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Autor Thema: Nalmefen vs. Campral // Erfahrung mit Anti-Craving-Medikamenten  (Gelesen 7979 mal)

andro_meda_ow@yahoo.de

  • Gast

Ich habe seit meiner Jugendzeit immer wiederkehrende Probleme mit dem Alkohol. Ich bin keine Spiegeltrinkerin, sondern stürze alle paar Wochen beim Fortgehen bzw. diversen Feiern ab (leider ab und zu auch alleine zu Hause), was mir immer wieder verschiedene Probleme beschert (Blackouts, agressives Verhalten, Streitereien, Polizei, etc.).
Da ich erst kürzlich wieder ein sehr negatives Erlebnis hatte und ich ab März eine neue Arbeit beginne (die ich möglichst behalten möchte!), habe ich heute mit meiner Neurologin das Thema Anti-Craving besprochen.

Sie hat mir Campral vorgeschlagen. Ihre Patienten hätten damit gute Erfahrungen gemacht. Was mich abschreckt ist die Menge, die man hier einnehmen sollte. Da ich einen sehr empfindlichen Magen habe, befürchte ich hier schlimme Nebenwirkungen. Ich musste kürzlich meine Antidepressiva absetzen, da ich nur mehr Blähungen und Magenschmerzen hatte. Da kann ich sowas nicht brauchen. Abgesehen davon dürfte dieses Medikament auch nicht ganz billig sein.

Ich selbst habe ihr Nalmefen vorgeschlagen, von dem ich im Internet gelesen habe. So viel ich weiß, nimmt man dieses Medikament nur im "Ernstfall". Ich befürchte hier jedoch, dass das Medikament dann entweder nicht/zu wenig wirkt bzw. habe ich auch hier von massiven Nebenwirkungen gelesen.

Hat selbst jemand von euch Erfahrung mit einem dieser oder einem anderen Anti-Craving-Medikament?

Danke für die Rückmeldungen!
Gespeichert

Greenfox

  • Administrator
  • Held Mitglied
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  • Beiträge: 4706
Re: Nalmefen vs. Campral // Erfahrung mit Anti-Craving-Medikamenten
« Antwort #1 am: 17. Februar 2016, 07:10:19 »

Erst einmal HERZLICH WILLKOMMEN hier im Forum  :welcome:

Ansonsten habe ICH keinerlei Erfahrungen mit Medikamenten (in der Richtung). Schon mal die Psychologen-Schiene versucht - also ohne Medikamente?

Und willst Du wirklich Deine Emailadresse hier als Nick benutzen?

Gruß
Greenfox
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