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Autor Thema: Alternative Alkohol und Drogentherapie  (Gelesen 3019 mal)

Susanne68

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #15 am: 31. Dezember 2020, 16:18:47 »

Ich will da nur mal was aus meiner persönlichen Erfahrung berichten.

Ich hab vor allem gegen den Schluss hin ziemlich extrem gekotzt. Und ganz egal wie schlimm und hässlich es war, ich hatte das Gefühl, es hatte etwas innerlich reinigendes, kathartisches, wie wenn da viel rausgekommen und aufgebrochen ist, was ich im Laufe meines früheren Lebens gefressen hatte. Ich hatte da sogar mal den Begriff Kotzkur dafür, fühlte sich gut an, wenn alles draussen war.

Sprache sagt da viel.
Man schluckt viel runter (ich meine jetzt nicht den Alkohol, sondern Ärger, Wut, Frust), man findet Dinge zum Kotzen, die dann auch wieder raus wollen, die unverdaulich sind, man erbricht und bricht damit Dinge auch auf.

Also das ist ein Ansatz, mit dem ich auf jeden Fall was anfangen kann.

Ich war in keiner Alkoholentwöhnungstherapie (aber so wie ich das lese, hatte ich ja alleine schon in der Suchtberatung mehr Einzelgespräche als andere während ihrer ganzen Therapie) und ich möchte das gar nicht beurteilen, aber ich habe da schon Gedanken dazu.

Die gute Frau da hat erstens vorzeitig abgebrochen, man weiss ja gar nicht, wie es weitergegangen wäre. Ist aber auch kein Nogo, weil in normalen Therapien scheitern auch viele.
Und zweitens waren da, wie auch auf diesem Hof, ja wohl eindeutig auch Andere, die schon eine ganze Menge Erfahrung hatten. Ich sehe jetzt ganz ehrlich nicht, warum da nicht mindestens soviel rüber kommen sollte wie in einer Selbsthilfegruppe, wenn man sich da mal drauf einlässt. Und warum sollten die nicht mit Entzugsproblematiken umgehen können, das sind ja alles Leute, die das schon hinter sich haben.

Und auch Du, Greenfox, kannst nicht nur von Dir auf andere schliessen. So wenig wie das jeder auf meine Weise hätte machen können, muss das ja auch für Dich gar nicht passen. Wer weiss, ob ich auf Deine Weise trocken geworden wäre oder Du auf meine? Und hier im Thema sind mindestens 3 von den 5 Schreibern Leute, die kalt entzogen haben, und wir werdens hoffenlich alle nicht noch mal entscheiden müssen.

Just my 2 Cents.




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Susanne68

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #16 am: 31. Dezember 2020, 17:09:13 »

Noch was.

So wie ich das erlebt habe, spürt man sich selbst schon auch ganz extrem, wenn es einem so fürchterlich geht. Die Ängste, die ich dabei ausgestanden habe, brachten mich mir selbst absolut näher.
Und viele Suchtler, so wie ich ja wohl auch, haben definitiv das Problem, das sie von sich selbst und davon wie sie mit sich umgehen (in meiner Sprache: Selbstumgang wie mit einem Stück Scheixxe) , nichts mehr merken.

Man muss es aber merken, wie es einem geht, damit man eben nicht mehr mit sich selbst wie mit irgendeinem Ding umgeht, das zu funktionieren hat oder andernfalls auf dem (inneren ) Müllhaufen landet. Denn ich bin ja wirklich mit mir umgegangen wie mit einem Wegwerfgegenstand.

Und in der einzigen Therapie, die ich gemacht habe, gings drum, den Zugang zu den inneren Ressourcen zu verbessern und auf die Selbstheilungskräfte besseren Zugriff zu bekommen. Dabei bin ich mir relativ sicher, dass ich eine ganze Reihe Blockaden, die dem im Weg gestanden wären, vorher schon ausgekotzt hatte.
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Daun 2020

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #17 am: 01. Januar 2021, 17:05:19 »

Hallo Greenfox
Na ja vielleicht hast du ja nicht ganz gelesen

Wenn man dann aber hier rumtönt, dann sollte man aber auch so fair sein und nicht die zweite Hälfte des Spruches weglassen - nämlich, dass man die Richtung und das Werkzeug bekommt.

Ich fühle mich da nicht angegriffen,vielleicht andere...

Was habe ich Mitgenommen aus der Therapei?
Jeder muss eine gewisse Selbstdisziplin für sich mitbringen,Achtsamkeit für die Gefahren,die überall Lauern,und nach Vorne Schauen.
Wenn man eine Lehre macht,dann gibt es einen Spuch:
Vor der Lehre ist nach der Lehre
Übersetzt auf die Teherapie habe ich Mitgenommen,hier bekommst du das Nötige gelernt,mach was draus.oder lass es.
Soviel zu diesem Thema hier als Alternative Methode.

Das war meine Wiedergabe.
Und ich glaube das ist doch Kommentar genug?

Hallo Susanne
Ich finde gut wie du das so Schreibst,und nicht das ganze noch versuchst Schönzureden.

Ich hatte mal bei einem Gespräch mit einer Suchttherapeutin ein Erlebniss:
Freudestrhlend berichtete sie davon,mit dem Rauchen aufgehört zu haben.
Worauf ich ihr gesagt habe:
Ja mit Rauchen haben sie Erfahrung gesammelt,aber Alkohol warscheinlich nur Theoretisch.
Na das Fand sie dann nicht so Prikelnt
Aber Heute verstehen wir uns.
LG
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Rekonvaleszent

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #18 am: 01. Januar 2021, 18:32:19 »

Hallo!

Richtung.? Die wird gezeigt: Das erste Glas stehen zu lassen und Abstand zum Alkohol wahren.

Werkzeug? Ist mir zu handwerklich. Suchtbewältigung ist kein Handwerk wie Fliesen lagen, Mauern hochziehen u.ä. Im Übrigen wurde in meiner ambulanten Therapie schon klar gemacht, sich vernünftige Tätigkeiten und Hobbies zu suchen, die einen ausfüllen und Freude bereiten. Ferner Abstand zu Saufkumpanen, Kneipen und alkohollastigen Veranstaltungen zu halten. Das ist doch schon mal eine Menge an Rüstzeug. Man muss halt nur mal sein eigenes Oberstübchen einschalten und ein wenig nachdenken. Das Nachdenken kann einem der Therapeut nicht abnehmen.

Das Rauchen ist in der Tat ein Sonderproblem, es knallt einem aber nicht das Hirn weg wie der Alkohol. Ich habe auch ein paar Jahre vor Beginn meiner Abstinenz die Quarzerei aufgegeben. Es war mir ein Leichtes. Warum? Ich hatte es einfach so was von satt. Ich hustete morgens, dass ich mich fragte, ob bald noch Brikett rausfliegen. Dazu der fortdauernde Gestank.

Damals sagte ich mir, wenn das mit dem Rauchen so einfach ist, dann klappt das eines Tages auch mit dem Saufen. Pustekuchen. Letzteres war schon eine harte Nummer, die mich komplett forderte.

Ich bin auch verwundert, dass so mancher Therapeut raucht und während Veranstaltungen Raucherpausen einlegen muss. Warum wird eigentlich den übrigen Teilnehmern zugemutet, sich zu gedulden bis die Fraktion der Qualmer ihrer Sucht gefrönt hat? Das ging mir in meiner ambulanten Therapie und auch später in der von mir zeitweilig besuchten SHG auf die Nerven. Aber ich bin damals still geblieben. Der Therapeut meinte, erst müsse man den Alkohol angehen und später das Nikotin, damit der Proband nicht überfordert werde. Stimmt das oder ist das nicht eher eine billige Ausrede, um die eigene Sucht zu kaschieren.

Andererseits darf man sich selbst auch nicht überschätzen. Der Hinweis, wir Trinker wissen es eh besser als der Therapeut, den ich so manches mal gehört und gelesen habe, geht fehl. Die Erfahrungswerte der Aussteiger aus dem aktiven Part der Sucht sind nur die eine Hälfte, die Erfahrungen und das theoretische Wissen der Therapeuten sind für mich die zweite Seite der Medaille und runden das Bild erst ab.

Gruß
Rekonvaleszent

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Rina

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #19 am: 01. Januar 2021, 21:18:34 »

Hallo in die Runde,

Hoffe ihr seit alle gut ins neue Jahr gestartet!

Ich habe 2 klassische Therapien hinter mir, nicht in Deutschland aber ich denke das sieht im groben überall etwa gleich aus. Mir habe diese stationären Aufenthalte beide nicht viel bis nichts gebracht. Ist wirklich so, ich dachte nur die ganze Zeit dass ich mich verirrt hatte, fühlte mich wie im Feriencamp für Erwachsene mit bisschen Schulunterricht für Erstklässler. Während 2 Monaten sah ich 2x einen Artzt, paar mal einen Therapeuten, nur in den Gruppengesprächen habe ich vielleicht noch etwas brauchbares mitnehmen können. Im Nachhinein war das gar nicht mein Ding, es hat ja auch nicht gewirkt.

Es gibt in der Tat einige wirklich gute Ärzte und Therapeuten auf dem Gebiet Alkoholismus, leider sind mir aber mehr Unwissende und Theoretiker auf meinem Weg begegnet...bis ich vor gut 2 Jahren endlich auf die richtige Therapie-Art und den richtigen Arzt gestossen bin, durch Zufall. Das ist wahrscheinlich auch das schwierige bei der Alkoholsucht, es gibt so viele Arten davon und es muss ein individueller Lösungsansatz her. Bis man den findet kann es dauern...also bei mir war es so. Die Grundlage ist selbstverständlich die Eigenmotivation überhaupt was zu unternehmen. Ich vergleich es einbisschen wie mit dem Abspecken...es gibt so unzählig viele verschiedene Stoffwechseltypen, wie soll da eine einzige Diät DIE Lösung für ALLE abnehmwilligen sein?

Vielleicht hätte bei mir so eine radikale hatdcore Tour geholfen, ich wäre vielleicht der Typ dazu. Zum Glück konnte ich in meiner Sucht die körperliche Abhängigkeit umgehen es wäre also nie zu einer solchen Kotzerei gekommen. Aber sooo abartig finde ich es nicht wenn man die Gefahren des kalten Entzuges mal aussen vor lässt. Bei manchen muss es richtig weh tun bevor es reicht.🤷‍♀️

Lg Rina
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Daun 2020

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #20 am: 02. Januar 2021, 01:15:04 »

Hallo Rina
Danke für das Teilen hier,und mich würde ja doch mal interessieren was dir denn Letzten endes Geholfen hat.
Ich habe auch so meine Erfahrungen gemacht,nicht das viele auch verzweifelt sind vom Angebot mal abgesehen,aber ich glaube da spielen auch ganz gewaltige Finazintressen mit hinein,wie zb.Corona ausgebrochen ist hat der Mutterkonzern (Medianklinik Deutschland) die Therapeuten auch noch in Kurzarbeit geschickt.
Sie hatten ja so schon wenig Zeit OK aber da weniger Patienten vorhanden waren heißt ja nicht,das sie weniger Betreung brauchen oder?
Ich kann ja nur von mir sprechen aber für mich steht fest da nie wieder hin,wie auch immer .
Braucht man ja auch nicht wenn man nichts mehr Trinkt.
LG
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Risu

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #21 am: 02. Januar 2021, 04:09:00 »

Ich sehe die Vorstellung, dass es eine Lösung, ein Werkzeug, eine Abkürzung gibt oder geben muss als absolut nasses Denken an.

Genau das ist Teil der Krankheit und war eines meiner größten Probleme.

Das war genau das, was ich mir jahrelang vorgestellt habe, du musst nur den Schlüssel finden, herausfinden, warum du trinkst und dann kannst du es einfach lassen.... einfach so.

So ist es aber nicht, so funktioniert es nicht.

Wenn man es schafft zu begreifen, dass es diesen „einfachen Zaubertrick“ nicht gibt und dass man sich selber helfen muss, sich selber auf den Weg machen muss und selber Lösungen für sich finden muss, dann ist schon viel gewonnen.

So gesehen war die Therapie doch erfolgreich, auch wenn du dir was anderes vorgestellt hattest.

Das ist doch letzendlich alles was wichtig ist.

Wenn dir die LZT geholfen hat trocken zu werden hat sie ja ihren Zweck erfüllt.
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Viele Grüße,
Risu

Rina

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #22 am: 02. Januar 2021, 08:56:52 »


Wenn man es schafft zu begreifen, dass es diesen „einfachen Zaubertrick“ nicht gibt und dass man sich selber helfen muss, sich selber auf den Weg machen muss und selber Lösungen für sich finden muss, dann ...


DAS hat mir schlussendlich geholfen. Als ich verstanden habe dass Heilung von Innen kommt und nicht von Aussen. Ärzte und Therapeuten, allenfalls Medikamente, können eine grosse Hilfe sein aber die Umstellung und die eigentliche Genesung kann von niemand anderen vollzogen werden als vom Abhängigen selbst.
Suchtexperten sind hervorragende Begleiter, aber wie hier schon beschrieben kann das auch ein Mönch sein, eine oder mehrere SHG, Traumatherapeuten, Sophrologen etc. Der springende Punkt war für mich, dass ich sie als Begleiter sehe und nicht als DIE Lösungsbringer. Vergangenheitsbewältigung und SHG sind mein Standbein seit nun über 19 Monaten Abstinenz, eine Formel die für mich bis jetzt erfolgreich war.
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britt

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #23 am: 02. Januar 2021, 14:58:53 »

Moin und ein gesundes neues Jahr 2021,
warum diese Rabulistik? Werkzeug...natürlich brauche ich Werkzeug zur Suchtbewältigung und um mein stabiles trockenes (und nein, ich meine damit keine Windeln) Fundament aufrecht zu erhalten. Werkzeuge sind für mich hier nichts anderes als Wege, Maßnahmen, Mittel, Möglichkeiten, Methoden und Kenntnisse zu erhalten, wo und bei wem auch immer.
Ich habe mein "Werkzeug" jedenfalls immer bei mir. Was hat das mit nassem Denken zur tun?

LG Britt
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Risu

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #24 am: 02. Januar 2021, 20:25:37 »

Falls du mich meinst mit der Frage:

Was ich geschrieben habe ist das was ich erlebt habe, was ich erfahren habe ist. Meine Realität.
 
Deine Erfahrung scheint eine andere zu sein.

Und das ist ja erst mal interessant, dass wir so unterschiedlich sind.

Mal eine Frage: Was ich geschrieben habe, dass ich als ich schon wusste, dass ich zu viel trinke jahrelang gedacht habe ich müsse herausfinden, was mir fehlt, was ich brauche um nicht so viel zu trinken. Das ich dachte ich müsste den Grund für meine Sucht finden um sie abstellen zu können.

Kennst du das auch?
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Viele Grüße,
Risu

britt

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #25 am: 02. Januar 2021, 23:15:53 »

Hallo liebe Risu,
ja, Menschen unterscheiden sich in Vielem und in Manchem sind sie ähnlich.
Ich habe getrunken, weil ich viele Gefühle einfach nicht mehr aushalten konnte. Ich habe nicht gelerntes aus meiner Kindheit mit Alkohol kompensiert.  Das habe ich aber erst in vielen therapeutischen Gesprächen herausgefunden.
Ich denke schon, dass es Gründe/Ursachen gibt, warum ich süchtig wurde.
Das '"Werkzeug" für neue Verhaltensweisen  und  Denkmuster  musste ich mir dann mit professioneller Hilfe hart erarbeiten. Alleine hätte ich das nicht geschafft.
LG Britt
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Daun 2020

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #26 am: 05. Januar 2021, 13:57:43 »

Hallo
Der Französiche Heilpraktiker Maurice Mességué hat einmal Gesagt:

Wer Heilt hat recht.

Wenn man mal in Alter Bücher nachliest  wie sich die Leute manche Krankheiten die Welt und vieles Mehr erklärten,so muß man doch immer wieder Feststellen,das das Rad keinen Anfang und Kein Ende hat.

Und genau so sehe ich das Beim Alkohol.
Viele Dinge versuche ich immer Thechnik gerecht umzusetzen und für mich verständlich zu verarbeiten.
Hierbei gibt es aber immer verschiedene Lösungen.

Jeder so wie er Kann und was ihm Hilft,das ist jedenfalls meine Divise,keinem das Schlechte wünschen,und nur seinen Weg finden.
LG
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Rekonvaleszent

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Re: Alternative Alkohol und Drogentherapie
« Antwort #27 am: 05. Januar 2021, 16:43:53 »

Hallo Daun!

Geht der Spruch nicht auf Hippokrates zurück? ;) Über dessen Sinn und Zweck lässt sich trefflich streiten (im Sinne von pro und contra diskutieren).

Jedenfalls stimme ich dir zu, dass ein jeder seinen eigenen Weg suchen und finden sollte. Wichtig erscheint mir, dass man rückhaltlos hinter der Entscheidung steht, keinen Alk mehr zu konsumieren und somit der eigenen Gesundheit absolute Priorität im Leben einräumt. Werr noch irgendwo im Hirn den Gedanken herum spuken hat, dass später doch noch mal was mit dem Alk gehen könne, der hat es verdammt schwer, weil die eigene Abstinenz nicht als Gewinn und somit positiv, sondern eher als Last und Verpflichtung, als Mühsal empfunden wird, dass einzig dem fernen Ziel dient, doch noch mal saufen zu können.

Wie findet man den eigenen Weg? Indem man darauf achtet, was einem gut tut.

Gruß
Rekonvaleszent

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