Und da ist Heilung tatsächlich möglich.
Wenn ich die Gedanken an Alkohol aus meinen Kopf bekomme, ist eine "Heilung" möglich! Ich betrachte mich als "geheilt".
Zugegeben es dauerte Wochen, Monate, doch es gelang.
Und da ist Heilung tatsächlich möglich.
Wenn ich die Gedanken an Alkohol aus meinen Kopf bekomme, ist eine "Heilung" möglich! Ich betrachte mich als "geheilt".
Zugegeben es dauerte Wochen, Monate, doch es gelang.
Bei Vergiftungen nicht psychoaktiven Substanzen oder Viren, Bakterien leuchtet das jedem ein: Ursache weg = Wirkung/Sucht = Krankheit weg.
Ich vergleiche das mit meiner Laktose Intoleranz. Meide ich strikt alles was Laktose enthält, geht es mir gut. Wenn ich aber einfach Lebensmittel konsumiere, die Laktose enthalten geht’s mir sehr schlecht.
Ich weiß genau, dass es einfach nicht geht und auch nie funktionieren wird. So sehe ich das auch mit Alk. Da weiß ich auch ganz genau, dass ich keinen einzigen Schluck mehr trinken kann.
Aber was mich sehr motiviert ist einfach den Unterschied zu kennen. Wie es mir MIT Alkohol ging und wie es mir OHNE Alkohol geht.
Das nüchterne Leben ist einfach fantastisch und das möchte ich nicht mehr eintauschen.
Wenn ich nur dran denke wie es mir immer ging, Nein danke.
Hallo,
Puhhhh....hier ist ja was los 😉
So, wie ich das verstehe, geht’s bei der Aussage von Laggard um „Heilung“ von dem, was ihn sein Heil im Alkohol hat suchen lassen. Richtig, Laggard?
Richtig.
Diese Aussage bezog sich auf die Heilung meiner Psyche /meiner Seele.
Abstinenz ist da die Grundbedingung .
Sorry,sollte ich mich da falsch ausgedrückt haben.
Bin wieder draußen zum Arbeiten und lese später alles nochmal .
Wetter ist zu schön 🤗
Wenn ich die Gedanken an Alkohol aus meinen Kopf bekomme, ist eine "Heilung" möglich! Ich betrachte mich als "geheilt".
Zugegeben es dauerte Wochen, Monate, doch es gelang.
Ach, Paul , erinnerst du dich, wie oft wir hier im Forum schon über Begrifflichkeiten diskutiert haben?
Wenn es dir so wichtig ist, dich als „geheilt“ zu betrachten, dann sei es dir gegönnt.
Und ich wünsche dir ganz ehrlich, dass du niemals mit etwas konfrontiert wirst, mit dem du absolut nicht gerechnet hast und wider Erwarten überfordert bist.
„Heilung“ ist ein missverständlicher Begriff im Zusammenhang mit Suchterkrankungen, denn der Zustand, der mal war, kann nicht wiederhergestellt werden.
Wer von einem Beinbruch geheilt ist, kann bedenkenlos wieder laufen. Solche „Heilung“ ist bei Alkoholismus und anderen Suchterkrankungen nach derzeitigem Stand der Wissenschaft und Medizin aber nicht möglich.
Ich gebe dir deswegen Contra, weil der eine oder andere möglicherweise nicht darauf vorbereitet ist, womit er durch das sogenannte „neurobiologisch engrammierte Suchtgedächtnis “ konfrontiert ist. - Und Vorbereitung ist meines Erachtens die sogenannte „halbe Miete“.
Ich zitiere dazu nochmals die Informationen aus dem Artikel https://trokkenpresse.de/titelthema-06-11-suchtgedaechtnis/ :
Schon vor etwa 20 Jahren schrieb Prof. Jobst Böning, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie: ,,Es gibt ein individuelles, erworbenes (sog. personales) Suchtgedächtnis, das lebenslang erhalten bleibt. Dabei handelt es sich um „suchttypisch“ konditioniertes Verhalten und Erleben, das in belohnungsabhängigen, verstärkend wirksamen Hirnsystemen zum molekular und psychisch fixierten „Suchtgedächtnis“ transformiert wird. Deshalb ist einem – von der molekularen Trägerebene über die neuronale Musterebene bis zur psychologischen Bedeutungsebene – neurobiologisch engrammierten Suchtgedächtnis therapeutisch auch so schwer beizukommen. Die „Gnade des Vergessens“ kennt dieses „episodische Gedächtnis“ wohl nicht.“ |
Ich vergleiche das mit meiner Laktose Intoleranz. Meide ich strikt alles was Laktose enthält, geht es mir gut. Wenn ich aber einfach Lebensmittel konsumiere, die Laktose enthalten geht’s mir sehr schlecht.
Der Vergleich mag erstmal hilfreich sein, nur enthält Alkohol eben noch eine Komponente, die Laktose eben nicht hat, und das ist seine psychoaktive Wirkung….
Und die Auswirkungen dieser psychoaktiven Wirkung sollten besser nicht unterschätzt werden…
Aber was mich sehr motiviert ist einfach den Unterschied zu kennen. Wie es mir MIT Alkohol ging und wie es mir OHNE Alkohol geht.
Das nüchterne Leben ist einfach fantastisch und das möchte ich nicht mehr eintauschen.
Wenn ich nur dran denke wie es mir immer ging, Nein danke.
Mich motiviert das auch und setze diese Erfahrung als Verstärker in meinem „Abstinenz-Training“ ein. ![]()
Diese Aussage bezog sich auf die Heilung meiner Psyche /meiner Seele.
OK dann habe ich das missverstanden. Mein Beitrag bezog sich auf Heilung vom Alkoholismus. Du schaffst das 💪
Du hörst dich wirklich sehr reflektiert und absolut positiv an.
Auswirkungen dieser psychoaktiven Wirkung
Damit kenne ich mich nicht aus. Aber irgendetwas ist ja bei mir als Alkoholikerin anders als bei „normalen“ Leuten. Deshalb unterschätze ich das auch nicht.
setze diese Erfahrung als Verstärker in meinem „Abstinenz-Training“ ein
Ware es dir möglich, dein „Abstinenz-Training“ hier im Forum stichpunktartig aufzuführen? Mich würde das jedenfalls sehr interessieren. Ich mache auch einiges, aber ich bin immer offen für Ideen und Inspirationen.
Mein Beitrag bezog sich auf Heilung vom Alkohol
Alkoholismus wohnt doch "nur" im Kopf!
Ein Bier- oder Weinglas bleibt immer ein Glas, egal was wir hineinschütten. Verbinde ich (gedanklich) Alkohol mit angenehm, befriedigend oder gar lustvoll/entspannend, werde ich auch nie diese Assoziation los.
Erst als ich mir "diesen" Alkohol schlecht redetete, mir all seine Nachteile immer und immer wieder in Erinnerung rief und die Vorteile des nüchternen Zustandes überwogen, löste ich mich (irgendwann gänzlich) gedanklich vom Alkohol.
Bis diese Gedanken/neuronalen Verknüpfungen verschwinden, bedarf es jede Menge Training, jede Menge Aha-Effekte und Zeit.
Und ich wünsche dir ganz ehrlich, dass du niemals mit etwas konfrontiert wirst, mit dem du absolut nicht gerechnet hast und wider Erwarten überfordert bist.
Ich werde tagtäglich mit etwas konfrontiert, oft auch überfordert, doch ob ich mich nun mit chemischen Substanzen betäube oder gegen eine Wand laufe und bewusstlos (betäubt) werde, bleibt die Realität wie sie ist.
Wenn ich das bergreife und (!) das Alkohol alles, letztendlich, noch komplizierter macht, dann komme ich (!) doch gar nicht auf die Idee ...
Wenn es dir so wichtig ist, dich als „geheilt“ zu betrachten, dann sei es dir gegönnt.
Ich weiß, wir hatten das Thema schon, trotzdem möchte ich meine Gedanken dazu nochmal loswerden. Ich würde mich auch als geheilt von der Alkoholsucht bezeichnen, was nicht heißt, dass ich nicht wieder krank werden kann. Aber es ist anders als z.B. bei meinem Morbus Crohn, das ist nicht heilbar.
Was mich stört: ist jemand von harten Drogen weggekommen, dann ist er ein Ex-Junkie. Hört jemand auf zu Rauchen ist er ein Ex-Raucher. Hört jemand auf zu Saufen ist er ein trockener Alkoholiker. In meinen Augen ist das eine Stigmatisierung, ich bin ja nicht krank, nur weil ich an dem gesellschaftlich akzeptierten Alkoholkonsum nicht mehr teilnehme.
Mir ist, klar, dass die Wissenschaft da andere Erkenntnisse hat und ich vertraue der Wissenschaft prinzipiell (hab ja selber eine Naturwissenschaft studiert 😉), aber nach meinem Empfinden ist das noch nicht konsequent zu Ende gedacht.
Paddy , erwähnt ein für viele wichtiges Thema, wer wertet welche Aussage wie ... geheilt ... trocken ... stigmatisierend u.s.w..
Selbst Ex-Alkoholiker streiten darüber - warum?
Fakt bleibt, es ist möglich, völlig alkoholfrei sein Leben zu gestalten, auch wenn man einmal glaubte, es nicht zu können.
Was mich stört: ist jemand von harten Drogen weggekommen, dann ist er ein Ex-Junkie. Hört jemand auf zu Rauchen ist er ein Ex-Raucher. Hört jemand auf zu Saufen ist er ein trockener Alkoholiker. In meinen Augen ist das eine Stigmatisie
Das stimmt schon irgendwie. Wenn jemand sagt, dass er aufgehört hat zu rauchen und nun Nichtraucher ist, dann wird er bewundert und gelobt. Bei Alkohol verhält sich das anders, das wird eher negativ gesehen.
Damit kenne ich mich nicht aus. Aber irgendetwas ist ja bei mir als Alkoholikerin anders als bei „normalen“ Leuten. Deshalb unterschätze ich das auch nicht.
Mit „Auswirkungen dieser psychoaktiven Wirkungen“ habe ich mich gedanklich auf das bezogen, was ich im vorherigen Beitrag an Paul bezüglich „neurobiologisch engrammiertes Suchtgedächtnis“
zitiert hatte….
Da fallen zwar einige Fachbegriffe, aber vielleicht kannst du trotzdem etwas damit anfangen?
Was ich dabei spannend finde, ist, dass sich die psychoaktive Wirkung von Alkohol dermaßen tief auf verschiedenen Ebenen ausgewirkt hat, und zwar auf die Ebene der Moleküle des Gehirns, auf die Nervenzellen, die für die Reizaufnahme sowie die Weitergabe und Verarbeitung von Nervenimpulsen zuständig sind und schließlich auf die psychologische Ebene, die alles umfasst, was unsere Psyche betrifft.
Im Artikel wird auch erwähnt, dass dem therapeutisch schwer beizukommen ist.
Ich kann das nachvollziehen…. - Und ich weiß zu gut, wie das ist, wenn Altes, von dem du glaubst, dass sich das längst erledigt hat und sozusagen „verschwunden“ ist, wieder hochkommt….
Ware es dir möglich, dein „Abstinenz-Training“ hier im Forum stichpunktartig aufzuführen? Mich würde das jedenfalls sehr interessieren. Ich mache auch einiges, aber ich bin immer offen für Ideen und Inspirationen.
Ich weiß nicht, ob das sinnvoll ist, wenn ich das hier ausformuliere.
Als ich vor ein paar Jahren mit der Frage konfrontiert war, was MIR eigentlich gut tut, konnte ich mit Listen anderer wenig anfangen.
Für mich war das ein Lernprozess, herauszufinden, was ICH eigentlich brauche.
Mein „Training“ ist in dem Sinne kein systematisches Training, bei dem ich einen festen Plan abarbeite. Im Prinzip geht’s dabei darum, einen Mittelweg zwischen zu viel und zu wenig zu finden und mich stets um ausgeglichene Selbstfürsorge zu bemühen.
Diese SHG hier ist durch die Beschäftigung mit unserer Thematik in gewisser Weise ein wertvoller Begleiter.
Du selbst machst ja schon das, was du für dich brauchst und für wichtig und richtig erkannt hast.
So manches ergibt sich erst im Laufe der Zeit, wenn‘s gewissermaßen „dran“ ist. Entsprechende Erfahrungen hast du ja auch schon gemacht, wenn du an die letzten 50 Wochen zurückdenkst.
Liebe Grüße
AmSee
Mir ist, klar, dass die Wissenschaft da andere Erkenntnisse hat und ich vertraue der Wissenschaft prinzipiell (hab ja selber eine Naturwissenschaft studiert 😉), aber nach meinem Empfinden ist das noch nicht konsequent zu Ende gedacht.
Danke, dass du deine Gedanken hier einbringst, Paddy .
Das, was du schreibst, könnte den Austausch hier sogar um einen weiteren Punkt bereichern, weil wir gemeinsam weiterdenken können.
Und ich hab zu dem, was du geschrieben hast, sogar ein paar Gedanken.
Was mich stört: ist jemand von harten Drogen weggekommen, dann ist er ein Ex-Junkie. Hört jemand auf zu Rauchen ist er ein Ex-Raucher. Hört jemand auf zu Saufen ist er ein trockener Alkoholiker. In meinen Augen ist das eine Stigmatisierung, ich bin ja nicht krank, nur weil ich an dem gesellschaftlich akzeptierten Alkoholkonsum nicht mehr teilnehme.
Paul hat da schon einen Gedanken angesprochen: Wer wertet welche Aussage?
Das, was dich zu Recht stört, ist die gesellschaftliche Stigmatisierung. Und die hat mit Sicherheit etwas damit zu tun, dass Alkoholkonsum gesellschaftlich anerkannt ist und ein Leben ohne für den größeren Teil der Bevölkerung undenkbar.
Dir wird auf die Schulter geklopft, wenn du‘s schaffst, den Drogen zu entkommen, auch wenn du‘s schaffst mit dem Rauchen aufzuhören, weil gesellschaftlich anerkannt ist, dass das schädlich und unerwünscht ist.
Bei Alkohol ist das völlig anders, weil Alkoholkonsum für die Gesellschaft zum Leben dazugehört. Insofern vermag unsere Gesellschaft nicht zu würdigen, wenn jemand nicht trinkt, und erst recht nicht, wenn jemand aus seiner Alkoholsucht aussteigt.
Die Gesellschaft hat in diesem Zusammenhang eine Vorstellung von „Krankheit“, die ich absolut nicht teile. Ich würde umgekehrt das, wie in unserer Gesellschaft mit Alkohol umgegangen wird, als „krank“ bezeichnen. Gesund ist in meinen Augen jemand, der das, was ich da vorgestern und gestern nebenbei so mitbekommen habe, nicht mitmacht.
Ich mache aber einen Unterschied zwischen der gesellschaftlichen Vorstellung von Alkoholismus als „Krankheit“ und der Erkrankung Alkoholismus an sich, die eben auch darin besteht, dass sie sich nicht vollkommen heilen lässt, sondern etwas bleibt, dass im Fachchinesisch als „neurobiologisch engrammiertes Suchtgedächtnis“ bezeichnet wird.
Kurz und gut: Wer wertet?
Lässt du dich von Außen von einer Gesellschaft bewerten, die‘s nicht besser weiß, oder betrachtest du das Ganze von Innen auf der Basis dessen, was du über Alkoholismus weißt.
Erkrankung Alkoholismus
Gibt es eigentlich auch Nikotinismus oder Heroinismus? 😉 Ich merke schon, mir fehlt da Hintergrundwissen, aber ich suche gerade ohnehin neue Lektüre, Thema gefunden 👍
Hallo Emily,
mein "Abstinenztrainig", war ähnlich wie beim Pawlowschen Hund, erstmal von allem fernhalten (Alkohol), d.h. die Reizverknüpfung Alkohol-Sucht-Gehirn auflösen, bei Stress oder ähnlichem ... Beschäftigung, viel trinken, da ist der Körper auch beschäftigt, oder bewusst mich herunterfahren, mich beruhigen, sei es durch Atemübungen, sportliche Betätigung oder ähnlichem.
Es gibt keine allgemeingültige Lösung, kein Zaubermittel, nur nicht trinken und sich selbst vertrauen. Der Körper findet einen Weg und das braucht Zeit.
Von diesem ganzen "ich-bin-Alkoholiker-Rechfertigungs-Gedöns" hielt ich mich stets fern! Niemanden (!!!) musste ich etwas beweisen, niemanden wollte ich bekehren/überzeugen. Ich wollte mir etwas beweisen.
Ich weiß nicht, ob das sinnvoll ist, wenn ich das hier ausformuliere.
Als ich vor ein paar Jahren mit der Frage konfrontiert war, was MIR eigentlich gut tut, konnte ich mit Listen anderer wenig anfangen.
Für mich war das ein Lernprozess, herauszufinden, was ICH eigentlich brauche.
Da hast du absolut Recht.
Mein „Training“ ist in dem Sinne kein systematisches Training, bei dem ich einen festen Plan abarbeite. Im Prinzip geht’s dabei darum, einen Mittelweg zwischen zu viel und zu wenig zu finden und mich stets um ausgeglichene Selbstfürsorge zu bemühen.
Ja wenn ich mich um eine gute und ausgeglichene Selbstfürsorge kümmere und dafür sorge, dass es mir gut geht, das ist schon die halbe Miete.
So manches ergibt sich erst im Laufe der Zeit, wenn‘s gewissermaßen „dran“ ist. Entsprechende Erfahrungen hast du ja auch schon gemacht, wenn du an die letzten 50 Wochen zurückdenkst
Das stimmt, ich arbeite viel an mir.
Hallo Emily,
mein "Abstinenztrainig", war ähnlich wie beim Pawlowschen Hund, erstmal von allem fernhalten (Alkohol), d.h. die Reizverknüpfung Alkohol-Sucht-Gehirn auflösen, bei Stress oder ähnlichem ... Beschäftigung, viel trinken, da ist der Körper auch beschäftigt, oder bewusst mich herunterfahren, mich beruhigen, sei es durch Atemübungen, sportliche Betätigung oder ähnlichem.
Es gibt keine allgemeingültige Lösung, kein Zaubermittel, nur nicht trinken und sich selbst vertrauen. Der Körper findet einen Weg und das braucht Zeit.
Von diesem ganzen "ich-bin-Alkoholiker-Rechfertigungs-Gedöns" hielt ich mich stets fern! Niemanden (!!!) musste ich etwas beweisen, niemanden wollte ich bekehren/überzeugen. Ich wollte mir etwas beweisen.
Das hört sich gut an. Auch wie AmSee schreibt. Es braucht seine Zeit und eine gute Portion Geduld und Gelassenheit.
Alternativen zu Alk-Trinken habe ich. Spaziergänge und Gymnastik. Auch Eis oder Schoki in Maßen.
Einfach in mich reinhören, und auf die eigenen Bedürfnisse eingehen.
Von diesem ganzen "ich-bin-Alkoholiker-Rechfertigungs-Gedöns" hielt ich mich stets fern!
Als "Gedöns" bezeichne ich es nicht. Es gibt halt Zeitgenossen, die benötigen zum eigenen Schutz einen sehr offenen Umgang mit ihrer Sucht, andere wie Paul und ich gerade nicht.
So unterschiedlich die Vorgehensweisen so sind, zählt am Ende letztlich nur eins, die zufriedene Abstinenz und genau die nehme ich für mich in Anspruch.
Ich finde, das Wichtigste ist, man sollte mit sich zufrieden sein, mit seiner Entscheidung, dann klappt's auch mit der Abstinenz.
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