Dann wünsche ich dir erst einmal einen guten Tag. Alles andere wird sich zeigen. Ich denke, du hast entschieden. Das war richtig. Das Leben braucht Entscheidungen.
Alles Gute und liebe Grüße Betty
Dann wünsche ich dir erst einmal einen guten Tag. Alles andere wird sich zeigen. Ich denke, du hast entschieden. Das war richtig. Das Leben braucht Entscheidungen.
Alles Gute und liebe Grüße Betty
Ich bin wieder aktiv. Mit Alkohol war ich passiv und manipulierbar. Damit ist Schluss.
Genau!
Alles Weitere wird sich finden.
Alles Gute
Bassmann
Glückwunsch zu der Entscheidung, die Dich bestimmt sehr viel Kraft gekostet hat!
Jetzt kannst Du Dich auf das Wesentliche konzentrieren: Deine Trockenheit, Dein Wohlbefinden, Dein weiteres Leben ... und somit auch auf Deinen Sohn.
Und VIELLEICHT bessert sich ja auch durch/nach der Trennung von Deiner Frau das Verhältnis zu ihr ... wäre nicht das erste Mal. Aber daran würde ich mich nicht klammern.
Viel Glück und Kraft weiterhin!
Gruß
Greenfox
Hello again,
dankeschön für die Rückmeldungen.
@ Greenfox
Ich klammere mich definitiv an nix mehr, denn ich habe meine Frau losgelassen.
Viel zu lange habe ich gekämpft, geschluckt, eingesteckt und mich demütigen lassen.
Damit ist Schluss. Ich will wieder normal leben.
Meine Psychologin hat vor einigen Wochen gesagt, sie hat das Gefühl, das ich
mein Leben aufgegeben habe. Wie recht sie damit hatte!!!
Ich werde mit meiner Frau auch weiterhin eine Verbindung haben, wegen unserem
gemeinsamen Sohn und dem gemeinsamen Sorgerecht.
Aber auf der Nase rumtanzen lasse ich mir von ihr nicht mehr und auch ihren komischen
Launen werde ich mich nicht mehr aussetzen.
Was den Kleinen betrifft, werde ich sehr genau hingucken, ob alles in Ordnung ist.
Da ich ein fairer Mensch bin, muss ich bis jetzt zugeben, das sie gut mit ihm umgeht.
Ich habe in letzter Zeit gemerkt, das ich auch gesundheitlich unter der Situation
gelitten habe. Psychisch sowieso!
Es gibt meinerseachtens nix Schlimmeres als aufgrund mangelnder Zivilcourage nicht den
Mut zu haben, die Wahrheit zu sagen.
Und sich deswegen in sein vermeintliches Schicksal zu fügen...
Trocken zu sein ist immens wichtig um Entscheidungen zu treffen.
Ein klarer Kopf ebenfalls um genau hinschauen zu können.
Ich möchte zufrieden trocken sein, das ist mein Ziel 44.
Liebe Grüsse
Frank
Hallo Frank,
ZitatIch habe mich am 20. März von meiner Frau getrennt.
ZitatEs wird mager werden und ich werde mich klein setzen müssen.
Raus aus der schönen, grossen Wohnung in ein Miniappartment.
Ganz ehrlich, ist mir egal; ich bin intensiv am Suchen und hoffe, ich bekomme bald eine Zusage.
Ich habe gerade Probleme, zu verstehen, ob Du Dich getrennt hast und trotzdem momentan noch mit Deiner Frau zusammen wohnst, oder ob ihr auch räumlich getrennt seid.
ZitatIch habe die letzten Wochen immer mehr gemerkt, das ich eine Entscheidung
treffen muss, da ich meine Trockenheit nicht aufs Spiel setzen wollte.
Wenn ich trocken bleiben will, muss ich schauen, das es mir gut geht und ich
mich auch wohlfühle und nicht ständig bis zur Selbstaufgabe aufopfere.
Es stimmt mich nachdenklich, wie sehr Du >Deine Trockenheit< immer wieder betont von den Zu- und Umständen abhängig machst.
Da sehe ich schon eine nicht unterschätzende Gefahr. Jetzt ist/war es Deine Frau, Eure unterschiedliche Erziehungsmethoden, die zu Streit geführt haben – aber was kommt danach?
Auch, wenn Du allein für Dich lebst (und wie Du schreibst „Ich will wieder Spass am Leben haben.“), wird das Leben kein „Ponyhof“ werden.
Für mich war es stets sehr wichtig, meine Entscheidung, abstinent zu leben, strikt von Allem Anderen zu trennen. Weil ich wusste, wenn ich wollte, würde ich tausend Gründe finden, um wieder zu saufen.
Hallo,
Ich will wieder normal leben.
Ohne ständige Streitereien und Launen ertragen müssen.
Wir haben uns getrennt und wohnen noch in einer Wohnung in
verschiedenen Zimmern.
Meine Trockenheit steht für mich an oberster Stelle.
Das ist Fakt!
Ich hoffe das ich bald eine Zusage für ein Appartement bekomme.
Das mein Leben dann kein Ponyhof wird, ist mir absolut klar.
Gruss
Frank
Hallo zusammen,
bin froh, das der Tag rum ist.
Meine Frau hat mir heute mal wieder ihr wahres Gesicht gezeigt.
Sie macht das immer wieder mal; dabei haut sie Sachen raus,
das mir ganz anders wird....
Ganz anders, aber es tut nicht mehr weh.
Das war lange nicht so, da hat es mir sehr weh getan; auch mir
die Trennung von meinem Kleinen vorzustellen, ihn nicht mehr täglich
sehen zu können.
Heute weiß ich. das meine Frau und ich getrennt sind und ich schnellst-
möglich ausziehen werde/muss.
Ich akzeptiere die Situation und mache mir nix mehr vor.
Es ist ungemein befreiend, trocken und klar hinzusehen!
Ich hoffe, diese Woche eine Zusage für ein kleines Appartment zu bekommen.
Damit diese ''Zwischenstation'' in der ich mich jetzt befinde, ein Ende hat.
Meine Frau wird froh sein, wenn sie hier endlich allein regiert.
Es geht weiter. Trocken geht es immer weiter 44. 44. 44.
Gute Woche euch allen
Frank
Ja, wenn man eine Entscheidung getroffen hat und (sozusagen) ein Ende der Situation in Sicht ist, kann man bestimmte Sachen leichter verarbeiten/aushalten/abperlen lassen ...
Drück Dir die Daumen bezüglich des Appartements!
Gruß
Greenfox
PS: Sag mal, hast Du ob der neuen Umstände still und heimlich Deinen Nick geändert? Oder werde ich nur senilkonfus und habe es nicht mitgeschnitten?
Hallo,
ja, ich habe still und heimlich meinen Nick geändert.
Reine Vorsichtsmassnahme...mein Vorname stimmt nach wie vor ![]()
Heute wollte mein Kleiner unbedingt von Papa ins Bett gebracht werden.
Er ist momentan etwas erkältet und deswegen ziemlich schnell in meinem
Arm eingeschlafen.
Dieses Gefühl das er in meinem Arm eingeschlafen ist, war einerseits schön,
andererseits schmerzhaft.
Ich gebe zu, mir sind Tränen runtergelaufen. Jetzt grad auch wieder...
Ich liebe ihn sehr und werde ihn bestimmt sehr stark vermissen, da ich ihn nicht
mehr täglich sehen kann.
Als ich ihn ins Bett gelegt habe, bin ich noch eine Weile bei ihm sitzen geblieben
und hab ihm durch die Haare gestreichelt.
In dem Moment hab ich natürlich ihn gesehen, aber auch mich als kleines Kind.
Ich bin ja selbst ein Scheidungskind und in Krach und Streitereien aufgewachsen.
Ich hätte mir so gewünscht, das er in einer intakten Famile mit Mutter und Vater
in einem Zuhause aufwächst.
Warum wiederholt sich Leid? Das frage ich mich öfters.
Ich werde trotzdem alles dafür tun, ihm ein guter Vater zu sein, auf den er sich
verlassen kann!!!
Hoffentlich kann ich jetzt ein bisschen schlafen...
Frank
Hello again,
wieder ein anstrengender Tag vorbei.
Vergangene Nacht hab ich wieder ziemlich beschissen geschlafen, vielleicht
2,5 Stunden, mehr war's definitiv nicht.
Hab mir heute wieder n kleines Appartment angeschaut.
Eventuell kriege ich das, werde diese Woche wohl noch Bescheid bekommen.
Mit dem anderen bin ich ja auch noch im Rennen.
Verrückt, was die heutzutage für ein Fass aufmachen: Schufaprüfung, Gehaltszettel,
Nachweis wie lang in der Firma etc.
Bei mir ist ja alles in Ordnung, insofern bin ich entspannt...die sollen ruhig alles prüfen!
Ansonsten ist LOSLASSEN daheim angesagt. Meine Frau und ich haben uns definitiv
nix mehr zu sagen; das ist aber okay für mich.
Ich konzentriere mich auf meinen Sohn, ihm soll es in allererster Linie gut gehen und
dafür werde ich, alles in meiner Macht stehende tun!
Ich muss ins Bett, hoffentlich neue Energien tanken:-)
Es grüsst euch
Frank
Ansonsten ist LOSLASSEN daheim angesagt.
Ja, das ist immer schwer. Nicht nur in solchen Situationen wie grad bei Dir (und noch nicht allzulanger Zeit bei mir).
Alleine schon, die Vorstellung loslassen, man sei eben der Eine, der nicht abhängig wird/geworden ist ... :-[
Oder, wenn Dein KIND 18 Jahre bzw. flügge wird ... ![]()
Verrückt, was die heutzutage für ein Fass aufmachen: Schufaprüfung, Gehaltszettel,
Nachweis wie lang in der Firma etc.
Tja, ich hab auch mal gedacht, dass ich in meiner alten Wohnung mit meiner Frau zusammen alt werde. Und dann musste ich diesen K(r)ampf Wohnungssuche - den ich vorher nur aus den Medien kannte - selber durchmachen.
Aber: Mit einem klaren Kopf schafft man das Alles - Loslassen und Wohnung finden ![]()
Gruß
Greenfox
Hallo,
für alle ehrlichen und ganz normal eine Wohnung suchende Menschen ist es heute nicht einfach. Beruflich verwalte ich eine größere Immobilie mit kleinen Wohnungen. Ich kann euch Geschichten erzählen. Prinzipiell wird gerne an Mieter vermietet, wo die Miete vom Jobcenter oder vom Sozialamt kommt. Die ist nämlich ziemlich sicher. Ansonsten muss man leider eine Menge Absicherungen einfordern. Zu viele Mieter zahlen nicht. Mit einer normalen Kündigung ist es aber nicht getan. Mieter, die nicht freiwillig zahlen, ziehen auch nicht freiwillig aus. Also Klage usw. :o
Du findest etwas. Und deine Ruhe wirst du auch finden. Sei nicht traurig, denn deine Liebe kannst du auch an deine. Sohn weiter geben, wenn ihr nicht zusammen wohnt. Ich wünsch dir alles Gute.
Gruß Betty
Hallo zusammen,
kurzes Update von mir:
Hab heute die Zusage für ein Mini Appartment bekommen und es mir vorsichtshalber
nochmals angeschaut.
Beim genauen Hingucken fiel mir auf das es wirklich sehr klein ist und auch die Möbel
(es ist teilmöbiliert) ziemlich abgewohnt sind.
Für den Anfang oder als Übergangslösung okay aber auf Dauer sicherlich nicht.
Ich werde heute den Mietvertrag unterschreiben, nicht aus Überzeugung sondern um
hier schnellstmöglich das Feld zu räumen, bevor ein Unglück geschieht.
Meine Frau ist in den letzten Tage immer frecher und unverschämter geworden und wenn
ich hier nicht bald gehe, kann ich leider für nichts mehr garantieren.
Sie provoziert regelrecht, das ich ausflippe.
Niemals hätte ich gedacht, das sie mir ihr Pokerface so genau zeigt. Und ich fühle und spüre
und sehe jetzt ja alles sehr, sehr klar.
Ich will meinen Kleinen so schnell wie möglich ein normales, ruhiges Leben ermöglichen ohne
ständig Streit, Krach und Schreiereien mitbekommen zu müssen.
In der letzten Aprilwoche werde ich ausziehen, meine Frau macht es mir leicht. Sogar sehr leicht.
Ihr werde ich nicht hinterherweinen, meinem Kleinen allerdings schon. Ich liebe ihn sehr ![]()
Ich spüre mich gerade sehr intensiv und es tut sehr, sehr weh.
Verarbeiten kann ich diesen Schmerz nur nüchtern.
Ich bin froh, das ich diese Situation ohne Suchtdruck meistern darf.
Frank
Ich kann Dich nicht nur gut verstehen, sondern auch nachfühlen: Vor etwas über einem Jahr ging es mir genauso/ähnlich.
Ich spüre mich gerade sehr intensiv und es tut sehr, sehr weh.
Verarbeiten kann ich diesen Schmerz nur nüchtern.
Ich bin froh, das ich diese Situation ohne Suchtdruck meistern darf.
Wohl wahr 44.
Aber ich kann Dir sagen: Zumindest bei mir lies der Schmerz nach und ich konnte endlich zur Ruhe kommen.
Okay - meine Mädels sind schon etwas größer (12 und 17). Aber schon alleine, nicht mehr die täglichen Streitereien etc ...
Gruß
Greenfox
Guten Morgen Frank,
ich habe mich nachdem ich trocken war (relativ zu Beginn meiner Abstinenz) ebenfalls von meiner Frau getrennt. Und damit auch von meinen beiden Kindern. Mein Sohn war damals schon fast volljährig, meine Tochter gerade mal 9 Jahre alt. Beide liebte bzw. liebe ich über alles. Besonders zu meiner Tochter hatte ich aufgrund ihres Alters eine sehr enge Beziehung. Obwohl ich ja nie nüchtern war habe ich doch meine ganze Restenergie immer in meine Kinder gesteckt. Ich wollte einfach ein guter Vater sein - vielleicht auch mein schlechtes Säufergewissen dadurch aufbessern, dass ich wenigstens immer für meine Kinder da bin.
Nun, als ich dann wieder klar denken konnte habe ich natürlich auch meine Ehe und meine Beziehung durchdacht. Und ich kam zu dem Schluss mich trennen zu müssen, letztlich deshalb, weil ich der Meinung war, dass ich nicht trocken bleiben würde, wenn ich weiter in dieser Beziehung bleibe. Allerdings war meine (mittlerweile EX-)Frau keinefalls so unterwegs wie Du das von Deiner beschreibst. Sie hätte gerne die Beziehung fortgeführt - ich sah aber keine Chance.
Also, es war die schlimmste Zeit meines Lebens - Ich zog aus und aus dem Vollzeitpapa, der all seine Restenergie in seine Kinder gesteckt hatte wurde ein Freizeitpapa, der nur zu vereinbarten Zeiten seine Kinder sehen durfte. Am Anfang war es hart - vor allem weil vor allem meine Tochter das alles nicht so recht verstanden hat. Sie hat sehr gelitten. Glücklicherweise konnten meine Ex-Frau und ich noch miteinander reden, so dass wir relativ schnell überein gekommen sind, dass wir alles für die Kinder tun. Sie hat nie ein böses Wort über mich verloren, ich über sie auch nicht. Das ist bis heute so.
Natürlich war es Anfangs noch etwas schwierig, weil ich z. B. mit meinen Kindern nicht Auto fahren durfte. Meine Frau traute meiner Trockenheit nicht und wollte nicht, dass ich mit den Kindern alleine unterwegs bin. Ich konnte meine Kinder also nie zu mir holen, musste mich mit ihnen immer an öffentlichen Orten treffen oder in meiner Ex-Wohnung wo sie wohnen geblieben waren. Ich konnte das durchaus nachvollziehen. Dazu musst Du wissen, dass ich heimlich getrunken hatte und meine Frau erst durch mein Outing von der ganzen Wahrheit erfahren hat. Ich war also ein sehr guter Lügner und sie konnte mir natürlich nicht mehr vertrauen.
Aber auch das ist längst Geschichte! Ich habe heute eine neue Partnerin, meine Kinder haben ein Geschwisterchen bekommen, ich werde bald wieder heiraten und meine Kinder gehen bei mir und meiner bald Frau ein und aus. Meine Tochter ist mittlerweile in der Pubertät und trotzdem nicht schwierig und mein Sohn ein junger erwachsener Mann der bald sein Studium abschließt. Zu meiner Ex-Frau habe ich ein, ich sage jetzt mal fast freundschaftliches Verhältnis.
Ich will Dir damit Mut machen! Ich habe nichts geschönt, es ist bei mir wirklich so. Und es hat nur funktioniert weil ich nüchtern geblieben bin und all den Schmerz und auch alle Probleme nüchtern ertragen und abgearbeitet habe. Und immer auch an mir selbst gearbeitet habe. Nur so konnte ich wieder Vertrauen aufbauen, wieder eine Basis schaffen.
Es ist klar, Du wirst nicht mehr der gleiche Vater sein können wie Du vorher warst. Einfach weil Du nicht mehr so viel Zeit mit Deinem Kind verbringen kannst. Aber Du kannst trotzdem ein guter Vater sein! Und versuche irgendwie einen einigermaßen erwachsenen Umgang mit Deiner Ex-Frau hinzubekommen! Wenn sie mit spielt und Dir keine Steine in den Weg legt, wenn auch nur Eurem Sohn zu liebe, dann hast Du viel erreicht! Im Sinne Eures Sohnes. Und eines ist auch klar: Voraussetzung ist, dass Du Trocken bleibst!
Alles Gute und Kopf hoch!
LG
gerchla
Hallo Gerchla,
dankeschön für deine Rückmeldung.
Du machst mir wirklich MUT 44.
Natürlich bleibe ich trocken, denn du hast recht, das ist eine sehr wichtige Vorraussetzung.
Nur dann bin ich für meine Nochfrau ein Ansprechpartner auf Augenhöhe.
So wie ich Sie verstanden habe, will Sie zunächst auch, das ich meinen Sohn hier in der Wohnung,
meiner bald Exwohnung besuche, oder mit ihm an öffentliche Orte gehe: Kinderspielplatz, Schwimmbad etc.
In mein neues Minizuhause (ab Anfang Mai) möchte Sie ihn mir noch nicht mitgeben. Er wäre noch zu klein...sagt Sie schwitz.
Ist für mich zunächsteinmal okay. Sie traut mir natürlich auch noch nicht richtig über den Weg. Das habe ich zu akzeptieren.
Ich denke, wenn ich ihr weitervorlebe das ich trocken bleibe, wird Sie mir mit der Zeit wieder mehr vertrauen.
Die Zeit wird für mich arbeiten, da bin ich mir ganz sicher ![]()
Frank
Guten Morgen Frank,
44.
Die Zeit wird für Dich arbeiten! Wichtig ist, dass Du immer berechenbar bist, Deiner Ex-Frau gegenüber. Vielleicht musst Du auch mal einiges einstecken, vielleicht auch mal Dinge, die nicht ganz so gerecht erscheinen aus Deiner Sicht. Bei mir war das jedenfalls so. Aber ich habe dann immer daran gedacht, wie meine Ex-Frau alles erlebt hat und konnte es aus ihrer Sichtweise meist verstehen. Und habe mich entsprechend defensiv verhalten.
Es ist nicht einfach, kein einfacher Weg - schließlich musst Du "nebenher" ja auch noch Deine Alkoholsucht aufarbeiten und an dieser Baustelle dran bleiben. Und da ist niemand, der Dich dafür lobt, dass Du "ganz normal" bist bzw. wirst. Du machst es für Dich, weil es Dir Dein Leben zurück bringen wird! Glaube mir, Du wirst Dein Leben zurück bekommen. Und das ist das wunderbarste das Dir passieren kann!
Ich wünsche Dir eine schöne Osterzeit. Alles Gute und bis bald mal
Lg
gerchla
Hallo Gerchla,
mein Leben wieder zurückbekommen...das wünsche ich mir wirklich.
Von schöne Ostern Vorfreude ist hier natürlich nichts mehr zu spüren.
Ich habe das Gefühl, meine Nochfrau gibt jetzt die letzen knapp 2 wochen nochmal
richtig Vollgas.
Sie übertrifft sich jeden Tag aufs Neue mit ihrer Kälte und Bösartigkeit.
Der Kleine wird natürlich auf schon kräftig gegen mich manipuliert, seit zwei Tagen
verhindert sie, das wir uns Gutenacht sagen. Sie macht einfach die Schlafzimmertüre zu.
Das Einzige was sie an mir noch interessiert und was sie immer gerne nimmt: GELD.
Da ist sie sich auch nicht zu fein zu, immer wieder danach zu fragen.
Bin froh, wenn ich hier endlich weg bin, es ist kaum mehr auszuhalten, denn ich muss
mir ständig ihre Frechheiten und Unverschämtheiten bieten lassen.
Sie liebt es mir unter die Nase zu reiben, das ich hier ja bald aus ''meiner'' Wohnung
ausziehen muss in ein kleines Zimmer und sie hier in dann ihrer Wohnung bleiben kann.
Sie ist so hochmütig, das es nur sehr schwer zu ertragen ist.
Bin froh, das ich trocken bin. Nur so kann ich diese Extremsituation meistern.
Morgen Samstag muss ich wieder arbeiten. Ehrlich gesagt, bin ich froh.
Frank
Hallo Frank,
ich bin entsetzt. Das hört sich nicht schön an. Allerdings habe ich das Gefühl, dass dieser "Hass" doch schon lange unterschwellig vorhanden sein muss. Es ist gut, wenn eine Trennung kurzfristig erfolgt. Die finanzielle Situation solltest du dann eventuell durch einen Anwalt klären lassen, denn sonst wird sie sicher versuchen, dich zur Kasse zu bitten wie es ihr gefällt. Sie wird euren Sohn benutzen, dich zu erpressen. Sei auf der Hut. Ich wünsche dir wirklich alles Gute.
LG Betty
Oh man, oh man :o Da muss ich Betty recht geben - das hört sich nicht gut an. Und leider kann ich Dir da auch ziemlich weit nachfühlen - mit meiner (mittlerweile) Ex war es ähnlich. Nur meine war in puncto Kinder denn doch anders: Sie MÖCHTE, dass ich guten und regelmäßigen Kontakt habe.
Auch ich kann Dir nur raten, schleunigst einen Anwalt zu konsultieren! Alleine, um die Unterhaltshöhe festzulegen und alles wasserdicht zu machen.
Kann Dir da u.a. diese Seite empfehlen.
Halt die Ohren steif - wenn Du erst einmal aus der gemeinsamen Wohnung bist, wird es zwar nicht besser, aber ruhiger. Dann kannst Du vielleicht wieder langsam klarer denken, zur Ruhe kommen und dann alles regeln. Mir zumindest hat das unheimlich geholfen.
Und natürlich
Bin froh, das ich trocken bin. Nur so kann ich diese Extremsituation meistern.
Gruß
Greenfox
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