Beiträge von Paul

    ... die Wäschetruhe.

    Aber diese Beute wird nicht kaputtgemacht, sondern wie ein Schatz behandelt. 8o

    Alles was man mag, behandelt man pfleglich, der Gruch gibt deinem Hund ein Gefühl von Anwesenheit, nicht Alleinsein, das beruhigt wiederum. Bei Menschen ging diese Eigenschaft (Geruchssinn) größtenteils verloren.

    Hallo mops,

    vielleicht wollte dein handykauender Mops, dem Handy die gleiche Aufmerksamkeit schenken, die du ihm immer schenkst, dem Handy. Was so viel Aufmerksamkeit bekommt muss interessant sein, auch die diversen Gerüche, welche durch die Schweißabsonderungen auf's Handy gelangen, dürften nicht uninteressant sein, für einen Hund.

    Mir fiel auf, was mich interessiert, womit ich mich beschäftige, interessierte auch meinen Hund, gerade wenn ich mit dem "Objekt" Körperkontakt hatte, die Geruchswelt (chemische Wèlt), von der wir nur annähernd eine Vorstellung haben, unterschätzen wir sehr oft. Hunde sind anders intelligent, anders aufmerksam, erfahren/begreifen ihre Umwelt mit anderen Sinnen. Jeder aufmeksame Hundbeobachter weiss, bevor ein Hund etwas in den Mund nimmt wird danan geschnüffelt und entscheidet erst dann.

    Hätte dein Hund dein Telefon auch angeknabbert, wäre es neu gewesen oder du ihm nie Aufmeksamkeit geschenkt hättest?

    War es eine Liebesbekundung oder das Ausschalten eines "ungeliebten" Konkurrenten?

    Hunde spüren sehr wohl ein Gefühlschaos eines Menschen, sie riechen es! Doch das weisst du sicherlich selbst.

    ich denke die ganze Zeit, wie schön doch ein Gläschen heute auf dem Balkon wäre 🙈 wie ein kleiner Teufel, der auf meiner Schulter sitzt -

    Der "kleine Teufel" der Verführung unterschlägt all die negativen Dinge. Gern hören wir, was wir gern hören wollen, obwohl (!) wir es besser wissen. Der "Teufel" wird es noch öfter probieren, je öfter du ihn ignorierst, desto seltener wird er erscheinen (meine Erfahrung), "er" verspricht ... ja was eigentlich?

    Ich diskutierte immer mit meinem "Teufel" ... keines seiner Argumente war auch nur annähernd überzeugend!

    Ich fand die 37°-Dokumentation wiederum gut, zeigt es doch zwei Frauen aus völlig unterschiedlichen Metier's und nicht die typisch abgestürzten unteren Sozialgruppen, die auf der Straße leben, nach außen scheinbar alles paletti/in Ordnung, doch innen sehr allein, einsam, um das zu ertragen, griffen sie zum Alkohol.

    Um ihre Fassade aufrecht zu erhalten, um zu funktionieren ... durch Selbstmedikaton ihrer Niedergeschlagenheit, vielleicht auch Hoffnungslosigkeit oder Depression zu entfliehen, tranken sie, bis es nicht mehr zu verheimlichen war.

    Aus ähnlichen Gründen trank ich auch, auf der Arbeit oder in der Familie "perfekt" funktionierend und war die Anspannung dann weg, bemerkte ich, ich war allein, da halfen mir auch keine "alles erklärenden", ginsenden Podcasterinnen oder Mitbürger, die ihr Ding durchzogen, auch die Tapete war mir egal.

    Der Mensch braucht Aufmerksamkeit, nicht nur Erklärungen oder Beschäftigungstherapie, das hat die Doku gut vermittelt, wenn es denn auffiel.

    Warum saufen denn so viele ... weil sie so glücklich sind, so viel Verständnis und Zuneigung erhalten? Die Ursache von Depressionen ist oft eine ähnliche.

    ich denke, dass ist vor allem auch eine Kopfsache.

    Wenn ich wüsste, ...

    Ich bin ebenfalls der Überzeugung, das der Kopf, daß was wir denken, die entscheidene Rolle spielt.

    Was wir womit verbinden (gedanklich) und was wir uns antainierten über die Jahre, gerade im Kopf. Einem ehem. Biertrinker, der Wein nie mochte, wird Wein wenig bis gar nicht triggern, nur eventuell das Wort, das Wissen, das da Alkohol enthalten ist.

    Manche vermeiden Kefir (in dem "Wissen" ...), essen aber bedenkenlos sehr reife Früchte, wie Bananen u.ä., die auf Grund der natürlichen Gährung ebenfalls geringe Mengen Alkohol enthalten. Mozartkugeln, Schwarzwälder Kirschtorte u.a. enthalten ebenfalls geringe Mengen Alkohol - wüssten wir dieses nicht, würden wir es dann bemerken?

    Die Antwort wird sicher so individuell ausfallen, wie das Geschmacksempfinden eines jeden Einzelnen bzw. das was er glaubt zu schmecken.

    Am Anfang der Abstinenz triggerte mich jeder Schei** ... Bilder im Fernsehen, der Anblick von geschlossenen Alkoholflaschen im Supermarkt, selbst leere Bierflaschen beflügelten meine Gedanken ... optische Reize, Gedanken an Bier und Co., auch ohne optische Reize.

    Ähnlich dem Pawlowschen Hund, dem beim ertönen des Glöckchens der Speichel fließt, floß auch bei mir der Speichel, die Erwartungshaltung erwachte.

    Heute passiert bei mir nichts mehr ... keine Erwartungshaltung, keine Gier, keine Furcht ... "wenn das Glöckchen schellt", über die Monate, Jahre verschwand diese Verknüpfung in meinem Gehirn.

    Auch redete ich mir immer wieder ein, suggerierte mir, Alkohol fehle mir nicht ... es macht mir nichts aus u.ä.. Fragte mich sogar: warum fehlt mir kein Kokain, Cannabis oder Heroin?

    Richtig, ich kannte diese Stoffe nicht, verband mit ihnen keine positiven Erwartungen, im Gegenteil. Auch den angeblichen Verzichts-Gedanken loszuwerden, dauerte bei mir eine Weile.

    mich triggert das zum Glück gar nicht. Eigentlich hilft es mir sogar.

    Starke Frau!:thumbup:

    Ich benötigte Wochen, um mich erstmal in die Nähe von Alkoholika (im Supermarkt) zu wagen. Heute lässt mich das auch alles kalt. Da gibt es wohl große Unterschiede zwischen Sucht und Sucht.

    Als ich heute morgen deine kurze Antwort las wusste ich ehrlich nicht was antworten.  

    Das war beabsichtigt ... ein Schelm, der Böses dabei denkt!

    Ich liebe Fabeln/Geschichten, verstehe sie sogar ... alles was dir/mir/uns als selbstverständlich erscheint, verliert schell an Bedeutung, erst wenn es rar wird, weiß man es zu schätzen.

    Sei es die Gesundheit oder das Augenlicht.

    Hallo Tiffy,

    ja, das ist schon manchmal (oft) krass, wie Alkohol trinkende Menschen reagieren, wenn man höflich ablehnt, nur um ihren eigenen Konsum zu rechtfertigen, meist nie in böser Absicht oder mit eventuellen Hintergedanken.

    Ich teilte meinen lieben Mitbürgern (Nichtabstinenzlern) ganz einfach mit, ich mache ein alkoholfreies Jahr, versuche es zumindest, ich wolle herausbekommen ob ich das schaffe.

    Selten fragte einer nach und wenn doch, wurde es meist ein sehr interessantes Gepräch.

    Was genau gewinnst du durch deine Nüchternheit?

    Ich kann deinen Satz bestätigen, aber es fällt mir schwer ,meinen Mehrgewinn zu definieren.

    Es ist eine Mischung aus : Freiheit, Echtheit (?), keine Verklärung mehr , Wohlbefinden, Authentizität.

    Das ist doch die Frage, um die sich alles dreht, die entscheidene: was gewinnt man?

    Was verbessert sich, was wird schlechter?

    Objektiv betrachtet, also sachlich, unter Ausschluss jeglicher Gefühle, ändert sich sehr viel, die Gesundheit verbessert sich, nicht schlagartig, aber merklich, man bemerkt viel mehr Dinge ... Situationen, Ursachen, auch seine eigenen Fehler, Unzulänglichkeiten - das wiederum beeinflusst entscheidend unsere Gefühle, diese wiederum entscheiden über unser Wohlbefinden (gut oder schlecht).

    Daraus resultiert, fühle ich mich wohl, obwohl ich weiß, dass es mir schadet, letztendlich, empfinde ich es als gut, angenehm (Gefühl). Das kennt jeder Trinker, Raucher, "Süssigkeitsvernichter" etc..

    Erst wenn ich merklichen Schaden nehme, Schaden, den ich nicht mehr vertuschen, betäuben, verheimlichen kann, erfolgt ein Umdenken, das würde bedeuten, erst wenn das negative Gefühl (Tiefpunkt, Schmerz, Krankheit, Isolation, Ausgegrenztwerden ...) das positive Gefühl überwiegt, würde ein Abhängiger zum Umdenken bewegt.

    Nun könnte man behaupten, es sei Dummheit. Warum tut man also Dinge, wissentlich (!), von denen man weiß, dass sie schädlich sind, sogar existenzbedrohend?

    Weil sie ein angenehmes Gefühl erzeugen, also im ersten Moment für gut empfunden werden?

    Oft liest man hier " die Gesellschaft ..." -> Prägung, Wertebestimmung, Anpassungsverhalten (um eben nicht negativ aufzufallen) - all das bestimmt im wesentlichen unser Verhalten, unser Handeln, unser Tun, sogar unsere Gefühlswelt (aus der Wechselwirkung resultierend) = passe ich mich nicht an, werde ich ausgegrenzt = unangenehmes Gefühl, egal, ob in der Jugendgruppe, der Familie etc.pp.

    Das bedeutet, ich passe mich an, um nicht ausgegrenzt zu werden - so fing bei vielen der Alkoholeinstieg an, bei mir jedenfalls, dann bemerkt man die angenehm sedierende Wirkung des Rauschmittels, der Beginn der Sucht ist geboren - erzeugt angenehmes Gefühl, Probleme weg = gut.

    Erst mit "dem Tiefpunkt", wenn's richtig unangenehm wird und auch bleibt, setzt ein Umdenken ein und da beginnen dann die Probleme - jahrelang antrainierte Gefühle gegen Vernunft.

    Wann ist der Ausstieg möglich? Wenn ich das begriffen habe.

    Entwöhnung, vor allem die psychische (weg von der Gewohnheit) ist ein anderes Kapitel.

    Bei Ankunft hatte ich so richtig schön Bock auf abendlichen Rotwein, einheimischen Schnaps und alles was dazugehört. Mich halt so schön wegzuballern.

    Diese Gedanken kommen mir sehr vertraut vor! Ähnlich war es nach einem stressigen Tag, einer langen Autofahrt u.v.a.m., immer bei "Reizüberflutung" ... sich ganz langsam ins Reich der Zufriedenheit begeben, das zelebrierte ich regelrecht, allein schon der Gedanke daran, erfüllte mich mit einer gewissen Freude = nichts tun und ganz langsam entschwinden. Das funktionierte immer!

    Am nächsten Morgen bemerkte ich, auf Grund meiner körperlichen Verfassung, ich ballerte mich eigentlich nur ordentlich weg, ich betäubte mich. Eine gewisse Leere füllte ich nie, dank Alkohol vergaß ich sie einfach, für den Moment ... bis zu nächsten Mal. Irgendwann vertrieb ich sogar Langeweile mit Alkohol - ein Allheilmittel, was gegen wirklich alles hilft, sogar gegen Liebeskummer und Schmerzen, jeglicher Art.

    Ich lernte, besser ich trainierte mir an, Alkohol = Wohlbefinden, die ganzen Nebenwirkungen, incl. schlechtes Gewissen ignorierte ich, notfalls mit Alkohol.

    Wie dumm muss man (ich) eigentlich sein, um das absichtlich (!) nicht zu bemerken? Oder war es nur Schwäche, eine genetische Veranlagung?

    Das kennt bestimmt jeder, Suchtdruck vergeht mit der Zeit, am Anfang der Abstinenz, scheint es ewig zu dauern, dann, im Laufe der Zeit blitzt er nur noch kurz auf, irgenwann gerät er (fast) in Vergessenheit.

    Ist das nun Abtrainieren, seine Festplatte (Suchtgedächnis) umschreiben oder nur pure Gewöhnung und/oder brauchen nur all die millionen Rezeptoren, Synapsen und die "Organe", welche all die Botenstoffe erzeugen, die für unsere Gefühle verantwortlich sind Zeit, um sich zu regenerieren?

    Auch die Vorstellung, dass man nie wieder etwas trinkt verunsichert mich. Gibt es hier Leute, die wieder einen gesunden Umgang mit Alkohol nach einer gewissen Zeit haben?

    Warum stellt sich niemand die Frage nach einem gesunden Umgang mit Cannabis, LSD, Ecstasy, Nikotin oder anderen Nervengiften??

    Ich nahm mir fest vor mindestens 1 Jahr auf Alkohol zu verzichten, nach ca. einem halben Jahr bemerkte ich, das ich eigentlich (!) auf gar nichts verzichtete, außer vielleicht auf den morgendlichen Kater, das unendlich wegzubringende Leergut, das schlechte Gewissen und die Unsicherheit, ob es am nächsten Tag einer merkt, das ich noch ganz schön "verzaubert" bin.

    Auch von mir ein freundliches HALLO, liebe Lala.

    Ich kann mich noch sehr gut erinnern, an die ersten Tage meiner Abstinenz ... die Gefühle spielten verrückt, ich schwankte immer zwischen Aushalten und Nachgeben. Ich hatte mich vorbereitet, die Wohnung war 100% alkoholfrei, alle Lager/Verstecke waren geleert.

    Ich hatte mich entschieden! Ich wusste, die Sucht wohnt in meinem Kopf, jedenfalls redete ich mir das immer wieder ein.

    Ich wusste und hoffte, dieser "Suchtdruck" lässt mit der Zeit nach, ich zählte die Tage ...' wer 3 Tage schafft, schafft auch eine Woche, wer eine Woche schafft, schafft auch 14 Tage ' u.s.w., so hangelte ich mich von Tag zu Tag.

    Besonders am Abend (übliche Trinkhochzeit) musste ich mich ablenken, auch trank ich literweise Tee, allein um den Körper zu bechäftigen, klar musste ich pieseln wie ein Stier, doch mit jedem alkoholfreien Tag stiegt mein Selbstbewusstsein, auch war ich stolz auf mich.

    Über die möglichen Gefahren eines kalten Entzuges machte ich mir keine Sorgen, sehr fahrlässig, ich weiß.

    Nach einem Monat des "Kampfes", der Versuchung zu widerstehen, war ich stolz wie Bolle! Doch die Gedanken waren noch lange nicht aus meinem Kopf, plötzlich fiel mir auf, wie viel "im Fernseher" gesoffen/getrunken wird - das triggerte mich! Auch wenn ich mich den Alkoholregalen im Supermarkt näherte, erwachte das Suchtverlangen in mir. Mir half nur permanentes Fernhalten oder nicht Hinsehen - komisch, wie ein angeblich vernunftbegabtes Tier (Mensch) so leicht zu beeinflussen ist. Doch auch diese Triggerei nahm mit der Zeit ab, es dauerte "nur" viel länger.

    Scham war auch ein großes Thema für mich, mit zunehmenden alkoholfreien Tagen wich diese jedoch, denn ich trank ja nicht mehr.

    Hallo Tiffy,

    ähnliche Erfahrungen machte ich auch, gerade in unangenehmen Situationen war der Wunsch etwas trinken zu wollen besonders groß.

    Das braucht seine Zeit bis dieser "Automatismus", den man sich jahrelang antrainierte wieder verschwindet ... Monate, vielleicht auch Jahre (??). Ich trank in solchen Situationen immer viel Tee/Flüssigkeit, auf der einen Seite bediente ich den "Automatismus" = Frust/Unzufriedenheit - Trinken, andererseits gewöhnte ich den Körper/Gehirn daran, dass es eben "nur" Tee gibt, klar musste ich da viel pieseln, doch beim Bier war's ja ähnlich.

    Ich drehte den "pawlowschen Reflex" um und das braucht Zeit, auch "verbot" ich mir den Alkohol nicht mehr, zwang mich nicht mehr ... doch wenn ich wieder trank, was veränderte ich da, außer das der ganze Schei** von neuem beginnt? Da "sagte" meine Vernunft: 'nee, dann lieber doch Tee' ...

    Beschäftige dich, lenke dich ab und trinke, gib deinem Körper die Zeit und die Chance sich umzugewöhnen.

    Ich war am Montag bei AA.

    ... Leider immer die gleichen Pauschal Aussagen. Aber dennoch ist es motivieren Gleichgesinnte mal vor Augen zu haben und sich auf zu raffen und aktiv zu werden.

    Ich machte ähnliche Erfahrungen in einer SHG, nur dass mir nicht der Kopf rauchte, ich war schnell gelangweilt. Vielleicht war ich auch zu ungeduldig mit meinen Mitbürgern oder meine Ansprüche zu hoch, zu anders. (?)

    Ja natürlich hat Dich das getriggert. Das musst Du auch wissen und verstehen warum das so ist. Du hast es ja richtig erkannt, Du wolltest Dich selber belohnen.
    Und das sind nichts anderes als biochemische Prozesse im Kopf ...

    Das Gute ist, man kann diesen "Suchtdruck"umprogrammieren. Das heisst, wenn Du den Suchtdruck mit etwas anderem konterst, etwas was gut für Dich ist, kannst Du dein Gehirn darauf programmieren.

    Ähnliche Erfahrungen machte auch ich ... Belohnung, sich etwas gönnen; zu Ruhe kommen, entspannen - Jahrzehnte lang war das bei mir mit Alkohol verbunden.

    Wenn ich arbeitete, trank ich nie, egal ob im Arbeitsverhältnis oder privat, jedoch, so bald ich mir Ruhe, Freizeit gönnte, kam mir der Gedanke "jetzt ein Bier" ... etwas trinken, die recht schnelle Entspannung, Wirkung des Alkohols, verstärkte dieses Wohlfühl-Gefühl.

    Allein schon der Gedanke, die Vorfreude hatte einen positiven Effekt auf meine Biochemie (im Kopf), obwohl ich noch gar nichts trank.

    Daraus schlussfolgerte ich, die Sucht entsteht im Kopf, je nachdem womit ich Trinken verbinde, entsteht daraus eine Erwartungshaltung, ähnlich dem Pawlowschen Hund (Glocke = Fressen = Zufriedenheit) ... ich bereite praktisch meine "Biochemie" vor, durch meine Gedanken.

    Manch einem hilft der Gedanke an ein Monster (unangenehm, keine Belohnung), einem anderen genügt die Erinnerung an den vielen Schwachsinn, den man im Suff verzapfte.

    Auch ich trank in den ersten Abstinenzwochen unheimlich viel, Tee am Abend/in meiner Freizeit - Trinken = Beschäftigung/Belohnung, auch für den Körper und nicht zu vergessen, der Vorgang des Trinkens, dieses "Ritual" war ich gewohnt, jahrelang, mein Körper war es gewohnt, diverse Mengen Flüssigkeiten zu verarbeiten, beonders am Abend. Das brauchte einige Wochen (!), vielleicht ein halbes Jahr oder länger.