"Wenn Momente wichtig sind, teilen wir ... "
Wenn ich mich einem Anderen mitteile, der's aber nicht versteht, weil er ganz andere Prioritäten, ganz andere Assoziationen, Gefühle, Ansichten, vielleicht auch ein ganz anderes Vokabular hat, wird dieses "Teilen", diese "Achtsamkeit" doch schnell zur Farce bzw. führt eher schnell zu Missverständnissen.
Viele Menschen bemerken, in ihrer "Weisheit", ihrer festen Überzeugung, gar nicht, dass der Andere nur Bahnhof versteht.
Aus Höflichkeit hält sich der Nichtverstehende oft zurück, sei es im Ashram, in der Kirche oder beim Psychologen, auch bei der immer belehrenden Mutter ist das oft so -> man will keinen Streit, hasst mit der Zeit sogar diese konfrontativen Diskussionen ... bei vielen wird es sogar zum regelrechten Verteitigungsreflex.
Bei aller "Achtsamkeit", ging vielen das Beachten, das Bemerken des Anderen verloren und wich oft dem Predigen = je mehr Fremdwörter benutzt werden, je abstrakter (unvorstellbarer) die Beispiele werden, desto unverständlicher und missverständlicher wird's! Egal - Hauptsache es wurde geteilt, egal, ob der Andere dem folgen kann oder nicht.
Bei aller Achstsamkeits-Propaganda, geht oft das Beachten/Bemerken, sich verständlich machen und es auch können, verloren.
"Sei im Hier und Jetzt" ... mein Hier und Jetzt? Oder deines?
Achtsamkeit bedeutet für mich, auch den Anderen be...achten, zu bemerken, was um mich herum geschieht.