• Moinsen. Evtl. meinst du den 2. Artikel aus der Artikelseite?

    https://alkoholforum.de/article-list/

    Musste tatsächlich auch länger suchen, da die nicht im Forum gelistet sind. Man/frau muss über die drei Bearbeitungsstriche rechts oben (beim Androidhandy) aufmachen und Artikel anklicken (sind "nur" 5 insgesamt). Alle klasse voll mit guten Infos 👍

    Dir auch ein schönes Wochenende 🌞

  • Tach, Herr Laggard,

    Voranzeichen für einen eventuellen Rückfall ... keine Ahnung, was die Gründe/Ursachen bei Anderen sein können. Doch die Anzeichen, Vorboten scheinen sich zu ähneln ... aufkommender Frust, in Form von Erregtheit, sei es Ärgern, Traurigkeit, Hilflosigkeit, auch Schmerzen ... egal was, man gerät in einen schwer erträglichen, emotionalen Zustand - will dem entfliehen, sich betäuben ... will, dass er weggeht, dieser Zustand, dass sich der Körper von diesem Erregungszustand löst, ihn ausgleicht.

    Zu viel Adrenalin, Histamin, Testosteron ... ? Es entsteht ein Ungleichgewicht von Botenstoffen und/oder Hormonen, das Gehirn versucht dem entgegenzusteuern, den Mangel bzw. Überschuss auszugleichen.

    Bei manchen helfen andere Reize, durch die wiederum ausgleichende Botenstoffe ausgeschüttet werden, wie bspw. Essen, Trinken (kein Alkohol), Bewegung, Yoga, die Veränderung der Atmung, eingen hilft lautes Schreien oder sich sonst wie abreagieren, je nach Gemüt.

    In der ersten Zeit meiner Abstinenz war ich sehr leicht erregbar, vieles nervte mich zu schnell, zu leicht - ich konnte mit all den nun ungefiltert (nicht betäubten) erzeugten Botenstoffen nicht umgehen. Mein Hirn war diese Fülle einfach nicht gewohnt, ja förmlich überfordert! Das wiederum erzeugte Suchtdruck ... ich will "mich-betäuben(ausgleichen)-Druck".

    Mir halft Beschäftigung/Abkenkung, mein Hirn musste etwas zu tun haben, auch durch Bewegung, nicht gerade exessive, sondern auch äußerst konzentrierte, wie sie bspw. beim Yoga, Thai Chi oder bei ähnlichen Übungen von Nöten ist, war für mich das geeignete Mittel. Manche haben Freude beim Malen nach Zahlen, Häkeln, Puzzlen, Töpfern oder werfen sich lustvoll in kontroverse Diskussionsrunden, andere finden Befriedigung beim Essen, da ist der Körper/Kopf auch herrlich beschäftigt.

    Der "Vorbote eines Rückfalls" ist doch meist beginnende Unruhe/Unzufriedenheit.

    Ich musste Gelassenheit üben. So simple Tip's wie "entspann Dich", "geh' mal 'ne Runde spazieren" oder "atme erstmal tief durch" taten ihre Wirkung ... doch das brauchte seine Zeit, viel Zeit!!!

  • Hallo Laggard ,

    kann es sein, dass du dich auf etwas beziehst, dass nicht Stilles Wasser , sondern ich eingestellt hatte?

    Beispielsweise das hier im Thread Muss ich den Rest meines Lebens immer vor einem Rückfall Angst haben? 

    Erklärt wird, was die Rückfallforschung in den vergangenen Jahrzehnten an Erkenntnissen gewonnen hat, meines Erachtens ganz gut in dem Erklärvideo von Prof. Lindenmeyer von den Salus-Kliniken, das ich hier schon öfter erwähnt habe: https://www.salus-kliniken.de/lieber-schlau-…au-auf-der-a61/

    Oder das hier:

    ?

    Viele Grüße und ein angenehmes Wochenende

    AmSee

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Danke an alle für die Bemühungen.

    Leider wars das nicht.

    Ich erinnere mich an ein Foto,dass eine Seite von einem Buch oder Block zeigt.

    Ein Punkt habe ich behalten "Wenn du anfängst , dich aufregst ,wieviel andere Menschen auf Feier o.ä trinken"

    Es gab aber noch mehr Punkte.

    Egal,ich werde es noch finden 😉

    Liebe Grüße Laggard

  • Morgen aus Tönnisstein ,

    Das ist aus Ralf Schneider, „Die Suchtfibel“.

    Leider auch nicht.

    Feiertag :Heute läuft hier nichts ausser der sogenannten TZ"Themenzentriertes Arbeiten ohne Therapeut".

    Das heisst ,von 17-18 Uhr sitzen wir als Gruppe nochmal zusammen und besprechen ein Thema unserer Wahl.

    An Wochentagen findet normalerweise morgens noch 1,5 h eine Gruppenarbeit mit Therapeut von 11 bis 12.30 statt(GZ)

    Das heisst 2,5 Stunden am Tag aktive Beschäftigung mit dem Thema Alkohol.

    Was jedes Gruppenmitglied machen muss /vor der Gruppe bearbeitet wird :

    -Suchtlebenslauf (erklärt sich selber)

    -Nasser Tag :Beschreibung eines Trinktages (welchem ,ist jedem selbst überlassen)

    -Funktionsanalyse mit Therapeut(auf einer grossen Tafel werden wesentliche Merkmale des Patienten von seinem Leben aufgeschrieben)

    Der Therapeut versucht Zusammenhänge zu finden .

    Heute geht's in die Weinberge.Meine Beine sind noch etwas müde vom N Walking gestern aber bei zuwenig Bewegung bekomme ich schlechte Laune.

    Euch einen schönen Feiertag /Vatertag .

    (Vor einem Jahr sah der noch ganz anders aus 🙂 )

    Liebe Grüße Laggard

  • Hallo Herr Laggard,

    so'n Tag scheint bei euch recht überschaubar zu sein ?. Ich frage mich oft, womit beschäftigt man sich dort die ganze Zeit über ... Weiterbildung in Form von Erkenntnisunterricht, Gruppengepräche, im Sinne von Erlebnis- und daraus gewonnenen Erkenntnisberichten (Aha-Effekten)? Sport, Yoga u.ä., auch Beschäftigungstheraphie, im Sinne von nicht mehr an Alkohol denken bzw. positive Erbebnisse völlig alkoholfrei bemerken ... leuchtet mir ein - doch kann man da einen Tag füllen, eine Woche/Wochen? Kommt da nicht manchmal Langeweile auf? Gerade bei so vielen unterschiedlichen Charakteren?

  • Hallo Paul,

    Ich frage mich oft, womit beschäftigt man sich dort die ganze Zeit über

    Die Frage ist nicht unberechtigt.

    In der Woche ist der Plan meistens gut ausgefüllt mit Sport, Yoga,Achtsamkeit,Schwimmen usw

    Da bin ich froh ,nach dem Abendessen meine Ruhe zu haben.Manche gehen nochmal ins Schwimmbad

    Jedoch wird es doch am WE /Feiertag schnell langweilig.Hier gibt es aber genug Leute,denen genauso geht.

    Von daher findet sich meistens schnell jemand für Wanderungen


    Sollte mir abends langweilig werden ,treffe ich im Gruppenraum immer jemanden mit Redebedarf(oder umgekehrt)

    Ich komme damit für 8 Wochen klar.

    Evtl. verlängere ich sogar noch 2 Wochen ,weil mir der totale Ausstieg aus dem "normalen "Leben sehr gut tut .

    Liebe Grüße Laggard

  • Ich empfand die Langeweile bisweilen durchaus als Erholung. Das Therapieprogramm unter der Woche ist anstrengend und da man das Gehirn angefüttert hat, arbeitet es permanent weiter. Ein Klinikaufenthalt ist nunmal auch kein 24/7-Unterhaltungsprogramm. 😅 Schön, dass du verlängerst. Hab ich damals auch gemacht…allerdings von 15 Wochen auf 19 Wochen. Auch, wenn ich in der Klinikzeit echt viel geschafft habe, hatte ich zum Ende hin doch das Gefühl: Oh wei, die Zeit wird knapp und ich hab eigentlich noch so viele Themen nicht bearbeitet. 🙈

  • Hallo zusammen,

    Neues aus Tönnisstein.

    Heute im täglichen Vortrag wurden die Möglichkeiten der Reha in einer Suchtklinik erörtert.

    Reha bedeutet generell nicht geheilt.(was bei unserer Krankheit sowieso nicht möglich ist)

    Reha bedeutet ,Wissen vermittelt zu bekommen , Skills zu kriegen ,sich selber kennen zu lernen .

    Ziel:Krankheitsstop.In meinem Threat stehen schon genug Beiträge von anderen Usern zu diesem Thema.

    Ich erinnere mich an "Reise beginnen "und das trifft es eigentlich sehr gut.

    Zum Thema Craving /Suchtdruck wurde geraten :Lernen , den Suchtdruck auszuhalten .

    Bis er immer mehr abnimmt und irgendwann sogar weg sein soll.

    Hat mich an meine Raucherentwöhnung erinnert .Irgendwann dachte ich nicht mehr dran.

    Ansonsten ist langes Wochenende.Ich werde heute wieder in den Weinbergen wandern .Morgen Ausflug.Weiss noch nicht , wohin.

    Und vielleicht finden sich gleich beim Frühstück Leute, die mit kommen möchten.

    Schöne Feiertage euch allen .Genießt den nüchternen Kopf am Morgen und das wiederbekommene Leben.

    Liebe Grüße Laggard

  • Moinsen Laggard. Hört sich ernüchtert an, dein Bericht. Klar, immer Euphorie ist ja nicht auszuhalten. Oder ist es eher sachlich? Schwierig an den bloßen Buchstaben zu erkennen.

    Hatte gestern schon überlegt, ob bei dir mal wieder eine Zuhause-Erprobung ansteht über Pfingsten? Meine mich zu erinnern, dass du schon eine hattest. Ich war am Anfang immer froh, wenn ich übers Wochenende in der Klinik bleiben "durfte". Hätte ich natürlich damals niemals (noch nicht mal richtig vor mir selbst) zugegeben. Zuhause, das war damals für mich Chaos, schlechtes Gewissen, Vertrauen erarbeiten (Schwerstarbeit in meinem Kopf!), und last but not least Verantwortung. Plus Hoffnung verbreiten wollen/müssen. Wo ich mich doch selbst in etwa fühlte wie ein Grashalm bei starkem Wind.

    Naja, laberrhabarber... Ich wünsche dir auch ein gutes Pfingsfest, und das dein Fell täglich ein kleines Stückchen dicker wird - zum Schutz für dich und die deinen 🌈🤘

  • Reha bedeutet generell nicht geheilt.(was bei unserer Krankheit sowieso nicht möglich ist)

    Ich verstehe unter Rehabilitation auch ein Wiederherstellen von psychischen oder physischen Grundvoraussetzungen.

    Die Aussage "was bei unserer Krankheit sowieso nicht möglich ist" finde ich irreführend bis fatal, suggeriert sie doch, dieses Leid ... diese gedankliche Abhängigkeit würde niemals enden - als Argument wird oft aufgeführt: "ja, wenn man wieder trinkt ..." ... na logisch! Wenn ich mich wieder vergifte und strenggenommen ist Alkoholkosum nichts anderes, werde ich wieder erkranken, da ich mir meine Alkoholresilienz (geringe Mengen) durch jahrelanges Traning für immer zerstörte.

    Wenn ich mich immer wieder vergifte oder mich mit Viren/Bakterien infiziere, werde ich auch nie "geheilt"/resistent.

    Suchtdruck oder auch Craving, diese aufkommende Gier, ist jedoch ein "anerzogenes", antrainiertes Verhalten und das vergeht mit der Zeit, sogar gänzlich!

    Ausser ich nähre diese Gedanken ständig, ähnlich einer Angst.

    Suchtdruck hat doch einen gedanklichen Ursprung, er ist keine Reaktion des Körpers auf einen vorhandenen Mangel ... denke ich nicht an Alk. oder ist er mir schlichtweg egal ... geworden, passiert auch nichts mehr in meinen Gedanken, meinem Hirn.

    Das was ich mir vorher antrainierte: Alkohol = gut, ist reversibel ... in meinen Gedanken - das ist doch der entscheidene Punkt! So lange ich die Gedanken wachhalte, Alkohol sei der "Erlöser", ein Glücklichmacher, Stressbeseitiger, Entspannungsmittel, werde ich für immer "krank" bleiben und das nur im Kopf ... in meinen Gedanken.

    Denn mein Körper benötigt definitiv keinen Alkohol, im Gegenteil! Er funktioniert viel besser, effektiver und auch länger (störungsfreier) ohne dieses Mittel aus der Hydroxy-Gruppe der Alkohole und Phenole, die übrigens alle eine hervorragende desinfizierende, also abtötende (lebensfeindliche) Wirkung haben.

    Manche reden sogar, oder wünschen es sich, von normalem (Alkohol-)Trinkverhalten - niemand fragt, was denn normal sei, wenn man seine Zellen und somit das Gesamtkonstrukt Körper, auch nur ein bisschen, vergiftet.

    Jeder versucht seine Kinder, sein Haustier vor diesen, eigentlich vor allen, schädlichen Substanzen zu schützen.

    Nur bei sich selbst, einmal "infiziert", scheint "diese Vernunft" nicht mehr zu funktionieren.

    Ist das eine Art der Sinnesmodalität/Schizophrenie der wir da erlagen?

  • Paul führt ein weiteres Mal seine persönliche Ansicht an. Fühle mich dabei an „Täglich grüßt das Murmeltier erinnert“….

    Wer sich näher für diese Thematik interessiert, dem empfehle ich den Thread Muss ich den Rest meines Lebens immer vor einem Rückfall Angst haben? und dort insbesondere Beitrag #102.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Ist das eine Art der Sinnesmodalität/Schizophrenie der wir da erlagen?

    Mag noch einen Link zu Schizophrenie einfügen. Wird gern "von manchen" inflationär benutzt. Habe einen Kumpel, den das betrifft. Macht mich sauer. Also so Ferndiagnosen. Der ich statt "wir" nicht erlag. Hat erstma null mit saufen zu tun. Ganz andere Baustelle.

    https://www.netdoktor.de/krankheiten/schizophrenie/

    Und tatsächlich halte ich eine 4 bis 8wöchige Forumspause für Paul angemessen. Entscheiden kann ich das nicht. Aber wenigstens mal anregen.

  • Liebe ichso . Also, ich find deine Forderung einer Forumspause für Paul anmaßend. Du reibst dich an seinen Beiträgen, verstehe ich. Geht mir auch so. Paul und ich sprechen nicht die gleiche Sprache, aber trotzdem ist es möglich eine friedliche Koexistenz zu führen. Ist das Geschwurbel sachlich und von den Fakten her völlig falsch, dann greife ich ein….ansonsten fällt das für mich unter die freie Meinungsäußerung. Paul mag dich nicht abholen, aber dafür andere Mitglieder hier schon. Das bitte ich zu bedenken und jedes aktive Forenmitglied wird gebraucht. Du wirst ebenso gebraucht wie auch Paul. Scroll einfach weiter und gut ist‘s. 😊 Ist die grauen Haare nicht wert.

  • Laggard Ich hab meine ReHa in einer Suchtklinik gemacht und es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich bin sooooo weit gekommen - das hätte ich mir im Vorfeld in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Abstinenz und Stabilität erarbeitet man sich, wie ein Leben ohne den Alkohol aussieht, findest du erst über den Faktor Zeit raus. Ich hab in der ReHa selbst eine richtig harte Panikattacke gehabt, auch danach hatte ich noch ca. ein Jahr lang Flashbacks verdrängter traumatischer Situationen. Das Los eines im Leben früh traumatisierten Menschen. Darauf kann einen Niemand vorbereiten. Aber nun hab ich seit einem Jahr Ruhe in meinem Kopf in Bezug auf die unverarbeitete Vergangenheitserinnerungen. Freu dich auf das, was kommt. Vorsicht ist durchaus geboten, aber man darf darüber auch auf lange Sicht das Leben nicht vergessen. Sonst ist es nur ein halbes Leben.

  • Suchtdruck hat doch einen gedanklichen Ursprung, er ist keine Reaktion des Körpers auf einen vorhandenen Mangel ... denke ich nicht an Alk. oder ist er mir schlichtweg egal ... geworden, passiert auch nichts mehr in meinen Gedanken, meinem Hirn.

    Ich glaube, dass das stimmt. Merke ich immer mehr bei mir, denn inzwischen ist mir Alk tatsächlich egal geworden. hAtte auch schon sehr lange keinen Suchtdruck mehr. Auch keine Gedanken daran überhaupt etwas Alkoholisches trinken zu wollen.

    Ist das eine Art der Sinnesmodalität/Schizophrenie der wir da erlagen?

    Damit kann ich gar nichts anfangen. Finde diese Frage sogar sehr unpassend und sogar etwas daneben, jedenfalls was mich betrifft. Ich bin nicht Schizophren. Ich bin lediglich Alkoholikerin, war noch nie in irgendeiner Therapie oder dergleichen. Und jetzt bin ich trocken.

  • Morgen zusammen ,

    ob bei dir mal wieder eine Zuhause-Erprobung ansteht über Pfingsten

    Richtig 😀

    Leider muss ich abends immer wieder zuhause sein incl Alktest.

    Sonntags schon um 17 Uhr ,lohnt nicht zu fahren.

    Ich bin gerne zuhause aber bei mir wartet auch keine Familie mit Kindern sondern nur meine Frau , die sich freut wenigstens ein paar Stunden mit mir zu verbringen.Manche kommen noch Freunde.Für mich ein willkommener Test zum Leben ausserhalb der Käseglocke.Aber ein bischen anders wie sonst ist es schon .

    Hört sich ernüchtert an, dein Bericht.

    Könnte an einer gewissen Erwartungshaltung ( oder Naivität?)meinerseits liegen ,Ichso . Ich wollte hier meine 8 Wochen durchziehen und dann ist alles wie vorher ,nur ohne Alk.

    Die richtige "Arbeit" beginnt ja nach der Reha.

    Ich verstehe unter Rehabilitation auch ein Wiederherstellen von psychischen oder physischen Grundvoraussetzungen

    Richtig .Hier wird der Körper als Ganzes betrachtet .Viel Sport gehört also auch dazu.Ebenso Ergotherapie sowohl auch das Erlernen von Entspannungstechniken.

    was bei unserer Krankheit sowieso nicht möglich ist

    Ich komme mit dieser Defintion gut klar,Paul .Abstinenz bedeutet Krankheitsstop.

    Hier wird es mit einer Kerze verglichen ,die man ausbläst .Aber bei Entzündung weiter runter brennt.

    es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

    Klasse,Bighara.

    Ich bin mir auch sicher ,dass diese 3 Monate abseits des normalen Lebens einer der wichtigsten und entscheidenden Abschnitte in meinem Leben sein wird.

    Aber wie schon erwähnt,die Reise gewinnt gerade erst für mich .

    Aber nun hab ich seit einem Jahr Ruhe in meinem Kopf in Bezug auf die unverarbeitete Vergangenheitserinnerungen

    ....was eigentlich immer wieder in der Therapie Thema ist .

    Nur durch Abstinenz sind wir in der Lage ,Ängste ,Depressionen oder eben auch Traumata aufzuarbeiten.

    Schön ,dass du deinen Frieden gefunden den hast.

    Liebe Grüße Laggard

  • Laggard , das hört sich richtig toll an, was in der Reha alles gemacht wird. Vor allem gefällt mir, dass da der Mensch ganzheitlich gesehen wird.

    Ich war nie in so einer Reha, habe ja selbst zu Hausse nen kalten Enzug gemacht. Ich hatte da nicht gewusst, dass das gefährlich ist. Hat GsD geklappt.

    Wünsche dir noch eine angenehme und erfolgreiche Zeit. Bist auf dem richtigen Weg in dein nüchternes Leben. Ich merke auch was nüchtern alles möglich ist. Manches geht einfach nur ohne Alk. Also lass es dir gut gehen und viel Spaß noch….🙋‍♀️

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