Beiträge von mia

    Was mich stört, ist diese Aussage: du wirst immer Alkoholiker bleiben, immer krank, ìmmer abhängig.

    Ich liebe mein Paulchen.

    Ich hatte den Schritt getan. Mich 3 Leuten geoutet Alkoholikerin zu sein.Wurde ja von den "erfahrenen Abstinenzlern" empfohlen.

    Um sein eigenes Vorhaben zu bestärken.

    Bullshit. So was geht , wie auch bei mir, nach hinten los. Wir leben in einer Gesellschaft wo es Zahn um Zahn geht. Jeder Deiner Fehler wird genutzt um Dich fertig zu machen.

    Klar wenn man nur Zuhause sitzt und zum Hobby Stricken und Häckeln hat ist das was anderes. Aber ansonsten. Lasst es mit dem outen.

    Ich habe in meinem Hirn nochmal recherchiert warum ich anfing zu saufen.

    Es gehörte dazu. Die Mädels kamen jeden Freitag Abend zu mir. Da saßen wir dann zusammen. Herzblatt

    erst geguckt und dann ging's weiter nach dem Vorglühen. In der Dizze dann gabst nicht viel mehr. Wir gingen nicht nüchtern, aber auch nicht blöde angesoffen.

    Ich hatte meinen Partner, die nicht. Der passte so gar nicht zu mir, egal. Und im Nachhinnein erst mitbekommen dass der psychisch sehr labil war. Mit Drogen sich attracktierv machte...liebenswürdig. Auch egal, der war Sexsüchtig. Interessant für den unschuldige Mädels. Ich wusste das alles nicht.

    War für den nur ein Experiment, ob er mit Gleichaltrigen auch kann.

    Aufjedenfall hat sich die Freitagabendgang dann irgendwann aufgelöst.

    Die anderen woanders, ich alleine.

    Und von drauß herein immer wieder die Sprüche: Trink mal einen, dann geht's dir wieder besser


    ebenswürdig.

    So ist es richtig Erna.

    Einen Schritt nach dem anderen in Deinem Tempo.

    Bei meinen Anfängen wollte ich immer alles gleich aufeinmal und das sofort. Kam dann etwas dazwischen oder klappte es doch nicht wie geplant, kam der Frust und leider wieder die Flasche.

    Ich muss auch viel mehr auf körperliche Entspannung achten, bin da noch auf der Suche nach dem passenden für mich.

    LG

    150 Tage sind nichts. Und das wissen doch alle alten Hasen. Das ist ein Anfang, sicher, mehr auch nicht.

    Sorry, aus meiner eigenen Erfahrung weiss ich, dass 150 nicht reichen um zu denken abstinent zu sein

    Das mit den vielen Projekten geht mir gerade auch so. Ich werde da auch nachjustieren.

    Habe alles mögliche angefangen um herauszufinden was mir liegen könnte. Gibt da genug, aber alles nur ein bisschen? Nein.

    Der Sport soll bleiben, eine kreative Sache, und dann lieber mehr raus unter Menschen. Neue Entwicklung bei mir.

    Guten Morgen libera

    Ich glaube ich verstehe was du meinst.

    Mir geht es auch so, dass ich mich hin und wieder mit wem austauschen möchte der zumindest einen etwas ähnlichen Weg wie ich hinter und auch noch vor sich hat. Heisst, zu viel gesoffen hat, dann die Erkenntnis es besser sein zu lassen und dann der wirklich grosse Part einen neuen, anderen Weg einzuschlagen. Es ist ja nicht so, daß man einfach aufhört zu Trinken und gut isses. Nein, nach dem letzten Schluck geht die Arbeit los. Es kommen Höhen, es kommen Tiefen, alles muss neu begriffen, verstanden werden. Der Kopf ist voll, dann wieder leer, usw. usw. So was kann nur jemand nachvollziehen / nachempfinden, der wirklich auch gesoffen hat, weil er es irgendwie musste und dann ein abstinenten Leben möchte, und dafür so einiges ändern, neu justieren muss.

    Ein Kumpel beichtete ( ja, beichtete) mir wie ich letztes Jahr aufhörte, er wäre vor Jahren fast Alkoholiker geworden. Da dachte ich mir : was erzählst du mir da jetzt für ne Kacke. .....fast Alkoholiker geworden??? Was soll das sein? Und warum erzählst du mir das jetzt, nach Jahren die wir uns kennen und du seit Jahren um meine Alkoholsucht wusstest. War mir unbegreiflich und einfach eine absolut dämliche Reaktion von ihm, da seines so absolut nicht mit dem, was ich in der ersten Zeit der Abstinenz psychisch durchlebte zu tun hatte. Seines mit meinem zu vergleichen, das war einfach nur dämlich. Er hatte eine Zeitlang mit Kollegen nach Feierabend mitgesoffen, dann gemerkt,dass es ihm zu viel wird und dann aufgehört. Ich habe gesoffen, weil ich es brauchte, das sind zwei ganz paar andere Schuhe. Ich habe mein halbes Leben versoffen, der ein paar Monate. Ich war stinkesauer wie der meinte das vergleichen zu können. Das ist das Unwissen anderer.

    Und ja, da braucht es Menschen, die ähnliches hinter sich haben, wenn ich über das Thema reden möchte. Da bin ich ganz bei Dir. Und da bist Du hier genau richtig. Im privatem da jemanden zu haben fände ich auch schön, kommt vielleicht ja noch. Derzeit sehe ich mich auch noch nicht in eine reale Gruppe zu gehen.

    Seit wann lebst Du denn nun abstinent? Fiel es Dir schwer nicht mehr zu Trinken? Wie erging es Dir?

    Gruß mia

    Hallo liebe Emily.

    Ich finde es schön wie gut es Dir ohne Alkohol geht.

    Ja, es ist ein schwerer Rucksack den wir mit der Abstinenz nach und nach leeren können, um ihn dann ganz wegstellen zu können . Meiner wird Tag für Tag leichter. Ganz unter drin wuselt noch so'n bissel Krams rum, aber den bekomme ich auch noch zu packen.

    Der Weg ist das Ziel. Altes wertloses und beschwerendes werfen wir raus aus dem Rucksack, dafür füllen wir ihn mit Leichtigkeit und neuen Dingen die uns erfreuen und glücklich machen.

    Alles gute weiterhin für Deinen nüchternen, zufriedenen Weg 💕

    mia Wenn Verbesserung der Körperform für Dich n zusätzlicher Motivator zum nüchtern bleiben sein kann, warum nicht.

    Ich diäte und sporte so wie ich saufe: Extrem. Wenn, dann am Limit. Gottseidank ist das bei Sport und Ernährung gesund😅

    Naja....

    Meine Abstinenz begann auf den Tag Heute vor 7 Monaten. (Rückfälle nach 3 Monaten. )

    Ich mache Sport, nutze das Fahrrad viel öfter, das Nordic walken mit einer Stunde, die Bude bekommt viel mehr Aufmerksamkeit. Bewegung ist viel mehr da als vorher.

    Wie ich soff gab es kaum mal etwas süßes oder Knabberzeugs. Jetzt ja 😥. Habe da schon manchmal Angst wegen Suchtverlagerung.

    Bin letzte Woche deswegen auch mit diäten angefangen, vielleicht spielte das auch in meinen Tag gestern mit ein. Abstinenz vom Alkohol und nun auch keine Naschies mehr. Vielleicht alles noch zuviel an NEINS. Ich weiss es nicht.

    Hatte aber wirklich gedacht, dass die Sektkugel mit Beginn der Abstinenz schnell verschwindet, nichts da, die hält sich wacker.