...ich denke ich habs begriffen

  • Mahlzeit,

    ich möcht mich gern vorstellen. Mein Name Ist Micha, ich bin 42 Jahre jung und so wie ich das hier lese und ich auch anscheinend viel zu spät auf meine Frau gehört habe...habe ich zu 100% ein Alkoholproblem... Wenn es "nur" ein Kasten pro Woche wär, würd ich mir keine sorgen machen...Ich will hier nichts klein reden, also bitte nicht falsch verstehen... Aber son Kasten hab ich in 2 Tagen leer oder schneller kommt auf die Tagesform an und wann ich anfange... Ich hab aus mehreren Posts mich 1 zu 1 wiedergefunden...von mehrmals in der Woche Bier kaufen, 1 is keins, Tageslimit festlegen etc. Ich hoffe das ich hier DEN weg finde um das Problem zu lösen bzw. anzugehen und dann zu lösen, denn meine Ehe und mein Familienleben grad davon und das will ich nicht verlieren. Ich freu mich auf nette Gespräche und viel Austausch.

    MfG Micha

  • Hallo Micha, herzlich Willkommen hier im Forum, schön dass du zu uns gefunden hast. Es ist schon mal ein guter erster Schritt, dass du deinen Alkoholkonum überdenken möchtest. Lies dich erstmal in Ruhe etwas ein. Ich wünsche dir einen guten Austausch.

  • Hallo Micha,

    schön, dass Du uns gefunden hast und Dich kurz vorgestellt hast. Ich schalte Dich gleich mal für den öffentlichen Bereich frei, dann können wir gemeinsam schauen, wie Du Dein Ziel erreichen kannst.

    Beste Grüße Helga

  • Danke Emily, ich hab mich schon mehr als in dem oder anderem Forum eingelesen.... in einem hieß es:

    "Nein, aber du erfüllst nicht die Aufnahmekriterien.
    Die sind so wie sie sind und wir diskutieren auch nicht darüber.

    Es gibt viele Online-Foren, wo du dich mit deinem Anliegen entsprechend austauschen kannst.

    Ich werde diesen Thread jetzt schliessen. Du kannst dich hier wieder melden, die Bedingungen kennst du jetzt."


    Das war der Ausschluss aus dem letzten Forum.....

  • Moinsen. Ich sage auch mal: Gut, dass du den Mut gefunden hast, hier zu lesen und zu schreiben 🤘

    Was ist dein Ansatz? Entzug in einer Klinik? Dann wäre der Hausarzt w/m/d die beste erste Anlaufstelle. "Kalter Entzug" zuhause kann gefährlich werden.

  • Warst du denn schon mal hier bei uns? Oder sprichst du jetzt von einem anderen Forum. Es gibt wohl noch ein anderes, wo es vielleicht zu Verwechslungen kommt.

    Hier bist du jedenfalls Willkommen.

    Was sind denn deine Pläne? Deinen Konsum überdenken oder zu reduzieren oder möchtest du gar keinen Alkohol mehr trinken?

  • tadlos

    Willkommen im Forum

    Du hast ja schon deutlich beschrieben was dir unter den Nägeln brennt. Jetzt stellt sich natürlich für mich die Frage was du für Vorstellungen hast um den Kopf wieder aus der Schlinge zu ziehen. Während meiner Trinkerei habe ich immer irgendwie unbewusst gehofft dass jemand kommt um mich zu retten. Da war aber niemand. Erst als ich den Entschluss fasste da gehe ich jetzt durch änderte sich mein Leben und der Griff zur Flasche gehörte der Vergangenheit an. Ich hoffe dass du jetzt an diesem Punkt bist wo du erkennst dass es nicht mehr tiefer gehen muss und du bereit für den langen Weg zurück zu dir selbst bist.

    Hierfür wünsche ich dir alles Gute.

    Brant

  • Wenn es "nur" ein Kasten pro Woche wär, würd ich mir keine sorgen machen...

    Das war genau meine Menge. Nicht mehr, aber leider auch nicht weniger. Wenn für das Abendritual nur noch 1 oder 2 Bier im Haus waren, wurde ich sehr unruhig, da ich meine Entspannungsdosis damit nicht erreichen konnte. Also war klar, ich muss jetzt nochmal losfahren, bevor ich starten kann. Führerscheinverlust wollte ich nicht wiederholen.

    Für mich ist gar nicht die absolute Menge entscheidend, sondern mehr der Zwang etwas tun zu müssen. Es wird immer jemanden geben, der weniger trinkt und auch einen der viel mehr trinkt - wann ist die kritische Menge erreicht?

    Es gab bei mir diesen festen Termin in meinem Kalender, spätestens um 20:00 drei Bier reinzukippen, damit Ruhe im Kopf ist. Wenn ich an einem Abend irgendwo eingeladen gewesen und erst um 23:00 heimgekommen wäre, hätte ich mir trotzdem noch die drei reingeschüttet.

    Hast Du einen Beruf? Wie schaffst Du das den auszuüben? bei Dir sind es 12 Flaschen Bier am Tag, richtig? Oder geht das alles Abends in die Figur?

    Beste Grüße Helga

  • Hallo Tadlos,

    Herzlich Willkommen

    Das war der Ausschluss aus dem letzten Forum...

    Oh ja.....dieses Forum kenne ich auch .Zu mehr als der Registrierung hat es nicht gereicht 😉.

    Schön, dass hier bist.Alleine sich in einem Forum anzumelden und den Austausch zu suchen ,zeigt Wille und kann dir Lösungsansätze zeigen .

    Liebe Grüße Laggard

  • Moinsen. Ich sage auch mal: Gut, dass du den Mut gefunden hast, hier zu lesen und zu schreiben 🤘

    Was ist dein Ansatz? Entzug in einer Klinik? Dann wäre der Hausarzt w/m/d die beste erste Anlaufstelle. "Kalter Entzug" zuhause kann gefährlich werden.

    also tatsächlich, bin ich schon mittendrin, ich habe von letzten montag bis heute "nur" am samstag 3 bier getrunken. ich denke nich das ich nen entzug brauche.


    Warst du denn schon mal hier bei uns? Oder sprichst du jetzt von einem anderen Forum. Es gibt wohl noch ein anderes, wo es vielleicht zu Verwechslungen kommt.

    Hier bist du jedenfalls Willkommen.

    Was sind denn deine Pläne? Deinen Konsum überdenken oder zu reduzieren oder möchtest du gar keinen Alkohol mehr trinken?

    ne hier war ich noch nicht, das war nen anderes forum. auf jedenfall ganz stark reduzieren, über das überdenken bin ich schon hinaus und garkein alkohol mehr... das denke ich eher weniger, ich trinke ja nich des trinken wegens, sondern weil ichs mag, also der geschmack, ist halt wie guten steak ^^


    tadlos

    Willkommen im Forum

    Du hast ja schon deutlich beschrieben was dir unter den Nägeln brennt. Jetzt stellt sich natürlich für mich die Frage was du für Vorstellungen hast um den Kopf wieder aus der Schlinge zu ziehen. Während meiner Trinkerei habe ich immer irgendwie unbewusst gehofft dass jemand kommt um mich zu retten. Da war aber niemand. Erst als ich den Entschluss fasste da gehe ich jetzt durch änderte sich mein Leben und der Griff zur Flasche gehörte der Vergangenheit an. Ich hoffe dass du jetzt an diesem Punkt bist wo du erkennst dass es nicht mehr tiefer gehen muss und du bereit für den langen Weg zurück zu dir selbst bist.

    Hierfür wünsche ich dir alles Gute.

    Brant

    ja der entschluss steht! ich danke dir.


    Das war genau meine Menge. Nicht mehr, aber leider auch nicht weniger. Wenn für das Abendritual nur noch 1 oder 2 Bier im Haus waren, wurde ich sehr unruhig, da ich meine Entspannungsdosis damit nicht erreichen konnte. Also war klar, ich muss jetzt nochmal losfahren, bevor ich starten kann. Führerscheinverlust wollte ich nicht wiederholen.

    Für mich ist gar nicht die absolute Menge entscheidend, sondern mehr der Zwang etwas tun zu müssen. Es wird immer jemanden geben, der weniger trinkt und auch einen der viel mehr trinkt - wann ist die kritische Menge erreicht?

    Es gab bei mir diesen festen Termin in meinem Kalender, spätestens um 20:00 drei Bier reinzukippen, damit Ruhe im Kopf ist. Wenn ich an einem Abend irgendwo eingeladen gewesen und erst um 23:00 heimgekommen wäre, hätte ich mir trotzdem noch die drei reingeschüttet.

    Hast Du einen Beruf? Wie schaffst Du das den auszuüben? bei Dir sind es 12 Flaschen Bier am Tag, richtig? Oder geht das alles Abends in die Figur?

    ja ich bin voll berufstätig... abends wenn ich am wochenende zuhause bin oder urlaub habe....


    Hallo Tadlos,

    Herzlich Willkommen

    Oh ja.....dieses Forum kenne ich auch .Zu mehr als der Registrierung hat es nicht gereicht 😉.

    Schön, dass hier bist.Alleine sich in einem Forum anzumelden und den Austausch zu suchen ,zeigt Wille und kann dir Lösungsansätze zeigen .

    ja so ungefähr war es bei mir auch... ich freu mich auch auf die zeit hier, danke

  • das denke ich eher weniger, ich trinke ja nich des trinken wegens, sondern weil ichs mag, also der geschmack, ist halt wie guten steak ^^

    Wenn Du 12 Bier nach Feierabend trinkst, kann ich mir nicht vorstellen, dass es nur der Geschmack ist. Trink doch mal für ein halbes Jahr alkoholfreies Bier. Ich trinke auch gerne alkfreies Bier, habe aber festgestellt, dass es mir weniger gut schmeckt, seit ich abstinent lebe. Mein Bierkonsum ist eher mal im Hochsommer draußen, im Urlaub oder nach dem Sport.

    Beste Grüße Helga

  • Alkoholfreies Bier trinke ich auch gerne, wenn ich fahren muss zum beispiel. Abstinenz ist grad auch etwas was ich anstrebe, da ich durch den Konsum gut zugenommen habe.

    Also bei Abstinenz verlierst du jede Menge kg. Wenn du statt saufen dann noch Sport machst, dann nimmst du von ganz alleine ab. Alkohol hat viele Kalorien und verursacht den häßlichen Bier- od. Weinbauch. Auch das aufgedunsene Gesicht wird schmaler.

    Probier doch mal aus ob du einfach so, den Alk über einen längeren Zeitraum weg lassen kannst. Wenn das nicht funktioniert, weißt du auch direkt dass du Alkoholiker bist. Dann bist du schon in der Suchtspirale.

    Bei 12 Bier am Abend liegt da die Vermutung nahe, dass du schon in der Alkoholsucht steckst.

  • das denke ich eher weniger, ich trinke ja nich des trinken wegens, sondern weil ichs mag, also der geschmack, ist halt wie guten steak ^^

    Hallo tadlos, gut dass Du hier bist.

    Auch von mir ein Willkommen.

    Eine Frage sei mir gestattet: Wer bitteschön isst denn JEDEN ABEND 10 bis 12 Steak ??!!

    Um mal das Kind beim Namen zu nennen: Du steckst mittendrin, bis zum Hals tief, in einer ordentlich ausgereiften, problematischen Trinkthematik.

    Es gibt ja durchaus offene Zielstellungen(!). Sogar Konsumreduktion kann unter Umständen möglich sein. Was es JETZT aber braucht, ist definitiv mal ein deutlicher Break. Einen Schritt zurück treten, und alle Kräfte bündeln für eine nachhaltige Neuausrichtung...!

    ..., denn meine Ehe und mein Familienleben grad davon und das will ich nicht verlieren. Ich freu mich auf nette Gespräche und viel Austausch.

    ..wenn du das ganze, so wie ich es heraus zu lesen meine, auch nur ansatzweise halbherzig angehst, wird Dein Leiden - vor allem aber auch das Leiden Deiner Familie und Angehörigen - nur verlängert werden!

    Es ist gut dass Du hier bist. Wir haben das hier alle durch. Sowohl die "aktive" Zeit, mir allen Irrungen und Wirrungen, als auch den Weg da raus.

    Ich möchte Dir empfehlen, eine Suchtberatung aufzusuchen. Das persönliche Gespräch ist intensiver und geht tiefer. Die können Dir Wege aufzeigen und Hilfestellungen in allen Bereichen anbieten. Die kennen sich aus.

    Auch den Hausarzt mit einbeziehen ist nicht unwichtig. Entzug muss vielleicht gar nicht sein, es sollte aber jemand der den menschlichen Körper kennt ein Auge drauf haben, das beurteilen, beobachten und Dich begleiten.

    Zwingen kann Dich dazu natürlich niemand.

    Ich hoffe das ich hier DEN weg finde

    DEN Weg gibt es meiner Meinung nach nicht. Es gibt DEINEN Weg. Und den gilt es (wieder) zu finden. Das gelingt am besten wenn man, zumindestmal für eine Weile, nüchtern ist.

    Ich wünsch Dir alles Gute und viel gute Kraft auf Deinen Weg!!

    - Mojo -

  • Also bei Abstinenz verlierst du jede Menge kg. Wenn du statt saufen dann noch Sport machst, dann nimmst du von ganz alleine ab. Alkohol hat viele Kalorien und verursacht den häßlichen Bier- od. Weinbauch. Auch das aufgedunsene Gesicht wird schmaler.

    Probier doch mal aus ob du einfach so, den Alk über einen längeren Zeitraum weg lassen kannst. Wenn das nicht funktioniert, weißt du auch direkt dass du Alkoholiker bist. Dann bist du schon in der Suchtspirale.

    Bei 12 Bier am Abend liegt da die Vermutung nahe, dass du schon in der Alkoholsucht steckst.

    Sport mach ich so oder so, alleine durch den Beruf. Ich habe auch erst an einer Sucht gedacht, aber ich habe jetzt seit Samstag nix getrunken und habe kein Bedürfnis und mir geht es super.


    Ich danke dir für deine Wort. Wie schon oben erwähnt bin ich mir ziemlich sicher, das es keine Sucht ist, ich habe nie das Problem auch mal nix zu trinken oder die Anzeichen die man so hat, zittern nachem aufstehen oder auf die Uhr schauen wann man das nächste trinken kann oder oder oder... Ich werd das ganze jetzt mal im Auge behalten, ich werd ja jetzt hier aktiv mitlesen und schreiben, wenn ich merke das geht nicht in die Richtung wie es sollte, dann muss ich meine Rangehens weise überdenken und andere Hilfe in Anspruch nehmen. Wie heute beispielsweise, ich bin zuhause, meine Frau ist beim Schwimmen mit ihrer Freundin und "normalerweise" hätte ich jetzt schon 3 Bier weg, allerdings hab ich grad Sport gemacht, trink jetzt meinen Tee und mir gehts super, das Bier steht neben mir im Kühlschrank kalt, aber ich hab nichmals ansatzweise verlangen. Achja und zu den Steaks... da geb ich dir recht :D

  • Aber mal ne andere Frage... Wie sollte sich der Partner in so einer Situation verhalten, ich habe in den letzten Jahren meiner Frau viel zugemutet wegen dem Trinken. Ich war nie gewalttätig, aber ich hab halt andere Dumme dinge getan, wenn sie mir das aufgezeigt das ich Zuviel getrunken habe sie ausgelacht und einfach gegangen. Es kam oft zum Streit wo dann halt auch beleidigt wurde und ich hab das immer als lächerlich empfunden wie sie reagiert hat, weil ich dachte es is nich so wie sie das sieht und habe ihr auch immer vorgehalten das "wenn das ihr einziges Problem ist" das ich trinke, is das lächerlich. Sie hat mir auch immer gesagt das ich ein Alkoholproblem habe, aber ich hab das bis Dato nie so gesehen. Seit letzter Woche ist sie nun der Meinung das sie nun erstmal Zeit für sich braucht und ist viel mit ihren Freundinnen unterwegs und ist auf abstand. Wir reden noch normal miteinander und planen Sachen, aber halt mehr wie Bruder und Schwester oder wie in ner WG nich wie in einer Ehe, auch das in den Arm nehmen oder ähnliches macht sie nicht mehr. Ihre aussage ist ich soll das jetzt erstmal alleine anfangen und dann ist sie dabei... Mir stellt sich da die Frage, ist das der richtige Weg von einem Partner oder gibt es da einen Weg, kann da vllt jemand aus erfahrung was zu sagen?

  • Deine Frau will sehen, ob du es Ernst meinst. Vertrauen muss man sich erstmal wieder erarbeiten, Buddy. 🤷‍♀️ Das geht nur über den Faktor Zeit und dass deine Worte mit deinen Taten übereinstimmen.

  • Deine Frau will sehen, ob du es Ernst meinst. Vertrauen muss man sich erstmal wieder erarbeiten, Buddy. 🤷‍♀️ Das geht nur über den Faktor Zeit und dass deine Worte mit deinen Taten übereinstimmen.

    In die Richtung gingen meine Gedanken auch... Na dann lassen wir mal taten sprechen.

  • Hi tadlos

    Stell dir mal vor, du hättest keine Frau, keine Kinder, wärst Single. Würdest du dann ernsthaft etwas an deinem Trinkverhalten ändern? wenn ja, wie genau?

    Ich suchte in den letzten Jahren immer nach dem Zaubertrick, um die psychischen, körperlichen und sozialen Kollateralschäden des Saufens wegzumachen und um weitermachen zu können wie gehabt. Spoilerwarnung:

    Diesen Zaubertrick gibt's leider nicht.

    Gruss

    Tom

  • Du hast deine Frau über einen langen Zeitraum ziemlich auflaufen lassen. Du wolltest sie nicht hören, obwohl sie versucht hat an dich ranzukommen. Die Verleugnung ist ein Wesenszug der Sucht. Sowas verletzt den Partner ungemein. Du bist in der Bringschuld. 🤷‍♀️

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