Aha. Den Unterschied kapiere ich nicht. Allerdings kann ich mit dem Begriff "trocken" eh nichts anfangen, auĂer auf der Wein- und Sektflasche. Ich lebe abstinent, ich trinke keinen Alkohol. Das reicht mir völlig.
Das ist schwierig zu sagen was der Unterschied ist und erst Recht schwierig zu beschreiben. Ich kann da nur meine eigenen Gedanken teilen. Ich finde, dass ich bisher ânurâ nĂŒchtern war. Besonders in den ersten Monaten hatte ich ja Suchtdruck und war öfter getriggert, wenn ich irgendwo Wein gesehen habe, z.B. im Restaurant am Nachbartisch. Da waren noch nasse Gedanken.
Aber das wurde immer weniger. Ein groĂer Unterschied habe ich nach einem Jahr gemerkt. Dann aber, so im Dezember ist mir aufgefallen, dass sich nochmal ein gravierender Unterschied entwickelt hat. Alles bezĂŒglich Alkohol ist weg aus meinen Gedanken und GefĂŒhlen. Keine Reaktion mehr wenn ich Alkohol sehe. Alkohol ist mir egal geworden und interessiert mich soviel wie ein Sack Zement. So als wĂ€re ein Knoten geplatzt und ist nun verschwunden.
Das ist fĂŒr mich dann Trocken.
Abstinent leben ist aber der Begriff schlechthin. Du bist bestimmt nach so vielen Jahren staubtrocken đ