Beiträge von willibald42

    Paul

    Sparkassen_Helga

    Nur kurz, das ganze war so.

    Ich habe den Alk schon sehr (absichtlich mit vollem Wissen, des hohen Schaden- potenzials ) zielgerichtet eingesetzt. Mit Partys hatte es nicht viel zu tun. Darüber möchte ich nicht weiter reden.

    So wie es jetzt bei mir ist - ist gut - ich komme gut damit klar.

    Glücklicherweise kann man so sagen, sind Partys (für mich) ein konsufreies Umfeld. Und mir gefällt das sogar ziemlich gut. Ich sehe und nutze gerne die vielen Vorteile.:):thumbup:

    Ich kann ohne Alkohol natürlich schöne und intensive Dinge erleben.

    Danke für Eure Nachrichten. Ja stimmt, ich bin hier - dann etwas fehl am Platz. Ist halt so.

    Ich will sicherlich nicht absichtlich, die harte Droge Alkohol verklären. Ich war zumindest kurz davor, es selbst zu erfahren wie übel das werden kann. Die nur negative Sichtweise kann ich (für mich!) nicht teilen. Alkohol kann in gewisser Weisse ein Engel und Teufel zu gleich sein/werden. Jeder hat eine völlig andere Biographie, Hintergründe usw.

    Suchthirn, sicherlich auch, Danke für die Erinnerung zur Wachsamkeit!

    Nix für ungut - Halte mich Raus, habe selbst genug andere Baustellen! :thumbup:

    Das mit schönen Ereignissen ist bei mir auch so eine Sache. Da gibt es viele, mir sehr bedeutsame. Ohne Alk hätte es da viel nicht gegeben. Ich bereue da auch nichts. Aber die Alk-Karriere geht natürlich weiter:
    Selbst als es mir körperlich nicht wirklich gut ging, gab es so einige Feiern die ich in guter Erinnerung habe z.B. bei Russen/Ukrainern. Ging da richtig aus mir raus mit Tanz und allem. Abgeschossen habe ich mich zwar nicht aber zumindest gemerkt, das "harter" Alk schon noch mal deutlich gefährlicher für mich ist. Feier prima, Tag danach natürlich nicht. Wenn da alles in Vollkatastropen geendet wäre, hätte ich natürlich eine komplett andere Sicht (rein subjektiv, was meine Situation betrifft - da strebt man natürlich nur noch den kompletten Abschied vom Alk an).
    Ich will keinesfalls zu dem damaligen Konsummuster zurück, aber ein wenig Nachtrauern ist vorhanden. Auch hier gilt, nein, ich belüge micht zumindest nicht selbst.

    Gelassenheit gelingt mir derzeit noch so gut, ist aber auf andere Bereiche bezogen. Gut das dies erwähnt wurde.

    Beim Alk aber schon, irgendwelchen Alk kann ich ebenfalls gelassen stehen lassen, genau Respekt bleibt.:thumbup:

    ja, das ist ein Nachteil, denn man in Kauf nehmen muss. Aber bleibt man wirklich in der Sucht, wenn man ab und zu Alkohol in geringen Mengen konsumiert? Ich denke nicht unbedingt. So stimmig das Verhalten für den einen ist, so unstimmig und unpassend kann es für einen anderen sein.

    Ich für meinen Teil bin froh, das der Alkohol wieder in die Bedeutungslosigkeit gekommen ist.
    Jeder muss eben seinen Weg für sich finden.:thumbup:

    Danke für die Zahlreichen Beiträge hier! Vorweg, ganz ohne -also die vollständige Abstinz ist immer am besten. Ich würde niemanden raten, da Experimente zu machen. Warum auch wenn man mit seinem Weg zufrieden ist.
    Für mich gilt dann aber auch, so wie es ist, komme ich gut zurecht.

    Nun, Bier trinke ich eben überhaupt nicht mehr. Fand früher Pils sehr lecker oder auch mal Weizen. Mag ich nicht mehr. Als ich krank war, habe ich ein Malz Bier versucht (0,0%) Oder auch mal Biere mit 0,0. Das war in einer kompletten Abstinetzzeit. Mich hat es nicht nach „mehr“ verführt. Malzbier verfinde ich aber auch überhaupt nicht mit Alk.
    Es hat einige Zeit gedauert bzw. immer wieder Widerholungen. Mir ist ein Eis am Abend einfach viel lieber.

    So selten ist es auch wieder nicht, das Leute nach einer Sucht wieder gemässigt trinken können, selbst bei (schwererr) körperlicher Abhängikeit, in der Vergangenheit. Aber ihr habt schon recht, in der Mehrzahl der Fälle funktioniert es einfach nicht zuverlässig bzw. dauerhaft.

    Vielleicht noch relevat: Mir persönlich war eigentlich immer die Anfangskonsumheit, eines Abends am liebsten, also die ersten 1 bis 3 Stunden. Hier konnte ich recht langsam trinken (war meist so eineinhalb Bier), ich konnte hobbymässig vieles gut erledigen. Nach mehr Konsum dann natürlich nicht mehr.

    Familie: Eigentlich alle meiner Verwandten waren Alkohlkonsumenten, hatten das im Griff und soweit auf den Alltag keine Probleme. Alkkoholiker war man natürlich nur, wenn man z.B. früh schon trinkt etc. - sie selbst haben sich nicht als Alkoholiker gesehen - (nach heutigen Masstäben sieht die Bewertung natürlich anders aus).

    ...bis auf meinen Vater. Hier lag mehrmals eine körperliche Abhängigkeit vor. Die letzen Lebensjahre lief es allerdings wieder recht kontrolliert.

    So, muss jetzt erst mal- alles noch lesen. Wenn mir was einfällt schreibe ich es noch.:):thumbup:

    Nein, nicht nach Anleitung, ich habe keinen Kurs oder belegt. Psychologisch habe ich allerdings einiges gemacht, auch weil es mich sehr interessiert.

    Ansonsten ja das funktioniert ich brauche nicht mehr, dieser Sog mehr zu trinken (den ich natürlich kenne) ist nicht mehr vorhanden. Mir schmeckt z.B. Bier überhaupt nicht mehr. 2 Radler gehen für micht klar.
    Ich kann rein körperlich nicht diese bestimmte Grenze überschreiten, mir würde sonst übel oder ich werde sehr müde.

    Ich habe aber vorher im Prinzip auch, kontrolliert, aber grob fahrlässig großen Mengen, über eine sehr lange Zeit getrunken.

    War lange nicht hier. Na ja zum Thema. Der Alk spielt bei mir keine relevante Rolle mehr.

    Was ich früher an einem Tag geschafft habe, ist jetzt höchstens mein Monatskonsum. Ich war schon "gut" dabei. Ich kenne sehr wohl diesen Sog, wenn man nach einem Bier z.B. nicht aufhören kann.

    Das ist weg, warum auch immer.

    Manchmal trauer ich dem alten Konsumuster (und was damit verbunden war!) schon hinterher, bin aber im großen und ganzen froh, das es so ist wie es ist. Den Nebenwirkungen des Alk trauere ich jedenfalls nicht hinterher. ;) Klarheit weis ich zu schätzen.

    Mir sind andere Sachen einfach lieber (klar auch Suchtverlagerungen), ein Eis z.B. ist mir wirklich viel lieber als Alk. Wäre früher auch unmöglich gewesen, dass ich mir zwar ein Bier/Radler bestelle, es aber aus Unlust stehen lasse. Ganz 0,0 will ich nicht, auch nicht notwendig.

    Solche Veränderungen dauern halt und es ist auch genug Geduld mit sich selbst gefragt.

    Auch wenn das täglich grüßende Murmeltier, sich ständig wiederholt, bleiben die Fakten Fakten: Alkohol verändert absolut nichts ... alles bleibt wie es ist, nur weil wir es anders wahrnehmen oder gar nicht mehr in der Lage sind, es wahrzunehmen, berauscht, bleibt die Realität, die Fakten, unverändert.

    Ist einem das bewusst, kann doch gar kein Zweifel mehr aufkommen, ausser man hat grundsärzlich mit der Realtität bzw. deren Wahrnehmung ein Problem.

    Stimmt Alk ändert nichts, aber kann Dinge erträglicher machen, die nicht verändert werden können. Sagen wir es mal so, in der Anfangsphase kann Alk, eben durch die veränderte Wahrnehmung vielleicht schon Dinge/Veränderungen anstossen.

    Guter Satz, wenn man mit einer (auch objektiv betrachtet) - unschönen Realität - nicht klar kommt - wird es schwierig. Meine paar Gedanken dazu.

    Eine gute Nacht!

    Dem kann ich nicht viel hinzufügen. Eigentlich wusste man dies auch vor 20 oder30 Jahren. Bei mir auch alle über 80 geworden. Sieht man sich die Todesursachen an, hat der Alk sicher zumindest mitgewirkt.

    Nur darf man halt die psychisch, auch positive Wirkung nicht vergessen, war auch ein ganz anderer Umgang bei der Generation.

    Bei meinem Opa ging das alles recht schnell, wenn ich ehrlich bin, ein Tod wie man ihn sich wünscht. Nur gibt's dafür keine Garantie. Und sicher "bessere" Suchtmittel.

    Ich wollte schon schreiben, Alkohol spielt keine Rolle mehr. Was ja auch stimmt. Dennoch trinke ich seit einiger Zeit gar nichts mehr.
    Ein Thema ist er offenbar doch, sonst wäre ich nicht verstärkt hier im Forum...
    Vielleicht ist es Placebo (ziemlich sicher sogar?), habe aber ein wenig mehr Antrieb und bessere Laune, auch morgens. Habe auch ein paar Sachen wieder angestoßen.
    Kann 1 bis 2 Bier in der Woche, schon einen negativen Einfluss haben. So etwas ist wahrscheinlich sehr individuell, soweit ich informiert bin.
    Wann das so ist, sind es mir die Radler nicht wirklich wert...
    Bin aktuell im Urlaub, hier habe ich früher schon ordentlich getrunken. Die letzten Jahre aber nicht mehr.
    Ich will hier weiter hinfahren und so gesehen, nix ändern. Mein sonstiges Umfeld trinkt wenig. Jemand (keine Sucht nix) trinkt bis auf weiteres, auch nichts mehr.
    Wie weiter? Ich weiß es noch nicht. Ich habe normalerweise kein Craving etc. - hier dummerweise schon einmal, muß natürlich nicht einfach so nachgeben. ;)

    Okay verstanden, wenn auch nicht direkt aus eigener Erfahrung (mir hat es gerreicht), weiss ich genau wie übel das mit Alk werden kann.
    Gibt dennoch viel dazwischen, Leute trinken zwar riskant, sind sürchtig, funktionieren aber über Jahrzehnte usw. Einen richtigen Tiefpunkt gibt es da oft gar nicht, eher mehrere kleine.
    Gesund und Frei - ist natürlich ganz anders.

    Auch ja, ich bin ürbrigends ebenfalls heil froh, dass bei mir nichts mehr so läuft wie vor ein paar Jahren, was den Alk betrifft.
    Das sehe ich natürlich auch als eine große Befreiung. Mittlerweile ist mir z.B. ein gutes Eis um einiges lieber.. Man muss eben, etwas besseres dagegen setzen können.


    Freut mich für Dich wie es läuft!

    Ich hab schon überlegt, mein Belohnungssystem zu ändern und statt 100€ zu versaufen einen Wellnesstag Samstags zu machen. Mit Massage und allem Zipp und Zapp. Was meint ihr? Gute Idee?

    Und: Ich lese bei den meisten, dass sie so unglaublich happy über die Nüchternheit sind und das Leben so wahnsinnig viel mehr Spass macht. Teilweise schon nach 2 Tagen ohne Stoff. Totale Euphorie. Gibts hier auch jemanden, der wie ich erstmal nicht so unglaublich happy damit ist?

    Ein nüchternes Leben kann sehr schön sein, oder auch nicht, eine Garantie kann es nicht geben.
    Ich gehöre zu denen, die zwar etwas ändern wollen, mussten, aber nie ganz Auf Wiedersehen zum Alk sagen wollten. Solange mich das im Alltag nicht gestört hat, war die Einstellung ohnehin, ja ich bin Alkoholiker, was soll´s. Es ist leider unrealistisch, das in diesem Stadium jemand die Reiselinie zieht.

    Persönlich kann ich lange Pausen empfehlen, wer weis vielleicht gefällt es Dir besser?

    Aber auch von mir, erst einmal willkommen hier! Wie immer Dein Weg ist, viel Erfolg damit!