Wahrscheinlich half da enorm der Entzug des Führerscheins, denn das tat richtig weh.
Wodurch der Wunsch nach dem Ausstieg aus der Droge Alkohol befeuert wird, ist letztlich wurscht. Bei vielen ist es die drohende MPU, bei anderen der Druck durch Arbeitgeber und Familie. Wichtig ist, dass der Betroffene letztlich für sich selbst clean werden werden will und nicht nur für andere. Auch ist es m.E, nötig, den Gedanken aus dem Kopf zu bekommen, irgendwann gehe doch noch mal was mit dem Alk. So lange dieser Gedanke durch das Hirn geistert, wird es schwer mit dem Ausstieg. Ich gebe gerne zu, dass ich in den ersten Wochen wie selbstverständlich davon ausging, dass ich nach einer längeren Phase der Abstinenz wieder auf Null gestellt sei und dann wie andere auch, mal 1-2 Biere trinken könne. Je mehr ich mich dann mit der Krankheit befasst habe, desto rascher konnte ich den erwähnten Gedanken, ich nenne ihn den geheimen Trinkvorbehalt, verwerfen.