opf ist angenehm einigermaßen leer und die Freude am Nichtkater, nicht gekotzt haben, kein krasses Fehlverhalten in der Disko veranstaltet zu haben ist immer wieder / immer noch supersehrschön
Das hört sich alles so toll an
Wow
opf ist angenehm einigermaßen leer und die Freude am Nichtkater, nicht gekotzt haben, kein krasses Fehlverhalten in der Disko veranstaltet zu haben ist immer wieder / immer noch supersehrschön
Das hört sich alles so toll an
Wow
Moinsen. Ich winke nur schnell mal müde. Hatte den ganzen Nachmittag Besuch von meiner Tochter 💜 Schwierige Sache und bester Mensch (w) meines Lebens... Small Talk ist nicht so unser Ding^^ Wut rausgelassen (beide), nicht! geflüchtet, Schiff wieder auf Kurs gebracht, friedlicher Spaziergang, lecker zusammen gegessen, beim Abschied gelacht und liebevoll umarmt. In meinem Kopf nur möglich, weil wir beide schon ewig an unserer Beziehung arbeiten 🤘
Und wegen Heilung vom Alkoholismus: Ich werde nie mehr wie vorher sein. Aber trocken schaffe ich. Auch heute wieder 👍 Nachti 🌠👋
Eventuell Trigger. Moinsen. Ich mag mal "ein Gefühlsfass" aufmachen. Wahrscheinlich gibt es hier schon Beiträge dazu. Lag eben so auf der Couch, dachte über scheinbar negative Gefühle (die in meinem Kopf ziemlich sehr nützlich sind) nach und fand: Innen gerade aufgedreht und aussen müde. Geht mir oft nach Begegnungen mit Familienmitgliedern so. Und dann Gesprächsfetzen von gestern: Nächste Woche Muttertag. Achjee... Da ist das Fass! Wir haben im Familienverbund verlassene Kinder, verlassene Mütter, verlorene Kinder und verlorene Sternenkinder, ungewollte Kinder und Mütter, abgetriebene Kinder, süchtige Mütter und süchtige Kinder, entzogene Mütter und entzogende Kinder, tote Mütter.
Also kein Grund zum Feiern. Oder doch? Ich will mir mal Gedanken machen. Denn eine Anfrage hatte ich kürzlich dazu.
Hallo ichso,
du kannst doch jeden Tag feiern, dich erfreuen, an dem was du hast.
Moinsen. Achjee... Heute will ich am liebsten umziehen, weit weg. Hatte übers Wochenende schon mal drüber gegrübelt. Die mentalen Folgeschäden in meiner Suchtfamilie (auch in mir) kochen gerade (wieder mal) über.
So suche ich verzweifelt nach etwas Positivem, was ich in diesen Blog schreiben kann... Es muss etwas geben. Es darf etwas geben.
So also Werkzeug: Schnell ist immer teuer. Vor allem für die Seele. Werde bis 2026 keine Umzugsentscheidung treffen, nur eruieren.
Will mich beim Streit in mein Gegenüber versetzen. Will mir vertrauen. Will nicht verletzen. Aber auch nicht mehr verletzt werden. Gestern irgendwo gelesen: An manchen Orten findet man/frau keine Liebe. Dann ist das so. Annehmen. Loslassen. Bei sich bleiben. Ich wünschte, manche meiner Familienmitglieder würden endlich verstehen, dass ich "lieben" nicht gelernt habe. Und ihnen mein Bestes schon längst gab. Ich bin wirklich (wieder mal) sehr müde. Am Meer soll es schön sein. Bissi Geld habe ich. Über Muttertag ein paar Tage ans Meer? Oder ist das Flucht? Wie die Umzugsgedanken auch Flucht sind?
Ich will diesen Beitrag positiv schließen für heute: Ich schaffe das alles nüchtern. Die Gedanken. Den evtl. Kurzurlaub. Den evtl. Umzug nächstes Jahr. Denn seit ich nicht mehr saufe und rauche habe ich immer Geld übrig 🤘 Und gehe achtsam damit um. So wie mit mir und meiner Familie.
Als erstes könntest Du Dich selbst lieben - eine Win-win-Situation. Du liebst und wirst geliebt.
Du hattest geschrieben, dass das bei Dir mit der Partnersuche schwierig ist. Willst Du denn einen Partner? Oder ist das eher, dass Du denkst man wäre nur mit einem Partner vollständig? Ich sehe so oft, dass Menschen mit unpassendem Partner zusammenleben, nur weil man das halt so macht. Man kann auch mit sich selbst glücklich sein.
Wenn Du aber wirklich auf der Suche nach einem Partner bist, wäre der geplante Urlaub doch eine gute Gelegenheit. Es gibt schöne Singleaktivitäten in Gruppen. Ich habe in der Vergangenheit bei Gruppenaktivitäten wirklich tolle Menschen kennengelernt.Ich glaube wir hatten das Thema schonmal. Am Meer vielleicht eine Wattwanderung?
Moin ichso ,
was den Muttertag betrifft, so hab ich das beim Lesen deines Beiträgs wohl ähnlich wie Paul aufgefasst, nämlich, dass du ihn feiern möchtest, aber dich mit Gedanken trägst, dass dir diese „Ehre“ nicht gebührt und du ihn deswegen nicht feiern dürftest….
Erst auf deinen Beitrag nach Pauls Antwort bin ich darauf gekommen, dass du mit diesem Feiertag an sich haderst.
Was spricht denn dagegen, diesen Tag selbst nicht zu feiern, ihn aber andere, da er ihnen etwas bedeutet, feiern zu lassen?
Ich selbst kann mit diesem Feiertag nicht so viel anfangen, aber meiner Schwiegermutter und auch meiner Schwägerin bedeutet er offensichtlich etwas. Und so wird dieser Tag in meiner Familie gefeiert. Wäre ich allein bzw. mit einer Familie verbunden, die mit diesem Feiertag ähnlich wenig angefangen können wie ich, wär‘s ein ganz normaler Sonntag.
Ich frag mich, warum da bei dir so Wut hochkommt und warum dich zur Zeit Fluchtgedanken bewegen. Was mag das sein, dass du dich mit Gedanken an einen Umzug in eine andere Wohnung bewegst?
Die Tage hattest du doch geschrieben, wie gemütlich du es dir in deiner Wohnung gemacht hast und wie erfolgreich du das Problem mit dem Wasserhahn gelöst hast.
🤔
Liebe Grüße
AmSee
Als erstes könntest Du Dich selbst lieben - eine Win-win-Situation. Du liebst und wirst geliebt.
Weil einfach einfach einfach ist^^ Das höchste was ich mit massiver ärztlicher Hilfe in vielen Jahren erreicht habe, ist, mich selbst zu mögen. Immerhin^^
Denn wie ich oben schrieb, gab ich ja meiner Familie nicht nur mein Bestes schon - sondern auch mein Schlimmstes 💧 Und in meiner Stammfamilie (also in der ich Kind war), puuuhhh... weites Feld.
Die unpassenden Partner habe ich lange hinter mir gelassen. Bin seit Jahren ganz gut allein. Bis auf die leise Sehnsucht... Der Urlaub ist nicht geplant, erstmal nur angedacht. Denn in meinem Therapie-Schädel riecht das arg nach Flucht vor Muttertag und Familie. Wobei eine Wattwanderung verlockend klingt. Machte noch nie eine. Na mal sehen, Autokühlschränkchen fürs Insulin habe ich seit 2 Jahren^^
Wobei ich jetzt beim schreiben denke: Wieso nicht mal wieder versuchen, Muttertag "relativ normal" aushalten zu wollen? Wie groß sind meine Schuhe? Fragte mich mal ein Suchtkrankenhelfer. Zur Zeit stehe ich stabil im Leben. Last but not least durch dieses Forum, das mir wirklich gut beim reflektieren hilft 👍😊
Die einfachsten Lösungen sind manchmal die Besten! ![]()
Man kann vom Festland auf eine Insel wandern und dort übernachten, am Folgetag zurück. Das fühlt sich dann schon nach einem richtigen Aktionurlaub an. Vielleicht lernst Du einen einsamen Insulaner kennen und ihr reitet zusammen in den Sonnenuntergang...
ok, jetzt wieder ernsthaft. Ich seh das wie AmSee, die Bedeutung, die der Tag hat, ist die, die man ihm gibt. Ich habe zB noch nie was zum Valentinstag bekommen, ehrlich gesagt ist mir das auch völlig Wurscht. Dafür habe ich den 10. Hochzeitstag irgendwie "vergessen". Mein Mann war leicht geknickt. Mach doch an dem Tag, was richtig schönes für Dich. Wenn sich ein Kind meldet, fein, wenn nicht, dann eben nicht. Nicht so reinsteigern.
Ich frag mich, warum da bei dir so Wut hochkommt und warum dich zur Zeit Fluchtgedanken bewegen.
Das ist schwierig in Worte zu fassen. Also hier im Forum. Ich versuche es mal: Ich bin jetzt in dem Alter und ausserdem so lange erfolgreich entzogen, dass ich glaubte, es fängt jetzt für mich eine gute Erntezeit an. Nun erlebe ich aber im Familienverbund gerade von einem Kind, dass es anfängt, um sich zu beissen (völlig berechtigt). Hat mit dem Muttertag erstmal also vordergründig nicht soviel zu tun. Eher so mit: Du bist alt und hast das meiste falsch gemacht - und ich bin jung und mache gerade alles toll. Also auf jeden Fall sehr viel besser als du, Mutter!
Und dieser "normale" Generationenkonflikt wird in unserem Familienverbund erschwert durch krasse Lebensumstände, also früher. Tiefe Narben auch bei meinen Kindern. Während ich also schon viele Jahre Wiedergutmachung zu leisten versuche. Und deshalb sooo müde bin. Plus: Durch meine therapeutische Arbeit sehe ich auch durchaus die nicht so schönen Seiten meiner Kinder, will sie aber nicht noch mehr verletzen, also "Flucht statt Angriff". Und wir wohnen seit kurzem räumlich auch recht nah, was viele Jahre nicht der Fall war.
Vielleicht hilft dir der Gedanke, dass dein Kind die gesamte Situation nicht wirklich überschauen kann und insofern auch kaum beurteilen kann, auch wenn es sich zu urteilen erlaubt. Es ist nicht in deinen Schuhen unterwegs gewesen.
Ja, du hast Fehler gemacht, das weißt du selbst nur allzu gut, aber du kannst inzwischen auch nachvollziehen, warum dir diese Fehler unterlaufen sind.
Du kannst letztlich bedauern, dass dir diese Fehler unterlaufen sind, aber du kannst gleichzeitig auch darauf blicken, was du unternommen hast, um zu überleben und um es besser zu machen.
Mit „Schuld“ ist das so eine Sache. Wann ist die Buße für eine begangene Schuld genug? - Das kannst letztlich nur du selbst beurteilen.
Vielleicht hilft dir, das Ganze mal aus mehr Distanz zu betrachten, von Außen?
Durch meine therapeutische Arbeit sehe ich auch durchaus die nicht so schönen Seiten meiner Kinder, will sie aber nicht noch mehr verletzen, also "Flucht statt Angriff".
Dazu noch etwas:
Du kannst schlecht diejenige sein, die die schlechten Seiten deiner Kinder anspricht. Dafür bist du zu sehr involviert. Zweifelhaft, dass deine Kinder einen Hinweis oder Rat von dir annehmen können.
Gäbe es für dich zwischen Flucht und Angriff nicht noch einen Mittelweg? - Ich denke da an wahrnehmen, es sein lassen, ohne es zu bewerten?
Gibt’s in deinem „Werkzeugkoffer“ nicht schon passende Techniken?
Sehr gute Gedankengänge 👍
Ein Werkzeug ist die Sachebene. Schwierig bei den vorhandenen Gefühlsverflechtungen, aber durchaus machbar. Danke für die Erinnerung 😊
Ein Werkzeug ist die Sachebene. Schwierig bei den vorhandenen Gefühlsverflechtungen, aber durchaus machbar. Danke für die Erinnerung 😊
Gerne. Freut mich, wenn’s dich weiterbringt.
Mir helfen bei Gefühlsverfechtungen inzwischen nicht nur gedankliche Analysen auf der Sachebene, sondern durchaus auch Meditationen oder Körperwahrnehmungsübungen, bei denen ich hineinspüre, was sich wo äußert. Wirkt manchmal Wunder.
Die Gefühle sind nun einmal da und haben in gewisser Weise auch ihre Berechtigung, auch wenn sich mir selbst das nicht immer auf den ersten Blick erschließt, sondern erst auf den zweiten, dritten oder sogar erst vierten Blick. Letztlich sind sie Hinweisgeber.
- Hab lange üben müssen, bis mich das nicht überfordert hat, aber das Üben war‘s wert. - 😅
Moinsen. Fluchtgedanken sortiert und abgelegt. Muttertag bleibe ich hier und evtl. Umzug nicht vor 2026. Das nimmt Druck aus dem Kessel.
Knifflige Sachen sind für mich auch ein guter Downer. So also Harry Potter special^^ Hatte gestern gleich die Anleitung für "Hedwig" kopiert, weil eine Frau (die ich sehr schätze) nachmittags im Behindertencafé schockverliebt war, als sie sie im Strickbuch sah. Und ob meine Enkelin etwas möchte, weiß ich ja noch nicht. So krame ich jetzt mal in meinem Handarbeitsfundus, das meiste habe ich wohl hier^^
Edit: Bild wegen Urheberrecht/ Copyright entfernt. Bitte um Verständnis. - AmSee als Mod
Sieht aus wie Fuddelkram? Ist es auch 🤭 Ohne Zeitdruck aber echt entspannend. Und sowieso nur nüchtern machbar. Also für mich so 🤘👵🏻🧶😉
Edit: Bild wegen Urheberrecht/ Copyright entfernt. Bitte um Verständnis. - AmSee als Mod
Ach entschuldige bitte, total vergessen! Normalerweise achte ich immer sehr darauf.
Kann ich es beschreiben? Falls das auch das Urheberrecht verletzt, nimm es gern auch wieder raus. Danke vorab für deine Mühe 🤗
Also, es sind 4 Doppelseiten (verkleinert 70% von DIN A3 runter auf DIN A4) Strickanleitung von einer weißen Eule, lächel... Schwierigkeitsstufe 4 (gibt nur 5^^). Sieht also wie Fuddelkram aus und ist es auch tatsächlich 😉
Ach entschuldige bitte, total vergessen! Normalerweise achte ich immer sehr darauf.
Kommt eben vor… Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein….
Kann ich es beschreiben? Falls das auch das Urheberrecht verletzt, nimm es gern auch wieder raus. Danke vorab für deine Mühe
Ich dreh‘s mal um: Muss es unbedingt hier im öffentlichen Bereich beschrieben werden? 😉
Deine jetzige kurze Beschreibung an sich kann, denke ich, stehen bleiben.
Beste Grüße
AmSee als Mod
Ich dreh‘s mal um: Muss es unbedingt hier im öffentlichen Bereich beschrieben werden? 😉
Gute Frage 👍 Habe drüber nachgegrübelt. Und für mich (wieder mal) erkannt, dass ich im Internet gern nach "Liebe" bettel, und die bekomme ich in meinem Kopf am ehesten, wenn ich "brav und fleissig" bin. Alter Schwede! Noch so ein alter Glaubenssatz... Da falle ich gern drauf rein, also erstmal unbewusst, wenn es mir im reallife nicht so dolle geht.
Naja, laberrhabarber... Um Feiertage rum ist es für mich immer noch schwierig. Noch dreimal schlafen, dann habe ich den kommenden auch geschafft.
Und wegen Umzugswunsch: Dachte ich verbringe einen Kurzurlaub dieses Jahr im Dezember am Meer. Da ist es kalt und nass und usselig. Also fernab von Sommerfeeling^^
ichso , interessant und auch spannend, was du für dich (mal wieder) feststellst, nicht wahr?
Danke dir für dein Teilen, vielleicht finden sich ja auch andere darin wieder.
Und für mich (wieder mal) erkannt, dass ich im Internet gern nach "Liebe" bettel
Mir kommt dabei der Gedanke, dass du dich damit auch verletzlich machst….
Für mich unter anderem ein Grund, mich nicht von Anerkennung, geschweige denn Liebe, im Internet oder anderswo abhängig zu machen….
Bei mir spielen allerdings entwicklungsbedingt Verletzungen und Verletzbarkeit eine sehr große Rolle….
Ich hab mich fast mein ganzes Leben darum bemüht, nicht so verletzbar zu sein…
Am liebsten wäre ich unsichtbar gewesen, denn ich glaubte, dass, wer unsichtbar ist, von anderen nicht verletzt werden kann.
Deswegen hab ich mich, so gut es ging, unsichtbar zu machen versucht und mich um Anpassung bemüht, um eben möglichst nicht aufzufallen.
Doch ich war nie unsichtbar, zum einen, weil die Anpassungsmöglichkeiten ihre Grenzen haben und ich eben anders war als die Menschen, mit denen ich zu tun hatte.
Zum anderen, weil ich dieses überaus ausgeprägte Verantwortungs- und Gerechtigkeitsempfinden hatte - Bin viel zu früh in die Verantwortungsrolle geraten - und ggf. eben nicht schweigen oder nicht nichts tun konnte, selbst wenn das auf meine Kosten ging.
Zugleich habe ich mich immer danach gesehnt, dass mich jemand „sieht“ und mich so annimmt, wie ich bin. - Als mir das vor einigen Jahren in der Klinik, in der ich wie schon oft erwähnt wegen Depressionen war, geschah, dass mich tatsächlich jemand „sah“…… Was war DAS für eine überwältigende Erfahrung! Ich hab geheult, als es geschah.
Inzwischen brauche ich das nicht mehr, dass mich jemand anderes „sieht“, weil inzwischen etwas in mir geheilt ist und ich mich selbst richtig sehen und annehmen kann. Doch ich freue mich noch immer, wenn mich jemand tatsächlich „sieht“.
Das mit der Verletzbarkeit spielt übrigens für mich hier im Forum ab und zu noch eine Rolle….
Es ist dadurch, dass ich hier auch Moderatorin bin, so, dass ich hier sehr präsent bin.
Das ist mir eigentlich gar nicht so recht.
Manchmal denke ich, mein Schreiben hier könne den Eindruck erwecken, ich wolle mich hervortun.
DAS will ich aber gar nicht, mich hervortun.
Manchmal fühle ich mich deswegen im Nachhinein mit meinen Beiträgen gar nicht so wohl.
Liebe Grüße
AmSee
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