... nicht hin zu gehen. Was soll ich da? Zu später Stunde ...
Da gehöre ich als trocken Alkoholikerin einfach nicht mehr hin.
Ich sehe es ähnlich und auch ein bisschen anders.
Da wo Menschen sich zusammentun und ich mich nicht wohlfühle, gehe ich nicht hin, egal ob Trinker, Kiffer, Querdenker oder andere Vorlieben. Der Kaninchenzüchterverband interessiert mich nicht, auch im Wasserpfeifenlokal stört mich der Geruch, auch ein Autorennen oder der Swinger-Club begeistet mich eher wenig, sehr wenig, ähnlich ist's beim Fest der Volksmusik.
Auch will ich niemanden bekehren! ... wer bin ich denn? Wer trinken wiĺl, soll's tun, ohne mich (!), mir aber bitte nicht die Ohren volljammern oder meine Freiheit einschränken oder wenn dann ... im Rausch, irgendwelchen Blödsinn verzapft auch die Konsequenzen tragen.
Ich, Ex-Säufer, bemerkte sehr wohl, wie mir der Alkohol schadete, oft, viel zu oft, betäubte ich dieses unangenehme Gefühlt, wiederum mit Alkohol, d.h. der Jammer hörte niemals auf.
Ist die eigentliche Krankheit, nicht diese Schizophrenie, man weiß es und tut es trotzdem? Viele sagen jetzt: die Sucht! Egal, ob Alk, Zucker, Kokain etc.pp. ... all das wissen wir, die Meisten jedenfalls und tun es trotzdem und erst, wenn es nicht mehr geht bzw. div. Körpersysteme beginnen zu schwächeln, ist das Geschei groß.
Als Jungendlicher war ich noch unwissend (doof), ich lernte von den Großen, denn ich wollte auch groß/erwachsen sein.
Waren "diese Großen" nun alle unwissend oder einfach nur ignorant, doof, süchtig?