Reflektiere seit einiger Zeit über dieses Wort. Habe mich in meiner Nüchternheit nicht konkret mit dieser Inneren Haltung befasst. Doch bestimmt ist vieles von dem abgefallen bei meinem fortlaufenden Bemühen aus der Spirale "nasser Verhaltensweisen" herauszukommen um mit mir im Reinen zu sein. Muss wohl so sein denn wo ist Derjenige abgeblieben der die Straße entlang ging, im Selbstgespräch vor sich hinbrabbelte und in Selbstmitleid nur so zerging.
Im Internet habe ich eine kurze Beschreibung gefunden die die Opferrolle sehr gut erklärt.
Die Opferrolle beschreibt eine Haltung, in der sich jemand als hilfloses Opfer von Umständen oder anderen Personen sieht. Betroffene neigen dazu, sich selbst zu bemitleiden und die Verantwortung für ihre Situation abzulehnen. Sie konzentrieren sich auf erlittenes Leid und fühlen sich machtlos, etwas an ihrer Lage zu ändern. Diese pessimistische Sichtweise kann dazu führen, dass sie passiv bleiben und sich nicht um Lösungen bemühen.
https://kurz.wortbedeutung.info/Opferrolle/
Bei der "Konkurrenz" existiert ein vierseitiger Thread aus dem Jahre 2009 mit dem Namen Opferrolle und der ist durchaus lesenswert, sehr kompakt und ohne größere Abschweifungen.