Damit beziehe ich mich auf die, die „nur“ einen problematischen oder riskanten Konsum betreiben und knapp davor sind, in die Abhängigkeit zu gleiten.
Und selten bis gar nicht können oder wollen die, auf die ich mich bezogen habe, sehen oder begreifen, dass gar keinen Alkohol zu trinken, die beste Option wäre.
Diese haben dann als Primärziel vor Augen, ihren problematischen oder riskanten Konsum zu reduzieren und begrenzt weiter Alkohol konsumieren zu können.
Hallo zusammen,
danke, dass ihr dieses Thema hier nun doch diskutiert! Genau diese Menschen gibt es! Ich denke, dass auch ich dazu gehöre. Ich war noch nicht ganz unten, halbtot, wie Paul geschrieben hat. Ich merke nur, dass ich Alkohol immer mal wieder missbrauche, gerade in Situationen, die kaum auszuhalten sind, aber aufgrund familiärer Bindungen und/oder Zuneigung auch nicht einfach zu ignorieren sind… wie Stilles Wasser schrieb „was interessiert mich Stress“ oder so ähnlich. Nicht jeder kann sich gegen Stresssituationen abschotten, gerade wenn es um geliebte Menschen geht… und nicht jeder schafft es dann, auf Alkohol zu verzichten. Aber wenn sich die Situation etwas verbessert hat, können diese Menschen versuchen, ihren Konsum wieder zu reduzieren. Das würde ich kontrolliertes Trinken nennen… Ich sehe das gerade an mir. Meine lieben Eltern haben nun beide ihren Kanpf hinter sich und langsam komme ich trotz Trauer immer besser damit zurecht und damit auch mit dem Alkohol, sprich, es fällt mir leichter, darauf zu verzichten. Gerne würde ich mich hier jedoch austauschen, wenn der Druck mal wieder sehr/zu groß wird. Aber das war bisher nicht gewollt….
LG Ciara