Ich hoffe, das ich es jetzt schaffe.

  • Moin zusammnen,

    Kurzvorstellung: männlich, 60 Jahre alt, voll im Berufleben, Hobbies im Moment keine - möchte aber wieder Starten mit der Photografie.
    Ich trinke seit ca. 15 Jahren regelmäßig und zur einer bestimmten Uhrzeit (18:45 bis 21:45), täglich eine Flasch Wodka.
    Tagsüber mal, beim Essengehen, eventuell ein Alster und das wars. Tagsüber habe ich auch kein Bock auf Alkohol.
    Ich bis seit dem 26.08.2025 trocken (Entgiftung im KH) und wurde am 30.08.2025 entlassen.
    Meine Frauch und Tochter wußten es schon seit Jahren das ich ein Alkoholproblem habe.
    Am 22.08.2025 habe ich mal mehr als eine Flasche Alkohol getrunken, bin aus dem Bett gefasllen und kam nicht mehr hoch.
    Mein Frau hat den Rettungsdienst geholt, dich mich erstmal hochzogen und in die Stube gebracht haben.
    Dort folgten einige weitere Untersuchungen mit Bericht.
    Das hat meine 19'jährige Tochter mitberkommen (wohnt nicht mehr bei uns) und hat mir die Leviten gelesen und mich
    auf dem Boden der Tasachen zurückgeholt. Ihr habe ich es zu verdanken, das ich zur Entgiftung gegangen bin.
    Wie geht es mir heute ?
    Eigentlich topfit, wenn da nicht die Nächte wären. Ich gehen hundemüde ins Bett und wache 1 Stunde später wieder auf.
    Dann bin ich 2 Stunden wach, rauche eine nach der anderen und geh wieder ins Bett und das Ganze beginnt von vorne.
    Schlaftabletten (Zolpidem 10mg) helfen bei mir nicht. Seit meiner Entlassung jede Nacht das gleiche.
    Ich bin im Moment krankgeschrieben und wollte eigentlich am Montag (15.09.25) wieder anfangen zu arbeiten.
    Ohne Schlaf kann ich dass vergessen.

    Therapien habe ich abgelehnt, da mein Schlafproblem nur mit Medikamente behandelt werden sollten.
    Mein nächstes Ziel ist Wiederanfang der Arbeit am 22.09.2025.
    Meine Arbeit ist mir wichtig und bring mich auf andere Gedanken und ist eine wichtige Stütze im meinem Leben.

    Fast genauso wichtig, wie meine Famile.


    Hallo Tron100

    Ich hab deinen Faden sogleich in den offenen Bereich verschoben. Herzlich willkommen! Ich melde mich wieder nach der Arbeit. Glückwunsch, den ersten und schwierigsten Schritt hast du bereits gemacht 👍

    Tom


    Hallo Tron 100

    Willkommen im Forum.

    Das wichtigste zu Beginn meiner Nüchternheit war die Erkenntnis das mit der Brechstange nichts zu erreichen ist. Da war immer wieder angesagt mir die Zeit zu nehmen um meinen ganzen Mängeln zu begegnen. Das zahlt sich dann irgendwann auch nachhaltig aus.

    Schlaflosigkeit z.B. hat ja auch seine Gründe. Das Warum zu erforschen und dann die richtigen Hebel in Bewegung zu setzen ist bestimmt die beste Antwort um das Gedankenkarussell zu beenden.

    Hier im Forum hast du im Austausch die Möglichkeit dich in einem ganz anderen Licht als bisher zu sehen und das kann sehr heilsam für dein Leben sein.

    LG Brant


    Ich bis seit dem 26.08.2025 trocken (Entgiftung im KH) und wurde am 30.08.2025 entlassen.

    Hallo und willkommen hier in der SHG. Gratuliere zum Entschluss zur Abstinenz.

    Du stehst noch am Anfang und dein Körper muss sich erst umgewöhnen. Auch der Schlaf muss sich erst einpendeln. Aber das wird werden. Dann ist der Schlaf auch viel erholsamer als alkoholisiert. Das braucht aber seine Zeit.

    Am Besten ist da Ablenkung. Vielleicht kannst du wenn du nicht schlafen kannst ein Buch lesen oder eine neue Sprache lernen. Vokabeln lernen macht ziemlich müde, ebenso einen dicken Wälzer zu lesen.

    Aber egal wie du schläfst, es ist auf jeden Fall besser und gesünder als weiter zu saufen. Vielleicht ist auch eine Suchtberatung etwas für dich. Oder auch eine reale SHG? Dein Hausarzt kann dich bestimmt beraten und die Möglichkeiten nennen.


    Moin Tron,

    ich kann wirklich sehr gut nachvollziehen, dass Dir Deine Arbeit wichtig ist und Du so schnell wie möglich wieder arbeiten möchtest. Ging mir auch so. Der Wirkstoff Zopiclon hatte mir auch so überhaupt nicht geholfen als ich aufgehört hatte und mein Schlaf stark gestört war. Mit hilft Mirtazapin (niedrigdosiert, 7,5mg etwa eine Stunde vorm Schlafengehen) besser. Das ist eigentlich ein Antidepressivum, wird aber inzwischen auch im off-label für Schlafstörungen verwendet. Damit war ich nach etwa 2 Wochen wieder fit genug um arbeiten zu können. Das ist aber bei jedem anders.

    Meine persönliche Meinung zu einer Therapie: Nimm sie mit. Tut nicht weh. Im schlimmsten Fall profitierst Du davon. Man darf nicht vergessen, dass Therapien heutzutage den verhaltenstherapeutischen Ansatz verfolgen und nicht wie früher über einen tiefenpsychologischen Ansatz die Patienten letztlich retraumatisieren. Damit will ich nicht sagen, dass Tiefenpsychologie grundsätzlich nichts taugt. Aber mit dem Blick nach Vorne und dem hier und jetzt ist den meisten Patienten meiner Meinung nach mehr geholfen. Vorausgesetzt der Patient will an sich arbeiten.

    Vor allem aber wünsche ich Dir, dass Du es schaffst. Von Herzen. Ich hab jetzt etwas über 7 Monate hinter mir. Ich bin deshalb kein komplett anderer Mensch geworden. Aber in Summe hat sich so viel zum Positiven verändert, dass ich mein Projekt mal auf 12 Monate verlängern werde. Mit dem Fernziel auf 24 Monate. Und insgeheim auf für immer. Weil es mir gut tut. Weil es mir (endlich) wieder besser geht. Weil mir mein Leben jetzt wieder deutlich mehr Spaß macht.

    In diesem Sinne: Toi, toi, toi und ich drücke Dir die Daumen. Hab Geduld. Du wirst es nicht bereuen.

    Gruß, Loner


    Moin zusammen,
    ich habe von euch viele Tipps bekommen und möchte gerne darauf antworten.
    Nur fehlt mir der Button Antworten oder Zitieren.
    Werde ich darauf noch freigeschaltet oder bin ich einfach zu doof.
    Ich finde es unhöflich, nocht zu antworten.

    Hat jemand mal ein Tipp ?


    Einfach im unten geöffnetem Feld unten schreiben.


    Du kannst in deinem ersten Tread ganz einfach im nächsten Feld unter dem letzten Text weiter schreiben.

    Zum zitieren schau mal in dem Text, den du zitieren möchtest, rechts unten in der Ecke sind Gänsefüßchen. Damit wird der komplette Text zitiert.

    Wenn du nur eine bestimmte Textstelle zitieren möchtest, dann diese markieren und dann erscheint darunter ein kleiner Button „Zitat einfügen“

    Dies erscheint dann im freien Feld. Du antwortest dann in dem weißen Feld darunter.


    Zitieren die zwei Tüddelchen


    In meinem ersten Beitrag habe ich keine freine Felder, daher wundert es mich ja.
    Keine Möglichkeit auf eine Betrag zu antworten oder zu zetieren.
    In der Anlage ein Beispiel, wie es nach dem letzten Beitrag zu meinem Thread aussieht.
    Kein freies Feld.

    In diesem Beitrag schon.


    Bei mir sieht es hier normal aus. Schreibe unter dem letzten Text von Loner.


    Komisch, vielleicht kann da jemand anders weiterhelfen.


    Hi Tron, ich schau mir das morgen an. Bin gerade noch unterwegs und kann das am Mobilfon schlecht anschauen. Vielleicht ist ein anderer Mod schneller. Ich gebs mal intern weiter. Schreib einfach hier weiter, ich lege das morgen zusammen.

    Von mir auch nochmal ein herzliches Willkommen!


    Hi Tron

    Kannst du nochmal im anderen Faden versuchen ? Sollte jetzt funktionieren


    So sollte das Eingabefeld aussehen, natürlich mit deinem Kürzel TR


    Hallo Tron100

    Hab gesehen, dass du gerade online bist. Lass mich bitte wissen, wenn du Immer noch nicht in Threads schreiben kannst. Das gestern war ein Admin-Fehler von mir - tut mir sehr leid. Wenn etwas nicht klar ist oder nicht funktioniert einfach bei mir oder @sparkassenhelga, der anderen Moderatorin, melden

    Liebe Grüsse

  • Hallo Tron,

    ich habe Deine Beiträge zusammengefasst. Ist leider nicht so schön geworden wie gedacht, sorry.

    Von mir jetzt noch einmal ein herzlich Willkommen. Dass Du den Weg hierher gefunden hast, ist schon der erste Schritt.

    Ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung sagen, dass die erste Zeit leider nie so leicht ist. Es ist alles neu, man muss sich plötzlich mit neu gewonnener Zeit auseinandersetzen, die man vorher im Rausch verbracht hat. Man schläft nicht halbkomatös im Rausch, sondern kann plötzlich nicht mehr einschlafen. All das muss sich erst wieder im Körper sortieren und meiner Erfahrung nach ist das etwas, was man nicht beschleunigen kann. So blöd es klingt - das muss man aussitzen. Der Abstand zum letzten Glas muss sich vergrößern. Der Körper benötigt Zeit seine Chemie wieder zu normalisieren. Es wird leichter, versprochen.

    Mir hat gegen Schlaflosigkeit geholfen abends nicht unmittelbar vor dem Schlafen, eher 2 Stunden davor ausreichend sportlich aktiv zu sein. Manchmal auch nur eine halbe Stunde spazieren gehen. Dann ritualisiert meinen Schlaftee zu trinken. Vielleicht hört Du ein Hörbuch zum einschlafen, liest etwas. Wenn man Nachts wach wird und partout nicht weiterschlafen kann, hilf mir aufstehen und dann eine Stunde später wieder hinlegen. Keine digitalen Aktivitäten.

    Ich habe auch keine Therapie gemacht, andere finden das sehr unterstützend. Finde da Deinen Weg. Aber frag Dich ehrlich warum Du trinkst. Nur aufhören ist für die meisten zu wenig. Du musst Deine Verhaltensmuster erkennen und bearbeiten. Hast Du in Deiner Partnerin eine gute Unterstützung? Könnt ihr euch austauschen? Das wäre ja schon eine gute Hilfe.

    Beste Grüße Helga

  • So, jetzt klappt es hier auch mit Antworten..

    Ich habe von euch viel Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Anteilnahme bekommen und das hat mich tief bewegt. Ich werde euch morgen antworten, bin heute einfach zu platt. Die Tablette gestern abend, wirkt immer noch nach.

    Eine Besserung ist, das zittern in den Fingern ist weg und ich kann endlich wieder kleine Schreibschrift schreiben (Notizen zu den Souls-Games), das war vorher nicht möglich.

    Meine Frau ist ganz aufgeregt, endlich kann sie sich mit mir wieder normal unterhalten.

  • So, ein paar Antworten ...

    @Looner,
    Mirtazapin werde ich mal ausprobieren. Hat meine Frau gerade verschrieben bekommen, allerdings 15mg. Sie nimmt die Tabletten wegen Kontrollzwang. Sie kann das Haus nicht verlassen, ohne Kontrolle ob alle Geräte aus sind, alle Stecker gezogen sind die erreichbar sind. Bevor sie die Haustür verläßt, muss sie zig mal nach oben um zu schasuen, ob die Wohnungstür tatsächlich abgeschloßen ist. Zur Arbeit gehen, ist für sie sehr schwierig. ASllerdings ist sie auch in Behandlung.
    Ich schätze mal, dass ich mein Problem eher in Griff bekomme, als sie.

    Stilles Wasser ,
    die Schlaflosigkeit, nacht zwischen 01- 03:00 Uhr ist mein größtes Problem. In der Zeit sitze ich auf dem Balkon und giere nach Alkohol. Wenn wir etwas zuhause hätten, wäre das mein erster Rückfall. Da hat aber meine Frau und meine Tochter ganze Arbeit geleistet, Es ist nicht ein Tropen Alkohol mehr im Haus. Selbst die Mundspülung mit 3 % Alkolhol wurde entsorgt. Ich wußte nicht einmal, das da Alkohol drin war.

    @Helga,
    meine Frau und und Tochter unterstützen mich, wo sie auch sie können.
    Zitat von dir:
    "Mir hat gegen Schlaflosigkeit geholfen abends nicht unmittelbar vor dem Schlafen, eher 2 Stunden davor ausreichend sportlich aktiv zu sein"
    Sportlich aktiv zu sein ist so eine Sache mit einem geschrottenes Knie. Ich habe mir angewöhnt, aberns 2 Stundes Playstation zu spielen, das reicht meistens auch.

  • Hi Tron,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Deine Schlaflosigkeit kann verschiedene Ursachen haben, so zum Beispiel mit der Umstellung, dass du nun nicht mehr trinkst, zu tun haben. Für deinen Körper, dein Gehirn, deine gesamte Psyche ist das jetzt ne enorme Umstellung, die mit dem körperlichen Entzug, den du inzwischen hinter dir hast, noch nicht überstanden ist. Kurz und gut, das dauert seine Zeit.

    Lass dir versichern, dass sich das echt lohnt, vom Alkohol weg zu kommen und sich auf den Weg zu machen, das zu entdecken, was du dir vom Alkohol eigentlich versprochen, aber nie wirklich bekommen hast.

    Da du da zur Zeit sehr drunter leidest - und fehlender Schlaf macht echt fertig, das weiß ich aus eigener Erfahrung - , solltest du vielleicht mal mit deinem Arzt darüber reden. Ich selbst brauchte zeitweise dieses oder jenes Medikament.

    Ich hab gelernt, dass ich nicht auf die Uhr schauen soll, wenn ich nachts wach werde und nicht mehr einschlafen kann. Hintergrund ist, dass man sich mit diesem Auf-die-Uhr-Schauen auch konditionieren und das ganze noch schlimmer machen kann.

    Ich hab gelernt, dass ich, wenn ich partout nicht wieder einschlafen kann, am besten aufstehe und mich mit etwas beschäftige, das verhältnismäßig reizarm ist. (Also kein Fernsehen oder Daddeln im Internet). Ich rubbe dann in meiner Küche die Schränke oder schleife an einem meiner Holzprojekte oder….)

    Sportlich aktiv zu sein ist so eine Sache mit einem geschrottenes Knie. Ich habe mir angewöhnt, aberns 2 Stundes Playstation zu spielen, das reicht meistens auch.

    Doch, auch mit geschrottetem Knie kannst du sportlich aktiv sein….ich selbst bin in der unkomfortablen Situation aufgrund meiner diversen Erkrankungen körperlich nicht mehr alles das tun zu können, was ich gerne tun möchte, aber ich hab in den vergangenen Jahren eine Menge anderer Möglichkeiten kennengelernt, „sportlich aktiv“ und in Schweiß zu geraten…..

    Hab für mich festgestellt, dass sich mir mit einem Mal Möglichkeiten auftun, an die ich sonst nie gedacht hätte, wenn ich mich überhaupt erstmal für sowas öffne….

    Beste Grüße

    AmSee

    P.S. : Fordert die Playstation dich denn auch körperlich oder sitzt du da mehr oder minder nur rum und setzt dich irgendwelchen Reizen am Fernseher aus? - Wenn‘s letztlich nur etwas ist, was das Gehirn verarbeiten muss, ist das nicht das Optimale.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.


  • die Schlaflosigkeit ... In der Zeit sitze ich auf dem Balkon und giere nach Alkohol.

    Auch mir ist diese Situation wohl bekannt ... Alkohol hatte auch mir immer geholfen, ein hervorragender Einschlafhelfer/Betäuber das kannte ich, das funktionierte - doof nur, die vielen Nebenwirkungen!

    Lange (!!!) dauerte es, bis ich diese Gedanken an dieses "Einschlafmittel" aus dem Kopf bekam, sehr lange, auch meine Wohnung war zum Glück alkoholfrei, die Gefahr eines Rückfalls war also gleich Null.

    Ich gehörte schon immer zu den Einschlaf-/Durchschlaf-/Schalfgestörten. All den "Zaubermitteln" der Pharmaindustrie stand ich ebenfalls sehr skeptisch gegenüber, je mehr ich mich damit internsiv beschäftigte, Studien las und vermeindliche Argumente, meist für die Wirksamkeit dieser Präparate, hinterfragte. Sehr auffällig war und ist, wer diese publizierten Studien finanziert. Das machte mich stutzig, ich recherchierte weiter, was mich noch stutziger machte.

    Der Placeboeffekt, also die Suggestion wird oft unterschätzt, gar oft als suspekt dargestellt. Bei Autosuggestion ist es nicht anders!

    Gleichzeitig werden mittlerweile Affrimationen, also postive Glaubenssätze gepriesen, auf Achtsamkeit gesetzt, Atemtechniken, Meditation u.ä. befürwortet.

    Unsere Welt scheint sich immer schneller zu drehen, zumindest wird sie hektischer, zu viele Informationen, Reize strömen tagtäglich auf uns ein, die wir kaum verarbeiten können, div. Umweltgifte, auch Fehlernährung und Bewegungsmangel runden das ganze ab.

    Warum sind die alten Yogameister, die buddhistischen Mönche oder viele Menschen in nicht so zivilisierten, hektischen Welten so entspannt oder deutlich entspannter, leben gesünder (psychisch) und schlafen sogar besser? Sie streiten sich sogar weniger, warum ist das so?

    Warum haben die, die Arschruhe weg?

  • Doch, auch mit geschrottetem Knie kannst du sportlich aktiv sein….

    ... sogar sehr sportlich!🙃 Wenn man das Wort "Sport" durch Bewegung ersetzt und es nicht sofort mit dem Leistungs-, Erfolgsgedanken (schneller, höher, weiter) vebindet, kann man sogar sehr bewegungsaktiv sein ... wandern, spazieren, vielleicht auch schwimmen, zu Haus tanzen, im Garten umgraben, Laub harken oder oder oder, auch Sex, Gymnastik oder Radfahren, mal nicht den Fahrstuhl nehmen ... es muss nicht immer "Sport" sein, Bewegung genügt völlig!👍

  • @AmSee,
    ja die Schlaflosigkeit macht mir sehr zu schaffen. Im Monent bin ich noch krank geschrieben, hatte vor ab den 22.09.

    wieder zu arbeiten. Das bedeutet 05:00 Uhr aufstehen: 05:30 zu Arbeit: 05:50 Uhr anstempeln und ab 06:00 Uhr Rechner hochfahren. Ich arbeite im Qualitätsmangement und weiß nicht, was Tag so bringt, man kann sich auf nichts vorbereiten. Bedeutet : Ich muß ab 06:00 Uhr funktionieren und dafür brauche ich midesten 5 Stunden Schlaf ...

  • Tron100 , du hast ja eingangs geschrieben, dass dir deine Arbeit wichtig ist, dich auf andere Gedanken bringt und dir eine wichtige Stütze ist im Leben….

    Nur Mut, du wirst wieder arbeiten können, aber dein Körper scheint dir derzeit zu signalisieren, dass du dazu derzeit noch nicht in der Lage bist. Nimm‘s ihm nicht übel, denn auch wenn‘s nicht unbedingt offensichtlich ist, arbeitet er gerade echt hart, um zu regenerieren.

    Ihm hast du schon einen großen Gefallen getan, indem du dich auf den Entzug eingelassen hast und mit dem Alkoholkonsum aufgehört hast.

    Tu dir selbst nun noch den Gefallen, ihm Zeit zu geben und für ihn und dich zu sorgen. Wie steht‘s um deine Ernährung, ist sie ausgewogen oder gibt‘s da noch Verbesserungsbedarf? Wie steht‘s um die körperliche Aktivität? Wie steht‘s um Ausgleich und Entspannung? - Du schriebst, dass du im Moment keine Hobbies hast…. Wie steht‘s um deine sozialen Kontakte?

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • @AmSee, ich arbeite in der Großindustrie und habe den Vorteil spontan ins Home-Office wechseln können oder wenn es nicht mit der Arbeit klappt, kann ich auch in einer Thrapie wechseln.

    Ernährung, meine Frau ist im Moment auch krankgeschrieben und sie erwartet 3 Mahlzeiten am Tag, incl. selbstgemachtes Mittagessen - alles gesund mit viel Grün.

    körperliche Aktivitäten,

    Jetzt habe ich wieder Zeit mein Hobby nachzugehen. Fotografieren in der Natur (Landschaft, Makro, Tiere, usw..), also Bewegung genug.

  • @AmSee, ich arbeite in der Großindustrie und habe den Vorteil spontan ins Home-Office wechseln können oder wenn es nicht mit der Arbeit klappt, kann ich auch in einer Thrapie wechseln.

    Das hört sich schon etwas anders an als vorhin und zwar nach bestmöglicher Flexibilität.

    Stellt sich meines Erachtens die Frage, ob du das, was auch im Home-Office von dir geleistet werden müsste, derzeit überhaupt leisten kannst. Das kannst du nur selbst beantworten.

    Jetzt habe ich wieder Zeit mein Hobby nachzugehen. Fotografieren in der Natur (Landschaft, Makro, Tiere, usw..), also Bewegung genug.

    Hört sich gut an. Hast du schon angefangen oder sind das bislang noch Pläne? Machst du das täglich?

    Übrigens, du musst mir auf keine meiner Fragen antworten, sondern darfst sie auch nur für dich beantworten. Manchmal ergibt sich daraufhin ein Austausch, manchmal auch nicht.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Hallo Tron100,

    gib deinem Körper mehr Zeit, auch deinem Hirn, deinem Stell- und Regelzentrum, auch für den Schlaf.

    Es braucht Wochen ... Monate bis sich alles wieder halbwegs regeneriert. So war's bei mir zumindest ... ähnlich intensives Trinkverhalten und Alter, da braucht der Körper schon 'ne Weile bis er sich ans neue Normal gewöhnt, bis sich Nervenbahnen, Rezeptoren regenerieren bzw. neu ausrichten können.

    Alkoholkonsum ist ein massiver Eingriff in unser Gefühlsleben, unsere Gedanken, in unser gesamtes biodynamisches System, über das wir (Menschen) immernoch recht wenig wissen.

    Wir nehmen zwar viel an, spielen mit Wahrscheinlichkeiten/Möglichkeiten, aber ....

    da macht die Wissenschaft keine Ausnahme!

    Wie gesund du dich ernährst, wie trainiert dein Körper ist (auch bewegungsarm), weißt du am besten, auch was gesund oder weniger gesund ist = lass' das Ungesunde weg, dann bleibt nur noch "Gesundes" übrig, mit Luftverschmutzung und kritischen Lebensmitteln muss man ggf. leben, alles Andere kann man selbst bestimmen, wäre da nicht der innere Schweinehund.

    Nach ca. einem halben Jahr verbesserte sich mein Schlafverhalten, optimal/ideal wurde es nie!

  • Hallo Brant,

    Kurze Zwischenmeldung und Danke der Nachfrage. Ich bin jetzt seit dem 26.08. Trocken. Mein Schlafrythmus bekomme ich auch langsam hin. Um 20:00 Uhr nehme ich 2 Night Hoggard mit den ganzen zusätzlichen Schmerzmittel und um 22:00 Uhr 1 Opipramol 50 mg. Dann zocken ich noch ein wenig bis ich müde werde und gehen um ca. 0:00 Uhr. 02:30 Uhr einmal kurz aufstehen, mich erleichtern und eine rauchen. Das war aber auch schon zu Alkzeiten. Werde dann kurz nach 05:00 Uhr wieder wach, wieder eine rauchen, dann nochmal ins Bett. Um 05:00 Uhr ist aber die Zeit, um die ich ab Montag aufstehen um zu Arbeit zu gehen.

    Was war in Alkzeiten anders ? Erstes aufstehen um 02:30 kurz ein wenig Alk nachdrücklich um wieder einschlafen zu können. Zum Glück haben seit 15 Jahren, die Rennleitung morgens um 05:30 Uhr, mich nie rausgezogen, da hätte ich noch genug Prmille drin gehabt. EIN Beispiel dazu. Ich sollte um 09:00 Uhr nüchtern im Krankenhaus sein zur Entgiftung. Ich habe am Abend vorher eine 3/4 Flasche Wodka getrunken und um 20:00 den letzten Schluck genommen. Bei der Einweisung in der Notaufnahme wurde bei mir ein Alkohlwert von 03 / Mille drinnen gehabt und ich fühlte mich vollkommen nüchtern.

    Der größte Unterschied zu den Alkzeiten ist - ich kann wieder im Schlaf träumen, das habe ich schon lange nicht mehr gehabt.

    Und die zweite Sache ist, ich habe auch nachts kein Verlangen mehr nach Alkohol, selbst wenn ich um 02:30 Uhr das erste mal aufstehe. Das war vor eine Woche anders.

  • Hallo Tron 100

    Freut mich zu hören dass du gut vorankommst. Zu den Schmerzmitteln wollte ich erst noch ein paar mahnende Worte schreiben. Doch dann erinnerte ich mich an meinen eigenen Ausstieg und dass ich da noch monatelang Kette rauchte und jede Menge Kaffee in mich rein schüttete. Das war auch nicht so ganz gesund. Für mich war nur wichtig dass der Alkohol erstmal weg war und wie sich herausgestellt hat eröffneten sich durch das nüchtern sein ganz neue Wege die meiner Gesundheit sehr förderlich waren. Also take it easy und harre der Dinge. Alles fügt sich zum Ganzen. Geduld und Beharrlichkeit zahlen sich letztlich aus.

    LG Brant

  • Hallo Tron 100

    Freut mich, dass es besser geht. Sehe ich ähnlich wie Brant, wichtig ist zuallererst der Alk. Ich gehe davon aus, dass die Medikamente mit dem Arzt besprochen sind und auch geplant ist, diese wieder zu reduzieren. Ich zumindest war a sehr Benzo-Affin und konnte die auch ohne grosse Diskussionen bei der Ärztin beziehen. Die tägliche Dosis auf dem Schwarzmarkt und wenns nicht reichte zur Hausärztin... Als ich aufgehört hatte zu trinken, habe ich mir das Rezept verbieten lassen.

    Zum Schlaf: in der ersten Woche wenig und sehr schlecht, dann sehr schnell viel besser, in Kombination mit viel gehen. Abgesehen von vielen anderen positiven Veränderungen ist der (erholsame) Schlaf etwas, das ich wieder schätzen gelernt habe.

    Schönen Abend👍

    Tom

  • Hallo Tron 100

    Freut mich zu hören dass du gut vorankommst. Zu den Schmerzmitteln wollte ich erst noch ein paar mahnende Worte schreiben. Doch dann erinnerte ich mich an meinen eigenen Ausstieg und dass ich da noch monatelang Kette rauchte und jede Menge Kaffee in mich rein schüttete. Das war auch nicht so ganz gesund. Für mich war nur wichtig dass der Alkohol erstmal weg war und wie sich herausgestellt hat eröffneten sich durch das nüchtern sein ganz neue Wege die meiner Gesundheit sehr förderlich waren. Also take it easy und harre der Dinge. Alles fügt sich zum Ganzen. Geduld und Beharrlichkeit zahlen sich letztlich aus.

    LG Brant

    Hallo Brant,

    Ganz kurz zu den Schmerzmittel. Ich benötige dringend ein neues Knie ( das rechte ist schon neu). Ohne die Scmerzmittel (Tramadol und Naproxen) könnte ich nicht arbeiten. Die Medikamente sind natürlich mit dem Doc abgestimmt. Und ja, ich weiß, das Tramadol abhängig macht. Allerdings habe ich da noch Plan B im Kopf. Ein Bekannter von mir hat ähnliche Knieprobleme und bekommt Canabis verschrieben ( 24 Stunden schmerzfrei und nachts macht das auch müde). Allerdings hat er nichts mit Alk zu tun. Wenn ich mit den Medikamenten stabil bin, muss ich mal mit mein Doc reden.

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