Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich kürzlich 10 Monate hatte 😂
Heimlichtuerei oder Ehrlichkeit
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10 Monate Freiheit! 👍
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Mögen noch viele, viele, viele Monate dazukommen. 🍀
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Das wünsche ich dir auch 🍀🍀🍀😊
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Beim Schreiben im Thread von ichso habe ich mir ein paar Gedanken über mich gemacht. Es wird Zeit etwas mehr Gelassenheit und Leichtigkeit in mein Leben zu lassen. Verantwortungsvoll und Stark zu sein waren immer meine Antreiber. Ich bin es gewohnt mich durchzuboxen und zu kämpfen, sparsam zu sein und für andere da zu sein.
Aber nun ist auch mal die Zeit gekommen mich um mich selbst zu kümmern. Zu entspannen, genießen und auszuruhen. Das sind Punkte, die ich nicht gut kann. Jetzt ist genau die perfekte Zeit für mich genau diese Punkte mal anzugehen. An mich zu denken, was möchte ich….
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Beim Schreiben im Thread von ichso habe ich mir ein paar Gedanken über mich gemacht. Es wird Zeit etwas mehr Gelassenheit und Leichtigkeit in mein Leben zu lassen. Verantwortungsvoll und Stark zu sein waren immer meine Antreiber. Ich bin es gewohnt mich durchzuboxen und zu kämpfen, sparsam zu sein und für andere da zu sein.
Aber nun ist auch mal die Zeit gekommen mich um mich selbst zu kümmern. Zu entspannen, genießen und auszuruhen. Das sind Punkte, die ich nicht gut kann. Jetzt ist genau die perfekte Zeit für mich genau diese Punkte mal anzugehen. An mich zu denken, was möchte ich….
Mh, genau das hätte ich auch schreiben können.
Diese Punkte möchte ich ebenfalls angehen! -
Jetzt ist genau die perfekte Zeit für mich genau diese Punkte mal anzugehen. An mich zu denken, was möchte ich….
Als ich noch glaubte "normal"^^ zu sein, vermutete ich bei SäuferInnen eher haltlose und vor allem verantwortungslose Menschen. Das war ein großer Irrtum. Bei den meisten (also dann inzwischen Entzogenen) war es ein übergroßes Verantwortungsgefühl und -tun, dass sie über ihre Grenzen in die Sucht trieb. Ähnlich auch bei mir.
Ich wünsche euch beiden Emily und willibald42 das ihr wieder Lust auf Lego spielen (zur Not geht auch Barbie und Ken^^) bekommt, auf schaukeln, auf malen, Kinderhörbücher, so Sachen. Und den Mut, dass dann auch zu leben. Also hin und wieder. Es ist großartig, lächel...
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Hallo Emily,
Danke dir für dein Teilen. Das freut mich für dich, das zu lesen. Es klingt auch, als wenn du in Bezug auf deine Erkältung übern Berg bist. 🍀👍
Ich denke, das, was du da gerade für dich entdeckst, ist der besonders schöne Teil jenes Genesungsprozesses, der sich im günstigen Fall einstellt, wenn der Blick im Laufe der Abstinenz immer freier und weiter wird für weitere Möglichkeiten, Chancen und Perspektiven der Selbstfürsorge.
Das was du über deine persönlichen bisherigen Antreiber schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Ich war das auch gewohnt, bis eben der Punkt kam, an dem das nicht mehr ging, weil ich viel zu lange und zu weit über meine Energiereserven gegangen war.
Bei mir hatte, dass ich nicht anders konnte, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit meiner persönlichen Prägung als EKA zu tun, aber man muss nicht zwangsläufig Erwachsenes Kind aus dysfunktionaler Familie sein, um sich solche Antreiber zu eigen zu machen. In meiner Schwiegerfamilie ist alles „normal“ gelaufen, aber die sind mit Sicherheit durch das protestantische Arbeitsethos (Pflicht zur Arbeit, Treue und Fleiß in der Arbeit und Ergebung in die vorgefundenen Arbeitsbedingungen) geprägt und haben herzlich wenig gelernt, sich genug um sich selbst zu kümmern, zu entspannen, zu genießen und auszuruhen.
Ich wünsche dir viele schöne neue Entdeckungen auf deinem Weg, dich um dich selbst zu kümmern. 🍀
Liebe GrüßeAmSee
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Es klingt auch, als wenn du in Bezug auf deine Erkältung übern Berg bist.
Leider noch nicht wirklich, mal abwarten. Ne Erkältung braucht halt einfach seine Zeit.
Ich denke, das, was du da gerade für dich entdeckst, ist der besonders schöne Teil jenes Genesungsprozesses, der sich im günstigen Fall einstellt, wenn der Blick im Laufe der Abstinenz immer freier und weiter wird für weitere Möglichkeiten, Chancen und Perspektiven der Selbstfürsorge.
Das hört sich schön an. Für mich ist es tatsächlich ungewohnt. Überhaupt Selbstfürsorge zu betreiben. Werde mich aber dafür öffnen und auch nach Möglichkeiten suchen was ich für mich tun kann.
Das was du über deine persönlichen bisherigen Antreiber schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Ich war das auch gewohnt, bis eben der Punkt kam, an dem das nicht mehr ging, weil ich viel zu lange und zu weit über meine Energiereserven gegangen war.
Ja ich habe das Gefühl, dass mein Akku leer ist, vielleicht bin ich auch deshalb krank geworden. Früher gab es einfach Wein um dieses Gefühl erschöpft zu sein, zu überdecken. Nun kommt das zum Vorschein.
Aber wie gesagt, ich habe nicht mal Idee was mir gut tut und was ich eigentlich möchte. Das muss ich erstmal rausfinden.
Diese Punkte möchte ich ebenfalls angehen!
Willibald vielleicht finden sich ja noch mehr hier und wir könnten unsere Ideen als Liste aufsammeln und uns austauschen. Was macht Spaß und tut gut. Aber auch der Zeitfaktor bleibt zu beachten. Job, Alltag, Haushalt, Familie gibt’s ja trotzdem.
Ich habe aber ehrlich gesagt auch festgestellt, dass viel Zeit für die sozialen Medien drauf geht. Ist ne richtige Angewohnheit geworden, nebenbei Mails lesen, irgendetwas zu bestellen, Forum, Google, Youtube usw.Vielleicht können wir uns ja gemeinsam austauschen oder einen Thread eröffnen mit dem Titel „Selbstfürsorge und sich um sich selbst kümmern“ oder so ähnlich.
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Aber wie gesagt, ich habe nicht mal Idee was mir gut tut und was ich eigentlich möchte. Das muss ich erstmal rausfinden.
Gib dir ruhig Zeit. Ich wusste das bis vor ein paar Jahren auch nicht. Doch nachdem ich mit der Suche angefangen hatte, fand ich ganz allmählich meine Antworten.
Ich hab dann im Laufe der Zeit dies und das ausprobiert, manches ist geblieben, anderes war nur eine kleine Weile von Interesse. -
Gib dir ruhig Zeit. Ich wusste das bis vor ein paar Jahren auch nicht. Doch nachdem ich mit der Suche angefangen hatte, fand ich ganz allmählich meine Antworten.
Ich hab dann im Laufe der Zeit dies und das ausprobiert, manches ist geblieben, anderes war nur eine kleine Weile von Interesse.Da bin ich mal gespannt. 🤩
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"Also darf ich mir ... nie zu sicher sein"
Hallo Emily,
diesen Grundzweifel kann ich nicht nachvollziehen! Wenn du die Finger vom Alkohol lässt, kannst du dir sehr sicher sein!
Ausser dich entführen fremde Mächte und flössen dir heimlich Alkohol ein. 🥳
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Wenn du die Finger vom Alkohol lässt, kannst du dir sehr sicher sein!
Das denke ich ehrlich gesagt auch so. Ich denke gar nicht an Alkohol, klar hier im Forum schreiben wir zum Thema. Aber außerhalb vom Forum habe ich mit Alk nichts zu tun.
Am Besten mache ich mir da auch nicht zu sehr einen Kopf. Wer weiß was irgendwann ist. Heute bin ich nüchtern. Fertig.
Ich finde deinen Satz ebenso simpel wie großartig und absolut logisch. Einfach die Finger vom Alk lassen und ich bin sicher.
Danke Paul ✌️
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Mir ist etwas aufgefallen, was ich unbedingt ändern muss.
Ich komme wieder in alte Verhaltensmuster. Also Routinen.
Meine Änderungen vom Anfang habe ich irgendwie schleifen lassen und gerade die letzten Tage kommen wieder alte Verhaltensmuster durch.
Da hatte ich auch gar nicht so ein großes Augenmerk drauf gehabt und mir ist das nicht so aufgefallen im Alltagsstress. Nun habe ich aber e8nige Tage frei und habe Zeit.
Ich meditiere nicht mehr, zu viel Zeit für soziale Medien, habe mehrfach alkoholfreie Alternativen getrunken. Sie eingekauft und kommen zum Glascontainer. Auf Tee habe ich gar keine Lust mehr und habe tatsächlich schon tagelang keine einzige Tasse Tee mehr getrunken.
Ich achte auch nicht so auf Kalorien und habe 4 kg zugenommen. Bewegung und Gym kommen auch richtig zu kurz.
Werde mir jedenfalls in den freien Tagen mal Gedanken machen und das ändern.
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Ich finde es toll wie du deine "Schwächen" so angehst. So geht meiner Meinung nach der richtige Weg!
Das Leben verläuft nicht linear auf einer Digonale von links unten nach rechts oben hin. Ich denke die Akzeptanz des eigenen Menschseins, und die ist ja unweigerlich mit Mängeln verbunden, ist vielleicht mit die wichtigste Ausgangsbasis um einen Fortschritt zu erzielen.
Als ich zu trinken aufhörte, rauchte ich weiterhin 60 bis 70 Zigaretten täglich und schüttete so drei, vier grosse Tassen Kaffee in mich hinein. Also aus mir war bestimmt kein Heiliger geworden. Doch als die Zeit für Veränderung reif war fiel ein wenig Ballast weg. Auch wenn ich schon nach wenigen Wochen der Nüchternheit bemerkte wie "durchtränkt" doch mein ganzes Denken war gelangen viele Verbesserungen meiner Lebenssituation erst ganz allmählich. Geduld ist dabei immer gefragt um immer wieder bei sich selbst anzukommen.
Frohe Ostern
Brant -
Ich will dich auch herzlich bestärken Emily 💜 Liest sich für mich, als wenn du schon zuviel weißt um nochmal die Zügel aus der Hand geben zu wollen. Das ist in meinem Kopf ein sehr wichtiger Baustein! Fühl dich verstanden und geärmelt, wenn du magst 🤗🤘
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Ich finde es toll wie du deine "Schwächen" so angehst. So geht meiner Meinung nach der richtige Weg!
Ich danke dir sehr für dein motivierendes Feedback. Ich fange heute direkt damit an wieder in die richtige Richtung zu laufen. Dazu gehören Bewegung, weniger Kalorien, meditieren, Gymnastik und Tee. Werde mir gleich mal ne Tasse aufbrühen.
Mir ist das glaube gestern so richtig aufgefallen, dass ich in dieses Schema vor meiner Abstinenz rein komme. Das Gute ist, dass ich das mit nüchternem Kopf erkenne und gegen steuern kann.
Und das mache ich auch. Und die 4 kg müssen auch wieder verschwinden.
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Ich komme wieder in alte Verhaltensmuster. Also Routinen.
Moin,
Das beobachte ich bei mir auch - und finde es nicht schlimm. In den letzten sechs Monaten Abstinenz hat sich bei mir viel kleines und großes verändert. Als wichtigstes natürlich die Abstinenz, ich spüre aber auch eine gewisse Gelassenheit gegenüber Stressfaktoren und bewege mich mehr draussen in der Natur. Ich achte deutlich mehr auf meine Ernährung, Selbstachtsamkeit findet immer öfter statt. Und es geht mir einfach besser!
Auf der anderen Seite habe ich z.B. meine alte Morgenroutine (Kaffee und Zigarette) beibehalten, ich zocke wieder mehr, wenn auch nicht mehr so intensiv wie „damals“. Und der Vorsatz, mich mehr sportlich zu betätigen ist auch weniger geworden.
Der große Unterschied ist, dass ich mir dieser Schwächen bewusst bin. Ich setze mich deswegen nicht unter Druck, ein Vorsatz wie „Du musst jetzt meditieren“ funktioniert nun mal nicht, bei mir zumindest nicht. Ich bin einfach zufrieden, wenn ich meinen inneren Schweinehund mal wieder besiegt habe. Ich freue mich über jede positive Veränderung in meinem Leben, weiß aber auch, dass ein jahrelanger, vielleicht nie endender Prozess vor mir liegt. Da ist Geduld gefragt 😉
Aber das ist wieder eine sehr individuelle Geschichte, ein klar strukturierter Plan für Fitness oder Entspannung kann natürlich auch sehr hilfreich sein. -
Hi Emily
Ich fange heute direkt damit an wieder in die richtige Richtung zu laufen. Dazu gehören Bewegung, weniger Kalorien, meditieren, Gymnastik und Tee. Werde mir gleich mal ne Tasse aufbrühen.
Ich hab für mich erkannt, dass nur die kleinen Schritte wirklich nachhaltig etwas bringen. Einen Vorsatz rauspicken, wenn möglich nicht gerade den schwierigsten, den aber um setzten. Konsequent, bis er zur Routine wird. Dann der nächste, ect.. Dieses Vorgehen hat größere Erfolgsaussichten, zudem stärkt dies das Vertrauen in die Selbstwirksamkeit.
🥚nen schönen Ostersonntag
Tom
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... habe mehrfach alkoholfreie Alternativen getrunken.
Hallo Emily,
darf ich fragen, was alkoholfreie Alternativen sind und warum sie du sie kauftest? Wolltest du "diese Illusion der Belohnung" erhalten?
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