doch manchen genügt einfach nur Nettsein nicht, weil's soooo nett auch schnell fad und belanglos werden kann.
Genau das ist mein Problem
Ich bin eher so die Frau fürs Grobe und musste mir angemessen hart antrainieren, weil als ehemaliges Straßenkind kam ich mit nett so gar nicht weiter. Und wie du schreibst, es gibt ja auch mehr als ein Angemessen. Bin auf jeden Fall an Austausch interessiert. Es bleibt spannend^^
ACHTUNG, evtl. TRIGGER
Emily Bei mir hat das Unnormale leider schon vor meiner Geburt gestartet. Ich bekam einen großen Giftcocktail in die Nabelschnur, weil meine Mutter so verzweifelt wegen der Schwangerschaft mit mir war, dass sie einen sehr ernsthaften Selbsttötungsversuch startete. Ich will hier nicht den weiteren Verlauf schildern. Und sowieso erfuhr ich das alles erst viel später. Ich habe mehrere Diagnosen, auch inzwischen altersbedingte. Was mich am meisten im Leben behindert ist jedoch, dass ich null Vertrauen aufbauen kann zu niemanden plus die generalisierte Angststörung plus katastrophierende Ängste, neben einer psychischen Grunderkrankung. Weil ich das alles nicht wusste, ging ich los, arbeitete, heiratete (mehr als einmal), bekam Kinder, arbeitete weiter und fing an Suchtmittel zu konsumieren. Das war der Weg rein. 2003 dann Entzug von Thc, 2004 Suchtverlagerung auf Alk, 2007 Entzug von Alk.
Ich will hier nicht das Forum sprengen. Dankbar bin ich, dass ich denken, lesen, schreiben, laufen, tanzen^^, kochen, malen, Lego bauen, und am Smartphone Websiten (also hab erst eine ehrenamtlich) erstellen kann, so Sachen. Aber obwohl ich drei Wunschkinder in die Welt brachte, habe ich Ihnen wenig bis keine "angemessenen" Dinge vorgelebt. Erzogen habe ich anfangs nach Elternheft, weil ich null Vorbilder hatte, also in der ganzen disfunktionalen Familie.
Freue mich, dass du ein anderes Leben hattest/hast 🤗 In echt.
Und mit der Musik: Meine Enkelin würde jetzt wahrscheinlich wieder "das Generationending" erwähnen, lächel...