Bist du persönlich von diesem Thema betroffen und ringst selbst mit dir, ob es für dich doch wieder eine Option ist?
sei versichert, dass ich da nichts annehme, geschweige denn, dir unterstelle.
Bermerkt man denn nicht, die Gegensätzlichkeit dieser beiden Aussagen?
Ich versuchte dem kontrollierten Trinken auf dem Grund zu gehen und anstatt sachlich zu diskutieren, wird es persönlich und man erliegt Polarisierungsversuchen.
Sätze wie "das begleiten (unterstützen) wir hier nicht", Vorwürfe, wie bei Ciara folgen, unklare Aussagen folgen
So weit mir das bekannt ist - du kannst dich da selbst gerne näher informieren -, gibt es bei diesem Behandlungsprogramm klare Richtwerte und Obergrenzen für den täglichen und wöchentlichen Alkoholkonsum.
u.ä.. Wie will man da jemals auf einen gemeinsamen Nenner kommen? Wie will man da jemanden überzeugen, begleiten, animieren zur "berühmten" Hilfe zur Selbsthilfe ... in dem man sagt/schreibt: informiere dich und schlage hier erst wieder auf, wenn du "unsere" Ansichten teilst? Wenn alle Zweifel, Nöte verfolgen.
Klar, ist Schreiben im alkoholisiertem Zustand selten fruchtvoll, doch alles immer wieder einem vorzuwerfen, anstatt von Neuem zu beginnen, ist auch nicht Lösung.
Auch mich immer wieder zu fragen (nicht zu unterstellen!), ob ich mir vorstellen könnte ... oder Trinkvorbehalte hätte, führt nicht zum Ziel, ebenso wie dieses "kontrollierte Trinken" nie genau zu definieren.
Dieses verbale Meandern erhitzt zwar die Gemüter, doch das war es auch schon.
Kontrollieren muss/darf/sollte ich doch nur etwas, wenn es droht ausser Kontrolle zu geraten - und "dieses" hat einen Grund, eine Ursache! Ständig die Wirkung massregeln zu wollen, ohne die Ursache zu ergründen/zu beeinflussen, ggf. zu verändern, bleibt doch illusorisch. Was auch dieses KT absurd erscheinen lässt.
Ich tinke/trank doch nicht, weil es mir sooo gut ging, weil ich so glücklich und zufrieden bin/war. Ich wollte, dass diese bestimmten Gefühle/Stimmungen aufhören, genau aus diesem Grund betäubte ich mich (immer wieder). Erst als ich lernte damit umzugehen, ja, mich auch daran gewöhnte, war Alkohol gar nicht mehr nötig.
Wenn ich nichts mehr betäuben will, es gar nicht notwendig ist, weil ich mit Situation/Gefühl XY zurechtkomme, gerät doch nichts "ausser Kontrolle", es entsteht kein Stress, den ich verhindern/wegtrinken will.
Viele sind erfolgreich im Stessabau durch Sport, Atemübungen, Meditation, Tetris spielen etc. ... sie lenken ihre Aufmerkamkeit auf andere Dinge, was ebenfalls zur "Neutralisation" dieses Stresses beiträgt = Ablenkung/Beschäftigung mit anderen Dingen.
Dieses muss man jedoch üben, trainieren, das benötigt Zeit/Ausdauer und Geduld. Irgendwann vergisst man sogar "das Allheilmittel Aklohol", so wie ich, es wird einem bewusst, diese Absurdität.