Wart mal ab. Da kommt gewiss noch mehr. 😉


    N bissl Sorgen mache ICH mir, weil du vor dem Stopp dermaßen viel Alkohol konsumierst hast und n kalten Entzug hinlegst. Denn das tust du gerade.
    Nimm das bitte nicht auf die leichte Schulter, auch wenn’s bislang gut gelaufen ist. Pass auf dich auf!

    Ja ich hatte auch sorgen ob das gut geht von heute auf morgen, aber wie gesagt im Moment, geht es echt gut. Danke für deine Worte.


    Ich mach da mal ne kurz Antwort raus. Meine Perspektive diese Lücke zu füllen ist der Sport, ich hab früher viel Sport getrieben und habe jetzt seit 5 Tage wieder richtig angefangen Diszipliniert zu Trainieren und das is mein Ventil. Keine Sorge mit dem zu nahe treten, ich kann einiges ab und bin ja auch hier um zu reden.

    Meine Empfehlung:

    Mach sicherheitshalber mal 6 Monate draus und lass dir dabei keinerlei Hintertürchen, keine „Ausnahmen“ offen.


    Bin gespannt, was du im Laufe der Zeit für Beobachtungen machst.

    Vielleicht wirst auch du nicht gerade wenig überrascht sein, was passiert, wenn du deinem Körper keinen Alkohol mehr zuführst.

    Das spüre ich jetzt schon in den letzten Tagen und das gefühl ist sehr gut.

    Hallo lieber tadlos und herzlich Willkommen !

    Du hast erkannt, dass der Konsum dir nicht mehr gut tut, das erste Glas (Flasche) lässt Du bereits stehen. Das ist der Anfang. Ein guter.

    Ich habe anfangs sehr viel Lektüre zum Thema gelesen, um möglichst viel über die Krankheit zu erfahren. Vielleicht hilft Dir sowas auch.

    Liebe Grüße mia

    Das werde ich auf jeden fall machen, deswegen bin ich ja hier, damit ich soviel in Erfahrung bringen kann wie möglich.

    Guten Morgen,

    außer... ja ausser z.B. dich um Deine Frau und Familie zu kümmern (die dir über einen sehr langen Zeitraum hinweg sehr deutliche Signale gesendet hatten)... da war dir das trinken dann schon bißchen wichtiger......

    ;)

    Ja ok dann vllt zu 50%, denn ich habe immer was mit der Familie gemacht, ob Urlaub oder Ausflüge, selbst wenn ich Abends schon 1-2 Bier getrunken habe und ich gefragt wurde ich wir zusammen einen Film schauen wollen, war ich immer dabei ohne den Gedanken ans nächste.

    Ich denke auch das die Zeit zeigen wird wohin die Reise geht, also stand jetzt, sieht es aber gut aus. Ein Zeitraum von 4-6 Monate sollte reichen.

    Passt für mich nicht so richtig zusammen.

    Ich versuche zu verstehen, dass Du einerseits sagst Du müsstest ja gar nichts trinken und das Nüchternsein wäre für Dich komplett ok, aber andererseits doch schon mE krasse Menge konsumiert hast - OBWOHL es immer ein Problem für die Partnerin war. Wie geht das zusammen?

    Ich glaube Du hast auch eine falsche Vorstellung von Sucht. Man muss nicht erst körperlich abhängig sein und zittern oder Pegel trinken. Man kann auch psychisch abhängig sein ohne täglich zu konsumieren. Das verrückte ist, dass eine Abstinenz über längere Zeit den Blick auf die Vergangenheit doch nochmal gerade rückt.

    Das is das der Ansatz, erstmal jetzt finger weg und dann sehen was die Zukunft bringt.


    Mir scheint es, dass du nach Ausreden und Rechtfertigungen suchst um weiter zu trinken. Vielleicht bist du ja bereit weniger zu trinken. Ob du das kannst weiß ich nicht. Kontrolliertes Trinken kann ich z.B. nicht, das würde mich ganz schnell wieder dort hin bringen, wo ich nicht mehr hin möchte. Über kontrolliertes Trinken gibt’s hier im Forum viel zu lesen.

    Du muss selbst für dich entscheiden was du machst und dann auch dahinter stehen. Wir können dir die Entscheidung nicht abnehmen. Wir können dir nur Hilfe zur Selbsthilfe geben und dich unterstützen.

    Du kannst gerne weiter so trinken wie bisher, wenn du das möchtest. Wenn es bei dir klappt weniger zu trinken, dann tue das, wenn du das für richtig hältst.

    Deine Frau sucht ihren Weg um sich selbst zu helfen. Vermutlich hat sie als deine CO ihre Grenze erkannt und möchte das so nicht mehr akzeptieren.

    Es liegt nun an dir ne klare Linie zu ziehen und ins Handeln zu kommen.

    Ne kontrolliertes trinken seh ich da auch nich, wie oben geschrieben, ersma Finger weg und dann weiterschauen. aber danke für deine Worte.


    Für die Diagnose Alkoholabhängigkeit gibt es bestimmte Kriterien. Als abhängig gilt, bei wem während eines Jahres drei der sechs Kriterien gleichzeitigvorliegen:

    • starker Wunsch oder Zwang Alkohol zu trinken
    • verminderte Kontrollfähigkeit in Bezug auf Beginn, Ende und Menge des Konsums ✅
    • körperliches Entzugssyndrom, etwa Schwitzen oder Zittern
    • Entwicklung einer Toleranz (Dosiserhöhung) ✅
    • fortschreitende Interessenvernachlässigung zugunsten des Alkoholkonsums ✅
    • anhaltender Alkoholkonsum trotz nachweisbarer schädlicher Folgen, wie etwa Leberschädigung

    tadlos Ich hab die Haken jetzt mal dort gesetzt, wo ich sie aufgrund deiner Schilderungen sehen würde. Vielleicht überlegst du mal selbst und sei dabei ehrlich zu dir, welche der o.g. Suchtkriterien du erfüllst. Ich weiß, das ist nicht angenehm sich damit auseinanderzusetzen. Aber denk dran: Familie und Arbeit werden dir eine ehrliche Auseinandersetzung danken.

    Danke für deine Mühe. Aber bei Punkt 2 und 3 seh ich mich nicht. Bei Punkt 2 is die Menge dann garnich mehr Trinkbar wenn ich das erhöht hätte und Punkt 3 auf keinen fall sogar, denn ich hab ja wenn dann Abends getrunken und selbst dabei hab ich noch am Haus oder im Garten gearbeitet oder mit Freunden was unternommen, habe aber nie irgendetwas nicht gemacht nur damit ich trinken kann.


    Hallo tadlos

    Du schreibst ja das wieder Normalität in dein Leben einkehren muss. Jetzt ist das für mich ein sehr weiterer Begriff unter dem ich mir leider nichts vorstellen kann. Die Frage ist doch letztendlich wie verfährt ein Betroffener mit dem eigenen Konsum konkret. Wenn hier kein detaillierter Plan vorliegt, der skizziert was zu tun ist, bleibt das ganze Vorhaben doch ohne jeden Sinn. Denn Normalität als solches ist dehnbar bis ans Ende der Welt.

    Einen schönen Abend noch!

    Der Fahrplan steh und wird auch so gemacht. Das wünsche ich dir auch.


    Ich möchte dir gerne noch sagen, dass wir dich nicht davon überzeugen wollen ein nüchternes Leben anzustreben. Das muss aus dir selbst kommen. Ich hatte meinen persönlichen „Klick“ Moment. Seit dem Tag bin ich nüchtern und froh und dankbar, nicht mehr trinken zu müssen.

    Vielleicht ist es ja ne gute Idee mal zu einer Suchtberatung zu gehen.

    Das weiß ich das ihr das nicht versucht. Aber es tut gut mit Menschen darüber zu reden und die verschiedenen Ansätze zu lesen. Ich denke diesen "Klick" Moment hatte ich auch, deswegen bin ich ja hier und geh endlich offen mit der Sache um nicht wie vorher.

    Achjee... Ich habe Lust auf "Drama, Baby!" Wir kennen uns ja nicht. Alles was ich von dir habe, sind hier deine Buchstaben. Die triggern mich. Enorm.

    Zu deiner Frage: Ich bin sowohl Betroffene (multitoxisch, viele Jahre clean und trocken) als auch Angehörige. 2 Exmänner waren betroffen. Der eine Alkoholiker (schon tot), der andere drogenabhängig.

    Beide habe ich verlassen. Aus heutiger Sicht viel zu spät. Aber ich hatte nicht das Wissen von heute.

    Es gibt auch für Angehörige nicht DEN EINEN WEG. Ich hoffe jedoch für deine Frau und vor allem für eure Kinder(?), dass deine Frau sich bei einem Suchthilfeverein informiert und dort hoffentlich! Hilfe für sich selbst findet.

    Warum auch die Buchstaben dich triggern. Ich danke dir für den Beitrag. Aber wie schon erwähnt, ich sehe mich nicht als Alkoholiker oder als Süchtig. Da fehlt noch einiges. Meine Mutter, die war auf jeden fall Alkoholikerin und Süchtig und daher, behaupte ich, kenn ich die Anzeichen.

    Tatsächlich würde ich genauso wie jetzt auch mein Trinkverhalten ändern, denn ich hab jetzt gemerkt das es so nich weitergehen kann. Es ist ja nich nur Privat bescheiden dadurch, auch beruflich engt mich das ein und erschwert mir einiges. Es muss jetzt erstmal wieder Normalität in ein mein Leben kommen.


    Du hast deine Frau über einen langen Zeitraum ziemlich auflaufen lassen. Du wolltest sie nicht hören, obwohl sie versucht hat an dich ranzukommen. Die Verleugnung ist ein Wesenszug der Sucht. Sowas verletzt den Partner ungemein. Du bist in der Bringschuld. 🤷‍♀️

    Ja da hast du wohl recht...

    Aber mal ne andere Frage... Wie sollte sich der Partner in so einer Situation verhalten, ich habe in den letzten Jahren meiner Frau viel zugemutet wegen dem Trinken. Ich war nie gewalttätig, aber ich hab halt andere Dumme dinge getan, wenn sie mir das aufgezeigt das ich Zuviel getrunken habe sie ausgelacht und einfach gegangen. Es kam oft zum Streit wo dann halt auch beleidigt wurde und ich hab das immer als lächerlich empfunden wie sie reagiert hat, weil ich dachte es is nich so wie sie das sieht und habe ihr auch immer vorgehalten das "wenn das ihr einziges Problem ist" das ich trinke, is das lächerlich. Sie hat mir auch immer gesagt das ich ein Alkoholproblem habe, aber ich hab das bis Dato nie so gesehen. Seit letzter Woche ist sie nun der Meinung das sie nun erstmal Zeit für sich braucht und ist viel mit ihren Freundinnen unterwegs und ist auf abstand. Wir reden noch normal miteinander und planen Sachen, aber halt mehr wie Bruder und Schwester oder wie in ner WG nich wie in einer Ehe, auch das in den Arm nehmen oder ähnliches macht sie nicht mehr. Ihre aussage ist ich soll das jetzt erstmal alleine anfangen und dann ist sie dabei... Mir stellt sich da die Frage, ist das der richtige Weg von einem Partner oder gibt es da einen Weg, kann da vllt jemand aus erfahrung was zu sagen?

    Also bei Abstinenz verlierst du jede Menge kg. Wenn du statt saufen dann noch Sport machst, dann nimmst du von ganz alleine ab. Alkohol hat viele Kalorien und verursacht den häßlichen Bier- od. Weinbauch. Auch das aufgedunsene Gesicht wird schmaler.

    Probier doch mal aus ob du einfach so, den Alk über einen längeren Zeitraum weg lassen kannst. Wenn das nicht funktioniert, weißt du auch direkt dass du Alkoholiker bist. Dann bist du schon in der Suchtspirale.

    Bei 12 Bier am Abend liegt da die Vermutung nahe, dass du schon in der Alkoholsucht steckst.

    Sport mach ich so oder so, alleine durch den Beruf. Ich habe auch erst an einer Sucht gedacht, aber ich habe jetzt seit Samstag nix getrunken und habe kein Bedürfnis und mir geht es super.


    Ich danke dir für deine Wort. Wie schon oben erwähnt bin ich mir ziemlich sicher, das es keine Sucht ist, ich habe nie das Problem auch mal nix zu trinken oder die Anzeichen die man so hat, zittern nachem aufstehen oder auf die Uhr schauen wann man das nächste trinken kann oder oder oder... Ich werd das ganze jetzt mal im Auge behalten, ich werd ja jetzt hier aktiv mitlesen und schreiben, wenn ich merke das geht nicht in die Richtung wie es sollte, dann muss ich meine Rangehens weise überdenken und andere Hilfe in Anspruch nehmen. Wie heute beispielsweise, ich bin zuhause, meine Frau ist beim Schwimmen mit ihrer Freundin und "normalerweise" hätte ich jetzt schon 3 Bier weg, allerdings hab ich grad Sport gemacht, trink jetzt meinen Tee und mir gehts super, das Bier steht neben mir im Kühlschrank kalt, aber ich hab nichmals ansatzweise verlangen. Achja und zu den Steaks... da geb ich dir recht :D

    Moinsen. Ich sage auch mal: Gut, dass du den Mut gefunden hast, hier zu lesen und zu schreiben 🤘

    Was ist dein Ansatz? Entzug in einer Klinik? Dann wäre der Hausarzt w/m/d die beste erste Anlaufstelle. "Kalter Entzug" zuhause kann gefährlich werden.

    also tatsächlich, bin ich schon mittendrin, ich habe von letzten montag bis heute "nur" am samstag 3 bier getrunken. ich denke nich das ich nen entzug brauche.


    Warst du denn schon mal hier bei uns? Oder sprichst du jetzt von einem anderen Forum. Es gibt wohl noch ein anderes, wo es vielleicht zu Verwechslungen kommt.

    Hier bist du jedenfalls Willkommen.

    Was sind denn deine Pläne? Deinen Konsum überdenken oder zu reduzieren oder möchtest du gar keinen Alkohol mehr trinken?

    ne hier war ich noch nicht, das war nen anderes forum. auf jedenfall ganz stark reduzieren, über das überdenken bin ich schon hinaus und garkein alkohol mehr... das denke ich eher weniger, ich trinke ja nich des trinken wegens, sondern weil ichs mag, also der geschmack, ist halt wie guten steak ^^


    tadlos

    Willkommen im Forum

    Du hast ja schon deutlich beschrieben was dir unter den Nägeln brennt. Jetzt stellt sich natürlich für mich die Frage was du für Vorstellungen hast um den Kopf wieder aus der Schlinge zu ziehen. Während meiner Trinkerei habe ich immer irgendwie unbewusst gehofft dass jemand kommt um mich zu retten. Da war aber niemand. Erst als ich den Entschluss fasste da gehe ich jetzt durch änderte sich mein Leben und der Griff zur Flasche gehörte der Vergangenheit an. Ich hoffe dass du jetzt an diesem Punkt bist wo du erkennst dass es nicht mehr tiefer gehen muss und du bereit für den langen Weg zurück zu dir selbst bist.

    Hierfür wünsche ich dir alles Gute.

    Brant

    ja der entschluss steht! ich danke dir.


    Das war genau meine Menge. Nicht mehr, aber leider auch nicht weniger. Wenn für das Abendritual nur noch 1 oder 2 Bier im Haus waren, wurde ich sehr unruhig, da ich meine Entspannungsdosis damit nicht erreichen konnte. Also war klar, ich muss jetzt nochmal losfahren, bevor ich starten kann. Führerscheinverlust wollte ich nicht wiederholen.

    Für mich ist gar nicht die absolute Menge entscheidend, sondern mehr der Zwang etwas tun zu müssen. Es wird immer jemanden geben, der weniger trinkt und auch einen der viel mehr trinkt - wann ist die kritische Menge erreicht?

    Es gab bei mir diesen festen Termin in meinem Kalender, spätestens um 20:00 drei Bier reinzukippen, damit Ruhe im Kopf ist. Wenn ich an einem Abend irgendwo eingeladen gewesen und erst um 23:00 heimgekommen wäre, hätte ich mir trotzdem noch die drei reingeschüttet.

    Hast Du einen Beruf? Wie schaffst Du das den auszuüben? bei Dir sind es 12 Flaschen Bier am Tag, richtig? Oder geht das alles Abends in die Figur?

    ja ich bin voll berufstätig... abends wenn ich am wochenende zuhause bin oder urlaub habe....


    Hallo Tadlos,

    Herzlich Willkommen

    Oh ja.....dieses Forum kenne ich auch .Zu mehr als der Registrierung hat es nicht gereicht 😉.

    Schön, dass hier bist.Alleine sich in einem Forum anzumelden und den Austausch zu suchen ,zeigt Wille und kann dir Lösungsansätze zeigen .

    ja so ungefähr war es bei mir auch... ich freu mich auch auf die zeit hier, danke

    Danke Emily, ich hab mich schon mehr als in dem oder anderem Forum eingelesen.... in einem hieß es:

    "Nein, aber du erfüllst nicht die Aufnahmekriterien.
    Die sind so wie sie sind und wir diskutieren auch nicht darüber.

    Es gibt viele Online-Foren, wo du dich mit deinem Anliegen entsprechend austauschen kannst.

    Ich werde diesen Thread jetzt schliessen. Du kannst dich hier wieder melden, die Bedingungen kennst du jetzt."


    Das war der Ausschluss aus dem letzten Forum.....

    Mahlzeit,

    ich möcht mich gern vorstellen. Mein Name Ist Micha, ich bin 42 Jahre jung und so wie ich das hier lese und ich auch anscheinend viel zu spät auf meine Frau gehört habe...habe ich zu 100% ein Alkoholproblem... Wenn es "nur" ein Kasten pro Woche wär, würd ich mir keine sorgen machen...Ich will hier nichts klein reden, also bitte nicht falsch verstehen... Aber son Kasten hab ich in 2 Tagen leer oder schneller kommt auf die Tagesform an und wann ich anfange... Ich hab aus mehreren Posts mich 1 zu 1 wiedergefunden...von mehrmals in der Woche Bier kaufen, 1 is keins, Tageslimit festlegen etc. Ich hoffe das ich hier DEN weg finde um das Problem zu lösen bzw. anzugehen und dann zu lösen, denn meine Ehe und mein Familienleben grad davon und das will ich nicht verlieren. Ich freu mich auf nette Gespräche und viel Austausch.

    MfG Micha