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Autor Thema: Chance zum Innehalten  (Gelesen 31469 mal)

Britt

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #90 am: 10. März 2021, 10:47:37 »

Moin,
das Virus wird ja bekanntermaßen durch Aerosole übertragen. Könnte man da nicht einen Alkoholtester für Coronaviren entwickeln? Statt Alkomat ein Coronamat?
Einfach kräftig reinpusten, die Aerosole gelangen ins Innere, Viruslast wird angezeigt, fertig.


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proky

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #91 am: 10. März 2021, 11:16:12 »

Moin,
das Virus wird ja bekanntermaßen durch Aerosole übertragen. Könnte man da nicht einen Alkoholtester für Coronaviren entwickeln? Statt Alkomat ein Coronamat?
Einfach kräftig reinpusten, die Aerosole gelangen ins Innere, Viruslast wird angezeigt, fertig.

die Idee klingt gut  44.
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Britt

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #92 am: 16. März 2021, 18:48:11 »

Gute Laune-Musik in Coronazeiten:

https://wendland-net.de/video/hochrisikogebiet-33048

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Britt

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #93 am: 22. März 2021, 11:18:26 »

Moin,
mir ist aufgefallen, dass neuerdings überall Hanf enthalten zu sein scheint.
Frischkäse, Öl, Schokolade, Shampoo, Limonade und vieles mehr wird aktuell „aufgepimpt“. Sollen wir alle „bekifft“ den Lockdown besser überstehen oder was soll das?
Während das Bundeszentrum für Ernährung die berauschende Wirkung bei Nutzhanf gleich Null setzt, sieht das das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ganz anders:
Es hat Mitte Februar veröffentlicht, dass THC ein psychoaktives Cannabinoid ist, das in hanfhaltigen Lebensmitteln ab einer bestimmte Aufnahmemenge
gesundheitliche Folgen wie Stimmungsschwankungen und Müdigkeit mit sich bringen kann.
Und jetzt kommt`s: Daher wird seitens des BfR empfohlen, im Laufe eines Tages maximal einen Mikrogramm THC je Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen.
An dieser Stelle wird es mir dann zu kompliziert und anstrengend. Kontrolliertes Kiffen? Ich bin raus….

LG Britt
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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #94 am: 25. März 2021, 10:10:30 »

Moin,
dieses ständige nach vorne schauen…wann „dürfen“ wir endlich wieder verreisen; zum Essen in ein Restaurant gehen; Gruppenkuscheln ohne Ende;
in ein Konzert oder Fußballstadion; shoppen; ins Großraumbüro, ins Fitnessstudio (beliebig erweiterbar…) – verhagelt mir meine Gegenwart.
Als sei das Heute nichts wert, nur das bessere Morgen.
Ich verschenke keinen einzigen Tag, denn es ist immer jetzt.
Dazu fällt mir noch folgender Spruch ein:
„Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen!“

Bleibt oder werdet gesund!
Britt



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proky

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #95 am: 25. März 2021, 10:28:44 »

Nach 1 Jahr Leben mit der Pandemie neigt sich mein Verständnis für die Schutzmaßnahmen meinem Ende entgegen!

Die Menschen wollen und sollen vor einem Virus geschützt werden, besser gesagt, man möchte uns vor dem Tod schützen, nimmt aber unseren wirtschaftlichen und psychischen Tod in Kauf!

Die Maßnahmen zum Schutz stehen nach einem Jahr in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen dieser Maßnahmen.

Die Wirtschaft lahmt. Vielen Existenzen droht das wirtschaftliche Aus (wirtschaftlicher Tod).
Die Menschen können sich nicht mehr ablenken.
Viele Menschen werden depressiv, mit all den negativen Folgen u.a. auch Alkoholsucht.

Und für was das Ganze? Damit ein Sterben in max. sechsstelliger Höhe verhindert wird.

Dafür nimmt man den wirtschaftlichen Tod eines ganzen Landes, ja sogar eines ganzen Kontinentes in Kauf?


Die Menschen fragen zurecht nach Veränderung!

Andere Generationen vor uns hatten noch weitaus schlimmere Epedemien und Pandemien erlebt und vor allem ÜBERLEBT!

Meine Geduld jedenfalls neigt sich dem Ende zu.

Und ich sage ganz ehrlich:

Bislang habe ich die Querdenker-Bewegung, als Spinner und Nazis abgetan!

Aber je unsinniger unsere Lebenssituation ist, umso mehr beginne ich mich für die o.g. Bewegung zu interessieren und diese zu hinterfragen...
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Britt

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #96 am: 25. März 2021, 11:43:59 »

Ich denke auch oft quer...

kreuz und quer...

hin und her...

rauf und runter....

aber, Gott sei Dank, nie im Kreis....

das habe ich hinter mir...

LG Britt

P.S.: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Menschen entweder lügen oder sie sind unfähig, ein Dilemma überhaupt zu erkennen geschweige denn zu durchdenken.
(ein nasser Alkoholiker = Querdenker ?)  Und beides in Summe macht eine Kommunikation (auf Augenhöhe) geradezu unmöglich.
 
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Elly

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #97 am: 25. März 2021, 13:19:49 »

Hallo zusammen!

Ein Hin und Her in Bezug auf Beschränkungen wegen der Pandemie.

Hick und Hack wegen den Impfungen.

Reiseeinschränkungen, die widersinnig sind. Ins Ausland darf man fliegen, aber Urlaub im eigenen Land verboten?!

Seit über 1 Jahr fühle ich mich im falschen Film... Und es wird immer irrsinniger!

Am Samstag eskalierten diverse Gegner und Befürworter der Corona Massnahmen in Kassel.
Da schäme ich mich als Nordhessin, was da abging!

Ja, es besteht eine Virus-Gefahr. Aber das normale Leben im eigenen Land sollte weitergehen, unter
Beachtung der AHA Regel, wie es immer wieder erwähnt wird.

Es muss dringend ein Reiseverbot ausserhalb des eigenen Landes erfolgen! Grenzen zu!

Gestern las ich von einer neuen Variante von Corona, die in Brasilien grasiert. Wenn sich
das bewahrheitet...

Ich wünsche uns allen Zuversicht und Gesundheit!

Passt auf Euch auf!

Elly
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Das Leben ist nicht immer einfach, aber eindeutig einfacher ohne Alkohol zu bewältigen!

Gerchla

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #98 am: 25. März 2021, 13:59:36 »

Ich stelle in den letzten Monaten und Wochen fest, dass die Menschen bezüglich dieser Pandemie und allem was da gerade so passiert, immer dünnhäutiger werden (was ich gut nachvollziehen kann). Und manchmal stelle ich das auch an mir selbst fest. Das erschreckt mich dann, denn ich bin jemand, der gerne sehr genau darauf achtet, was meine Gedanken mit mir machen. Und wenn ich Gedanken habe, die aufwühlend für mich sind oder mich gar in Wut versetzen, dann ist das für mich ein ernstzunehmendes Warnsignal. 

Dieses Warnsignal habe ich in den letzten Wochen ein paar mal bei mir wahr genommen. Es ging dabei immer um diese Pandemie, darum, dass ich direkt in einer der Branchen arbeite, die massivst von den aktuellen Maßnahmen betroffen ist. Sie gingen darum, dass es bis zum heutigen Tag für diese Branche keine Perspektive gibt, nicht mal eine vage.

Natürlich kreisen dann die Gedanken auch darum, wie man es "richtig machen könnte", das "die da oben" null Plan haben und dass ich es besser wüsste (welch erschreckend überhebliche Gedanken das doch im Grunde sind). Gerade wieder diese Geschichte mit der zurückgenommenen Osterruhe....

Ich komme dann aber meist schnell wieder zurück zu mir selbst. Immer den Gedanken im Kopf, wo ICH die Möglichkeit habe etwas zu verändern und wo nicht. Und ich komme immer wieder darauf zurück, dass ich überzeugt davon bin, dass diese auwühlenden oder Wut erzeugenden Gedanken, wenn ich sie denn ständig oder auch einfach nur zu oft denke und zulasse, mein ganzes Ich und mein ganzes Wohlbefinden negativ beeinflussen.

Und so schaffe ich es, wofür ich sehr dankbar bin, immer wieder zu mir zurück zu kommen und für das dankbar zu sein, was ich habe. Und das ist, ehrlich gesagt, ziemlich viel. Trotz Perspektivlosigkeit was mein berufliches Umfeld betrifft, trotz der ganzen (wirklich nicht schönen) Einschränkungen, trotz der negativen Prognosen was die Auswirkungen auf die Wirtschaft betrifft, trotz der nicht (mehr) vorhandenen kulturellen Angebote. Man könnte das nun noch weiter Fortsetzen...

Und ich will mir auch nicht zu viele Gedanken darüber machen, was irgendwann mal sein könnte oder sein wird, weil "die da oben" heute alles falsch machen. Denn ich weiß, dass ich deren Job nicht machen möchte, nicht für Millionen von Euro. Und das es meistens ohnehin anders kommt als man denkt, das ist etwas, das gerade ich durch meine eigenen Geschichte gelernt habe.

Und wenn dann oft das Argument kommt, dass man halt das Risiko eingehen muss, dass ein paar mehr Leute an diesem Virus sterben (dafür dann aber die Wirtschaft retten und unser normales Leben wieder möglich wird), dann denke ich immer an einen Spruch von meinem Ex-Chef, der manchmal sagte "mit anderer Leute Arsch ist gut durch Feuer fahren" (entschuldigt bitte die etwas vulgäre Ausdrucksweise aber so  lautet der Spruch halt). Übersetzt heißt das für mich immer: "So lange ich nicht betroffen bin, ist ja alles gut".

Auch Vergleiche mit vergangenen Pandemien (gerne wird hier die Pest und die spanische Grippe hergenommen) und wieviel Prozent der Bevölkerung damals starben im Vergleich zu den, diesbezüglich lächerlichen, Zahlen bezogen auf Corona, schrecken mich eher ab als das ich da irgendetwas Sinnvolles heraus lesen können.

Denn da werden einerseits Äpfel mit Birnen verglichen (medizinischer Standard und Wissen anno Tobak und heute) andererseits werden aber auch Schicksale zu einer bloßen Statisitk oder Zahl gemacht. Hier starben 25 % der Weltbevölkerung bei Corona sind es bisher nur 0,03 % (meine Zahlen sind nur beispielhaft ohne Rechtsanspruch). Gestorben sind in beiden Fällen MENSCHEN, dahinter dann noch die Schicksale der Hinterbliebenen. Aber solange die die eigenen Eltern, der eigene Partner / Partnerin, das eigenen Kind unter diesen "Zahlen" ist, ist ja alles ok. Wie gesagt, ""mit anderer Leute Arsch ist gut durch Feuer fahren".

Uns so ist es für mich wichtig, für mich selbst zu sorgen, auch oder besonders in dieser schwierigen Zeit, wo man die  Ohnmacht noch deutlicher spürt als in normalen Zeiten. Wo noch klarer wird, wie wenig man eigentlich selbst in der Hand hat und wo man aber genau deshalb schnell in Gefahr gerät, sich in einen (oft auch medial gepuschten) Erregungs- und Empörungsstrudel hinein ziehen zu lassen. Ich kann und will immer nur für mich sprechen. Wenn ich das tue, also wenn mir das passiert, ich mich hinein ziehen lasse, dann ist das Ergebnis immer das Gleiche: Es geht mir danach schlechter als vorher. Und ich bin immer wieder einfach nur dankbar, dass es meist gar nicht dazu kommt oder wenn, ich es relativ schnell erkenne und ich wieder zu mir und dem was ich in der Hand habe  zurück finden kann.

In diesem Sinne: Wir werden diese Pandemie überstehen, natürlich werden wir das. Und es muss nicht alles so fürchterlich und schrecklich werden, wie wir das im Moment vielleicht glauben. Nein, dass muss es nicht.

Liebe  Grüße
gerchla

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Silbermöwe

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #99 am: 25. März 2021, 19:09:19 »

Ganz spontan und kurz und knackig,  vielen Dank  Gerchla für diesen wunderbaren Beitrag.  Du hast mich gerade wieder geerdet.

LG Silbermöwe
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Wolfsfrau

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #100 am: 25. März 2021, 19:54:47 »

Danke, Gerchla!

Es tut mir gut, mich beim Lesen in Deinen Gedanken wieder zu finden.
So gebündelt hätte ich sie mir selbst noch nicht anbieten können.  ;)
Ich fühle mich jetzt auch irgendwie aufgeräumter. Für mich ist es
sehr wichtig, an der richtigen Stelle Unterscheidungen zu treffen,
sonst vermengt sich alles und die Gefühle finden keine guten Auswege.

Liebe Grüße

Wolfsfrau
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Greenfox

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #101 am: 26. März 2021, 05:49:46 »

Zitat
Hier starben 25 % der Weltbevölkerung bei Corona sind es bisher nur 0,03 % (meine Zahlen sind nur beispielhaft ohne Rechtsanspruch). Gestorben sind in beiden Fällen MENSCHEN, dahinter dann noch die Schicksale der Hinterbliebenen. Aber solange die die eigenen Eltern, der eigene Partner / Partnerin, das eigenen Kind unter diesen "Zahlen" ist, ist ja alles ok. Wie gesagt, ""mit anderer Leute Arsch ist gut durch Feuer fahren".

Korrekt. Wenn man gleich mehrere "Einschläge" in seiner persönlichen Umgebung hatte, dann sieht man diese 0,03% auch mit ganz anderen Augen ...
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Britt

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #102 am: 30. März 2021, 11:04:16 »

"Die Pandemie ist ja Pillepalle"

Zitat von Philosoph R.D. Precht zum Vergleich von Corona und Klimakatastrophe
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Greenfox

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #103 am: 31. März 2021, 09:28:22 »

Hat er nicht ganz Unrecht.

Die Pandemie betrifft nur uns Menschen. Und wenn wir uns ein wenig zusammenreissen würden, wäre sie schon halbwegs überstanden.

Der Klimawandel betrifft die gesamte Flora und Fauna - und da ist der Mensch nur ein kleiner Teil davon. Allerdings hat der Mensch einen 80%igen Anteil an dieser Katastrophe.
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Daun 2020

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Re: Chance zum Innehalten
« Antwort #104 am: 27. April 2021, 07:06:03 »

Hallo
Hier mal ein Link zu diesem Thema

https://www.youtube.com/watch?v=r6k8DvypmU4

Da Kann sich jeder Selber seine Gedanken zu machen.
LG
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Konfuzius (551–479 v. Chr.