Zurück zum ersten Beitrag vom Oktober 2024 "Will ich?".
Wie jeder einzelne es schaffte,
vom Alkohol loszukommen ist jedem klar. Bei jedem etwas anders, jedoch grundsätzlich bei allen gleich:
Aufhören, durchhalten mit allen Hochs und Tiefs und sich langsam daran gewöhnen/ entwöhnen = machen, weniger labern (vorallem mit sich selbst), weniger psychologiesieren, ja, auch aushalten ... wenn's mal eng wird, der sogenannte Suchtdruck droht einem das Hirn zu sprengen!
Fakten müssen her! Genügt die Vernunft nicht, das Vorhersehen, was Alkohol aus einem macht, wenn man es übertreibt, helfen wohl nur Schmerzen bzw. die Angst davor, die Angst vor Verlust (des Arbeitsplatzes, der Familie, Füherschein, soziale Stellung/isoliert sein etc.).
Nicht saufenden Angehörigen ist das alles bewusst, nur wie bekommt man es in den Kopf des Trinkers?
So lange der Trinker keine ernsthafte Konsequenzen verspürt, es also (richtig) weh tut - gar nicht!
Da helfen auch keine "Gruselgeschichten" Dritter/hochdramatische Fallbeispiele anderer Personen, zumal man selbst (der Trinker) noch etwas benebelt ist, sei es direkt vom Alkohol oder frisch nach der Entziehungskur/Reha.
Die vermeintliche, folgenfreie/konsequenzfreie Sicherheit lässt einem wieder, erneut zu Glas greifen = alles wieder auf Anfang!
Warum ist man so "schwach", so zart besaitet, dass man lieber der Betäubung erliegt, anstatt den unangenehmen Gefühlen zu trotzen?
Mangelndes Selbstbewusstsein ... sind immer nur die Anderen, die Umstände daran schuld?