Beiträge von Paul

    Die ganze Zeit war ich nüchtern, nun bin ich trocken. Irgendwie ist das ein Unterschied.

    Ich wurde in der ersten Zeit "trocken" im Sinne von giftfrei ... so nach und nach. So wie ein Baby, welches sich langsam daran gewöhnt, eben nicht mehr einzupieseln und selbst davon begeistert ist. ^^

    So richtig nüchtern, also frei von jeglichen Gedanken an Alkohol, dass brauchte seine Zeit. Zwar war ich nach > einem Jahr rückfalllos alkoholfrei, doch hin und wieder, kam der Gedanke auf "man könnte doch mal wieder", nur eiserne Disziplin und das sich in Erinnerung rufen, wie unschön, um nicht schrecklich zu sagen, die letzten, immer häufiger werdenden Entgleisungen waren, unter Alkoholeinfluss, hielten mich zurück.

    Und wie ein Wunder ... ploppten diese Gedanken immer seltener auf. Medizinisch war ich nüchtern (giftfrei), nur im Kopf ... die Gewohnheit, Alkohol = Entspannung, das wieder loszuwerden, dauert.

    Wer sich wie bezeichnet, ob nun trocken, nüchtern, soll es nach gutdünken tun. Ich bevorzuge: alkoholfrei, für mich.

    Und muss gestehen, ich fühle mich wohl dabei.

    Hallo Loner,

    auch bei mir dauerte es über ein Jahr, bis ich diesen "Verzichtsgedanken" aus dem Kopf bekam. Hin und wieder schlich er sich wehmütig ein, die Vernunft hielt ständig dagegen. So nach und nach bemerkte ich, dass ich in Wirklichkeit auf gar nichts verzichtete, im Gegenteil, die Vorteile überwogen.

    Das hielt ich mir immer vor Augen und tatsächlich, nahmen diese Verzichtsgedanken stetig ab, bis sie gänzlich verschwunden waren.

    Wir (ich) sind eben doch alle Gewohnheitstiere, das klingt so einfach, fast schon idiotisch/irrational, doch auf mich trifft/traf es definitiv zu.

    Dadurch sind körperliche und geistige Kapazitäten freigeworden, die nun sinnvoll kanalisiert werden müssen.

    Damit scheinen viele (?) ein Problem zu haben, besonders am Anfang, in der ersten Zeit ihrer alkoholfreien Phase, sie wissen einfach nicht wie sie diese Zeit füllen können.

    Wer sich für Gott und die Welt interessiert oder Hobbys hat, sich für Freunde und/oder Familie begeistern kann, wird es wohl dankbar bemerken, was er nun alles tun kann.

    1. Ich kann nicht mehr trinken (als Verbot).

    2. Ich will nicht mehr trinken.

    3. Ich brauche nicht mehr trinken.

    Bei mir war es etwas anders: ich brauche nicht mehr trinken, Alkohol, denn nötig (notwendig) war er ja nie, ich wollte nicht mehr trinken das war mein Ziel, damit erübrigte sich Punkt 1 und 3 sowieso ... folgte man der Vernunft/Logik.

    Auch das "Suchtgedächnis" hinterfragte ich akribisch: war es das Erinnerungsvermögen des Körpers ... einmal daran gewöhnt und nun resilient für eine bestimmte Menge, ähnlich der Resilienz nach einer Impfung oder war es das, was ich mir immer wieder einredete bzw. mir eingeredet wurde: die Angst vor dem "berühmten Rückfall", der immer und überall lauert bzw. lauern könnte, ähnlich einer unberechenbaren Gefahr, die Macht des Bösen ^^ , also das was einem im Kopf 'rumgeht, ähnlich einem Phobiker, der auch immer fürchtet, dass, was auch immer, passieren könnte und die pure Furcht, sich dann ... zwangsläufig, ähnlich der selbsterfüllenden Prophezeiung, auch erfüllt.

    Ich entschied mich für Ersteres, den Gewöhnungseffekt. Als aufmerksamer Student der Biologie und Verhaltensforschung lernte ich einiges von I. P. Pawlow, D. Attenborough und div. Anderen ... war es wirklich so einfach, sich einmal antrainiertes Verhalten wieder abzutrainieren? War es wirklich nur eine Frage der Zeit, der Kontinuität? Auch des Glaubens, bei Menschen?

    Nun ist Weihnachten und Neujahr wieder vorbei.

    Und? Was hat sich geändert ... im Großen wie in Kleinen? Nix. Jedes Jahr die gleichen Hoffnungen, die gleichen *guten* Vorsätze, die man vielleicht auch im Frühjahr, Sommer oder Herbst hatte und in >350 Tagen geht's wieder los ... alle Jahre wieder -> na herzlichen Glückwunsch!🌲🚀🥳

    die Angst vor dem nächsten Rückfall ist etwas, das wohl jeder von uns kennt. ... "ich habe das selbst in der Hand".

    Ich habe es selbst in der Hand!

    Allein mit diesem Bewusstsein, kann ich doch einen Rückfall ausschließen.

    Keine fremdem Mächte bestimmen mein Handeln, keine imaginär flüstenden Flaschen, Gläser versuchen mich zu überreden, auch muss ich nicht trinken, weil ich am Verdursten bin.

    Kein Verkehrsteilnehmer nötigt mich, auch werde ich nicht sofort sterben, wenn ich nichts trinke ... warum will das keiner begreifen ... dass es so einfach ist?

    Wenn ich vor einer Sache Angst habe, dann laufe ich vielleicht davor weg, weil ich eben Angst habe und mich der "Konfrontation" nicht stellen will. Doch die Ursache meiner Angst bleibt bestehen, denn sie verschwindet nicht dadurch, dass ich ihr aus dem Weg gehe.

    Alkohol ist doch nur Mittel zum Zweck, um eine Angst, ein Problem zu betäuben ... dem zu entfliehen. Ist man sich dessen bewusst, dass das Problem bleibt - welches auch immer (Unzufriedenheit, Einsamkeit, mangelnde Akzeptanz etc.pp.) - , weiß man zwar für den Moment ... der Betäubung, denn etwas anderes ist es ja nicht (Alkohol), sind die Probleme zwar kurzzeitig verschwunden, doch mehr auch nicht!

    Wenn ich mit meinem Problem zurechtkomme und mir dessen bewusst bin, dass Alkohol absolut nichts verändert, mal abgesehen von div. köperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen, müsste auch die Furcht vor Alkohol schwinden.

    Welche Anlässe/Probleme erzeugen also den Wunsch/Drang sich betäuben zu wollen?

    Zufriedenheit ist es wohl kaum.

    Was erzeugt also die Unzufriedenheit und warum? Was lässt einen so zornig, traurig, missmutig werden? Warum will man dem entfliehen?

    Wenn man nur nicht trink, wird alles bleiben wie es ist, selbst wenn man trinkt, bleibt es so.

    Also die erste Zeit ist es aus meiner Sicht besser, erst einmal allen "schwierigen" Situationen aus dem Weg zu gehen.

    Definitiv ist das eine gute Strategie ... am Anfang. Als ich bemerkte, ich schwächele noch, das heißt der Versuchung zu widerstehten, vermied ich alles - Weinachten, Silvester, Geburtstag & Co. findet auch ohne mich statt und Mal ehrlich, soooo erquicklich waren all die Zusammenkünfte nun auch wieder nicht, vorallen wenn zu viel getrunken wurde.

    Wenn man natürlich nur "trinkendes Volk" kennt, kann's schon ein bisschen einsam werden, ich entschied mich für lieber "einsam" und froh, wenn auch nicht zufrieden, als trunkend/trinkend und noch mehr unzufrieden.

    Ich steiger mich immer wieder in Sachen rein und finde kein Ende.

    Genau das passierte mir auch in den ersten alkoholfreien Wochen, ich steigerte mich hinein, das erzeugte wiederum Suchtdruck -> ich lenkte mich ab ... immer besser und allmählich verschwanden diese Gedanken.

    Trockenarbeit. Hmmm, was genau ist das? Beziehungsweise, was versteht Ihr darunter?

    Darunter versteht wohl jeder etwas anderes ...

    ich musste mich daran gewöhnen, so profan es klingt, ist es wahrscheinlich auch, sich daran gewöhnen nicht mehr zu trinken, nicht mehr daran zu denken. Klar machte ich mir, trinken muss ich nicht - warum auch? Fühlte ich mich ja nie besser, im Gegenteil. Allein der Gedanke "jeden Tag das erste Glas stehen lassen" erinnerte mich an Alkohol, also vermied ich alles ... Gedanken, Bilder (im TV, Supermarkt) ... so nach dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn". Das klappte nicht immer, aber zusehens immer besser.

    Nach ca. einem halben Jahr wagte ich es, eine Flasche Bier im Supermarkt in die Hand zu nehmen = mehr nicht. Da bemerkte ich auch, der Anblick von Alkoholika macht mir nichts mehr aus, kein Verlangen kommt auf, keine Gier, Unsicherheit. In der Folgezeit regte ich mich zwar hin und wieder auf, wie oft und wie selbstverständlich im Fernsehen Alkohol konsumiert wird, doch auch das legte sich mit der Zeit.

    Ich mied in der ersten Zeit jegliche Konfrontation mir Alkohol! Mir half das. Auch führte ich mir immer vor Augen ... dann ... wie schlecht Alkohol sei, besonders wenn ich ihn trank. Andere konnten tun und lassen was sie wollten - mir doch egal!

    War ich doch mehr Pawlowscher Hund als ich annahm? Heute kann ich diese Frage eindeutig mit "ja" beantworten ...alles eine Gewöhnungssache. Man muss nur durchhalten und sich selbst nicht verrückt machen, anfänglicher Suchtdruck löste sich in Nichts auf, ebenso die Triggerei.

    Einigen hier haben die Weihnachtsfeiertage schon zugesetzt. Silvester ist auch so ein kritischer ...

    Warum ist das so?

    Weil wir uns das immer wieder einreden? Oder weil, das fast alle machen? Würden sich alle 'ne Ladung Lachgas reinpfeifen, LSD, magische Pilze oder sich 'ne ordentliche Drönung mit Antidepressiva verpassen ... würden wir (ich, du) es auch tun?

    Weil's so schön ist? Oder weil wir erwarten, dass es dann schön würde ... komatös diesen Erwartungen zu entfliehen?

    Alle, welche schon Mal übermäßig Alkohol tranken, wissen, nichts davon trifft ein. Im Gegenteil, Kopfschmerz, Unwohlsein, ggf. auch ein schlechtes Gewissen sind garantiert, von eventuellen Organschädigungen mal ganz abgesehen.

    Du wolltest dir beweisen, dass die psychoaktive Substanz Alkohol bei dir nicht psychoaktiv wirkt,

    Es bedarf schon eine gehörige Art Fantasie, auf so eine Schlussfolgerung/Annahme zu kommen ... 👍, ... ein Gift wäre nun weniger giftig, nur weil ich/man es will.

    Stimmt für manch einen war das Guru-Beispiel mehr verwirrend, erliegt man, unterschiedliche Sachen gleichzusetzen, substanzmittelfreie Aktionen mit substanzmittellastigen, zumal ich erwähnte, dass ich auf Grund meines hohen Gewöhnungspotenzials eine gewisse Wirkresilienz mir aneignete, angeeignet hatte. Was die Schlussfolgerung zuließ, dass der Stoff, Alkohol nicht mehr so psychaktiv wirkt, nicht weil ich es will, sondern weil ich einfach daran gewöhnt bin, weil der Körper, entweder bereits "zu abgestumpft" und/oder eine bessere, andere Abwehrstrategie/Verarbeitung erlernte.

    Vielleicht, verdeutlichte ich mein Anliegen nicht - ich wollte, in Erfahrung bringen, was das Tun, dass bewusste Alkoholtrinken in mir ausslöste, rein gedanklich, weniger körperlich.

    Wie Sparkassen_Helga schieb, sie würde weiter trinken, weil eh' alles egal = ob nun ein Glas oder vier ... acht = genau dieses passierte bei mir nicht, wohl weil keine Wirkung eintrat bzw. weil ich es nicht darauf anlegte

    Sicher, hätte ich mir den Alkohol weiter 'reingewürgt, hätte er irgendwann seine betäubende Wirkung erzielt. Körperlich (euphorisch, beschwippst) passierte bei mir nichts (auf Grund meines Trainingszustandes).

    Dieses "nun ist auch alles egal" trat auch nicht ein ... weil eben keine Wirkung eintrat (?) und ich nicht den ultimativen Rausch anstrebte.

    Für viele "ein Spiel mit dem Feuer" ... in meiner Abstinenzanfangsphase war jeder Supermarktbesuch (Alkoholregale) ein Spiel mit dem Feuer, die "Versuchung" war riesengroß ... das legte sich mit der Zeit und verschwand dann zur Gänze.

    Bestimmt, bin ich verrückt, dass ich herausbekommen wollte, was nach einem/zwei ... Glas Alkohol in mir/mit mir passiert, ob ich willentlich, mit dem nun erlangten Bewusstsein/Wissen, einfach "nein" sagen kann ... was da mental in mir passiert. Ich wollte herausbekommen, ob ich in der Lage bin, dieses zu kontrollieren, ob ich die Sucht, die gedankliche, überwunden hatte.

    Mit "du hast da was im Hinterstübchen (gedanklich)" oder "strebst du kontrolliertes Trinken an?!." hatte das gar nichts zu tun - bestimmt für viele unvorstellbar und gar nicht logisch = das gönne ich jedem. Solche Gedanken ... Unterstellungen/Annahmen entbehren, sich mir, sämtlicher Logik ... doch auch ich muss nicht alles verstehen!

    Auch bemerkte ich während meiner Hochalkoholphase, dass Alkohol kaum noch wirkte ... ich wurde weder "verzaubert", noch euphorisch oder gelassen. Die Motorik setze allmählich aus, die Betäubung nahm zu und endete, dann in komatösen Schlaf = es wurde also nichts "besser", angenehmer, schöner.

    Das war meine Erkenntnis -> siehe oben, nach 3 Jahren Abstinenz, der Alkohol wirkte nicht (mehr).

    Nie kam ich auf die Idee, kontrolliert trinken zu wollen. Warum auch? Auch wollte ich erkunden, ob bei mir ein Sauf-/Suchtdruck entsteht - auch das passierte nicht!

    Dieser "Versuch" ist nun ein ca. Jahr her, ich bin immer noch stressfrei, soglos alkoholfrei, sieht man mal von diesem Test ab. Mehr wollt' ich nicht herausbekommen.

    da du selbst doch den ganzheitlichen Ansatz favorisierst, bei dem in gewisser Weise alles miteinander zusammenhängt.

    Und gerade weil alles mit allem zusammenhängt, wagte ich dieses Experiment.

    Wenn indische Yoga-Gurus sogar ihren Herzschlag willentlich, wesentlich (!) beeinflussen können, "normale Menschen" sich nur durch ihre Vorstellungen exellent aufregen können, manchmal auch beruhigen ^^ , da wird es mir, halbgebildeter Pappnase, doch gelingen, nach 2 ... 3 Bier eben nicht den Vollrausch, die absolute Betäubung anzustreben, um mich am nächsten Tag darüber zu ärgern (wie all die Jahre zuvor), was ich doch für ein Volltrottel bin/war.

    Das weiß ich doch alles ... vorher! Ich musste für mich den Beweis erbringen, dass nicht der "böse Alkohol" eine Gefahr darstellt, sondern ich, mein Denken, mein Verhalten, ja, auch mein Bewusstsein.

    Ich weiß doch, dass Alkohol blöd in der Birne macht, selbst schon tausendmal erlebt und tausendmal bereut. Komisch ... bei anderen psychoaktiven Substanzen weiß man/ich es doch auch, ohne es zu probieren und lässt die Finger davon, weil man/ich sich dessen eben bewusst ist!

    Mit diesem Bewusstsein startete ich diesen Versuch: kann ich mir einreden, dass Alkohol eben nicht wirkt, psychisch? Oder ist der Körper schon so an diesen Stoff gewöhnt, dass kaum noch was passiert?

    Sicher, ich hochtrainierter (Suchtgedächnis - physisch) Ex-Alkoholiker, hab' da wohl die besten Chancen für den sogenannten Rückfall. Auch will ich nichts verallgemeinern, ich wollte nur meine Furcht loswerden, mir beweisen, Alkohol kann mir nichts, ausser ich lasse es zu.

    Auch bemerkte ich während meiner Hochalkoholphase, dass Alkohol kaum noch wirkte ... ich wurde weder "verzaubert", noch euphorisch oder gelassen. Die Motorik setze allmählich aus, die Betäubung nahm zu und endete, dann in komatösen Schlaf = es wurde also nichts "besser", angenehmer, schöner.

    Klar, wusste ich das - theroretisch, nun weiß ich das auch "praktisch", die Nervenbahnen, auch das Denken regenerieren sich wieder ... zurück zu "Vernunft", nur die Alkoholresilienz, die antrainierte bleibt.

    Wer Psyche und Physis (Geist und Körper) getrennt behandeln will/sieht, kommt schnell an seine Grenzen oder in die berühmten, immerwährenden Behandlungssackgassen. Depressionsbehandlungen, Psychsomatik sind die besten Beispiele = an den Symtomen wird ewig herumgedoktort ... anstatt sich der Ursache zu widmen.

    Warum soff ich? Löse ich diese Frage, dieses Problem, bin ich auf einem guten Weg!

    Die Abhängigkeit ist doch "nur" ein unangenehmer, arg gesundheitsgefährdender Nebeneffekt.

    ... beunruhigt war, hab ich besorgt abgewartet, ob jetzt noch was kommt. - Es kam nix. Ich hatte keinerlei Gedanken, dass ich nu wieder Alkohol konsumieren könnte oder wollte, es kam kein Suchtdruck auf.


    Ich hab mich ja nun, wie du weißt, viel mit dem Thema Rückfall beschäftigt. Wissen soll ja bekanntlich gut und wichtig sein. :)


    Nach allem, was man über Rückfälle in Erfahrung gebracht hat, so geht diesen immer etwas voraus, die geschehen nicht aus heiterem Himmel, sondern da kommt in der Regel eine ungünstige Lebenssituation mit einer Risikosituation zusammen.

    Insofern ist zu bezweifeln, dass ein versehentlicher Schluck Alkohol zu einem Rückfall führt.

    Dem schliesse ich mich an.

    machst du das nun öfter weil es geklappt hat?

    Warum sollte ich das tun, wenn es weder eine (angenehme) Wirkung hat, noch schmeckt und nebenbei nicht gerade gesundheitsförderlich ist?

    Ich wollte testen, welche und ob überhaupt eine Wirkung entsteht, rein körperlich. Einreden kann ich mir eine ganze Menge, annehmen/glauben auch. Vielleicht wollte ich mir auch beweisen, dass dieser Suchtdruck, dieses Verlangen eine rein psychische "Krankheit" ist, es mehr vom Denken/Gedanken beeinflusst wird und nicht, der Körper nun ganz plötzlich reagiert, nach dem ein paar Gramm Alkohol in ihn gelangten, erneut zum "Suchtmonster" mutiert, dass ich mir gewisse Dinge auch abgewöhnen kann, wenn ich sie sachlich, emotionsfrei betrachte, nachdem ich mich entwöhnte, besonders gedanklich.

    Drum dieses Experiment.