Beiträge von Emily

    Versteht ihr, was ich meine?

    Ja ich verstehe dich. Ich finde, dass du hier sehr motivierend geschrieben hast. Ich sehe z.B. einen Weihnachtsmarkt auch so, mit seinen schönen Buden und nicht nur die Glühweinbuden. Ich kaufe auch jedes Jahr meistens etwas und esse leckere Sachen. Mir geht’s um die Weihnachtsstimmung. Letztes Jahr war aber mein erstes Weihnachten ohne Alkohol. Da war ich nur kurz auf einem Weihnachtsmarkt. Da war mir meine Abstinenz wichtiger. Weihnachtsstimmung hatte ich trotzdem genug.

    Dieses Jahr werde ich eben schauen, jedenfalls werde ich aufmerksam sein und rechtzeitig verschwinden. Ich werde auch besonders aufpassen bei Getränken. Wurde ja hier die Tage schon geschrieben. Schnell kann es passieren, das bei ner größeren Bestellung der Glühwein und Kinderpunsch vertauscht werden. Wenn es überfüllt ist und überall bestellt wird, kann sowas leicht passieren. Glaube ich werde einfach Kaffee trinken. Punsch macht eher Sodbrennen und Reflux, ok Kaffee auch.

    Kogge du hast so richtig deinen Weg gefunden und hörst dich wirklich solide und ausgeglichen an. Gefällt mir gut.

    Hallo und Willkommen im Forum. Es ist der erste Schritt den Alkoholkonsum zu überdenken. Möchtest du denn dauerhaft nüchtern leben? Ich habe mich dazu entschieden und bin froh deswegen. Jemand von den Moderatoren wird sich noch bei dir melden und dich in den passenden Bereich verschieben. Du kannst dich solange bisschen einlesen. Sehr interessant sind die „Artikel“ vorne direkt auf der Startseite zu finden. Wünsche dir einen hilfreichen Austausch.

    Wie habt ihr es mit dem Alkoholfreien Bier ,Punsch, Sekt...?

    Alkoholfreien Wein habe ich schon mal probiert, aber das ist wirklich wie Traubensaft. Ich trinke seit meiner Abstinenz kaum noch säurehaltige Getränke wegen Reflux. Ich habe von Anfang meiner Abstinenz an überwiegend Wasser und Tee getrunken. Ich denke in der ersten Zeit sind solche 0,0 Getränke nicht empfehlenswert. Wenn dann muss sowas einfach auch als alkoholfreies Getränk gesehen werden. Wenn es als Ersatz steht, dann wäre mir das zu gefährlich. Ich habe heute sogar in meinem Thread bei jemanden langjährig Trockenen, diesbezüglich auch mal nachgefragt. Die Tage hatte schon mal jemand wegen alkoholfreien Getränken gefragt. Deshalb wollte ich gerne mal wissen, wie das jemand wie Rekonvaleszent gehandhabt hat. Ich glaube aber hier im Forum trinkt niemand oder zumindest kaum jemand solche alkoholfreien Getränke.

    Rekonvaleszent du bist ein tolles Vorbild. Wie hast du das gemacht, wen hast du über deine Abstinenz informiert? Nur Familie und enge Freunde oder auch Nachbarn, Kollegen oder generell im Job? Und trinkst du gelegentlich mal ein 0,0 Bier oder auf dem Weihnachtsmarkt nen alkoholfreien Punsch?

    Ich habe nur die Familie und mir enge Leute informiert. Kinderpunsch vertrage ich nicht so gut wegen Reflux. Ich trinke dann eher heißen Kakao. Alkoholfreien Wein mag ich auch nicht, schmeckt wie Traubensaft und alkoholfreies Bier ist habe ich mal probiert. Aber Bier ist nicht so mein Getränk. Lieber Wasser, Tee oder Kaffee.

    Auch hier rate ich dem Neuling ab. Er wäre gut beraten, erst mal festen Grund unter die Füße zu bekommen und dazu zählt m.E. im ersten Jahr mal in sich zu gehen und sich aus dem alkoholischen Geschehen und Treiben konsequent herauszunehmen.

    Das habe ich letztes Jahr genauso gemacht. Auch dieses Jahr alles nur im Familienkreis. Vielleicht über Silvester einen Kurzurlaub am Besten mit Wellness.

    So habe ich es gemacht und es hat mir nicht geschadet. ich bin jetzt mehr als 10 Jahre unfallfrei unterwegs.

    10 Jahre ist schon mega. Du hörst dich auch immer so ausgeglichen und besonnen an. Du bist aber auch nach 10 Jahren weiterhin immer achtsam. Sind die 10 Jahre in Bezug auf deine Abstinenz immer ziemlich glatt gelaufen oder gab es auch mal kritische Phasen?

    Habe auch dein Thema Versehentlich Alkohol getrunken, was nun? gelesen. Das passt auch hier her, Punsch alkfrei und mit Alk. Verwechslung leicht gemacht. Alleine das zu wissen ist für mich sehr hilfreich.

    Das stimmt, sowas kann schnell passieren. Es interessiert auch niemanden der Verkäufer wirklich. Hauptsache die Kasse klingelt.

    Ich weiß von jemand, die einen Milchshake wollte und bekam eins mit Alkohol drin.

    Seit ich das gehört habe, passe ich da gut auf, lieber erstmal ein kleines Schlückchen nippen oder den Partner vorkosten lassen.

    Also gute Empfehlung gerade für die Festlichkeiten, da besonders achtsam zu sein.

    Es gibt auch die Möglichkeit einfach irgendwo nicht hinzugehen oder nicht dabei zu sein.

    Meine Abstinenz steht an erster Stelle.

    Letztes Jahr war ich nur einmal kurz auf einem Weihnachtsmarkt und zwar tagsüber. Da wurde noch nicht überall so viel Glühwein gesoffen.
    Ich finde auch wichtig, dass ich jederzeit abhauen kann, falls es mir zuviel wird.

    Ich habe mich auch im Vorfeld damit auseinander gesetzt.

    Ich hatte z.B sehr lange immer ein paar Pfefferkörner in der Handtasche mit dabei. Falls Suchtdruck aufkommt, sorgen sie unverzüglich für Ablenkung.

    Nobs hast du hier schon die „Artikel“ gelesen? Findest du direkt auf der Startseite. Da gibt’s viel hilfreiches zu lesen.

    Ich hole mal diesen Thread wieder raus.

    Jetzt stehen wieder Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern, Weihnachten und Silvester an.

    Wie schützt ihr da eure Abstinenz?

    Überall wird es Alkohol geben. Egal ob Glühwein oder zum festlichen Essen den Rotwein oder sogar nach dem Essen den Schnaps. Sekt zum anstoßen und und und…

    Seid ihr gewappnet?

    Ich habe diese Zeit letztes Jahr zum ersten Mal gut erlebt und Alkohol war keine Option. Dieses Jahr gehe ich auch gelassen und die Zeit.

    Im Familienkreis wissen alle, dass ich keinen Alkohol mehr trinke. Das macht die Sache leichter.

    mein Gewicht ist in die höhe gegangen, das ist eher schlecht aber bevor ich was trinke, esse ich lieber was.

    Jetzt am Anfang ist es wichtig abstinenz zu bleiben und daher ist essen statt saufen eine gute Strategie. Ich habe viel Eis gegessen statt zu trinken. Wenn sich deine Abstinenz stabilisiert hat, du mit der neuen Energie vielleicht Spot machst, dann wirst du auch Gewicht verlieren.

    Vielleicht kennst du den Spruch: Nur nicht trinken reicht nicht. Ich habe viel Trockenarbeit geleistet, mich immer wieder reflektiert, mich hier ausgetauscht. Das hat neben nüchtern zu bleiben, sehr viel für mich verändert.

    Ich finde, dass es sichbauf jeden Fall lohnt den nüchternen Weg zu gehen. Egal ob es irgendwen interessiert oder nicht. Die Abstinenz kommt dir zu Gute. Alkohol ist ein Nervengift und in jeder Menge schädlich für den Körper.

    Jetzt kann sich deine Gesundheit wieder erholen. Und du hast deine Freiheit wieder. Nach 3 Monaten merkst du doch bestimmt schon einen Unterschied.

    Hallo Nobs, schön dass du dich hier angemeldet hast. Zu deinen 3 nüchternen Monaten gratuliere ich dir. Richtig klasse, dass du den Weg vom Alkohol weg gefunden hast.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch hier.

    Jemand der Moderatoren wird dich noch begrüßen und in die entsprechende Rubrik verschieben.

    In der Zwischenzeit kannst du gerne schon etwas stöbern und dich etwas einlesen.

    So bin ich zu geistiger Klarheit und inneren Frieden gekommen und lebe seither nach dieser Philosophie.

    Das hörst sich wirklich toll an. Werde mir das Video auch mal anschauen. Kam da bisher leider noch nicht dazu.

    Mich würde es sehr interessieren, wie dein nüchterner Weg so verlaufen ist.

    Für mich bedeutet das nicht nur, keinen Alkohol zu trinken, sondern auch, sich aktiv mit den eigenen Gefühlen, Herausforderungen und Lebenssituationen auseinanderzusetzen. Die Nüchternheit ist nicht nur ein Zustand, sondern eine Haltung: sich selbst ehrlich begegnen, Verantwortung übernehmen und sich nicht von äußeren Umständen aus der Bahn werfen lassen.

    ICH bleibe klar, weil ICH es will und nicht, weil ich muss.

    Ob Stress, Trauer, Freude oder Langeweile, meine Devise ist und bleibt:

    Nie wieder ist JETZT.

    Ein toller Beitrag wie ich finde. 👍

    Mir ist aber auch bewusst geworden , dass mein Problem viel viel tiefer liegt !
    Ich hab ne Riesen Baustelle vor mir und möchte gerade einfach nur weinen

    Ich habe versucht in den ersten Wochen besonders liebevoll und geduldig mit mir selbst zu sein. Dabei war ich sogar gespannt wie sich was und wann entwickelt. Dadurch hat mir die Abstinenz sogar Spaß gemacht. Ich war neugierig darauf mich selbst wieder zum Vorschein zu bringen und mich wieder neu kennen zu lernen.

    Die Riesen Baustelle wird auch mit kleinen Taten weniger. Immer ein bisschen erledigen führt auch zum Ziel. Genau wie bei der Abstinenz, da funktionieren kleine Schritte auch am Besten.

    Weinen ist gut, das reinigt.

    Veränderung fängt bei sich selbst an. Und, wie ich festgestellt habe, "nur" nicht mehr trinken, hat nicht ausgereicht.

    Das ist mir bekannt, habe während meiner Abstinenz bereits sehr viel verändert und mich immer wieder reflektiert. Nur nicht trinken ist eher ein andauernder Kampf evtl. sogar mit Verzichtsgedanken. Ich habe mich mit dem Alkohol und der Sucht auseinandergesetzt und erkannt, dass ich immer den Kürzeren bei einem Kampf ziehen würde. Deshalb kämpfe ich einfach nicht gegen den Alkohol an. Ich gehe ihm einfach aus dem Weg. Ich weiß, dass die Sucht einfach stärker ist als ich. Ich habe es aufgegeben gegen die Sucht anzutreten. Mit der Abstinenz schläft sie und ich habe meine Ruhe. So habe ich weder Verzichtsgedanken noch einen zermürbenden Kampf. Ich bin einfach nur befreit und es ist leicht. Allerdings bin ich nicht unaufmerksam und achte darauf, dass es mir gut geht und mir Alkohol nicht zu nahe kommt, sodass er mir gefährlich werden könnte. Mir ist bewusst, dass ein Glas alles zunichte machen würde. Deshalb bin ich immer aufmerksam und achtsam.

    doch den Verschleiß bemerkt man doch! Auch was einem gut tut.

    Das stimmt absolut. Da kommt dann auch wieder die Selbstfürsorge ins Spiel. Ich schaufele mir so viel Zeit wie möglich frei. Jede kleine Pause nutze ich. Das ist wichtig für mich und für meine Abstinenz. Denn meine Abstinenz steht nach wie vor ganz oben auf meiner Prioritäten Liste.

    Was für mich klar ist, dass ich rechtzeitig und kontinuierlich darauf achte einen Gang zurück zu schalten.

    Ich bin keine Superwomen, denn mit Überlastung konnte ich ja bekanntlich nicht gut umgehen, denn das war früher der Hauptgrund um zu trinken.