• 21.03.2025
    Kampf um regionale Betriebe
    Biolandwirtschaft unter Druck

    Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln ist in den vergangenen fünf Jahren stark
    gestiegen. Doch während Supermärkte und Discounter profitieren, stehen
    viele kleine Biohöfe vor dem Aus.
    tagesschau.de


    Eine traurige Entwicklung. Mehr fällt mir dazu momentan nicht ein.

  • Solawi (solidarische Landwirtschaft) ist eine gute Idee, rechnete man die dort freiwillig geleisteten Arbeitsstunden in den Verkaufspreis ein und setze sie auf den Endverbraucher um, wäre das Geschrei groß.

    Jeder Klein- oder mittlerer Bauer kämpft (ums Überleben), egal ob Kartoffelbauer oder Viehzüchter.

    Alles wird teurer, Strom, Benzin etc. , die Preise sollen aber möglichst niedrig bleiben, nicht preiswert sonder billig.

    Schlimmer noch, ca. ein Drittel des Gewinns streichen die Supermarktketten ein, nach Abzug aller Kosten, wie Transport, Lieferung, Bürokratie, Lagerung u.s.w..

    Wer schon mal selbst Kartoffel anbaute, weiß was das für eine Arbeit ist. Wir, Verbaucher, wollen jedoch max. 2,50 €, wenn's geht 1,99 für's kg ausgeben - wie soll das gehen? Was kommt da noch beim Bauern an?

    Man kann auch Eier nehmen oder Milch, Fleisch ... wer würde für so einen niedrigen Lohn (Gewinn) arbeiten?

    Nicht die Preise müssen hoch, der Gewinn muss anders/besser verteilt werden, sonst gibt es bald nur noch Billigfutter mit äußerst fragwürdigen Labeln. Die EU u.a beschließen "lustige" Verordnungen, der Bauer soll's dann umsetzen, incl. Nachweispflicht und Preisdruck.

    Wer soll das alles leisten (Arbeit)/bezahlen?

    Wir (alle Käufer) benötigen mehr Solidarität mit den Erzeugern in der Landwirtschaft! Nicht mit Aldi, Lidl & Co.. Oder wir bauen unsere Lebenmittel selbst an und lernen endlich mal die Arbeit (der Bauern) zu schätzen!

  • Solawi (solidarische Landwirtschaft) ist eine gute Idee, rechnete man die dort freiwillig geleisteten Arbeitsstunden in den Verkaufspreis ein und setze sie auf den Endverbraucher um, wäre das Geschrei groß.

    Bei den meisten Solawis ist eine Mitarbeit oft nicht nötig. Ich zahle zB einen solidarischen Beitrag dafür (10,-EUR pro Monat extra), da ich keine Zeit zum Arbeiten habe. Andere zahlen weniger als den Grundbetrag, weil sie weniger ausgeben können und kompensieren mit mehr Arbeit. Das System funktioniert idR recht gut und es gibt unterschiedliche Modelle, die die Mitglieder selbst aushandeln, nennt sich Soziokratie. Außerdem bewirtschaften in den meisten Solawis nicht die Mitglieder den Hof, sondern angestellte Gärtner, die haben nämlich richtig Ahnung vom Anbau und sorgen dafür, dass bei den 400 Mitgliedern auch mehr als eine krumme Möhre auf dem Teller liegt. Solawi klingt in der Beschreibung sehr romantisch, ist aber wirtschaftlich gut durchstrukturiert und weit weg von "wir bauen mal etwas Gemüse auf einem Acker an". Selbstverständlich kommen da auch moderne Maschinen zum Einsatz und nicht ein Sauzahn und ne Pferdekutsche.

    Und der Preis ist ja das Thema bei einer Solawi - der Preis ist vom Produkt komplett entkoppelt. Beim Buschberghof, der ältesten Solawi Deutschlands, die eine Vollversorgung anbietet mit allen Erzeugnissen, die man braucht, gibt es noch nicht einmal einen Richtwert, was die Menge der Lebensmittel angeht. (Bei anderen Solawis liegt eine Liste im Depot, wieviel man sich diese Woche mitnehmen kann). Beim Buschberghof ist der Hofschuppen und man nimmt sich soviel wie man braucht. Und wenn jemand jede Woche 5 Pakete Butter abholt ist das so - allerdings wird derjenige irgendwann auch mal gefragt, was er eigentlich mit 5 Paketen macht. Man muss bei Milchprodukten lediglich 5 Tage vorher Bescheid geben, was man braucht, damit es in der entsprechenden Menge hergestellt wird.

    Der größte Hemmschuh ist für die meisten Interessenten eher, dass sie nicht "irgendwas" haben wollen, was sie dann verkochen müssen. Ich persönlich mag das gerne und denke mir was leckeres aus, mit dem, was da kommt. Andere sagen sich halt: heute möchte ich gerne Tomatensalat und Kartoffelpüree essen - gekommen ist aber Mangold, rote Bete und Feldsalat...

    Es ist eine Unbequemlichkeit, die man ertragen muss. Ansonsten ist es preislich äußerst attraktiv! Wenn ich das Biogemüse im Laden kaufen müsste, wäre es am Ende teurer. Meine Triebfeder ist aber eine andere. Ich will dieses System.

    Beste Grüße Helga

  • Warum samenfestes Gemüse einfach besser ist:

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    Beste Grüße Helga

  • 14.04.2025
    Gemüse selbst anbauen: Solidarische Landwirtschaft boomt
    Qualvoll verendete Kühe, Pestizide auf dem Feld: Solche Faktoren führen dazu,
    dass immer mehr Menschen ihre Lebensmittel selbst erzeugen wollen. Das Konzept
    der Solidarischen Landwirtschaft ist auf Erfolgskurs, zum Beispiel in Unterfranken.
    br.de

  • Heute brauchte ich eine Mischung aus Bowl, Oldschool und Kinderessen (Linsensalat, Spargelröllchen, Süßkram, Orangenquark). Soviel Bio wie ging, soviele Gewürze wie möglich^^ Bin immer noch entzückt von Helgas geräuchertem Paprika 😋 Das Erstellen meiner Mahlzeiten braucht ordentlich Zeit, die ich gern dafür drangebe. Iwie was zwischen Achtsamkeit, Meditation (im weiteren Sinn) und Vorfreude auf den Genuss.

    Um mein Gewicht einigermaßen zu halten, habe ich ein Schild am Kühlschrank: Schokolade erweitert dein Speckdrum^^ Lustig und hilft bissi. Wenn ich mal ein Schild erfinde, dass gegen Alkoholismus hilft, melde ich stante pede ein Patent an, ich schwör!^^

  • Früher hießen die in unserer Familie "Quellemänner", lächel... Heute sind das Pellkartoffeln mit Schale und Magerquark mit Olivenöl, Basilikumblättern, Zwiebeln, Knobi und Tomatenstückchen drin. Naja, egal. Bin heute müde vom Leben. Bleibe zuhause und igel mich ein. Da brauchte ich wenigstens gutes Mittagessen (aus diabetischer Sicht sowieso). Ging schnell und war lecker. Und 🎶traurig bin ich sowieso🎶 Ist es das hinfiebern auf soziale Kontakte mit der damit verbundenen Erschöpfung? Mein Alter? Mimimi? Keine Ahnung. Was ich weiß, ist, dass es ein Muster geworden ist. Auch das trösten am nächsten Tag mit einfachem, gesundem Essen. Hedwig fehlt mir.

  • Unser Zwetschgenbaum trägt zum ersten Mal reichlich. So haben wir in den vergangenen Tagen einen Teil der Früchte verarbeitet und zwar zu Zwetschgenmus, gedörrten Zwetschgen und einweckten Zwetschgen. Sonntag gab‘s Zwetschgenkuchen mit Sahne. Mmmmmh.

    Voraussichtlich morgen verarbeite ich noch ein paar Zwetschgen zu Zwetschgensenf. Ich habe da ein ansprechendes Rezept gefunden, mal sehen, wie das wird.

    Das frische Zwetschgenmus auf selbst gebackenem Roggenbrot war jedenfalls ein Gedicht. 😋


    Dann hab ich in den letzten Tagen zum ersten Mal Brennnesselsamen und Spitzwegerichsamen in unserem Garten gesammelt, sogenannte Superfoods. Letztens bei einem Spaziergang durch den Wald, als ich zu frühstücken vergessen hatte, haben mich diese sowie Brombeeren und Himbeeren genährt und ich fühlte mich glücklich, wohl und gut aufgehoben mit dem von der Natur gedeckten Frühstückstisch.


    Getrocknete Pfefferminze und andere Gartenkräuter habe ich jetzt auch wieder auf Vorrat. 😄

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Brennnesseln finde ich inzwischen einfach klasse, weil sie so vielseitig nutzbar sind. Was die Samen betrifft, so gibt es männliche und weibliche Pflanzen. Bei den weiblichen Pflanzen hängen die Rispen nach unten und sind auch voller, bei den männlichen stehen sie eher seitlich ab.

    Hier ein Beispiel für eine Brennnessel in meinem Garten, bei der sich die Ernte lohnt:


    Ja, ich esse die einfach unterwegs beim Spaziergang, aber Achtung: Die haben auch feine Brennhaare, das kann schon mal n bisschen kribbeln. Mich stört das nicht.

    Sie schmecken übrigens leicht nussig.


    Spitzwegerich gehört seit einer Weile auch zu meinen Lieblingen. Unterwegs hat der Saft seiner Blätter schon so manchen Mückenstich erträglich gemacht (geht auch mit Breitwegerich). Hier zuhause habe ich letztens Hustensirup für die kommende Erkältungssaison aus den Blättern zu bereitet.

    Hier ein Beispiel für Spitzwegerich in meinem Garten:

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Ich komme seit kurzem endlich wieder dazu mein eigenes Brot zu backen, seit ich durch einen Bäcker hier vor Ort wieder an Sauerteig-Ansatz gekommen bin.

    Mit dem Roggen-Sauerteig-Ansatz habe ich auch einen Dinkel-Sauerteig-Ansatz gemacht und diesmal ein Dinkelvollkornbrot, dem ich gekeimten Dinkel zugefügt habe, gebacken.

    Ergebnis: :love:

    Darin ist nix anderes als (selbstgemahlener) Dinkel, Wasser, Dinkelsauerteig-Ansatz, Salz und ein paar Tage lang gekeimter Dinkel.

    Ein Scheibe davon mit etwas Avocado und mit Alfalfa-Sprossen darauf …. Wunderbar!

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

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