Videos als Hilfe

  • Bestimmt gibt es viele Broschüren über die MPU, wie gut oder nachhaltig, also wie überzeugend sie sind, zeigt die Anzahl der bestandenen MPU's bzw. die Anzahl der Wiederholungstäter.

    Alle MPU'ler wollen nur eines: ihren Schein zurück!

    Viele, sehr viele haben ein gravierendes (verharmlosenendes) alkoholisches Problem ... mal so'n Ausrutscher ist selten bis gar nicht der Fall ... wer noch mit über 1 Promille ein Fahrzeug steuern kann (halbwegs gut), zeugt von einem guten Trainingszustand, einer exellenten Gewöhnung, Selbstüberschätzung, Realitätsverzerrung ... , dank Alkohols.

    Das eigentliche Problem ist der Umgang mit Alkohol, grundsätzlich. Auch oder besonders in der Gesellschaft, in den Köpfen jedes Einzelnen.

    Alkohol lässt einen nachlässig bis übermütig werden. Fiel das Kind in den Brunnen (Fahrerlaubnis weg), ist das Geschrei, Reue, Einsicht etc. groß, doch selten nachhaltig (länger anhaltend).

  • Alle MPU'ler wollen nur eines: ihren Schein zurück!

    Das sehe ich sehr ähnlich. Die Einsicht auf die eigene Problematik ist ja zumeist nicht gegeben "nur" weil die Person bei einer Trumkenheitsfahrt erwischt wurde. Der Tiefpunkt, die richtige Erkenntnis, kommt da oft mal nicht bei heraus. Und was es da irgendwo verstreut liegende Informationen gibt ist da irrelevant. Die erzwungene eiserne Abstinenz führt hin zu einer Suchtverlagerung wo tieferes Denken ausgeknipst ist. Die Gier nach der Wiedererlangung des Scheins überdeckt alle anderen möglichen Ansätze des eigenen Vorgehens. Da ist es kein Wunder das dann die Leute im fernen Kenia landen um dort einen gerissenen Scharlatan aufzusitzen. Das zeigt ja das Video auch sehr gut.
    Das der Gesetzgeber da kräftig nachbessern muss um den Wildwuchs einzudämmen steht für mich ausser Frage. Denn wo leichtes Geld zu holen ist steht der Kriminelle schon Schlange.


  • Das der Gesetzgeber da kräftig nachbessern muss um den Wildwuchs einzudämmen steht für mich ausser Frage. Denn wo leichtes Geld zu holen ist steht der Kriminelle schon Schlange.

    Die Gestze/Verordungen sind klar und ausreichend, sei es beim EU- oder Nicht-EU-Führerschein und deren Gültigkeit in der BRD.

    Dummheit, Unwissenheit oder wie auch immer man es nennen möchte, ist immer ein guter Nährboden für krumme Geschäfte.

  • Ich kann (noch?) nicht nachvollziehen, inwiefern der Gesetzgeber oder die Behörde noch nachlegen müsste. Vielleicht kann mir das ja jemand von euch erklären?

    Jemand, der sich unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzt, gefährdet doch nicht nur sich selbst, sondern nicht selten gerade auch andere. Wie viele Unfälle auch mit Todesfolge geschehen schließlich unter Alkoholeinfluss?

    Ist das von der Behörde etwa nicht richtig, jemandem, der auffällig geworden ist, den Führerschein zu entziehen? Es geht in diesem Fall doch den Schutz der Allgemeinheit, oder etwa nicht?

    Er oder sie kann den Schein ja immerhin unter bestimmten Umständen wiedererlangen. Ob er oder sie wieder dafür geeignet ist, soll eine MPU prognostizieren.

    Die Frage ist doch, bei wem das Problem liegt, wenn der oder die Betroffene an seiner oder ihrer Denk- und Verhaltensweise nichts ändern kann oder will. Liegt es beim Gesetzgeber/ der Behörde oder liegt es bei dem oder der Betroffenen selbst?

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Ich kann (noch?) nicht nachvollziehen, inwiefern der Gesetzgeber oder die Behörde noch nachlegen müsste.

    Für mich ist es der Ort des ersten Gesprächs. Soweit ich weiss wird dort nicht mit Nachdruck vermittelt wie der Führerschein wiedererlangt werden kann und energische und klare Worte das es da keine Hintertürchen und so weiter gibt.

    Oder täusche ich mich da in der Angelegenheit?

    Ich kenne Behörden, nicht wegen dem Lappen. Jedoch als Stelle wo ich Nummer soundso zog und halt nach wässriger Konservation wieder abgehakt wurde. Damit hatte dann alles seine Ordnung. Dienst nach Vorschrift heisst das halt auch. Desinteresse und Lustlosigkeit wird in Amtsstuben eben gross geschrieben. Was ich nicht weiss ... .

  • Soweit ich weiss wird dort nicht mit Nachdruck vermittelt wie der Führerschein wiedererlangt werden kann ...

    Genau, das ist das Problem, es fehlen klare, eineindeutige Aussagen!

    Dass man trunkend kein Kfz führen darf, ist klar, wer dafür verantwortlich ist auch, dass es dafür Strafen gibt ist auch jedem bewusst.

    Doch niemand sagt dir: Abstinenz ... bitte weise diese nach und beweise somit, dass du eben nicht ein Trunkenbold bist!

    Wenn es denn ein "Ausrutscher" war, kann ich doch locker ein paar Monate (Sperrfrist) auf Alkohol verzichten (statt dry january, dry Sperrfist). Wenn das nicht gelingt, ist es doch offensichtlich, wo das Problem liegt, vorallem für den nun Fahrerlaubnislosen.

  • Wenn ich wegen Alkohol am Steuer meinen Führerschein verliere und sogar zur MPU muss, muss der Pegel ja schon recht hoch gewesen sein. Die Autofahrt mag dann ein "Ausrutscher" gewesen sein, der hohe Alkoholkonsum wohl eher nicht. Ich kenne mindestens zwei Personen, die mit großer Anstrengung ein Jahr abstinent geblieben sind und ihren Führerschein wieder bekommen haben, aber danach froh waren, endlich wieder saufen zu können. Einsicht? Nicht wirklich.

  • Einsicht? Nicht wirklich.

    Ziel einer MPU ist, das alkoholisierte Fahren einzuschränken, nicht das alkoholisierte Leben!

    Ab 1,6 Promille (Ersttäter, auch beim Fahrrad) wird eine MPU angeordnet.

    Bewusstsein, also bewusst mit Alkohol umzugehen ist ein anderes Thema, da kann eine Alkoholfahrt maximal ein Weckruf sein.

  • Burnout einer Leistungssportlerin
    Sie stand kurz vor Olympia, war eine der besten Leichtathletinnen Deutschlands, wenn nicht weltweit. Dann erleidet Louisa Grauvogel im Herbst 2022 einen Hörsturz. Burnout. Depression. Der Leistungsdruck, der Stress waren zu groß geworden. Louisa Grauvogel muss ihre Karriere beenden. Ein Schritt, der ihr extrem schwerfällt. Denn bislang hat sie sich hauptsächlich über ihren Sport, über Hochleistung definiert. Was jetzt? Wer bin ich, wenn ich keine Spitzensportlerin mehr sein kann? Wie geht „normales“, stressfreies Leben. “Echtes Leben” hat Louisa Grauvogel über Wochen begleitet, bei ihrer Suche, nach einem neuen Sinn im Leben. Bei ihrem Neuanfang.

    Heute um 22:10 auf mdr oder in der Mediathek

  • Wer irgendwann mal ein halbes Stündchen Zeit hat sollte es sich auf der Couch bequem machen und sich dieses wunderbare und informative Interview anschauen.

    Mia Gatow - Autorin & Designerin

    Mia Gatow ist Autorin und Designerin. Und: sie ist die jüngste Tochter in einer langen Dynastie von Trinkenden, wie sie sich selbst beschreibt. Auch sie liebt und feiert den Alkohol. Wie alle anderen auch, denen sie als Partygirl und Barkeeperin im wilden Berliner Nachtleben begegnet. Doch irgendwann merkt sie, dass immer eine dunkle Wolke über ihr schwebt, quält sie der ewig Kreislauf aus Rausch und Drama.

    https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDov…cHVibGljYXRpb24

  • Es geht hier nicht über Alkohol. Es ist ein Interview von Markus Lanz mit Boris Becker. Zuerst war ich skeptisch was den alternden Tennisspieler betraf. So in die Richtung müssen die so einem Fuzzie jetzt wirklich eine Bühne geben für irgendwelche schwammigen Rechtfertigungen?

    Doch ich täuschte mich. Boris liess tief in seinen Seelenleben blicken. Die Insolvenz, der folgende Gefängnisaufenthalt. Er spricht knallhart über seinen persönlichen Tiefpunkt, der Inventur seines ganzen Lebens und über den schwierigen Neuanfang.

    Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl dass es eine tiefe Transformation seines Lebens gegeben hat und das ist wirklich bei seinen ehrlichen Worten zu spüren. Ich kann dieses ungefähr halbstündige Interview nur empfehlen denn es zeigt was aufrichtige Reflektion und entwaffnete Ehrlichkeit für das eigene Leben bewirken kann.

    Der Talk vom 17. September

    https://www.zdf.de/play/talk/mark…tember-2025-100

  • https://www.youtube.com/watch?v=F6ibiIz-GuI

    Im ERCM Medizin Podcast spricht Prof. Dr. med. Tobias Rüther, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Suchtforscher und Leiter der Spezialambulanz für Tabakabhängigkeit am LMU Klinikum München, über die Mechanismen der Abhängigkeit und neueste Erkenntnisse aus der Forschung. Er erklärt, wie Drogen das körpereigene Belohnungssystem austricksen – und warum Dopamin dabei eine zentrale Rolle spielt. Weshalb die Grenze zwischen Genuss und Abhängigkeit oft unbemerkt überschritten wird. Und warum Cannabis in der Phase der Hirnreifung besonders riskant ist. Wir sprechen außerdem darüber,

    • wie Alkohol, Tabak und Cannabis das Gehirn langfristig verändern,
    • warum Nikotin als die härteste Sucht gilt,
    • weshalb Jugendliche besonders gefährdet sind,
    • was die Cannabis-Legalisierung aus suchtmedizinischer Sicht wirklich bedeutet,
    • welche Chancen moderne Entzugs- und Therapiekonzepte bieten,
    • warum moderne Therapien auf Motivation statt Abschreckung setzen – und wann Heilung möglich ist.

    Beste Grüße Helga

  • Alkoholsucht der Eltern: Film soll Kinder stärken

    Eine Kindheit mit suchtkranken Eltern – das hat Regisseur Lars Smekal erlebt und in einem Kurzfilm verarbeitet. Als Präventionsprojekt lief der Film im Marktredwitzer Kino. Er soll Jugendlichen zeigen, warum Hinschauen so wichtig ist.

    Sonntagmittag am Familientisch: Das Kind trink Limo, die Mutter Wodka, der Vater fehlt. Er hockt mit einem Bier am Spielautomaten in der Kneipe. Diese Szene stammt aus dem Kurzfilm "Erinnerungen einer vergessenen Kindheit" von Lars Smekal. Sie ist aber genauso auch Realität – so die Botschaft des Filmemachers. Er ist selbst mit suchtkranken Eltern aufgewachsen. "Ich hätte mir einfach auch oft gewünscht, dass in meiner Jugend, in meiner Kindheit mehr Menschen hingeschaut hätten", sagt Smekal. Sein Ziel: auf die Kinder aufmerksam machen, die in suchtbelasteten Familien leben und sie ermutigen, sich anderen anzuvertrauen.

    https://www.br.de/nachrichten/ba…taerken,V2Wcpuq

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