• Wie sahen denn die beiden letzten Jahre aus, zuviel trinken ist ja ein sehr dehnbarer Begriff. Was hat dazu geführt, dass du seit 5 Tagen nicht mehr trinkst und wie denkst du, könntest du das in eine langfristige, zufriedene Abstinenz führen? Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass einfach nicht mehr trinken nicht ausreicht, um nüchtern zu bleiben.

    Du sprichst von Stress als Auslöser. Das war es bei mir auch, manchmal. Oft aber auch Frust, Freude, Gewohnheit, Langeweile, dunkle Gedanken. Also eigentlich gab's immer einen Grund. Denkst du, dass wenn du etwas anderes zur Stressbewältigung finden würdest, kein Problem mit Alkohol mehr hättest?

    Das sind Fragen, die du dir stellen solltest und du darfst gerne auch die Antworten mit uns teilen

    Gruss

    Tom

  • Ich hoffe, das ich in diesem Forum , Hilfe und Unterstützung bekommen werde

    Hallo Maggi,

    ich möchte dich ebenfalls hier begrüßen und willkommen heißen.

    Wichtig finde ich, sich über seinen Alkohol Konsum Gedanken zu machen.

    Hier diese Online SHG kannst gut für dich nutzen, denn deine Themen werden hier verstanden. Alle schreiben aus eigener Erfahrung.

    Lies dich gut ein und ich wünsche dir einen erfolgreichen nüchternen Weg.

  • Hallo Maggi,

    ich möchte dich ebenfalls hier begrüßen und willkommen heißen.

    Wichtig finde ich, sich über seinen Alkohol Konsum Gedanken zu machen.

    Hier diese Online SHG kannst gut für dich nutzen, denn deine Themen werden hier verstanden. Alle schreiben aus eigener Erfahrung.

    Lies dich gut ein und ich wünsche dir einen erfolgreichen nüchternen Weg.

  • Dankeschön Emely, ja ich mache mir viele Gedanken über meinen Konsum. Es war definitiv zuviel . Und ich möchte nicht mehr trinken. Ich weiß es ist ein schwerer Weg und ich hoffe es zu schaffen. Ich hab gestern viel im Forum gelesen und konnte einiges für mich mitnehmen.

  • Ich danke nochmal allen für die herzliche Aufnahme, das hat mir sehr geholfen. Ich habe viel gelesen. Ich muss lernen mit Stress und Druck umzugehen.

    Ich habe die letzten beiden Jahre am Wochenende 3 Flaschen Wein getrunken. Und ich möchte das nicht mehr, darum hab ich mich für die Abstinenz entschieden.

    Ich habe meinem Körper geschadet. Es gab viele Probleme, auch auf der Arbeit. Ich werde jetzt Schritt für Schritt gehen, wie soviel andere auch. U

  • Ich muss lernen mit Stress und Druck umzugehen

    Ich mache autogenes Training, auch Gymnastik. Auch schön Zeit im Bad nehmen für Beauty, lange Spaziergänge mit dem Hund finde ich auch sehr erholsam. Dann natürlich ganz gemütlich Tee trinken, oder einen Kakao.

    Ich habe mir da auch Gedanken gemacht was ich zur Entspannung statt Wein trinken tun kann. Generell musste bei mir eine Alternative für die Zeit, die ich mit trinken verbrachte her. Ich habe heimlich alleine zuhause getrunken. Nach Feierabend war ich dann verschwunden. Gartenarbeit war im Sommer auch ne schöne Möglichkeit vom Job abzuschalten.

    Das ist wirklich wichtig sich da eine andere Beschäftigung zu suchen. Gibt ja auch viel im Bereich Sport.

  • Danke , ich hab auch allein getrunken und dachte es entspannt, tut es aber nicht. Ich konnte zwar gut einschlafen, war dann aber mitten in der Nacht wach. Morgens war ich wie gerädert und es ging mir schlecht. Ich werde wieder mit Qui Gong anfangen. Ich möchte auf keinen Fall rückfällig werden, auch wenn es die Zeit erst zeigen wird. Bis jetzt klappt es ganz gut, habe keinerlei Verlangen.

  • Wie sahen denn die beiden letzten Jahre aus, zuviel trinken ist ja ein sehr dehnbarer Begriff. Was hat dazu geführt, dass du seit 5 Tagen nicht mehr trinkst und wie denkst du, könntest du das in eine langfristige, zufriedene Abstinenz führen? Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass einfach nicht mehr trinken nicht ausreicht, um nüchtern zu bleiben.

    Du sprichst von Stress als Auslöser. Das war es bei mir auch, manchmal. Oft aber auch Frust, Freude, Gewohnheit, Langeweile, dunkle Gedanken. Also eigentlich gab's immer einen Grund. Denkst du, dass wenn du etwas anderes zur Stressbewältigung finden würdest, kein Problem mit Alkohol mehr hättest?

    Das sind Fragen, die du dir stellen solltest und du darfst gerne auch die Antworten mit uns teilen

    Gruss

    Tom

  • Hallo Tom, wie versprochen melde ich mich. Hab gerade bei dir gelesen. Mir geht es ähnlich auf der Arbeit, motzende Kollegen und ich bin die Leitung. Die Firma hat sich aufgelöst und wir haben die Kündigung bekommen. Keiner wusste wie es weiter geht. Jetzt hat einer der Chefs uns übernommen, war ein schwieriger Weg. Ich hab mir mein Unbehagen weg getrunken, um schlafen zu können . Ich möchte auch nicht verkatert zur Arbeit gehen. LG

  • Hi Maggi

    Ich hab eigentlich erst rausgefunden, wie wichtig mir ein einigermassen gesundes Arbeitsklima ist, als ich nüchtern wurde und in ein vergiftetes Klima beim neuen Job rein geraten bin. Ich als Vorgesetzter, ohne Unterstützung von oben, musste mich mit Leuten rumschlagen, die alles Scheisse fanden, mich inklusive, und von morgens bis abends nur rummotzten... Nach 6 Monaten und ohne Aussicht auf Besserung hatte ich hingeschmissen.

    Die Arbeitskollegen müssen nicht best Buddies sein (ist sogar eher gefährlich fürs Business, Vetternwirtschaft und so), aber zumindest keine W***ser und fähig, auf sachlicher Ebene zusammenzuarbeiten.

    Das hab ich nun wieder gefunden und siehe da, keine Bauchschmerzen am Sonntagabend, wenn ich an Montag denke😀

  • Hallo Maggi, von mir auch noch ein herzliches Willkommen.

    Jetzt ist schon eine Woche geschafft. Jeder Tag ohne Alkohol ist gewonnene Lebensqualität.

    Du schreibst, dass Du Stresstrinker bist? Oder bist Du Entspannungstrinker, um dem Stress zu entgehen? Mir hilft es wirklich sehr regelmäßig zu sporteln und meine Abendrituale umzusetzen. Dazu gehört bei mir immer ein leckeres Essen, meine Teezeremonie mit Schlaftee und ne Runde Youtube zu Themen, rund um mein Hobby. Ich stelle mir im Bett ganz oft den Timer, weil ich dabei oft schon wegdöse. Für viele funktioniert das nicht, man sollte auch möglichst nicht auf das Smartfon glotzen oder TV schauen. Bei mir geht das ganz gut, weil ich eigentlich nur Youtube höre, eher wie ein Hörbuch.

    Zusätzlich zwinge ich mich abends nicht mehr an Arbeit zu denken und auch am Wochenende grundsätzlich nicht zu arbeiten oder darüber nachzudenken. Mir fällt immer wieder auf, dass ich dadurch, dass ich am Wochenende mal zwei Stunden arbeite oder Dinge begrübel, nicht mehr geschafft bekomme. Es reicht am Montagmorgen loszulegen.

    Das war ein langer Prozess, weil ich Alk immer genutzt habe, um meine Gedanken anzuhalten. Meiner Erfahrung nach dauert es ein paar Wochen, bis man die Gelassenheit zurückbekommt und ich hatte anfangs das Gefühl nie richtig runterfahren zu können, immer getrieben zu sein. Ich bin mir sicher, dass es einfach lange dauert, bis sich hormonell alles wieder eingependelt hat. Dopamin und andere Transmitter - all das, was vorher mit dem Öffnen der Flasche sofort verfügbar war, muss wieder natürlich freigegeben werden.

    Beste Grüße Helga

  • Hallo Maggi, von mir auch noch ein herzliches Willkommen.

    Jetzt ist schon eine Woche geschafft. Jeder Tag ohne Alkohol ist gewonnene Lebensqualität.

    Du schreibst, dass Du Stresstrinker bist? Oder bist Du Entspannungstrinker, um dem Stress zu entgehen? Mir hilft es wirklich sehr regelmäßig zu sporteln und meine Abendrituale umzusetzen. Dazu gehört bei mir immer ein leckeres Essen, meine Teezeremonie mit Schlaftee und ne Runde Youtube zu Themen, rund um mein Hobby. Ich stelle mir im Bett ganz oft den Timer, weil ich dabei oft schon wegdöse. Für viele funktioniert das nicht, man sollte auch möglichst nicht auf das Smartfon glotzen oder TV schauen. Bei mir geht das ganz gut, weil ich eigentlich nur Youtube höre, eher wie ein Hörbuch.

    Zusätzlich zwinge ich mich abends nicht mehr an Arbeit zu denken und auch am Wochenende grundsätzlich nicht zu arbeiten oder darüber nachzudenken. Mir fällt immer wieder auf, dass ich dadurch, dass ich am Wochenende mal zwei Stunden arbeite oder Dinge begrübel, nicht mehr geschafft bekomme. Es reicht am Montagmorgen loszulegen.

    Das war ein langer Prozess, weil ich Alk immer genutzt habe, um meine Gedanken anzuhalten. Meiner Erfahrung nach dauert es ein paar Wochen, bis man die Gelassenheit zurückbekommt und ich hatte anfangs das Gefühl nie richtig runterfahren zu können, immer getrieben zu sein. Ich bin mir sicher, dass es einfach lange dauert, bis sich hormonell alles wieder eingependelt hat. Dopamin und andere Transmitter - all das, was vorher mit dem Öffnen der Flasche sofort verfügbar war, muss wieder natürlich freigegeben werden.

  • Dankeschön. Naja so wie du es schreibst, wohl eher ein Entspannungstrinker um dem Stress zu entgehen. Du hast Recht nach Feierabend, sollte die Arbeit abgeschlossen sein. Ich stell jetzt das Telefon aus, damit ich arbeitstechnisch nicht mehr erreichbar bin. Das kann warten. Ich geh viel laufen und das tut gut. Ansonsten geht es mir gut, ohne Alkohol und im Moment vermisse ich nichts. Einen schönen Abend dir.

  • Hallo Maggi,

    Du hast vorhin in einem anderen Thread geschrieben, dass dich beunruhigt hat, was Paul geschrieben hat. Mich würde interessieren, was dich beunruhigt hat. Vielleicht ist es wichtig, dass hier mal auszusprechen.


    Mojo hattest du in seinem Thread geantwortet, „es ist ein langer Weg mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen“. Dazu möchte ich dir etwas antworten.

    Ja, das, was vermutlich jahrzehntelang schief oder suboptimal gelaufen ist, lässt sich nicht mal eben so schnell ändern. Was ich aber mutmachend finde, ist, dass es möglich ist, etwas zu ändern, und dass es möglich ist, mit sich selbst ins Reine zu kommen.

    Viele Grüße

    AmSee

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Hallo am See! Mich hat es beunruhigt, das Paul so Gedanken aufgeschrieben hat. Nie mehr Heilung. Ich finde es gibt eine Heilung und es ist wichtig auch daran zu glauben. Mutlos zu sein bringt nichts. Ich weiß es ist ein langer Weg, aber ich allein kann bestimmen, wohin die Reise geht. Ich habe es vielleicht falsch verstanden, was Paul meint, fand es aber nicht hilfreich, was er geschrieben hat. LG

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