Hallo zusammen, nach etwas mehr als einem Jahr möchte ich jetzt einen neuen Versuch starten trocken zu werden. Leider hat es letztes Jahr nicht dauerhaft funktioniert. Aber wenn ich in einem Jahr fünfzig werden möchte, dann muss ich jetzt was ändern und trocken bleiben. Das Rauchen könnte ich vor drei Jahren schon aufhören. Dieses Mal muss es auch mit dem Alkohol klappen.
Neuer Versuch
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Hallo und Willkommen im Forum. Es ist der erste Schritt den Alkoholkonsum zu überdenken. Möchtest du denn dauerhaft nüchtern leben? Ich habe mich dazu entschieden und bin froh deswegen. Jemand von den Moderatoren wird sich noch bei dir melden und dich in den passenden Bereich verschieben. Du kannst dich solange bisschen einlesen. Sehr interessant sind die „Artikel“ vorne direkt auf der Startseite zu finden. Wünsche dir einen hilfreichen Austausch.
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Hallo LE
Willkommen zurück! Du warst ja letztens Jahr schon mal hier, so kannst du eigentlich in deinem Faden weiterschreiben. Ich verschiebe deine Vorstellung gleich in deinen alten Thread
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Ja jetzt möchte ich auf jeden Fall trocken werden und bleiben. Letztes Jahr hab ich hier schon einige Beiträge verfasst und einiges von mir verraten. Leider hat sich daran nicht viel geändert, weshalb ich jetzt unbedingt trocken werden und bleiben will. So kann das nicht weiter gehen.
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Tom
24. November 2025 um 18:16 Hat das Thema aus dem Forum Vorstellen: Erster Schritt nach Selbstbetroffene - von alkoholgefährdet bis abhängig verschoben. -
Das ist schon mal ein erster und wichtiger Schritt: die Erkenntnis, dass es wie bisher nicht weitergehen kann.
Als Mod muss ich kurz anmerken, daß wir kalten Entzug nich im Forum supporten können. Die gesundheitlichen Risiken sind zu hoch, als das wir hier aus der Ferne, als medizinischen Laien hierfür Hand bieten können.
Falls dem so sein sollte, bespricht dies unbedingt mit deinem Arzt. Sobald du allfällige Absetzungssymtome hinter dir hast, als Faustregel gilt eine Woche, kann das Forum die Unterstützung/den Austausch bieten, wofür es gedacht ist.
Liebe Grüsse
Tom, als Mod
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Mir wars am Anfang sehr wichtig, eine Alkoholfreie Umgebung zu schaffen. Zu Hause kein Alkohol ist schon mal klar. Dann der Arbeitsweg: meine Tankstelle des Vertauens: konsequent einen Umweg gemacht, um nicht in Versuchung zu geraten. Dann viele, viele Podcasts gehört, Bücher gelesen und fastdas wichtigste: in jeder freien Minute (in der ich sonst getrunken hätte), ging ich spazieren, später Wandern, laufen Radfahren. Ein Beschäftigungsprogramm auf die Beine stellen, sobald der Vorsatz aufzuhören da ist, kann ich nur weiterempfehlen.
Wie denkst du, dass du es dieses Mal angehen willst?
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Hallo und willkommen zurück auch von mir.
Ich kann mich der Frage nur anschließen. Was ist diesmal anders? Hast Du eine Erklärung wie es zu dem Rückfall gekommen ist und was Du dieses Mal anders machen willst?
Du warst vor 10 Jahren schon im Entzug und ich erinnere mich, dass es auch sehr kritisch mit Deiner Familie ist. Ist Deine Frau noch da?
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Die Reste vom Wochenende hab ich weg geschüttet. Heute und morgen bleib ich daheim und am Mittwoch will ich wieder in die Arbeit gehen. Natürlich kann ein Entzug unangenehm werden, aber ich hab ja immer wieder mehrere Tage Pause gemacht. Sollte es mit schlecht gehen, werde ich natürlich zum Arzt gehen. Ich war vor neun Jahren mal zehn Tage im Krankenhaus zum Entzug, das war sehr gut. Aber ich hatte da auch über eine Woche Wartezeit in der ich nichts getrunken habe, bis ich den Platz bekam. Leider hat es nicht dauerhaft geholfen.
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Leider hat es nicht dauerhaft geholfen.
Was ist diesmal anders?
Welche Schritte hast Du unternommen, damit es nicht wieder schief geht?
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Allerdings hab ich auch eine gute Klinik in der Nähe gefunden. Da werde ich morgen mal anrufen.
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Hallo LetzteChance auch von mir ein liebes willkommen, auch wenn du vor mir da warst.
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Ja meine Familie ist noch bei mir. War aber pures Glück. Jetzt lese ich auch in den Kommentaren der Angehörigen. Ist echt übel mir so einen Partner oder Vater. So kann das nicht weiter gehen. Aber jetzt will ich es für mich schaffen, weil es körperlich auch nicht mehr geht.
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Also die ersten zehn Tage hab ich geschafft. Und es geht mir schon viel besser. Ich war täglich in der Arbeit und hab danach Sport gemacht. Bisher läuft es gut. Der Schlaf wird schon besser und ich fühl mich wacher. Und ich bin auch nicht mehr so schnell gereizt.
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Das klingt sehr gut. Was ist denn aus dem Anruf bei der Klinik geworden?
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Also die ersten zehn Tage hab ich geschafft. Und es geht mir schon viel besser. Ich war täglich in der Arbeit und hab danach Sport gemacht. Bisher läuft es gut. Der Schlaf wird schon besser und ich fühl mich wacher. Und ich bin auch nicht mehr so schnell gereizt.
Das klingt doch schon mal nach einem erfolgreichen Anfang. Hast du dir schon eine Alternative zum Trinken überlegt. Und hast du dir schon einen Notfallkoffer gerichtet? Kennst du die H A L T Regel? Es wird nun Zeit, dich auf deinen nüchternen Weg vorzubereiten.
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In der Klinik hab ich angerufen und die hätten mich auch genommen. Aber erst Ende Dezember und über Weihnachten. Das wollte ich nicht. Ich hatte auch keine körperlichen Beschwerden. Vor neun Jahren war ich zehn Tage im Krankenhaus. Dort war es gut mit viel Programm. Ganz ohne Langeweile. Mit kochen, Sport, Spaziergängen, Ergotherapie, Vorträgen und Entspannungsübungen. War sehr gut und einiges weiß ich noch. Über Notfallkoffer und Stop hab ich schon gelesen, mir aber nicht alles gemerkt. Muss ich noch mal lesen.
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