also bei meinem Vater war jeder selbst schuld, der was von ihm wollte und sich eine Abfuhr geholt hat..man kannte ihn ja.
Das war jetzt mein letztes Wort.
also bei meinem Vater war jeder selbst schuld, der was von ihm wollte und sich eine Abfuhr geholt hat..man kannte ihn ja.
Das war jetzt mein letztes Wort.
Wenn man sich schon auf Zitate beruft, dann sollte man auch den richtigen Bezug darauf nehmen.
Aber jetzt, wo Du mich nochmal direkt anschreibst, obwohl mein Post an Chillymilly gerichtet war:
ich liebe es, wenn ich recht behalte.
lieber Dietmar,
War nur ein Scherz. Es gibt für mich überhaupt keinen Grund, warum wie einer Meinung sein müssten
Und Du schreibst sicher viele gute Beiträge hier und hilfst vielen Leuten, dennoch bist Du für mich nicht der alleinige Inhaber der Wahrheit.
Ich bilde mir aber auch nicht ein, dass ich fehlerlos bin.
War doch keine Scherz, gelle ![]()
Es geht Dir um Recht haben und Recht bekommen.
Um Wahrheit scheint es Dir jedenfalls nicht zu gehen … *lächel*
Doch zu Deinem fehlerhaften Zitatbezug und aus der (Schummel)Kiste herausgeholt:
… Ich bin nur so unendlich Müde und kann meine liegen gebliebenen Arbeiten kaum schaffen. Ich will immer nur schlafen.
Alles merkwürdig, die Power die ich hatte in den ersten Wochen ist einfach weg. Was mache ich falsch?
Hallo,
Du machst erst mal gar nichts falsch, sondern: gehört oft dazu.
Liebe Sven,
ich teile die Ansicht nicht, dass Du nichts falsch machst.
Natürlich machst Du etwas "falsch" oder übereifrig, wenn Du Dich so auspowerst, Deine Kraft so falsch einteilst, dass Du nach welcher Aktion auch immer, hinterher in den Seilen hängst.
….
Das hat mit Chillymillys Thread und ihrem „sich schlecht fühlen“ so gar nichts zu tun.
Es fällt mir halt auf, dass Du große Probleme mit Differenzierungen hast, so einiges in einen großen Pott kippst, generös herumrührst, und Antworten zusammenbastelst.
Aber: Mir geht’s dabei weder um „Wahrheit“ noch um „Recht haben“, sondern nur darum, Dir meine Meinung mitzuteilen.
Ist also nicht mal eine Diskussion wert … *schmunzel*
(Kein Scherz!)
So - das war jetzt mein erstes letztes Wort zu Dir ... ![]()
Liebe Chillymilly,
sorry, wenn ich in Deinem Thread auf Susanne eingegangen bin!
Der Unterschied ist, dass es mir nicht auf Grund meiner Entscheidung schlecht geht, sondern mich die Worte meiner Mutter schlichtweg verletzen. Mit der Entscheidung kann ich leben, die war sowieso schon längst getroffen.
Genauso habe ich es von Dir gelesen.
Ich habe es immer wieder erlebt (und – nicht lachen! – erlebe es auch heute noch manchmal so), dass für mich eine notwendige Distanzierung und Abgrenzung zu Betroffenen (Suchtkranken genauso wie Cos), also die Entscheidung an sich, welchen Standpunkt ich innerhalb der Beziehung einnehmen werde, nicht „das Problem“ für mich war.
Das Problem war: Mich hinterher nicht sch … zu fühlen. Mein Gefühl, was in der Beziehung für mich gut und richtig ist, nicht im Nachhinein kaputt zu machen, mit dem tiefgeprägten „schlechten Gewissen“.
Mit den subtilen Verletzungen, die ja meist nicht einmal bewusst (bewusst im Sinn von: Klarheit und Nüchternheit beim Aussprechen) angerichtet wurden, klar zu kommen.
Mich – was doch „normal und gesund“ wäre, zu wehren (und sei es in Folge mit komplettem Beziehungsabbruch), statt diese Verletzungen „zu schlucken“ und darüber nachzugrübeln, was ich vielleicht doch falsch gemacht habe.
Dabei ist die Sache bei Dir doch völlig verständlich: Du hast mit Deiner Karte für klare Verhältnisse gesorgt. Hast Dich distanziert, und – wenn Deine Mutter irgendwann Einsicht in ihre Sucht hätte – sogar Deine Hilfe angeboten.
Ich glaube es war Greenfox, der hier mal irgendwo einen Thread schrieb, über „gesunden Egoismus“?
Und ich denke, in solchen Situationen ist dieser gesunde Egoismus wirklich gefragt. Also dass wir dann „ganz bei uns bleiben“, auf unsere Gefühle und Wahrnehmungen vertrauen, und dieses Gefühl, uns schlecht zu fühlen, „einfach (irgendwie) abschalten“.
Dietmar,
Du wirfst ja auch alles mögliche in einen Topf.
Dir ist ja noch nicht mal aufgefallen, dass das gar nicht chillimillys Thread ist. Hauptsache, Du behälst recht.
Jedenfalls betraf mein "letzter Satz" bislang nicht Dich, sondern die Diskussion, die ich mit CM hatte.
Du wirst ja wohl nicht glauben, dass ich auf Deine Detailversessenheit eingehe, wenn Du noch nicht mal verstanden hast, was das Thema ist.
Tja, die berühmten letzten Worte.
Hallo, die familiären Wertvorstellungen, Ansprüche, Erziehungsstile sind so prägend. Die Erfüllung von Erwartungen und Wertvorstellungen bestimmen das Denken und Handeln. Sie kann Menschen glücklich machen. Ich habe hier gelesen, dass jeder ein Recht darauf hat sein Leben nach seinen Vorstellungen zu leben. Ich empfinde es auch als anmaßend, über das Leben eines anderen zu bestimmen. Meine Erwartungen und Vorstellungen sind meine, keiner hat die Pflicht sie zu erfüllen. Wenn mein süchtiger Partner trinken möchte, dann trinkt er weil er will oder muss. ich kann es nicht ändern. Mein Wunsch war ein Leben ohne Alkohol, weil es sehr, sehr schön war. Wir passten in diesem Punkt nicht zusammen. Seine familiären Lebens- und Wertvorstellungen teilte ich nicht. ich empfand sie als zu einseitig und der Erwartungsdruck war extrem hoch.
Was andere über ihn oder mich denken geht ihn oder mich nichts an. Wichtig ist, dass er oder ich unseren eigenen Lebensweg gehen, ohne die Würde anderer zu verletzen. Wir haben keinen Kontakt. Ich kann nicht damit umgehen, dass diese Erkrankung so schmerzhaft ist und tödlich endet. Ich kann es kaum ertragen, dass ein sehr lieb gewonnenes Tier bittere Erfahrungen seines Umgangs in seiner Sucht mit dem Tier erfahren musste.
Ich kann nichts gegen die Suchterkrankung tun.
Ein Leben ohne Alkohol wünsche ich ihm, weil er lebensbejahend, und schmerzfrei erschien.
Ich habe Hilfe für mich angenommen.
Einen lieben Gruß und danke für eure sehr unterstützenden Gedanken. Sie helfen so sehr, besser zu begreifen.
... das Zitat ist wie durch Zauberhand dahin geraten. Ich übe noch. Entschuldige bitte, liebe Susanne.
*** Das Zitat habe ich entfernt, damit der Beitrag besser zu lesen ist.
Hallo kurminusch,
herzlich Willkommen bei uns im Forum. Wenn Du möchtest, dann mach doch einfach Dein eigenes Thema auf, z. B. im Vorstellungsbereich oder bei den Anghörigen (ich lese heraus das Du Angehörige bist und selbst nicht trinkst). Wenn Du uns dort ein wenig über Dich erzählen magst, warum Du hier bist und was Dich beschäftigt, dann können wir Dir vielleicht noch ein wenig mehr Anregungen oder auch Hilfe geben. Aber das ist natürlich Deine Entscheidung in wieweit Du Dich hier äußern bzw. öffnen möchtest. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Austausch sehr hilfreich und auch heilend sein kann.
Ich wünsche Dir alles alles Gute, in welcher Situation Du Dich auch immer gerade befinden magst. Und würde mich freuen, ein wenig mehr von Dir zu lesen. Bis vielleicht bald und
LG
gerchla
Hallo Gerchla, vielen Dank für das schöne Willkommen an mich für dieses Forum. Sehr gerne würde ich mich vorstellen, es geht leider nicht. Ich muss noch sehr, sehr achtsam sein. 15 Jahre habe ich mit einem Mann der Alkoholiker ist zusammen gelebt. Es waren ca. 9 Jahre ohne Alkoholkonsum seinerseits und ca 6 Jahre mit Alkoholkonsum seinerseits. Einen Rückfall habe ich mit ihm bis zur Entgiftung erlebt. Leider mit Abbruch der ambulanten Therapie im Anschluss. 2 Jahre nach dem 2. Rückfall war ein gemeinsames Leben miteinander nicht mehr möglich. Wenn ich in traurige Gedanken falle bezüglich dieser unglaublich schweren Erkrankung, stoppe ich sofort indem ich mir sage: "Taschenlampe an, ich bin hier". Was war ist weg, jetzt bin ich hier. Damit komme ich gut zurecht.
Ich habe erfahren, man kann einem nassen Alkoholiker nicht helfen. Ich hätte eher aus seinem " Radius" gehen können, damit er bei sich sein kann und ich bei mir. Ich wusste es nicht besser.
Ich sehe zu viele Augen, wenn ich unterwegs bin, die den seinen ähneln. Es ist dieser müde, traurige Blick, diese Erschöpfung ist sichtbar, auch wenn die Körper z.T. noch fit erscheinen. Dieser Anblick reißt mich jedesmal aus meinem Tagesgeschehen und ich muss innehalten und mich sammeln, damit ich nicht los weine, mitten auf dem Weg in der Stadt. Es ist unglaublich. Denn eigentlich bin ich sehr gefestigt. Heut war es so. Ich stand an der Ampel. Da stand ein Mann auf der anderen Straßenseite. Er hatte diesen Blick. Ich dachte schnell an meine Taschenlampe, schaute auf meine schönen neuen Schuhe. Ich mag sie sehr.
Ich möchte gern eine Frage hier stellen für Angehörige. Wenn das ginge, ohne mich vorzustellen wäre es toll. Ich muss wirklich anonym bleiben.
Einen lieben Gruß und danke.
Hallo kurminusch,
auch von mir Herzlich Willkommen hier im Forum! ![]()
ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen und möchte Dich ermutigen,
einfach mit Deinem Thema oder Frage zu beginnen. Das geht sicherlich
auch anonymisiert - ohne Alter, Ort, genauen Familienstand, oder andere
Merkmale, die Du lieber geschützt wissen willst.
Wenn Du mit dem Einfachsten beginnst, ergibt sich der Austausch sicher
von selbst, entlang der nur für Dich wichtigen Merkmale der Situation.
Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Entlastung findest.
Liebe Grüße
von einer anderen Angehörigen (erwachsene Tochter).
Wolfsfrau
Hallo Gerchla, vielen Dank für das schöne Willkommen an mich für dieses Forum. Sehr gerne würde ich mich vorstellen, es geht leider nicht. Ich muss noch sehr, sehr achtsam sein.
Auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Forum.
Ich frage mich allerdings, warum es nicht möglich sein soll, sich im Vorstellungsthread vorzustellen, sondern dies in einem laufenden Thread tun muss. Denn Du stellst Dich doch vor - Du erzählsst Deine Geschichte und wie es Dir damit geht.
Wie Wolfsfrau schon schrieb: Es muss ja nicht mit Name und Adresse sein - hier nennt ja kaum jemand seinen Klarnamen. Das ist ja auch nicht unbedingt notwendig. Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig mit unseren Erfahrungen helfen (können).
Gruß
Greenfox
Hallo ,ich kenne mich hier im Forum noch nicht so aus ,
habe gerade ein bisschen hier gestöbert ,die Info ,, wie kann ich ich einem ... nassen ... Alkoholiker helfen ,habe ich mir gerade durch gelesen....Danke.
LG
Naturmädchen
Ein ertränktes Leben
Matthias ist schwerer Alkoholiker. Er leugnet es, verschanzt sich, lehnt jede Hilfe ab seit Jahrzehnten. Bald wird er wohl sterben. Sein Bruder erzählt ihre gemeinsame Geschichte.
https://sz-magazin.sueddeutsche.de/leben-und-gese…tes-leben-81550
Unser Autor darf seinen Namen nicht nennen, da das die Persönlichkeitsrechte seines Bruders verletzen würde. Er entschloss sich trotzdem, diese Geschichte zu erzählen, um zu zeigen, dass es wirklich jede Familie treffen kann - und wie aussichtslos es oft ist, einen Alkoholiker vom Trinken abhalten zu wollen.
sz-magazin
Danke dir fürs Einstellen, Stilles Wasser . Das passt in der Tat in diesen Thread.
Eine erschütternde Geschichte, mir kommt da einiges bekannt vor…..
Eine erschütternde Geschichte, mir kommt da einiges bekannt vor…..
Mir auch. Alkoholiker sind ja große Jongleure wenn es darum geht zu ihrem Vorteil zu handeln auch wenn die Wahrheit bis zur Unkenntlichkeit verdreht wird. Am Beispiel der Geschichte kann man sich nur wundern über so viel Leichtgläubigkeit im Umfeld eines Trinkers.
Sie gab ihm 100 000 Mark, um ein altes, heruntergekommenes Haus zu kaufen und zu renovieren und seine Angestellten, die er beschäftigte, zu bezahlen. Unser Vater hat getobt.
...
Das renovierungsbedürftige Haus hatte er verkauft. Was aus dem Geld geworden ist, weiß ich nicht.
...
Die 25 000 Euro, die er vom Konto unserer toten Mutter abgehoben hat, sind wohl futsch.
Damit lässt sich doch der eine oder andere Drink finanzieren.
😂 Brant
Damit lässt sich doch der eine oder andere Drink finanzieren.
Traurig, aber vermutlich wahr.
Wir haben das Geld, das er sich vom Konto geholt hat, überall im Haus gesucht... Da war nix mehr…
Ja so ist das mit dem Geld. Ich schrieb ja selbst in meiner eigenen Rückblende:
Zahlte keine Miete mehr da ich für mein Geld eine bessere Verwendung sah.
Nachträglich wundere ich mich sehr wie ich es schaffte so viel Energie und Geld für meinen Lebensstil aufzubringen. Schließlich hatte ich mich ja schon ziemlich herunter gesoffen im Laufe der Jahre. Nicht mehr fähig ordentlich zu agieren. Doch hatte ich mein Leben gnadenlos optimiert. Saufen, saufen und so wenig wie möglich noch von der bösen Welt mitkriegen. Da spielte es kaum noch eine Rolle woher das Geld kam. Die Hauptsache war es kam. Beschämend aus heutiger Sicht. In der AA erzählte mal jemand wie er seine eigene Mutter bedrohte weil er einen hohen vierstelligen Betrag haben wollte und auch bekam. So ist das wenn Moral und Ethik den Bach hinunter gehen.
Warum ich das hier schreiben. Die meisten die das lesen waren ja noch nicht an diesem Punkt und werden wohl nie dorthin kommen. Anfangs ist doch immer diese Beschreibung: "Nun ja zwei drei Bier meistens und vielleicht in letzter Zeit etwas übertrieben. Aber ich habe es jederzeit im Griff." Sowas halt.
In den eigenen Abgrund zu blicken mag für jeden wohl etwas anders ausschauen, doch eins ist gewiss, die Courage diesen Anteil im eigenen Inneren nicht mehr tot zu schweigen, das kann sehr heilsam für einen Menschen sein und vielleicht wie du ein Wunder braucht er nicht mehr zu trinken.
Cents of Brant
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