Der Film arbeitet in mir nach. Habe grottig geschlafen. OK, ich bin gerade krank und angeschlagen, vielleicht deshalb. Hatte sogar auf Youtube noch „Rückfall“ geschaut. Vielleicht war das auch zuviel des Guten.
TV - Tipp
-
keppler -
26. Oktober 2013 um 13:09
-
-
Ich habe den Film auch gesehen und er hat mich definitiv bewegt.
Vor allem die Szene, in der die Protagonisten in ner Bar landen und die Nacht zum Tag machen. Das ist exakt die Nummer, die ich abliefere, wenn ich trinke. Peinlich, entblößend, riskant.
Von mir definitv eine Empfehlung für unentschlossene, die dem Alkohol noch nicht ganz Ade sagen konnten, bzw können. -
Gute Besserung Emily
***
Ja der Film hat es so einiges für sich. Sektgläser im Akkord, eine Beziehung die beiderseits nur auf Verdrängung ausgerichtet ist und letztlich Flaschen und Gläser den ganzen Film hindurch. Da sind reduzierte Trinkexperimente und halbherzige Vertröstungen dem eigenen Ich gegenüber. Da wollte und sollte wohl nichts ausgelassen werden was den Alkoholismus so ausmacht. Einziger Lichtpunkt war die Begegnung mit der ehemaligen Alkoholikerin und Schauspielerin Katrin Sass. Nach nur wenigen Augenblicken erkannte Sie was Sache ist und sprach diese Wahrheit auch aus. Doch der Eiertanz geht weiter, da bei der Hauptdarstellerin keinerlei Bereitschaft zu einer radikalen Richtungsänderung ihres Lebens zu erkennen ist.
Der Film ist hervorragend geeignet für Menschen die die zerstörerischen Ausmaße des Alkoholmisbrauchs in der heutigen Gesellschaft und vielleicht auch bei sich Selbst herausfinden wollen.
Meine paar Cents
-
Der Film zeigte sehr gut die innere Zerrissenheit der Protagonistin, zwischen dem eigentlich wollen und dem immer wieder dann doch nachgeben, doch immer wieder dem Trinken erliegen, es dann doch nicht durchhalten, wieder schwach werden, der Realität entfliehend ... hinein in die Welt des Rausches, wo alles so einfach und angenehm erscheint.
... ungeachtet, ja trotzig, zornig, hilflos, der daraus resultierenden Folgen ... im Job, beim nicht süchtigen Umfeld. Man schämt sich, man betäubt sich ... versucht sich all dem zu entziehen, obwohl man weiß, es ist nur für den Moment und am nächsten Tag geht der ganze Schei** von Neuem los.
-
Der Film hat mich ziemlich berührt gestern. Ich hatte mich in so vielen Szenen wiedererkannt. Alkoholreste zusammenzuschütten, um den schlimmen Kater abzuschwächen, um dann aus dem Haus zu trauen, und noch mehr Alk an der Tankstelle zu kaufen. Übel, übel. Und doch hatte es mich kurz gekitzelt. Zuschütten als gäbs kein Morgen mehr, das war ja mein Zufluchtsort für lange Zeit.
Solche Filme darf ich mir nur wohldosiert zu Gemüte führen, da ich gemerkt habe, dass die morbide Sehnsucht nach Abriss und Absturz noch irgendwo in mir schlummert.
So ein ähnlicher Effekt wie der Film "wir Kinder vom Bahnhof Zoo" dazumals auch auf zukünftige und Ex-Junkies hatte...
Deshalb: And now for something completely different

Raus an die Herbstsonne, eine Runde joggen und was leckeres essen
Schönen Abend allerseits
-
Film, gerade in der ARD Mediathek:
Der Rausch (Drunk), Dänemark 2020
-
Ich mochte mir den Film, als er erstmals im Fernsehen lief, nicht ansehen. Ich hatte den Anfang gesehen und mich persönlich triggerte zu dem Zeitpunkt, wie das Trinken in dem Film zelebriert wurde. Mir war das in gewisser Weise zu nah an meiner eigenen Realität als Weintrinker.
Wer damit ähnliche Probleme hat, sollte sich vielleicht überlegen, ob der Film etwas für sie oder ihn ist.
-
Ich glaube, dass ich den Film kenne, leider finde ich ihn nur auf Prime und da musste ich zahlen 😜 ob er mich jetzt triggern würde,kann ich nicht sagen.
-
Ich hatte auch mal 2 Filme geschaut, ziemlich dicht hintereinander. Das ist mir überhaupt nicht gut bekommen. Ich schaue mir Filme daher nicht mehr an.
-
Ich hatte den in meiner nassen Zeit angeschaut. Hatte mich in meiner fatalistischen, alkoholgeprägten Denkweise eher ermutigt als zum Nachdenken gebracht. Würde ich nicht weiterempfehlen
-
Der Film "Der Rausch" (Druk) ist stellenweise ganz schön heftig und für noch trinkende oder frisch abstinente wohl der eine oder andere Trigger zu viel, zeigt er jedoch sehr anschaulich, vor allem unverblümt, wie schnell man in die Sucht gerät und sich jeglicher (eigenen) Kritikfähigkeit beraubt, vor allem in der saufenden Gruppe.
-
Ich habe mir den Film kürzlich angeschaut. War wirklich krass, was Alkohol bewirken kann. Schlimm fand ich, dass ein alkoholisierter Lehrer einem Schüler empfahl, vor der Prüfung Alkohol zu trinken.
Der Film zeigt aber auch, dass Alkohol lockerer, oder interessanter und witziger machen kann. Es wird auch gezeigt, dass generell überall Alkohol getrunken wird und dass Alkohol was „Normales“ ist.
Also ich war etwas zwiegespalten. Sehe den Film aber eher als abschreckend an anfixend.
-
Ich habe mir nun den Film doch gekauft und geschaut.
Mich hat er nicht getriggert, auch nicht Tage danach. Denn das passiert mir öfters, dass mich in dem Moment wo andere getriggert werden, bei mir noch nichts ist, aber Tage danach muss ich über solche Ereignisse nachdenken. Oft Stunden.
Ja der Film ist gut, er zeigt ganz klar was Alk mit einem und dem Umfeld macht.
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!