Kogge ist wieder auf Kurs - Austausch

  • Ein ‚Suchtgen‘ hast Du nicht. Aber eine feste Verschaltung im Gehirn. Wenn dieser Impuls kommt – also zum Beispiel, wenn ich mir eine Lindt-Kugel reinschiebe –, feuern die Synapsen sofort und in Millisekunden Dopamin ab.

    Das Tückische daran ist: Dieser Urinstinkt ist so laut, dass er den präfrontalen Cortex (unseren Verstand, der eigentlich mahnt: ‚Lass das, ist ungesund/teuer‘) einfach übertönt oder kurzzeitig komplett ‚ausknipst‘. Deswegen fühlt es sich in dem Moment an, als hätte jemand einen Schalter umgelegt und man könne nicht mehr klar denken. Das ist rein biologisch gesehen der Kampf „Trieb gegen Verstand“.

    Wenn man das weiß, kann man etwas besser damit umgehen und es nicht sofort als persönliches Versagen werten. Hat das direkt was mit der (vergangenen) Sucht zu tun? Bedingt, würde ich sagen. Es gibt in meinem Falle genug Trigger, die mich weder rauchen noch trinken lassen. Gerade beim Thema Alkohol hatte ich schon ‚Unfälle‘ (unbeabsichtigte Kontakte), und das tangiert mich emotional in keiner Weise mehr.

    Aber Zucker in Kombination mit Fett? Das ist biochemisch wie eine Atombombe für mich. Warum die gerade so extrem zündet, weiß ich nicht genau – vielleicht, weil es der ultimative Energiespeicher für den Steinzeitmenschen in uns ist.

    Auf der anderen Seite ist der Kontext entscheidend: Wenn ich Sport mache, also wirklich lange Radfahre, fahre ich mir massenhaft Zucker rein. Aber dann bin ich danach auch total gesättigt - übersättigt sogar und dieser "Rush" bleibt aus. Eher quäle ich mir die "Gels" rein. Auch eine Lindt Kugel würde mich da nicht schocken.

    Zu Hause vor dem Schrank aber schon.

  • ein festes Suchtgen in mir habe.

    Das "Suchtgen"/Befriediegungs-Gen trainniertest du dir wohl an, durch ständiges Wiederholen ... werden einmal Glückshormone ausgeschüttet, merkst du dir das, je öfter das gelingt, mit der Ausschüttung, desto fester wird es im Gehirn etabliert ... jenachdem womit du es verbindest, gedanklich.

    Denkst du beim "Kaufrausch" an all die ausgebeuteten Menschen, die dieses Produkt zu diesem Preis erst ermöglichen und berührt dich das, wird sich wohl schwerlich ein gutes Gefühl einstellen.

    Als ich eine Dokumentation über die Lebensbedingungen der Lohnsklaven der Pflücker in Spanien und Portugal sah, verging mir gehörig der Appetit auf Produkte dieser Länder. Als ich in einer Suchtklinik, die richtig kaputten Menschen sah, ging es mir ähnlich, mit dem Wissen wie es auf afrikanischen Blumenplantagen zugeht, kaufe ich keine Billigblümchen mehr beim Discounter. Schau ich mir die Adipositasgebeutelten oder nur Übergewichtigen, von Diabetes bedrohten (früher oder später) Mitmenschen an, geht es mir ähnlich - die Liste ist lang!

    Wenn ich das alles nicht weiß bzw. verdränge und mir dutzende Ausreden einfallen lasse, um das nicht zu bemerken, weil zu bequem, zu kompliziert, zu belastend ... mich dann aber darüber aufrege bzw. mich selbst bedauere, weil ... alles nicht so einfach, ist ja billig, ein Schäppchen, schmeckt ja so lecker, obwohl minderwertig ... naja ... dann trägt man wohl das Erfolgreiche-verdrängungs-Gen in sich.

    Andere nennen es Mangel an Bewusstsein oder einfach nur Unwissenheit, doch das darf man ja nicht sagen.

    Auch ich liebe richtig gute Schokolade, weiß sogar wie diese schmeckt, kein Vergleich zu diesem dunklen Zucker-/Fettkram aus dem Supermarkt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ein DDR-Kind bin, in Bezug auf Schokolade, vielleicht hab' ich auch schon zu viel gesehen, live ... in echt/Wirklichkeit auf div. Reisen, zu viel gelesen, recherchiert, zu wenig geglaubt/vertraut ... ???

  • Mir ist das ähnlich ergangen wie Paul . Nachdem ich die eine oder andere Doku gesehen hatte, ist mir das Interesse an so manchem Produkt vergangen zumal mir Nachhaltigkeit und Wertschätzung von Natur, Tier und Mensch ein besonderes Anliegen ist.

    Ich schaffe das nicht ganz so wie Sparkassen_Helga , aber ich bin ebenfalls in dieser Richtung unterwegs.


    Apropos Lidt-Kugeln: Gestern waren die während einer Geburtstagsfeier in meiner Familie Thema. Die Familie sieht regelmäßig die Ernährungsmittel-Doku des Produktentwicklers Sebastian Lege auf ZDF und hatte die Tage die Doku „Die Tricks in Weihnachtsprodukten“ gesehen. Darin wurden u.a. Klassiker wie die Lindor-Kugeln unter die Lupe genommen.

    Das Gespräch in unserer Geburtstagsrunde drehte sich deswegen darum, was man denn stattdessen auf die Weihnachtsteller, die am Abend des 24. traditionell dazu gehören, tun könnte.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Selbst gebackene Plätzchen.

    Gewiss, aber die ältere Generation um die 80 mag nicht mehr selbst backen, aber trotzdem Weihnachtsteller verteilen.

    Und die von meinen Mann gebacken Kekse futtern wir seit dem 1.Advent.

    Wir selbst tendieren zu ein paar Süßigkeiten, die wir sonst auch gerne mögen und keine speziellen Weihnachtsleckereien sind.

    Die Orangen und ein paar andere Südfrüchte lassen wir uns direkt von einem Bio-Erzeuger aus Spanien liefern.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Heute war wieder so ein Tag. Am heutigen Samstag, meinem ersten Urlaubstag, wurde ich direkt mit einer sehr erholsamen Nacht beschenkt – die allerdings um Punkt sechs Uhr morgens meinte, sie sei jetzt auch mal fertig.
    Dieses Mal habe ich die Yogamatte ganz bewusst ignoriert (sie lag da sehr vorwurfsvoll) und war stattdessen früh beim Bäcker, um für die Familie Brötchen zu holen. Während am Horizont der Himmel langsam graute und ich nippend am obligatorischen Café Crema durch die neblige Landschaft fuhr, habe ich meine ursprüngliche Tagesplanung kurzerhand über Bord geworfen. Stattdessen setzte sich ein Gedanke fest: Du solltest dich endlich mal wieder richtig lange aufs Rad setzen.
    Zwei Brötchen später – es war neun Uhr – saß ich dann tatsächlich auf dem Rad und ließ es rollen. Ein bisschen Disziplin musste trotz dieses „Leben am Limit“-Gefühls sein: streng Zone 2. Alles über 145 Puls war heute offiziell verboten. Was sich mit frischen Beinen und bei 2 Grad Außentemperatur als… sagen wir: ambitioniert herausstellen sollte.
    Aber die Mystik des Morgens hatte mich sofort in ihren Bann gezogen. Nebelschwaden, eine aufgehende Sonne, jagende Bussarde und Falken, Reiher, die aus den Gräben aufflogen, kaum Menschen, kaum Verkehr. Und als Bonus schickte mich das Navi größtenteils über Wege, die ich trotz guter Ortskenntnis noch nicht kannte – Überraschungsei, nur ohne Spielzeug.
    Nebelschwaden waberten über die Aller, Sonnenlicht schob sich wie Finger durch die Kiefernwälder, auf festem Schotter knirschten die Reifen. Immer wieder breitete ich die Arme aus, der Fahrtwind ließ mich fast fliegen, und eine angenehm unheimliche, sehr zufriedene Glückseligkeit machte sich breit.
    Kilometer 60 wurde gekrönt mit einem doppelten Cappuccino und einem Krampfen auf… einem nicht ganz so romantischen Supermarktparkplatz. Aber ich saß da, lächelte und beobachtete die Hektik der Leute – inklusive eines Ehepaars, das sich wegen eines Einkaufswagens ernsthaft in die Flicken bekam. Samstagmorgen-Romantik kann so vielfältig sein.
    Weiter ging es Richtung Heimat, als plötzlich noch ein Freund dazustieß. Ich begleitete ihn ein Stück, es gab gute Gespräche, ein paar fiese Anstiege (die laut Pulsuhr eigentlich gar nicht existierten) und schließlich saß ich bei Kilometer 85 in seinem Wohnzimmer – mit tiefgründigem Austausch und dem obligatorischen Proteindrink. Rituale sind wichtig.
    Zu Hause angekommen war die Familie gerade unterwegs in die Stadt. Die warme Couch nahm mich liebevoll in Empfang, und ein kurzer, aber intensiver Schlummer folgte.
    Gut, es gab später noch ein kleines Donnerwetter, weil die Küche nicht aufgeräumt war, als meine Frau zurückkam. Aber vollkommene Perfektion ist selten.
    Und heute war ich verdammt nah dran.
    Für nichts auf der Welt gebe ich das wieder her.

  • Das kann ich so gut nachvollziehen. Wenn es mich beißt fahre ich zu einem großen See in der Nähe, einmal rum und zurück. Das sind dann 60 km. Gerne Sonntag Morgens. Da ist am wenigsten los. Danach fühlt man sich so gut. Aber jetzt hab ich nach zwei Mal Probetraining und einem Gespräch mit der Frau eine Kraftstation für den Keller gekauft und werde mich auf der erst mal eingrooven.

  • Richtig Stark Loner!

    Wenn ich Dir einen Tipp geben darf: Denk dran, dass sich deine Sehnen und Bänder nicht so schnell anpassen wie Deine Muskulatur bzw. dein zentrales Nervensystem. Gib ihnen die Zeit mitzukommen.
    Trainiere schlau und vor allem technisch sauber, statt nur auf maximale Progression zu gehen. Man macht gerade am Anfang wahnsinnige Fortschritte und wundert sich, wie schnell die Gewichte wachsen – aber der Bänderapparat kommt da nicht so schnell hinterher. Saubere Technik hat IMMER vorrang vor der Wiederholungszahl und Regeneration ist Key!
    Wir sind halt ‚ältere Herren‘, da bedarf es einer etwas anderen Philosophie. Immer langfristig denken. Das ist ein Marathon, kein Sprint :)

    Eine aktuelle Meta-Analyse mit Daten von knapp 6.000 Probanden aus 2025 zeigt ziemlich eindrucksvoll: Für mitochondriale Anpassungen ist nicht das Alter entscheidend, sondern der Trainingsreiz. Ältere Menschen passen sich prozentual genauso an wie jüngere – jeweils von ihrem eigenen Ausgangsniveau aus.
    Und ganz nebenbei legt die Studie nahe, dass Ausdauertraining auf dem Rad und Krafttraining richtig gut zusammenpassen, weil sie unterschiedliche, sich ergänzende Anpassungen im Körper anstoßen.

    Von daher: Feuer frei!

  • Jep. Das weiß ich noch vom Laufen. Von 0 auf Marathon in 12 Monaten kann man machen, ist aber wenig sinnvoll weil Sehnen und Bänder mehr Zeit brauchen. Ich kann mich noch an meine Schienbeinkanntenhautreizung erinnern. Aua ist stark untertrieben.

    Aus der aktiven Laufzeit weiß ich auch noch von Studien, dass man für Sport streng genommen nie zu alt ist. Außerdem können Patienten mit Sport diverse Krankheiten stark positiv beeinflussen. Mitunter weg trainieren. Bei mir ist es die Lungenfunktion, die sich im letzten Jahr von Ende 70% auf Mitte 80% verbessert hat. Weil ich dem Medikament durch Abstinenz die Chance gegeben habe zu wirken.

    Ich kann mich noch an Wolfgang Schwabe erinnern. Der hat zusammen mit einem Professor aus der MHH seine Leukämie im Schach gehalten. Beim Ausdauersport steigt die Körperkerntemperatur. Das ist nicht nur gut um einem Rezidiv vorzubeugen. Leider weiß ich nicht wie es mit ihm weiter gegangen ist.

    Sport macht aber noch so vieles mehr. Nicht nur körperlich. Es wachsen neue neuronale Verbindungen im Hirn. Es bilden sich neue Alveolen in der Lunge. Und vieles mehr. Auch psychisch ist Sport sehr effektiv. Wie Du schon sagtest, man wird ruhiger, selbstbewusster, wiederstadsfähiger. Alle Systeme laufen runder. Die Lebensqualität steigt (stark).

    In meinem Fall hab ich mir mit dem vielen Sitzen keinen Gefallen getan. Ich muss aktiv werden. Ansonsten meldet sich irgendwann der Rücken. Das Gute ist, dass ich inzwischen auch wieder ganz natürlich Bock drauf hab.

    Und vielen lieben Dank an Dich. Deine Motivationsrede hatte tatsächlich den letzten Schubser gegeben tatsächlich zum Probetraining zu gehen und nicht nur drüber nachzudenken.

  • Ich habe mit meiner leidenschaftlichen Rede nur das bestärkt, was Du eigentlich schon gewusst hast. Ggf. habe ich es ein wenig beschleunigt – aber wenn das so ist, dann freut mich das sehr!

    Ja, das elende Thema Sitzen. Das wird bei mir leider auch sehr großgeschrieben und ist einer der Hauptantriebe, warum ich so viel mache. Vielleicht ist es ein bisschen Überkompensation, aber wenn ich vergleiche, wie steif ich mal war und wie (vergleichsweise) flexibel ich jetzt sein darf, da zeigen die vielen Stunden auf der Matte ihre Wirkung.

    Ich habe dem Yoga / Mobility früher auch immer einen gewissen esoterischen Beigeschmack zugewiesen und es eher als notwendiges Übel zur Verletzungsprävention betrachtet. ABER: Mittlerweile kann ich eine gewisse Spiritualität dabei nicht verleugnen. Nach Rücksprache habe ich mir einen eigenen „Flow“ gebaut; ich höre dabei auch immer exakt die gleiche Musik, mache die Übungen quasi auf den Takt genau und kann mich dabei wunderbar erden. Ob als schnelle Routine zum Aufwärmen, bevor es ans Eisen geht, oder als Start in den Tag, oder als langsame, tiefe Routine, um mich selber durchzukneten. Dennoch: Ich muss mich oft selber in den Hintern treten. Aber hinterher bin ich immer froh – gerade wenn ich es geschafft habe, meine Gedanken aus dem Kopf zu bekommen.

    Apropos Gedanken: Gestern war ein lieber Mensch zu Besuch, die ich mittlerweile seit 10 Jahren kenne. Ich könnte locker der Vater der jungen Dame sein, wir kennen uns, seit sie 15 ist. Das Leben hat uns eine Verbindung geschenkt und ich durfte sie durch viele Höhen und Tiefen begleiten; wir sind sehr offen zueinander.

    Gestern hat sie mir ein kleines Geschenk überreicht. Aber das größte Geschenk waren zwei Briefe. Und in Brief zwei schreibt sie in einem Absatz:

    Zitat

    „Junge, guck mal was du gerockt hast. So eine Veränderung, entstanden aus Wille, Disziplin und der Entscheidung, etwas ändern zu wollen. Du kannst ultra stolz auf Dich sein! Ich bin es! Maschine!“

    Und ich schreibe das hier nicht öffentlich, um mich zu beweihräuchern. Ich möchte das an dieser Stelle an EUCH weitergeben.

    Wenn ihr zweifelt, wenn ihr einen schlechten Tag habt, ja, vielleicht am Kipppunkt steht – aber auch, wenn ihr stolz auf euch seid: Dann guckt in den Spiegel und sagt euch genau DAS.

    Vielleicht habt ihr auch jemanden, der stolz auf euch ist. Aber seid auf jeden Fall stolz auf Euch selber! Es ist unheimlich einfach zu fallen, und es ist noch einfacher liegenzubleiben und sich dem Schicksal zu ergeben. Aber aufzustehen und für sich zu kämpfen – ja, vielleicht am Ende besser dazustehen als jemals zuvor, und wenn es „nur“ die eigene Zufriedenheit ist ... dieses Gefühl können nicht viele Menschen nachvollziehen.

    Ihr seid toughe Leute! Lasst euch das niemals ausreden! Ihr seid nicht „krank“, ihr seid Gestalter!

  • Die Weihnachtstage, teils an der Ostsee verbracht, sind nun rum. Keine besonderen Vorkommnisse, außer, dass es schöne Tage waren.

    Dafür steht 2026 ganz im Zeichen großer Ziele, auf die ich hinarbeiten werde. Nicht nur, dass ich am 12. Juni in Schweden für einen 315-Kilometer-Radmarathon angemeldet bin – ich habe für genau eine Woche später noch einen sehr begehrten Startplatz für ein 24h-Rennen bekommen. Wenn mir vor 3 Jahren jemand gesagt hätte, dass ich überhaupt mal darüber nachdenken würde, sowas zu machen ...

    In meinem PainCave hängt seit eben ein Poster von ‚Für einen guten Zweck‘ mit dem Satz ‚Ich bin Magie‘ – von Tom Böttcher.

    Dazu habe ich mir notiert:

    Zitat

    Es mag widersprüchlich klingen, sich an dem Ort, an dem man freiwillig leidet, Schweiß vergießt und an seine Grenzen geht, ein Poster mit ‚Ich bin Magie‘ aufzuhängen. Aber genau hier wird die Magie gemacht.

    Für alle, die sich für 2026 Ziele gesetzt haben, die heute noch unmöglich erscheinen: Dieser Weg ist nicht linear. Wir reden oft über ‚No Pain, No Gain‘ und Durchhalten um jeden Preis. Aber die Wahrheit ist: Manchmal ist der Akku leer. Manchmal gewinnt die Couch oder das Leben sorgt für eine Unterbrechung. Manchmal muss man eine Einheit abbrechen. Und weißt du was? Das ist keine Schande. Das ist menschlich.

    Die wahre Kunst – die echte Magie – liegt nicht darin, niemals aufzugeben. Sie liegt darin, das große, verrückte Ziel niemals aus den Augen zu verlieren, auch wenn es mal dunkel wird. Träume groß, arbeite hart, aber vergiss nie, auch gnädig mit dir selbst zu sein.

    Auf ein magisches 2026

  • Dafür steht 2026 ganz im Zeichen großer Ziele, auf die ich hinarbeiten werde. Nicht nur, dass ich am 12. Juni in Schweden für einen 315-Kilometer-Radmarathon angemeldet bin – ich habe für genau eine Woche später noch einen sehr begehrten Startplatz für ein 24h-Rennen bekommen.

    Tolle Ziele fürs neue Jahr. Viel Spaß beim Training. dAs ist ein gutes Beispiel was nüchtern alles möglich ist 👍

  • Tolle Ziele fürs neue Jahr. Viel Spaß beim Training. dAs ist ein gutes Beispiel was nüchtern alles möglich ist 👍

    Schön, dass du das so siehst. Genau das ist die Botschaft, die ich teilen möchte.

    Ich lese an vielen Stellen, wie die Leute straucheln, kämpfen und sich nicht sicher sind, ob sie es schaffen. Oft stellt sich die Sinnfrage, oder man bleibt in Dogmen gefangen. Mein Eindruck ist: Viele, die frisch in die Nüchternheit starten, sehen oft keinen tieferen Sinn darin, aufzuhören – außer, dass sie es eben ‚müssen‘ oder vage ‚möchten‘.

    Und genau das ist der Hebel, den ich ansetzen und teilen will. Er hilft, diesen anfangs fast unbesteigbaren Berg der Nüchternheit zu erklimmen: Setz dir ein fest definiertes Ziel.

    Meines Erachtens sollte das primäre Ziel dabei gar nicht sein, ‚nüchtern zu bleiben‘. Denn Nüchternheit ist in meiner Definition kein Selbstzweck, sondern die zwingende Notwendigkeit, um das eigentliche, große Ziel überhaupt erreichen zu können.

    Ich empfinde es als elementar wichtig, Erfolge zu feiern – greifbare Erfolge, an denen man sich messen und die man weiterentwickeln kann. Wenn ich so ein Ziel vor Augen habe, stellt sich die Frage gar nicht mehr: ‚Gehe ich auf den Weihnachtsmarkt und lasse mich vom Glühwein locken?‘ oder ‚Setze ich mich im Silvestertrubel dem Sekt aus?‘. Denn wenn ich ein festes Ziel habe – zum Beispiel Ostern etwas zu schaffen, was ich noch nie gemacht habe –, dann ist der Alkohol keine ‚Verlockung‘ mehr, sondern ein Hindernis.

    Eine meiner stärksten Motivationen, das Trinken sein zu lassen, war schlichtweg die Frage: Was möchte ich im Leben noch erleben? Und als ich mir die Antwort gegeben hatte – da war von Radmarathons noch gar keine Rede –, war mir sofort klar: Das geht nur OHNE den verschissenen Alkohol.

    Und so habe ich angefangen, den Berg zu besteigen. How to eat an elephant? Bite by bite.

    Das ist eine Motivation, an der man sich festklammern kann, auch wenn es mal richtig schlecht läuft. Wenn man ein Ziel hat – idealerweise eines, das man skalieren kann –, hat man einen dauerhaften Antrieb. Ich will jetzt nicht nur vom Sport reden, aber Sport bietet diese Skalierung perfekt, egal in welchem Alter: Das erste Mal 5 Kilometer laufen. Oder in einem Jahr den 30km Mammutmarsch. Auf dem Rad erst 25 Kilometer, dann 50, dann 100.

    Ich weiß, wie es ist, mit dem Kopf durch die Wand eine Sucht sein zu lassen. Mit reinem Sturkopf. Das habe ich damals beim Rauchen geschafft. Aber es ist mir brutal schwergefallen. Wie oft saß ich da, habe die Kippen angestarrt und mich innerlich mit ihnen gebattelt. Ich hatte damals kein Ziel – ich hatte nur meinen Willen. Das ist anstrengend.

    Dieses Mal hatte ich einen Willen, aber vor allem ein Ziel. Und aus dem Ziel wurde eine Leidenschaft. Und sie hat mich gelehrt, dass nichts linear ist. Dass Rückschritte untrennbar zum Fortschritt dazugehören.

    Deswegen, nochmal:

    Zitat

    Die wahre Kunst – die echte Magie – liegt nicht darin, niemals aufzugeben. Sie liegt darin, das große, verrückte Ziel niemals aus den Augen zu verlieren, auch wenn es mal dunkel wird. Träume groß, arbeite hart, aber vergiss nie, auch gnädig mit dir selbst zu sein.


    Glaubt an Euch, sucht euch ein Ziel, eines für das ihr den Alkohol stehen lassen müsst. :)

  • Kogge du hast eine tolle Art zum nüchternen Leben zu motivieren. Ich habe zwar nicht deine sportlichen Ziele, ich habe eben andere Ziele. Aber du hast das Talent einem auch an nicht so tollen Tagen mitzunehmen und wieder neu zu motivieren. Nicht nur in Bezug auf Alkohol, sondern auch andere Bereiche des Lebens. Es ist schön, dass du hier im Forum bist. 👍

  • Auf die gestrige Frage, was meine Vorsätze für 2026 wären, habe ich nach kurzem Überlegen geantwortet: Die gleiche Konstanz, Leidenschaft und Zielstrebigkeit wie 2023, 2024 und 2025 beibehalten.

    Wenn ich speziell auf 2025 blicke: Es sind wunderschöne Dinge passiert, gleichzeitig hat das Leben mich – und uns – erneut geprüft. Aber es hat uns nicht auseinandergebracht, sondern zusammengeführt.

    Ich habe einigen Menschen notgedrungen Lebewohl gesagt; parallel sind neue, wunderbare Menschen in mein Leben getreten. Und dafür bin ich dankbar.

    2026 hat das Potenzial, richtig gut zu werden, wenn ich dranbleibe: Große sportliche Herausforderungen warten. Mein erstes Buch (nicht die Biografie) soll schlussendlich verlagsfertig sein und hoffentlich verlegt werden. Und wenn nicht – dann lese ich es eben selbst als Hörbuch ein. Auch beruflich zeigen sich neue Möglichkeiten: Was als Schimmer am Horizont begann, wird langsam zu einem echten Sonnenaufgang.

    Wenn ich so zurückblicke – trotz oder gerade wegen der Erfolge und Herausforderungen –, muss ich persönlich sagen, dass 2025 ein gutes Jahr war. Allen gesellschaftlichen Sorgen und Ängsten zum Trotz. Ich habe mich nicht politisieren lassen, bin meiner Linie treu geblieben, durfte manches bewegen und habe mich deutlich weiterentwickelt.

    Und warum das alles? Weil ich am 06.03.2023 die Flasche habe stehen lassen und meinen Weg gegangen bin.

    Geht Euren Weg! Es lohnt sich! Allen einen guten Rutsch und: Bleibt standhaft!

  • In unserem Dorf gibt es eine jährliche Tradition: Das Weihnachtsbaumverbrennen. Organisiert vom Verschönerungsverein trifft sich die Dorfgemeinschaft, um die Tannenbäume vom Fest quasi auf den Scheiterhaufen zu werfen. Dazu gibt es Waffeln, Bratwurst, Glühwein und Bier.

    Ich war gestern nicht unbedingt in der Laune, dieser Tradition nachzukommen. Eine dreistündige Trainingsfahrt gegen Mittag hatte mir aufgrund des Wetters ziemlich den Stecker gezogen und meine Beine wollten eigentlich, in Kompressionsstrümpfen eingepackt, die Couch hüten. Aber auf der Terrasse lag der arme Baum, dessen Schicksal entweder von der Entsorgungsgesellschaft – oder vom Feuer besiegelt werden sollte. Zudem hatten sich ein paar Freunde angekündigt, also hatte ich nicht viel Wahl und machte mich auf den Weg zum Dorfplatz.

    Und dort waren sie alle. Und damit meine ich nicht meine Freunde, sondern die „Kollegen“ von früher. Jene Männer, mit denen wir früher das Feuer angezündet und später quasi wieder ausgepinkelt haben, um uns dann – ebenfalls traditionell – nach dem Event noch zu einem „Whisky-Tasting“ im Keller eines Nachbarn zu versammeln.

    Es fühlte sich für eine Sekunde an wie früher. Lachen, Scherzen, gute Laune. Nur mit dem Unterschied: Ich stand zwar mitten in der Traube von Menschen, aber dennoch war ich alleine. Ich war der Ungegrüßte, der mit den Händen in den Taschen dort stand und das Treiben beobachtete.

    Ansonsten war alles wie immer. Jeder, aber ausnahmslos jeder aus der alten „Truppe“ hatte ein Bier in der Hand. Einer der Männer arbeitete jetzt sogar am Zapfhahn und sorgte für den Nachschub. Ich beobachtete aus dem Augenwinkel, wie er seinem Glühwein noch einen ordentlichen, zusätzlichen Schluck aus einer Rumflasche zusetzte.

    Früher war ich einer von ihnen. Jetzt war ich ein Außenstehender. Mit einem der Männer war ich früher sehr gut bekannt, wir haben Stunden über Stunden in seinem Keller gehockt und es uns „schmecken“ lassen. Für eine Sekunde traf mich sein Blick. Ich blickte zurück. Er grüßte nicht. Er blickte nur, drehte sich dann um und nahm einen Schluck aus seinem Bier.

    Ich brauchte einen Augenblick, um diese Situation einzuordnen. Doch dann spürte ich plötzlich etwas anderes: Das warme Kribbeln in meinen Oberschenkeln, das leichte Ziehen im Hintern – die wohlige Wärme und Müdigkeit, die mir durch die Trainingsfahrt am Vormittag geblieben war. Das war meine Wärme. Echt und erarbeitet.

    Ein leichtes Schmunzeln ging über meine Lippen. Ich drehte mich um, verabschiedete mich von meinen Freunden und ging den kurzen Weg nach Hause.
    Es war kalt, aber ich spürte die Kälte nicht. Mein Blick wanderte zum Himmel, für einen kurzen Moment waren die Sterne zu sehen. Und ich war einfach nur glücklich.

  • Ein leichtes Schmunzeln ging über meine Lippen. Ich drehte mich um, verabschiedete mich von meinen Freunden und ging den kurzen Weg nach Hause.
    Es war kalt, aber ich spürte die Kälte nicht. Mein Blick wanderte zum Himmel, für einen kurzen Moment waren die Sterne zu sehen. Und ich war einfach nur glücklich.

    Das hört sich schön an. Kann ich mir irgendwie sogar bildlich vorstellen.

    Ich blickte zurück. Er grüßte nicht. Er blickte nur, drehte sich dann um und nahm einen Schluck aus seinem Bier.

    Was mich wundert ist, dass dich dein Kumpel nicht gegrüßt hat. So als wärst du ein Alien oder sonderbar nur weil du keinen Alkohol mehr trinkst.

    Ich denke schon, dass sich saufende Personen in Anwesenheit eines trockenen Kumpels nicht wohl fühlen.

  • Das wahre Bindeglied des Treffens war wohl der gemeinsame Suff und nichts anderes. Wer nicht mittrinkt, verletzt diese konkludente Absprache und rutscht daher schnell in die Rolle eines Außenseiters.


    Ich gehe nicht so solchen Treffen, bei denen allein der Suff im Vordergrund steht. Da gehöre ich einfach nicht (mehr) hin.


    Früher habe ich mich in Anwesenheit von Nichttrinkern auch unwohl und mich automatisch zu Trinkern hingezogen gefühlt. Jetzt ist es genau umgekehrt.

  • Das hört sich schön an. Kann ich mir irgendwie sogar bildlich vorstellen.

    Was mich wundert ist, dass dich dein Kumpel nicht gegrüßt hat. So als wärst du ein Alien oder sonderbar nur weil du keinen Alkohol mehr trinkst.

    Ich denke schon, dass sich saufende Personen in Anwesenheit eines trockenen Kumpels nicht wohl fühlen.

    Es gibt tatsächlich noch eine Vorgeschichte, die dieses Verhalten erklärt. Es ist nicht so, dass wir offenen Streit hätten, aber auf der ‚Alkohol-Ebene‘ gibt es einen tiefen Graben.

    Ich interpretiere in sein Verhalten eine Mischung aus schlechtem Gewissen und Scham hinein. Genau wissen kann ich es nicht, aber man spürt es: Man gehört nicht mehr dazu.

    Bei ihm speziell gibt es einen Schlüsselmoment: Vor zwei Jahren gab es hier auch ein Dorfevent, eine Wanderung. Er trank nur Wasser. Auffällig viel Wasser. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte mir fast euphorisch: Es sei ‚Dry January‘, ihm ginge es richtig gut, er hätte noch nie so viel Sport gemacht wie in den letzten Tagen. Er plante sogar, das kommende Wochenende bei einem Kumpel trocken durchzuziehen. Ich habe ihn damals bestärkt und supportet.

    Ein paar Tage später sah ich ihn bei einem Sportevent. Natürlich wieder mit einem Bier in der Hand. Und sein Blick, als er mich sah, war exakt derselbe wie jetzt am Wochenende. Man hat den Riss in der Luft förmlich gespürt. Er wusste, dass ich wusste, dass er eingeknickt war.

    So traurig das ist: Wir wohnen nicht weit auseinander. Immer wenn ich Radfahren gehe, fahre ich zwangsläufig an seinem Haus vorbei. Ich werde also gesehen – fit und aktiv. In den letzten Monaten kam es öfters zu Gesprächen zwischen seiner Frau und mir, die typischen ‚Hey, wie geht’s‘-Gartenzaungespräche. Sie ist da ziemlich redselig und ließ durchblicken, dass es ihm nicht gut geht. Er wäre kaum noch aus dem Haus zu bekommen, hänge immer im Keller ab, arbeite zu viel, das ‚Eheleben‘ würde leiden etc.

    Und im Umkehrschluss kommt natürlich immer die Frage: ‚Und bei Dir / Euch?‘ Na ja, was soll ich da erzählen, außer der Wahrheit: Dass alles super ist? Das ist für die Gegenseite natürlich schwer zu ertragen. Ich erkenne da – auch wenn es Spekulation ist – sehr klare Muster, die ich direkt auf meine eigene Verhaltensweise von früher übertragen kann. Das kommt mir alles extrem bekannt vor. Ich täusche mich bei so etwas selten.

    Dazu kommt die Gruppendynamik: Sein bester Kumpel ist mittlerweile die Figur, die in meinem Bericht am Ausschank steht. Das ist so ein richtiger Antreiber. Kennt ihr diese Typen? Die immer Druck aufbauen, damit alle saufen? Die ein ‚Nein‘ nicht akzeptieren und richtig unangenehm werden, wenn einer ausschert? Die beiden hängen jetzt immer zusammen, fahren zusammen in den Urlaub.

    Mit diesem Vogel bin ich im ersten Jahr meiner Abstinenz mal heftig zusammengerasselt. Ich habe ihm damals sehr deutlich gemacht, dass er mich in Ruhe lassen soll mit seinen Sprüchen. Seitdem bin ich für ihn ein rotes Tuch. Und mein alter Bekannter? Der hat sich wohl für den Weg des geringsten Widerstands entschieden und sich dem Antreiber untergeordnet.

    Wie das so ist auf dem Dorf: Gruppen bilden sich, Gruppen halten zusammen. Und der Klebstoff ist oft der Alkohol. Wenn du da nicht mehr ‚kompatibel‘ bist, bist du raus.“

    Zitat

    Das wahre Bindeglied des Treffens war wohl der gemeinsame Suff und nichts anderes. Wer nicht mittrinkt, verletzt diese konkludente Absprache und rutscht daher schnell in die Rolle eines Außenseiters.
    Ich gehe nicht so solchen Treffen, bei denen allein der Suff im Vordergrund steht. Da gehöre ich einfach nicht (mehr) hin.Früher habe ich mich in Anwesenheit von Nichttrinkern auch unwohl und mich automatisch zu Trinkern hingezogen gefühlt. Jetzt ist es genau umgekehrt.

    Klar, auf reine Saufveranstaltungen gehe ich auch nicht mehr – was soll ich da auch? Aber mich komplett aus allen Dorfveranstaltungen rauszuziehen, nur weil da an vielen Stellen die ‚Trinkgemeinschaft‘ im Vordergrund steht? Das sehe ich nicht ein.

    Der Alkohol hat früher mein Leben bestimmt. Wenn ich jetzt Veranstaltungen meide, nur weil dort Alkohol ist, dann würde ich ihm ja wieder erlauben, mein Leben (bzw. meinen Terminkalender) zu bestimmen. Das mache ich nicht mehr. Ich finde es schon wichtig, auf dem Schützenfest kurz ‚Flagge‘ zu zeigen.

    Es sind ja auch Leute da, auf die ich mich freue und die sich auf mich freuen. Egal, ob die nun ein Bier in der Hand haben oder nicht – Leben und leben lassen. Viele trinken ja auch gemäßigt, da spielt die Sauferei keine zentrale Rolle. Das Getränk ist halt einfach da, und das tangiert mich überhaupt nicht.

    Diesen Samstag kam es allerdings nicht zu guten Gesprächen, also bin ich zeitig gegangen. Das ist der interessante Punkt: Früher hat man sich, wie ich immer sagte, am Bier festgehalten und ist geblieben. Man hat gewartet, bis es ‚irgendwann witzig‘ wurde (oder man selbst betrunken genug war, es witzig zu finden). Heute merke ich: Es passt nicht? Okay, dann gehe ich. Und zwar zufrieden.

    Letztes Jahr gab es allerdings einen Moment, der war schon ein wenig ‚cringe‘, um es in der Jugendsprache zu sagen. Es war Schützenfest, meine Kids waren da (Autoscooter fahren etc.). Ich war auf dem Rad unterwegs und wir hatten telefoniert, dass ich gerade auf dem Weg nach Hause bin. Ich bat darum, mir eine Pommes zu holen, ich käme gleich dazu – Hunger.

    Also... man wird schon höchst merkwürdig angeguckt. Der Schützenumzug war gerade zurück und die meisten hatten schon arge Schlagseite. Und dann klackerst du da dein Rennrad schiebend, in voller Montur, mit den Cleats unter den Schuhen über den Festplatz. Da fällst du auf, als würde ein Alien gerade die Erde besuchen. Mehr Aufmerksamkeit kann man nicht ziehen.

    Aber herrje: Dann bin ich lieber der ‚bekloppte Rennrad-Guy‘, anstatt darüber zu lachen, dass ich beim Pinkeln vorneüber in den Busch gefallen bin oder irgendjemandem vor die Füße gekotzt hätte. Wenn man schon dem Klischee des ‚Middle Aged Man in Lycra‘ (MAMIL) entspricht, dann kann man das auch zeigen. Die anderen veranstalten ja schließlich auch ein Showlaufen der Bierbäuche.

    Und mal objektiv betrachtet: So ein rotzevoller Schütze, der sich auf die eigene Weste sabbert, ist jetzt auch nicht gerade die Attraktivität in Person.

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