Beiträge von Silbermöwe

    Moin

    Ich finde diese Diskussion sehr abschreckend. Für mich gehört das ganze Coronathema und damit auch das Impfthema selbstverständlich mit in ein Alkoholforum. Schon weil es beschäftigt und teilweise auch drückt. Warum gibt es denn in dieser Zeit verstärkten Alkoholmissbrauch und Rückfälle?

    Ich habe meine Impftermine, altersbedingt kriege ich Sonnabend meine erste Spritze. Wird schon gut gehen.

    LG Silbermöwe

    Moin,

    es macht mich immer besonders traurig, wenn ein Mensch, der sich so für andere eingesetzt hat, gehen muss. Ich kannte Henry nicht, aber ich denke, er hat diese Welt hier, für viele, lebenswerter gemacht.

    Ruhe in Frieden.

    Silbermöwe

    Moin liebe Ina,

    ich bin nach ca. 5 Monaten ohne Alkohol allein nach Südafrika geflogen. Ich habe eine geführte Rundreise gemacht. Etwas mulmig war mir vor dem Flug, weil ich auf langen Flügen immer meinen Sekt getrunken habe. Vermisst habe ich ihn dann nicht. Diese Reise war super. Ich habe da eine Freundin gefunden mit der ich über viele Jahre den Globus unsicher gemacht habe. Das ist jetzt 11 Jahre her. Trinkend hätte ich nie so reisen können.

    Hör auf dich. Riskiere nichts, prüf dich und wenn du dir sicher bist, fahr los und genieße.

    LG Silbermöwe

    Moin Frank

    ich bin Silbermöwe, 71 Jahre alt, 11 Jahre trocken, habe mich erst spät in die Abhängigkeit getrunken, habe immer funktioniert, war nie richtig unten, habe allein entzogen und nie eine Therapie gemacht. Ich konnte auch immer Trinkpausen machen, wenn mir danach war, nur wenn ich anfing, fand ich kein Ende. Irgendwann habe ich begriffen, ich konnte nicht mehr mit Alkohol leben, aber auch nicht ohne. Ich hatte also ein Problem mit Alkohol, bin ich Alkoholikerin. Wie andere das sehen ist nicht mein Problem.

    Für mich ist entscheidend, dass ich mein Problem erkannt und akzeptiert habe, begriffen habe, dass ich so nicht mehr leben konnte und wollte. Ich muss nicht mehr trinken, genieße meine Freiheit und habe keine Zweifel an meiner Haltung.

    Lass dich nicht verunsichern.

    LG Silbermöwe

    Moin Thomas,

    für jeden trockenen Alkoholiker war mal Tag 9. Das ist in keiner Weise lächerlich, sondern es sind die ersten wichtigen Schritte in ein neues Leben. Du hast dich auf den Weg gemacht, geh weiter und es werden 9 Wochen, 9 Monate usw.

    Mir hat es sehr geholfen, meine Tage zu strukturieren, Sport, lange Spaziergänge und ganz wichtig, meine Gedanken aufzuschreiben.

    LG Silbermöwe

    Moin Ina,

    schön, dass du hier bist.

    Kurz zu mir, ich bin 71 Jahre alt, weiblich, viele Jahre trocken. Den Entzug habe ich allein gemacht, war in keiner Therapie, es ist mir, nach den ersten schlimmen Tagen, sehr leicht gefallen, den Alkohol stehen zu lassen, ich kenne keinen Suchtdruck, mache keinen Bogen um Alkohol, lebe mit ihm, er stört mich nicht. Das klingt für viele, mit denen ich mich ausgetauscht habe unglaublich, weil sie sehr um ihr trockenes Leben kämpfen müssen, zumindest am Anfang.

    Ich fragte mich am Anfang dann auch, ob ich wirklich Alkoholikerin bin, aber natürlich bin ich es, denn ich kann nicht kontrolliert trinken. Das eine Glas Wein bringt mir gar nichts. Entscheidend ist meine eigene Haltung zum Alkohol, er hilft mir nicht weiter, löst mir keine Probleme, bringt mir keinen Genuss, auch das eine Glas Wein nicht.

    Für diese Einsicht brauchte ich keinen Mediziner, ich hatte sie, sie kam aus meinem Innersten, ich bin alkoholkrank.


    LG Silbermöwe

    Moin Uschy,,

    herzlich willkommen. Ich bin Silbermöwe, viele Jahre trocken, nur mit einem Internetforum als Hilfe.
    Es ist also ein Weg ins nüchterne Leben, der gangbar ist.

    Ich wusste es damals nicht besser, mach du es besser und gehe zum Arzt.

    Bleib bei deinem Entschluss, du weißt, ein Leben ohne Alkohol ist lebenswert.

    LG Silbermöwe

    Moin

    Auch ich habe meine Lebenserfahrung.

    Die ersten 7Jahre habe ich Wasser und Apfelschorle getrunken. Inzwischen trinke ich, wenn ich mein Getränk genießen möchte, ein alkoholfreies Weizenbier oder einen alkoholfreien Piccolo. Das tu ich nicht wegen der Wirkung, denn die habe ich gehasst, denn wenn ich Wirkung gespürt habe, wusste ich, ich trinke unkontrolliert weiter.

    Leben und leben lassen. Nichts ist gefährlicher, als ein konvertierter Fanatiker.

    Silbermöwe

    Moin Charlotte,

    schön, dass du hergefunden hast. Du hast die ersten Schritte gemacht, hier bist du nicht allein. Schreibe dir von der Seele, was auch immer dich beschäftigt.

    Ich bin Silbermöwe, 71 Jahre alt und 10 Jahr trocken. Glaube mir, ein Leben ohne Alkohol ist lebenswert.

    LG Silbermöwe

    Moin

    Ich bin zufrieden abstinent, weil Alkohol keine Bedeutung mehr für mich hat. Er begegnet mir überall, ich lebe damit, er berührt mich nicht, es berührt mich nicht, wenn andere ihn genießen.

    Ich bin frei.

    Natürlich bedeutet das nicht, dass ich immer zufrieden mit mir, meinem Tun und Handeln bin, aber nüchtern kann ich mein Leben gestalten, meinen Weg ändern, korrigieren und mich weiter entwickeln.

    LG Silbermöwe