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Autor Thema: Hut ab + Frage  (Gelesen 1639 mal)

haupe54

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Hut ab + Frage
« am: 14. April 2019, 15:39:20 »

Muss jetzt mal nachdem ich hier regelmäßig lese und vieles verfolge eine Frage stellen. wie wie wie schafft man es als heimlicher Alkoholabhängiger die Fasade zu wahren? Kenne es von mir, nach zwei Bier schon riecht der Atem und vor allem dann irgendwann alles nach Bier, aus den Poren, weiß ich nicht aus was sonst noch allem. Wie verheimlicht man denn das? Kaugummi? Gut, aber irgendwann strömt es doch 'vermeintlich magisch' aus den Poren raus Vor meinen Kollegen kann ich es am nächsten Tag schon nicht verheimlichen, 'warst du feiern gestern'? Man riechts! Also wie schafft man das. Ich beziehe mich da gerade besonders auf die Story meines lieben Gerchla's (sorry, hoffe du hast nichts dagegen, dass ich dich so einfach hier erwähne), deine Geschichte berührt mich wahnsinnig, sowas über längere Zeit aufrecht zu erhalten, und vor allem, und das geht an alle hier die nach täglichem Konsum es geschafft haben aufzuhören, mein allerhöchster Respekt!! Ich denke nicht, dass ich dazu imstande wäre aufzuhören, ich schaffe es ja schon nicht mein Kaffeekonsum einzuschränken. Auch geht nach meinem Respekt mein Dank an viele hier die mir helfen weiterhin über mich nachzudenken und es zu keiner weiteren Katastrophe kommen zu lassen. Danke!! RESPEKT UND HUT AB!!
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Floh

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Re: Hut ab + Frage
« Antwort #1 am: 14. April 2019, 16:34:35 »

aufhören würde für Dich nicht in Frage kommen? Bin einfach neugierig
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Rekonvaleszent

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Re: Hut ab + Frage
« Antwort #2 am: 14. April 2019, 19:39:47 »

Hallo!

Du erwartest also von diesem Forum, das sich dem Gegenteil des aktiven Alkoholkonsums verschrieben hat, ernsthaft Tipps, damit Du weiter saufen kannst, ohne auf der Arbeit aufzufallen?  nixweiss0

Ich gebe dir eine bessere Antwort: Lass einfach die Finger vom Alkohol, dann duftest Du auch nicht verräterisch vor dich hin.  ;) Aber das scheint dir momentan noch zu beschwerlich zu sein.

Gruß
Rekonvaleszent



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Floh

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Re: Hut ab + Frage
« Antwort #3 am: 15. April 2019, 17:00:09 »

Ich muss Rekon schon recht geben, verstehe Dich aber. Mir fällt es schwer nichts trinken zu können. Von zufriedener Abstinenz keine Spur. Aber sieh mal die Kehrseite. SELBST WENN Du gute Tips bekommst, wie man ein Versteckspiel veranstalten kann. Ist dann die Angst, dass es doch jemande merkt nicht immer dabei? Ein kleines Beispiel. Ich habe bis vor kurzem in einer WG gewohnt. Wenn ich getrunken hatte, morgens schnell in die Küche Kaffeemaschine an, wenn man hört, dass der Kaffee durchgelaufen ist, schnell wieder in die Küche, Kaffee holen und ab zurück ins Zimmer. Wenn ich NICHT getrunken hatte, bin ich in die Küche Kaffemaschine an, hab mich an den Küchentisch getzt, meinen Kaffee dann dort getrunken und ohne Angst auf meine Mitbewohnerin gewartet. Dann konnten wir morgens ein kleines Schwätzchen halten. Andere Form der Lebensqualität. Ist aber Deine Entscheidung. Ich empfehle Dir das Forum Suchtmittel.de . Dort wird jedes Thema behandelt. Schau es Dir mal an und ganz ehrlich. Da dort auch aktive Suchtis jeder Art schreiben, merkst Du das deutlich am Umgangston. Vergleich es ruhig mal. Der Ton hier und der Ton dort. Wie gesagt, Deine Entscheidung.
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Leonie

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Re: Hut ab + Frage
« Antwort #4 am: 03. Juli 2019, 22:19:11 »

Muss jetzt mal nachdem ich hier regelmäßig lese und vieles verfolge eine Frage stellen. wie wie wie schafft man es als heimlicher Alkoholabhängiger die Fasade zu wahren? Kenne es von mir, nach zwei Bier schon riecht der Atem und vor allem dann irgendwann alles nach Bier, aus den Poren, weiß ich nicht aus was sonst noch allem. Wie verheimlicht man denn das? Kaugummi? Gut, aber irgendwann strömt es doch 'vermeintlich magisch' aus den Poren raus Vor meinen Kollegen kann ich es am nächsten Tag schon nicht verheimlichen, 'warst du feiern gestern'? Man riechts! Also wie schafft man das. Ich beziehe mich da gerade besonders auf die Story meines lieben Gerchla's (sorry, hoffe du hast nichts dagegen, dass ich dich so einfach hier erwähne), deine Geschichte berührt mich wahnsinnig, sowas über längere Zeit aufrecht zu erhalten, und vor allem, und das geht an alle hier die nach täglichem Konsum es geschafft haben aufzuhören, mein allerhöchster Respekt!! Ich denke nicht, dass ich dazu imstande wäre aufzuhören, ich schaffe es ja schon nicht mein Kaffeekonsum einzuschränken. Auch geht nach meinem Respekt mein Dank an viele hier die mir helfen weiterhin über mich nachzudenken und es zu keiner weiteren Katastrophe kommen zu lassen. Danke!! RESPEKT UND HUT AB!!


Das musst du doch wissen, wenn du selber aktiv Alkohol konsumierst.
Ich persönlich glaube aber nicht dass es einen Alkohol gibt, den man nicht riecht...


Ob dein Beitrag jetzt so willkommen ist... Keine Ahnung.


Lg
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Trotzpeter

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Re: Hut ab + Frage
« Antwort #5 am: 05. Juli 2019, 11:21:30 »

Zum heimlichen Trinken ein Denkanstoß von mir, der das jahrelang praktiziert hat...

Für mich war es ein unglaublicher Streß, im Geheimen zu trinken. Die Logistik musste wohlüberlegt sein. Nicht nur, dass ich nicht jeden Tag in den gleichen Supermarkt gehen konnte bzw. wollte. Auch musste der Stoff unbemerkt ins Haus kommen. Also musste ich immer wissen, wann jemand zu Hause ist und wann nicht. Und dann die Verstecke aussuchen, möglichst wechselnd. Manchmal wurde auch ein Versteck entdeckt, dann mussten andere, bessere her. Und war der Stoff konsumiert, kam die Logistik der Entsorgung, die ebenso diskret erfolgen musste. Sollte ja keiner (auch nicht die Nachbarn) etwas mitbekommen. Unterwegs trinken ging natürlich auch, dann war aber immer noch das Problem mit dem Geruch, der übertüncht werden musste.

Im Nachhinein betrachtet eine sehr zeitintensive und nervenaufreibende Angelegenheit. Seitdem ich nicht mehr trinke - das sind jetzt rund 7 Monate - ist dieser ganze Streß von mir abgefallen und ich habe jede Menge Zeit gewonnen, die ich genießen kann. Aus meiner Sicht solltest Du Dir die Frage stellen, wie lange Du Dir diesen Streß - den Du ja anscheinend hast, wenn Du Dir Gedanken über die Auffälligkeit Deines Konsums machst - noch geben willst. Für mich hat das Beenden des Trinkens zu einem Gefühl großer Freiheit geführt. Und das fühlt sich gut an.

LG
Matthias
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Greenfox

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Re: Hut ab + Frage
« Antwort #6 am: 05. Juli 2019, 18:30:19 »

Man, kommt mir das bekannt vor ... ;)

Eigentlich waren wir doch Super-Logistiker  ???
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Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!

Trotzpeter

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Re: Hut ab + Frage
« Antwort #7 am: 06. Juli 2019, 16:52:48 »

Ja, das waren wir wohl...könnte man eine Berufung draus machen und Berater werden  8)
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Stevie84

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Re: Hut ab + Frage
« Antwort #8 am: 18. Juli 2019, 22:01:16 »

Hallo haupe54 falls du noch mitlesen solltest schreibe ivj dir zu dem Thema ein paar zeilen.
Ich habe mir deinen beitrag ein paarmal durchgelesenmund frage mich: willst du tipps wie man es vermeidet dass man deine Fahne riecht oder ist die frage ironisch gemeint nixweiss0
Ich habe früher auch eine fahne in der früh gehabt und habe nach alkohol gerochen. Mein abteilungschef hat rs gerochen und sagte zu mir hauche mich mal an. Früher habe ich um 13 uhr zum arbeiten angefangen. Da gingen davor schon 3-4 bier. Ich konnte trotzdem arbeiten🙂 du kannst kaugummi kauen, gut Zähneputzen, mundwasser verwenden oder dich einparfümieren. Egal man riecht es und man sieht es. Meine kollegen haben es gerochen und mir angesehen. Im nachhinein bin ich froh keine Abmahnung bekommen habe. Oder sogar gekündigt zu werden.  😞nixweiss0😔 ich hätte Probleme gehabt eine neue Arbeit zu finden durch meine krankheit. Bin epileptiker.
Suche dir hilfe . Gehe zu suchtberatung zu einer SHG oder etwas anderes.
Du riskierst  deinen job. Halte dir das immer vor augen.
Ein paar gedanken von mir an dich.....
Lg
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