Was sagt uns die Statistik? Wie sicher ist meine Abstinenz?

  • Trockenes vs. Nasses Leben

    Ich möchte heute mal anregen sich darüber auszutauschen. Es soll eine Anregung sein, bei der sich auch noch unentschlossene User einbringen können.

    Wie ist das abstinente Leben denn so?

    Ich kann von mir sagen, dass es sich lohnt keinen Alkohol mehr zu trinken. Die ersten Wochen und Monate waren mit allerlei Neuem verbunden. Hoch‘s und Tief‘s. Meine Gefühle nüchtern zu erleben und auch auszuhalten, mein Leben ohne Alk neu zu erleben. Mich selbst wieder richtig kennenlernen.

    Es war ganz schön viel los am Anfang. Ich habe 7-8 kg abgenommen und meine Gesundheit hat sich erholt. Die Blutwerte haben sich verbessert.

    Heute nach mehr als 1 Jahr bin ich froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe. Ich kämpfe nicht mehr, der ganze alkoholbedingte Stress ist weg. Ich vermisse nichts und fühle mich frei.

  • Wie ist das abstinente Leben denn so?

    Ich bin jetzt ja ca. zehn Monate trocken und es geht mir gut! Der Alltag ist der gleiche geblieben, aber das nervt mich nicht mehr. Ich bin gelassener geworden, entspannter. Ich komme gerade von meiner SHG, ich habe dort wirklich nette Menschen kennengelernt. Wir treffen uns zweimal die Woche, alleine schon diese realen, sozialen Kontakte bedeuten mir viel. Alkohol bedeutet mir nichts mehr, ich hatte glücklicherweise auch nie größere Probleme mit der Abstinenz, d.h. kein Craving o.ä. Mein Säuferdasein ist noch in meiner Erinnerung vorhanden, um so glücklicher bin ich jetzt und genieße das Leben. Auch gesundheitlich hat sich sehr viel zum Positiven entwickelt und die Probleme, die ich habe, nehme ich jetzt wenigstens wahr, kann sie angehen oder akzeptieren

    Vor kurzem kam ein „Neuer“ zur SHG, leider ziemlich betrunken und hat sich selbst bedauert. Mir war da nochmal klar geworden: so war ich auch und das will ich nie wieder!

  • Ich bin jetzt ja ca. zehn Monate trocken und es geht mir gut!

    Hi Paddy schön wieder von dir zu lesen. Das freut mich, dass es dir gut geht.

    Bei mir ist das genauso, mein Leben ist gleich geblieben. Aber nüchtern kann ich Situationen besser lösen, Dinge besser und schneller angehen und generell kann ich nüchtern besser überlegen und handeln.

    An gesundheitlichen Problemen bin ich auch noch dran. Da hat mir Alkohol leider sehr geschadet.

  • Vor kurzem kam ein „Neuer“ zur SHG, leider ziemlich betrunken und hat sich selbst bedauert. Mir war da nochmal klar geworden: so war ich auch und das will ich nie wieder!

    Solche Situationen sind für mich jeweils, als würde ich mein altes Ich im Spiegel sehen. Grauselig, und ich kann es jeweils kaum aushalten und macht mich fast wahnsinnig. Eigentlich sollte ich ja drüber stehen können aber nee, keine Chance. Hoffe schwer, dass ich das irgendwann gelassener handhaben kann

  • Solche Situationen sind für mich jeweils, als würde ich mein altes Ich im Spiegel sehen. Grauselig, und ich kann es jeweils kaum aushalten und macht mich fast wahnsinnig. Eigentlich sollte ich ja drüber stehen können aber nee, keine Chance. Hoffe schwer, dass ich das irgendwann gelassener handhaben kann

    Ich habe mich mit meiner Vergangenheit ausgesöhnt.

    Anfangs war es mir peinlich und unangenehm wenn ich mich zurück erinnerte. Habe mich sogar geschämt. Wenn ich andere trinken gesehen habe oder eben betrunkene war das auch wie ein Spiegel für mich.

    dAnn habe ich mich aber intensiv damit auseinandergesetzt. Ich bin in die Sucht reingerutscht und andere eben nicht. Getrunken wird immer und überall. Alkohol ist einfach überall. Also warum sollte ich mich schämen? Ich habe mich in Gedanken selbst in den Arm genommen und mich wirklich mit mir versöhnt.

    Das hat mir selbst extrem gut getan und mich einen großen Schritt nach vorne gebracht. Ich habe selbst dieses Stigma von mir abgeschüttelt. Das tat auch meinem Selbstbewusstsein gut. Ja ich hatte Alkohol getrunken, aber ich war immer berufstätig, immer ein gepflegtes und attraktives Äußeres, haben einen ordentlichen Haushalt, einen Familien- und Freundeskreis. Ich bin wirklich wieder ganz und gar im Reinen mit mir.

  • Ich frage mich was mit den ganzen Userern hier aus dem Forum so ist. Hoffentlich nicht im November Blues?

    Seid Ihr alle stabil nüchtern geblieben und findet eine SHG wie diese überflüssig?

    Loner schon lange nichts mehr von dir gehört

    Tron100 wie läuft es bei dir?

    Laggard wie geht’s dir nüchtern?

    mia2 so still um dich

    Auch alle langjährig Trockenen, möchtet ihr eure Erfahrungen hier teilen, damit z.B. stille Mitleser sich trauen sich ebenfalls auf den nüchternen Weg zu machen.

    Besteht überhaupt Interesse, dass das Forum erhalten bleibt? Sonst kann es ja auch geschlossen werden 🤷‍♀️

    Abstinenz ist nicht selbstverständlich und nicht automatisch stabil. Es muss was dafür getan werden um nüchtern zu bleiben bzw. zu werden. Ich habe viel aufgearbeitet, richtig Trockenarbeit gemacht und mich mehrfach reflektiert. Das hat super funktioniert. Ich war ständig in der SHG im Austausch. Für mich war es wichtig hier viel zu lesen und zu schreiben.

    Ich habe Unmengen an Fragen gestellt und habe um zahlreiche Tipps gebeten. Mir hat das sehr geholfen nüchtern zu bleiben. Besonders wenn Suchtdruck plötzlich aufkam. Wusste ich mit Hilfe der Artikel, die oben in der Leiste schnell zu finden sind, was zu tun ist.

    Ich denke, dass es nicht der richtige Weg ist, alleine für sich im stillen Kämmerlein seinen nüchternen Weg zu gehen. Hier sind Selbstbetroffene, die eigene Erfahrungen mitbringen.

    Deshalb ist ein Austausch über das Thema möglich, aber nur wenn hier auch kommuniziert wird. Mit der Funkstille der letzten Tage, kommt man nicht weit.

  • Hallo Emily,

    ich schipper auch gerade so umher. Habe viele Themen gerade, die aber nicht hierhergehören.

    Auch welche die ich hier gerne geschrieben hätte, aber nicht im öffentlichem Bereich.

    Wie Kogge es schreibt, überlege ich inzwischen auch, ob ich es wirklich mache, bevor ich etwas schreibe. Und manches lasse ich dann lieber.

    Ich finde es auch schade. Aber mehrfach erst überlegen wie und was ich schreiben kann ist mir dann zu müssig. Lese deshalb gerade viel in dem anderem Forum. Da sind gerade viele Neuankömmlinge, wo ich mir immer wieder noch wieder etwas für mich rauspicken kann.

    Ich kann da gerade eines erwähnen. Habe vor ein paar Tagen die Bekanntschaft mit einem trockenem Alkoholiker gemacht. Lange Säuferkarriere, seit 3 Jahren trocken. Er stand nun vor einem Behördenproblem, hat sich da hineingekniet es zu lösen. Für den Tag abends hat er sich dann als Belohnung vorgenommen ein alkoholfreies Bier zu trinken. Ich dachte ich höre nicht richtig.

    Ich hätte mir eigentlich gerne seinen Geschichte angehört, habe noch länger mit ihm zu tun, aber ab dem Satz hat sich das für mich erledigt.

    Hier in diesem Forum wird es ja lockerer mit dem alkoholfreie Bier gesehen, aber ich bin da jetzt rigoros. Absolute Risikominimierung. Und wenn einer sich mit alkoholfrei belohnt, nein, vermeide ich den Umgang.

    Ich ziehe die absolute Risikominimierung nun durch. Halte mich von allem fern, wo mir Alkohol begegnen könnte. Ich fahre damit besser. Bin dann halt viel für mich, aber dann ist es eben so. Ich komme inzwischen sehr gut mit mir alleine klar.

  • Hallo Emily , leider muss ich dir vollkommen Recht geben. Ich bin viel zu selten hier. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur vorbringen, dass ich einmal die Woche in eine Nachsorge gehen, finanziert von der Rentenversicherung, und mich da bei einer Psychotherapeutin von der Caritas beraten lassen bzw mit anderen auch ehemaligen Alkoholikern kommuniziere. Um ehrlich zu sein reicht mir dies vollkommen. Ich bin nicht der Typ der täglich über meine Alkoholprobleme reden möchte, merke aber wohl dass mich das Thema mich mehrmals in der Woche berührt. Zu meiner Nüchternheit: eine zufriedene Abstinenz, wie ich sie mir gewünscht bzw vorgestellt habe ist leider noch nicht eingetreten .

    Immer noch gibt es Momente indem ich mir klar werden muss dass ich heute Abend nicht trinken kann, sollte oder darf ,je nachdem in welcher Stimmung ich bin. Oft sind es die Momente, in der der Tag abgerundet werden sollte , das heißt ich empfinde den Tag nicht als vollkommen oder perfekt. Erst gestern Abend hatte ich dieses Gefühl. Durch meine Reha habe ich noch jede Menge Resturlaub den ich jetzt auf Freitag aufgeteilt habe und jetzt bis Ende des Jahres dementsprechend fast jeden Freitag frei habe. An diesen Tagen schaffe ich sehr viel draußen, das heißt ich arbeite an meinen Projekt weiter, ich schneide Geäst und Pflanzen, ich mache sogar ein kleines Feuerchen und verbrenne Holz und Pappe was übrig ist welche übrig ist, und denke am Ende des Tages wenn es dunkel wird jetzt fehlt dir was. Ja es fehlt mir etwas zum Abrunden des Tages und gerne würde ich an diesem Abend, und nur an diesem Abend ,mir wieder meine "rosa"Brille aufsetzen . Erst wenn der Kopf sich wieder einschaltet ,ich meine Sucht akzeptiere und ich an die ganzen negativen Begleiterscheinungen des Alkohols denke wird mir wieder klar dass dies keine gute Idee ist. Ich versuche dann mein Zuhause so gemütlich wie möglich zu machen zünde wie üblich mein Kaminofen an und mach es mir auf dem Sofa gemütlich mit einer leckeren Mahlzeit. An diesen Abenden nehme ich auch noch zusätzlich eine Baclofen Tablette und habe zumindest das Gefühl dass es mir hilft ,dieses unvollkommene Gefühl überstehen. Ganz anders sieht es am Morgen aus. Obwohl ich heute schlecht geschlafen habe, bin ich topfit aufgewacht und genieße meine Nüchternheit am Morgen vollkommen. Ich atme diese frische Luft ein freue mich nücjtern zu sein,dass ich lebe und meine Wohnung schön aufgeräumt ist und ich aus diesem Tag was wundervolles machen werde. Heute morgen habe ich mir übrigens ganz spontan überlegt Baguette bzw Brötchen selber zum Frühstück zu backen Hier habe ich schon mit Vollkornbrot Erfahrung gemacht und gebe mich jetzt mal an das Thema Brötchen ; öfter mal was neues. Wie du siehst arbeiten in mir temporär sehr widersprüchliche Gedanken. Belastend ist für mich auch noch meine berufliche Situation in der ich mich noch nicht in meinem neuen Job gefunden habe. Hier versuche ich durch einen Nebenjob in ganz andere Richtung Ausgleich zu finden . Ich bin mir durchaus meiner Schöpferkraft bewusst und werde versuchen auf Dauer mich beruflich so aufzustellen dass ich zufrieden bin. Denn Zufriedenheit ist im Beruf ist für mich das A und O. So, das war's das war ein aktueller Report von mir ich begebe mich jetzt wie immer wieder an mein Samstagswerk und mache das Beste aus dem Tag ich. Einen schönen Samstag

    Liebe Grüße Laggard

  • Ich ziehe die absolute Risikominimierung nun durch.

    Das hört sich klasse an Mia. Ich finde auch, dass du dich viel ausgeglichener anhörst. Ich bin im ersten Jahr fast nirgendwo hin gegangen. Habe auch jedes Risiko vermieden. So konnte sich meine Abstinenz entwickeln und sich mehr und mehr stabilisieren.

    Es gibt ja den Spruch: Alles was wie Alkohol aussieht, riecht und schmeckt ist tabu. Glaube das sagen die AA‘s. Da ist auch was wahres dran.

    Ich war kürzlich mit Magen / Darm krank und habe mir im Supermarkt dafür eine Packung Tropfen geholt. Zum Glück habe ich zuhause drauf geschaut und gesehen, dass da Alkohol drin ist. Natürlich habe ich diese Tropfen nicht eingenommen.

    Mia, du machst es genau richtig, geh deinen Weg. Wenn du in dem anderen Forum die für dich hilfreichen Anregungen findest, dann mach das. Denk an dich, Hauptsache ist, dass du den Alkohol und das nächste Glas stehen lässt.

    Auch wenn du jetzt einsam bist, kann sich das wieder ändern. Nüchtern ist eben alles möglich und das Leben breitet sich vor dir aus. Aber nun steht deine Abstinenz erstmal ganz vorne auf der Prioritäten Liste. 👍

  • Laggard schön von dir zu lesen.

    Bitte glaub mir, dass diese Momente am Abend, so wie du sie beschrieben hast mit der Zeit verschwinden. Das braucht seine Zeit. Du machst es super, es dir nach getaner Arbeit gemütlich zu machen und was leckeres zu essen. Der Tag ist abgerundet. Dein Suchtgedächtnis gaukelt dir nur vor, dass es noch Alkohol will.

    EIN Glas….ha ha…. und dann? Dann kommt das zweite, dritte, ganze Flasche. Das ist die Wahrheit. Das hat dann mit Genuss und den Tag abzuschließen nichts mehr zu tun. Das ist einfach saufen und die Sucht schlägt zu. Alkohol ist Gift, welches jeder einzelnen Zelle im Körper massiv schadet.

    Schick bei solchen Gedanken am Abend dein Suchtgedächtnis auf den Mond. Es soll sich schlafen legen und dich in Ruhe lassen. Ein leckerer Tee oder Kakao sind wirklich gemütlich und gesund und können auch einen Tag abschließen.

    Du bist auf einem guten Weg. Einfach weiter gehen….

  • Hallo Emily! Es kommt für jeden Einzelnen im Forum darauf an, was er aus diesem Forum macht und wie diese Ressourcen für sich selbst genutzt werden. Als stabile Abstinenzlerin hab ich nicht mehr den Bedarf nach regem Austausch, weil der Abstand mittlerweile groß geworden ist. Aber wenn hier Jemand aufschlägt und nach Rat oder Hilfe sucht, versuche ich mich einzubringen, wenn‘s mich thematisch anspricht. Wie AmSee13 schon geschrieben hat, bin ich da auch mittlerweile was picky geworden…seit bald zwei Jahren im Forum hab ich schon viele hier kommen und gehen sehen…ich versuche daher für mich die Spreu vom Weizen zu trennen. Meine Zeit ist begrenzt, ich habe viel um die Ohren und dann einfach auch nicht so die Lust andauernd zu schreiben und dann nach einer Woche ist die Person wieder im Nirvana verschwunden. Das ist auf Dauer einfach frustrierend und ich habe für mich einen Weg gefunden damit umzugehen. Ich empfinde das auch nicht so, als wäre ich hier in irgendeiner Bringschuld. Wenn Jemand was wissen will oder Probleme hat, dann soll man es mitteilen und dann wird der Person hier auch geholfen.

  • Auch wenn du jetzt einsam bist, kann sich das wieder ändern. Nüchtern ist eben alles möglich und das Leben breitet sich vor dir aus. Aber nun steht deine Abstinenz erstmal ganz vorne auf der Prioritäten Liste. 👍

    Ich fühle mich nicht einsam, ich geniesse inzwischen die Zeit mit mir alleine. Wie ich noch trank, hasste ich das Wort "geniessen". Jetzt benutze ich es immer öfter und empfinde es auch so.

    Ich bin froh, diese Foren gefunden zu haben. Manchmal ist hier absolute Stille, aber dann ist es eben so. Manchmal möchte ich dann selbst gerne etwas zu schreiben anfangen,aber im Moment komme ich ganz gut auch so klar. Trotz der Rückfälle, vielleicht gerade auch wegen dieser, weiss ich ja wo es langgehen soll. Habe nach jedem Rückfall ja auch immer nochmal nachjustiert.

    Trinkgedanken habe ich jetzt gar nicht mehr, die Saufstimme säuselt mir nichts mehr vor. Das ist toll da meine Ruhe von zu haben. Und so habe ich da nun auch endlich die Hoffnung, daß das Nichttrinken tatatsächlich irgendwann zur Gewohnheit wird und da freue ich mich drauf.

    Ohne die Rückfälle wäre ich nächste Woche ein Jahr clean. Schade. Aber was soll's. Sollte so sein, denke ich mir dann. Musste ich eben "nachsitzten".

    Hauptsache drangeblieben und da haben mir die Foren bei geholfen. Und da sage ich gerne nochmal DANKESCHÖN.

    Also: WEITERMACHEN 🤗

  • Ich ziehe die absolute Risikominimierung nun durch. Halte mich von allem fern, wo mir Alkohol begegnen könnte. Ich fahre damit besser. Bin dann halt viel für mich, aber dann ist es eben so. Ich komme inzwischen sehr gut mit mir alleine klar.

    Hallo Mia,

    schön, von dir zu lesen. Ich wäre auch gerne mehr alleine, damit ich mich um mich und meine Abstinenz kümmern kann. Leider habe ich viele Dinge um mich herum, die mich davon ablenken, die mich belasten und mit denen ich schwer klarkomme… auch arbeiten gehört dazu 🙄 Zum Glück war ich diese Woche nochmal krankgeschrieben. Aber am Montag geht es wieder los… glücklicherweise ist meine Nebenhöhlenentzündung endlich besser geworden 😊

    LG Ciara

  • Ciara Ich betreibe einen Podcast, der heißt ‚Let‘s talk about Sucht, Baby!‘ und den kannste dir auf Spotify,iTunes oder wo auch immer anhören. Hab den angefangen, als ich 1 Jahr trocken war und erzähle viel darüber, wie und warum ich in der Sucht gelandet bin, womit ich mich beschäftigen musste, um die Gründe der Sucht zu erkennen, wie mein Leben in der Sucht ausgesehen hat, ich beschäftige mich mit meinem Sohn etc. In der Regel ist der Herr Müller (mein Therapeut aus der ReHa) mein Gesprächspartner und ordnet das Gesagte mit therapeutischem Hintergrund ein. Der Erklärbär, wenn man so will. 😅 Ist ein kleiner süßer Podcast und mein kleiner Beitrag im Kampf gegen den Alkoholismus bzw. die Sucht. Ich versuche zu zeigen, wie Therapie funktioniert bzw. Bei mir funktioniert hat und hoffe, dass es irgendwem da draußen auf dem Weg oder in der Abstinenz hilft. 😊

  • Ach…auch wenn die ersten Folgen was grottig sind und ich die Solofolgen wirklich gehasst habe, würd ich am Anfang des Podcasts beginnen, weil‘s aufeinander aufbaut. Falls das du mal reinhören möchtest. Ich mach das privat und nicht professionell oder so. Ich sehe das als meinen Beitrag in der Suchtselbsthilfe - neben der Aktivität in diesem Forum hier.

  • Hallo Mia,

    schön, von dir zu lesen. Ich wäre auch gerne mehr alleine, damit ich mich um mich und meine Abstinenz kümmern kann. Leider habe ich viele Dinge um mich herum, die mich davon ablenken, die mich belasten und mit denen ich schwer klarkomme…

    Hallo Ciara.

    Ich habe alles nochmal runterreduziert. Habe ich eben keinen mehr den ich mal anrufen kann, besser als drei die mir eh nicht zuhören.

    Ständig in der Stadt rumlatschen... Wofür? Nur um unter Menschen zu sein? Nein ! Ich bin eigentlich immer eher Einzelgänger gewesen. Und immer nur eine Freundin. Habe mir vorreden lassen ich müsste unter Menschen um nicht zu vereinsamen. Das trifft vielleicht auf andere zu, nicht auf mich. Ich habe meine Sporttanten einmal die Woche und das reicht mir.

    Was ich gemacht habe ist eine zweite Katze zu uns geholt. Das klappt wunderbar mit ihr und dem Kater. Mir macht es sehr viel Freude den beiden beim Spielen zuzusehen oder auch wenn sie sich mal Kloppen. Entspannung pur und wenn ich nun von irgendwo Nachhause komme, werde ich von zweien freudig begrüsst. Fühlt sich schön an.

    Schritt für Schritt Ciara, auch bei Dir wird irgendwann Ruhe einkehren.

    LG

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!