Ach so, also auch kein Alk im Hustensaft oder in sonst einer Form für mich, um deine Frage vollständig zu beantworten. 😃
Heimlichtuerei oder Ehrlichkeit
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Ich nehm das sehr genau und nehme auch in Lebensmitteln keinen Alkohol zu mir
Habe mich auch dazu entschieden. Es gibt genug alkoholfreie Kuchen und Nachspeisen. Da muss ich Schwarzwälder oder Tiramisu nicht haben.
Ich persönlich handhabe das so streng, weil ich es nicht darauf ankommen lassen möchte. Ich möchte mich nicht unnötig einem Trigger aussetzen, wo keiner sein muss. Ich bin in meiner Nüchternheit standhaft und stabil, aber ich hab da für mich eine Grenze gesetzt und die gilt es zu halten.
Das ist eine kluge Einstellung meiner Meinung nach. Warum sich nem Risiko aussetzen.
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Hallo Emily,
ich mache es ähnlich, wie Sparkassen_Helga, ich achte selten darauf, viel mehr legte ich Wert auf so wenig wie möglich verarbeitete Lebensmittel und vermeide möglichst die so genannten "Hochverarbeiteten", da ist auch die Chance auf möglich enthaltenen Alkohol sehr gering bzw. ausgeschlossen.
Bewusst meide ich alles Alkoholische! Auch bei Erkältungen u.ä. versuche ich so natürlich (was die Wahl der Mittel betrifft) zu bleiben ... Tee's, Kräuter, Obst, Gemüse = gesunde Ernährung, Bewegung oder auch Ruhe, ggf. fiebersenkende "Drogen" aus dem Reich der Pflanzenwelt halfen mir schon als Kind und tun es auch heute.
Sehr selten besuche ich eine Apotheke. Doch das muss jeder selbst entscheiden.
Gute Besserung!
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Ich hatte gerade letzte Woche dieses Thema: ich war beim Zahnarzt zur Reinigung (das erste Mal seit 15 Jahren 😳) und sollte vorab den Mund spülen. Es war mir ehrlich gesagt egal, on da Alk drin ist oder nicht. Ich kann da anscheinend gut unterscheiden, Mundwasser ist Mundwasser und Schnaps ist Schnaps 😉. Tiramisu u.ä. lasse ich aber auch stehen, ich glaube, es würde mir gar nicht schmecken. Und bei Medikamenten gibt es eigentlich immer eine alkoholfreie Alternative.
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Bewusst meide ich alles Alkoholische!
Ich denke, dass ist auch wichtig. Es heißt doch, dass die Krankheit nur gestoppt werden kann. Und scheinbar gibt’s ja auch ne hohe Rückfall Quote.
Bewusst meide ich alles Alkoholische! Auch bei Erkältungen u.ä. versuche ich so natürlich (was die Wahl der Mittel betrifft) zu bleiben ... Tee's, Kräuter, Obst, Gemüse = gesunde Ernährung, Bewegung oder auch Ruhe, ggf. fiebersenkende "Drogen" aus dem Reich der Pflanzenwelt halfen mir schon als Kind und tun es auch heute.
Ich glaube auch, dass bei Erkältung Hausmittel und Tee gute Dienste leisten. Es geht auch mit Medikamenten nicht schneller weg. Und ruhen bedeutet auskurieren. Also wie ich lese, gehst du nicht leichtsinnig mit deiner Abstinenz um. Ich werde mich dann auch daran halten und gerade bei Medikamenten aufmerksam sein.
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Finde ich auch. Mundwasser spuckt man ja auch aus. Da mache ich mir keine Gedanken drum, hat mich auch noch nie getriggert oder Gedanken an Suchtdruck verursacht.
Tiramisu u.ä. lasse ich aber auch stehen,
Das schmeckt auch sehr alkoholisch. Muss ja nicht sein. Gibt ja genug andere Nachspeisen.
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Nur kurz^^ Ich schließe mich Bighara an. Ist für mich irgendwann so eine Art Automatismus geworden, also zu gucken, was drin ist. Gucke eh wegen den Kohlenhydraten. Plus: Alle ÄrztInnen wussten ziemlich von Anfang an Bescheid. War mir wichtig. Und sonst halte ich es wie Paul, erst mal Hausmittel und viel gute unverarbeitete Lebensmittel.
Mein Tipp bei Erkältung: Trinken, was reinpasst, also Wasser, Tee, am besten ein Stück Ingwer drin. Nachts mit Socken, Schal und drei Decken ins Bett. Plus ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf den Schal (nicht auf die Haut!) zum besser Luft holen können.
Gute Besserung 🍀😊
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Plus ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf den Schal (nicht auf die Haut!) zum besser Luft holen können.
Gute Idee, das probiere ich aus. Lieben Dank meine Liebe 🍀🤧
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Ich hab zur Zeit auch mit einer Erkältung zu tun… Ich kuriere das mit Tee aus frischer Ingwerwurzel und mit frischen Salbeiblättern aus unserem Garten, viel Schlaf und einem warmen Körnerkissen. Gegen die Kopfschmerzen nehme ich ab und zu ein Aspirin.
Ich setze mir auch Ingwerwasser aus Wasser und frischer Ingwerwurzel an und trinke das über den Tag verteilt.
Ggf. reibe ich mir die Brust auch mit weißem Tigerbalm ein. Ich hab auch japanisches Heilpflanzenöl da, damit benetze ich ggf. ein Tuch, um besser Luft holen zu können.
Im Umgang mit Alkohol finde ich mich sowohl in dem, was Bighara geschrieben hat, als auch in dem, was Sparkassen_Helga geschrieben hat, wieder. -
Ich esse Marzipan (I ♥️ it) und in der Herstellung von Marzipan wird Alkohol verwendet, ist allerdings nicht im Marzipan enthalten.
Ist das so? In der Zutatenliste steht Alkohol als Zutat drin, nicht als technischer Hilfsstoff. Guck mal bei Niederegger.
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Sparkassen_Helga Ja. Also, das Marzipan was ich esse, da ist Alkohol nicht als Inhaltsstoff aufgeführt, aber ich weiß halt, dass es grundsätzlich in der Produktion durchaus ne Rolle spielt. Sollte das nicht stimmen und Alkohol in einer Form im Marzipan enthalten sein, dann wären die Inhaltsstoffe des Produktes nicht korrekt auf der Packung ausgewiesen und das kann ich mir ehrlich gesagt - allein aus haftungstechnischen Gründen - nicht vorstellen. 😅
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Ich hab auch nochmal darüber nachgedacht, warum ich das so streng handhabe. Es geht mir bei nicht um den Trigger durch den Alkohol, sondern um das Einhalten der von mir gesteckten Grenzen. Als ich mit dem Trinken aufgehört habe, habe ich mir selbst diese Grenze gesetzt, dass ich keinen in Lebensmittel enthaltenen Alkohol konsumieren werde. Gerade am Anfang ist das Einhalten von Grenzen extrem wichtig, da eine Verschiebung dieser Grenzen wieder an den Konsum und an die Sucht selbst heranführt. Die Grenze diente meinem Schutz. Es geht um die Aufrechterhaltung der Grenze. Sie erfüllt zwar nicht mehr den ursprünglichen Zweck, weil ich nicht mehr instabil bin, aber sie ist mir zur Routine geworden und ist in meiner Nüchternheit ein Ausdruck meiner Stabilität und Standhaftigkeit.
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Hallo zusammen,
auch ich esse hin und wieder Marzipan.
Was triggert mich da, was löst da etwas in mir aus?
Die 0,2 bis 0,6 Gramm Alkohol pro 100 g Marzipan (1 Marzipanbrot) oder das ich das weiß, dass Alkohol enthalten sein könnte?
Oder eine Banane, ca. 120 g, sehr reif, kann ca. 0,1 g Ethanol enthalten ... bemerke ich das überhaupt?
Ein Bier hat auf 0,5 l (500 ml) oder 0,2 l Wein ca. 20 g reinen Alkohol, also 200 mg - das merkt man sehr wohl, selbst wenn man es nicht weiß.
Ich müsste also 100 Marzipanbrote (entspricht 1 kg =/~ 20 bis 60 g) in der gleichen Zeit vertilgen, wie ein Glas Bier oder ein Glas Wein ... auch wieder abhängig vom Körpergewicht und was sonst so verstoffwechselt (Essen) wird.
Was löst Suchdruck aus, wenn ich andere Menschen trinken sehe, der Alkohol, den ich definitiv nicht im Körper habe oder meine Gedanken?
Sicherlich, jeder Körper ist anders, anders sensibel. Einer baut schneller Alkohol ab, von uns völlig unbemerkt, einen anderen haut's schon bei geringsten Mengen aus den Latschen. Ähnlich ist es bei Blausäue (z.Bsp. Tomaten oder Leinsamen, zwar alles im Mikrogrammbereich, aber dennoch vorhanden ) oder anderen Giften.
Suchtdruckt ist doch das Problem vieler oder die Angst Suchtdruck zubekommen, wenn das auch ohne Alkohol funktioniert, nur durch unsere Denken ...
... müsste das nicht auch andersherum funktionieren???
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Es geht mir bei nicht um den Trigger durch den Alkohol
Das ist doch die alles entscheidene Frage! Was tiggert/was löst aus? Allein der Gedanke oder der Stoff selbst? Und wenn es der Stoff ist, ab wie viel Milligramm oder Mikrogramm oder überhaupt?
Auch ich vermeide alkoholhaltige Mundspülungen und andere (möglicherweise) alkoholhaltige Produkte bewusst, dennoch verfalle ich nicht "dem Wahn" immer und überall den Teufel an die Wand zu malen. Ich informiere mich, beobachte auch mich und entscheide dann.
Mir machen auch keine Schwarzwälder Kirschtorten oder Tiramisus etwas aus, ich kann sie bedenkenlos essen, ich muss es aber nicht, Marzipanbrote oder überreife Pflaumen, selbst im Joghurt oder Kefir sind oft Spuren von Alkohol enthalten.
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Ich finde die Forumulierung
dennoch verfalle ich nicht "dem Wahn" immer und überall den Teufel an die Wand zu malen.
vor dem Hintergrund des Austauschs hier despektierlich.
Die Achtsamkeit und Selbstfürsorge, von der mancher hier erzählt, hat absolut nichts mit „Wahn“ zu tun. Und es wird in diesem Zusammenhang auch nicht überall der Teufel an die Wand gemalt. Im Gegenteil ging und geht es im Austausch hier immer wieder um den achtsamen Umgang, den jeder für sich selbst im Laufe der Zeit finden muss.
Sich klare Grenzen zu setzen, wie Bighara das beschrieben hat, dient anerkanntermaßen der Selbsthilfe.
Das ist doch die alles entscheidene Frage! Was tiggert/was löst aus? Allein der Gedanke oder der Stoff selbst? Und wenn es der Stoff ist, ab wie viel Milligramm oder Mikrogramm oder überhaupt?
Stellst du diese Frage, um mal wieder eine Diskussion darüber anzuregen? Thema war das ja schon mehrfach…..
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Das ist doch die alles entscheidene Frage! Was tiggert/was löst aus? Allein der Gedanke oder der Stoff selbst? Und wenn es der Stoff ist, ab wie viel Milligramm oder Mikrogramm oder überhaupt?
Ich kann das nachvollziehen. Ich esse gerne Marzipan und habe vor Weihnachten öfter gegessen. War alles ok damit. Ich habe nicht gewusst, dass in Marzipan Alk drin sein kann.
Wenn ich jetzt wo ich das weiß wieder Marzipan esse, dann wäre es möglich, dass meine Gedanken daran Kopfkino machen.
Auch ich vermeide alkoholhaltige Mundspülungen und andere (möglicherweise) alkoholhaltige Produkte bewusst, dennoch verfalle ich nicht "dem Wahn" immer und überall den Teufel an die Wand zu malen. Ich informiere mich, beobachte auch mich und entscheide dann.
Ich finde das gut wie du es machst. Aufmerksam sein, aber nicht verrückt machen. Ausdrücke wie „dem Wahn verfallen“ oder den „Teufel an die Wand“ malen sind eben Redewendungen, die sehe ich entspannt und weiß wie das gemeint ist. Verwende ich auch mal.
Achtsamer Umgang ist gut und für mich noch sehr wichtig um meine Abstinenz weiter zu stabilisieren und zu sichern.
Habe mal bisschen im Internet recherchiert bezüglich der Rückfallquoten. Finde ich ziemlich hoch und deshalb unterschätze ich besser nichts.
Bei mir geht’s langsam Richtung 1 Jahr 😀🍀 Da wollte ich euch auch mal Danke sagen für all die Unterstützung und Begleitung auf meinem Weg. 🫶
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Ich habe nicht gewusst, dass in Marzipan Alk drin sein kann.
Bei Süßspeisen wird von der Industrie gerne sog. mehrwertiger Alkohol, der ein kalorienarmer Süßstoff ist, beigefügt. Der hat jedoch mit dem von mir missbräuchlich getrunkenen einwertigen (primitven) Alkohol nichts gemein, außer dem irritierenden Namen. Das bedeutet, dass nicht überall der für Alkoholiker gefährliche Alkohol auch tatsächlich drin ist.
Das klingt alles erst mal irritierend. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt das Zeug insgesamt weg.
Ich habe kein Problem damit, Süßspeisen oder auch mal ein Stück Marzipan zu essen. Warum? Ich habe Bier und Schnaps missbräuchlich gesoffen und nicht Marzipan oder Süßigkeiten in rauen Mengen in mich rein gestopft. Nur wenn, ein Produkt schon klassischerweise mit Trinkalkohol gepanscht ist (Klassiker z.B. Schwarzwälder oder Herren-Torte) lasse ich die Finger davon.
Auch schnüffel ich schon mal an etwas, was mir sonderbar vorkommt. Steigt typischer Trinkalkoholgeruch auf (Schnaps, Wein, Sekt oder gar Bier), dann rühre ich es nicht an.
Ich nehme auch Balsamico oder Essig, jedoch nur gelegentlich und aus geschmacklichen Gründen in sehr kleinen Mengen zu mir. Gleiches gilt für Medikamente. Mich triggert da seit rund 10 Jahren exakt gar nichts. Warum? S.o.
Was mich jedoch sofort triggert ist alkoholarmes/-freies Bier. Daher packe ich das nicht an.
Alles was aussieht wie Alkohol, riecht wie Alkohol und schmeckt wie Alkohol (gemeint ist der einwertige Alkohol, den ich früher gesoffen habe) ist für mich tabu.
Das ist mein Weg, auf dem ich prima klar komme.
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Alles was aussieht wie Alkohol, riecht wie Alkohol und schmeckt wie Alkohol (gemeint ist der einwertige Alkohol, den ich früher gesoffen habe) ist für mich tabu.
Danke für deinen Beitrag.
Und dein Satz ist auch ne tolle Richtlinie, das merke ich mir.
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Und dein Satz ist auch ne tolle Richtlinie, das merke ich mir.
Ist nicht von mir, sondern von meinem ehemaligen Therapeuten im Rahmen der Gruppenrunde.
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Alles was aussieht wie Alkohol, riecht wie Alkohol und schmeckt wie Alkohol (gemeint ist der einwertige Alkohol, den ich früher gesoffen habe) ist für mich tabu.
Das ist doch eine gesunde und vernünftige Einstellung!
Auch wenn ich weiß, dass bestimmte Lebensmittel Stoffe enthalten, die mir schaden könnten, meide ich sie doch auch. Da muss jetzt nicht unbedingt der Nussalergiker oder die Laktoseintolerante herhalten, doch auch sie meiden bestimmte Produkte, die ihnen nicht bekommen.
Das kann ich doch als Ex-Trinker eben so halten, ist mir eine überreife Banane, der nach Alkohol schmeckende und riechende Kuchen nicht geheuer, esse ich etwas anderes.
Selbst wenn mich die 0,3 Volumenprozent im mit Hefe gebackenen Brot oder die 0,5 Vol.% in Sauerkraut & Co. (natürliche Fermentierung durch Milchsäurebakterien) stören, esse ich sie eben nicht.
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