Moin Zusammen,
meine Trockenarbeit umfasst aktuell unter Anderem intensive "Unterhaltungen" mit unterschiedlichen KI Sprachmodellen. In meinem Fall, weil mich mein blödes Herzgestolpere (es ist mehrfach untersucht und gesund) und meine Schlafstörungen beschäftigen.
Heute hab ich mit Gemini zu dem Thema gechattet und da kam eine für mich neue, hoch interessante Information heraus: Wenn man über einen langen Zeitraum Alkohol konsumiert (in meinem Fall 30-35 Jahre) erhöht der Körper den Glutamat-Spiegel. Das macht das Gehirn deshalb, weil es auf die wiederkehrende Dämpfung reagiert. Das Gehirn mag es nämlich nicht gedämpft zu werden.
Das Problem dabei ist, dass die Glutamat-Aktivität im Hirn auch dann erhöht bleibt, wenn man bereits eine längere Zeit keinen Alkohol mehr trinkt. Laut Studienlage und Forschung braucht es 18-24 Monate bis das Hirn den Glutamat-Spiegel wieder runter gefahren hat. Und so lange ist das System noch überreizt. Mit folgenden Symptomen:
- Neurologisch: Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsschwäche, Taubheitsgefühle (besonders im Nacken), brennendes Gefühl um den Mund, Schwindel.
- Körperliche Missempfindungen: Hitzegefühl, Schwitzen, Engegefühl in der Brust, Schmerzen.
- Herz-Kreislauf: Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen.
- Psychisch/Kognitiv: Angstzustände, verminderte kognitive Kontrolle, erhöhte Anstrengung bei geistiger Arbeit.
- Verdauungstrakt: Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall.
- Andere: Hautausschlag, Juckreiz.
Darauf bin ich gestoßen, weil ich parallel zum Sport aktuell mit sanften Dingen wie Magnesiumglycinat, L-Theanin, Phosphatidylserin und jetzt Passionsblume experimentiere. In erster Linie um mir etwas Gutes zu tun und meinen Regenerationsprozess zu unterstützen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich positiv auf Passionsblume anspreche. Ich bin innerlich ruhiger, mir ist weniger kalt, ich kann besser kacken (sorry für die Ausdrucksweise) und mein Herzrhythmus ist stabiler (nicht perfekt, aber definitiv besser). Das ist ziemlich wahrscheinlich ein Hinweis auf eine gestörte GABA-Glutamat-Balance und ein Grund für mich Passionsblume weiter zu nehmen. Zumal Passionsblume keinen Gewöhnungseffekt hat.
Warum wird einen sowas nicht beigebracht? Ja, keine Ahnung. Ich persönlich hab eh das Gefühl, dass es den einen oder anderen Arzt schlicht nicht interessiert. Dabei spielt genau diese GABA-Glutamat-Dysbalance eine nicht unerhebliche Rolle bei Rückfällen. Und genau dagegen kann man aktiv etwas tun. Ernährung, Bewegung und eben sowas wie Passionsblume. Abgesehen davon, dass es gut tut sich mit dem Thema auseinander zu setzen, zu informieren, aufzuklären, sich zu orientieren.
Ich bin weder Arzt noch sonst wie medizinisch ausgebildet. Ich interessiere mich bloß dafür mich und meine Situation besser zu verstehen. Und das heute mit dem Glutamat "Gaspedal" finde ich so interessant, dass ich es gerne mit Euch teilen möchte.
Habt Ihr bezüglich der oben aufgeführten Symptome in dem Zeitraum von 18-24 Monaten ähnliche Symptome gehabt? Wenn ja: Wie seid Ihr damit umgegangen?
Viele Grüße, Loner