Beiträge von Rekonvaleszent

    Der Schluss war seltsam

    Der ganze Krimi war leider unglaubwürdig. Ist halt die Krux an der Tatorthyperinflation. Gescheite Drehbücher gibt's nur selten und der Plot ist zumeist weit jenseits der Realität.


    Fällt ein Kollege in Verdacht, werden die gesamten Ermittlungen an eine komplett andere Behörde abgegeben, in diesem Fall von Dortmund nach Bochum. Von der Ermittlerin, deren Mutter Terroristin war, ganz zu schweigen. Ach so, der gute Schmuddel-Kommissar wäre in der Realität mit Haftbefehl gesucht und auch gefunden worden.


    Woran liegt's: Es ist halt irgendwie alles tatortmäßig abgearbeitet, da meint jeder Regisseur noch eins drauf satteln zu müssen.


    Wenigstens kam mal etwas wie Spannung auf. Bei etlichen habe ich zuletzt nach spätestens 30 Minuten umgeschaltet, weil es schlichtweg unerträglich war.


    Mein Fazit: Aus dem Tatort ist die Luft raus. Schade.

    Bekennt man sich aber öffentlich dazu eine Alkoholikerin zu sein, ist man unnormal. Wenn man auch noch sagt, dass man keinen Alk mehr trinkt, weil man trockene Alkoholikerin ist, dann ist man noch unnormaler.

    Daher binde ich es anderen Leute nicht auf die Nase. ich trinke nicht und damit ist es für mich erledigt. Was andere daraus machen, ist mir wurscht.

    Das ist das alte Problem, wen man alles so einweiht. Ich habe den Kreis sehr klein gezogen und damit bin ich gut gefahren.

    Ich habe nicht gewusst, dass in Marzipan Alk drin sein kann.

    Bei Süßspeisen wird von der Industrie gerne sog. mehrwertiger Alkohol, der ein kalorienarmer Süßstoff ist, beigefügt. Der hat jedoch mit dem von mir missbräuchlich getrunkenen einwertigen (primitven) Alkohol nichts gemein, außer dem irritierenden Namen. Das bedeutet, dass nicht überall der für Alkoholiker gefährliche Alkohol auch tatsächlich drin ist.


    Das klingt alles erst mal irritierend. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt das Zeug insgesamt weg.


    Ich habe kein Problem damit, Süßspeisen oder auch mal ein Stück Marzipan zu essen. Warum? Ich habe Bier und Schnaps missbräuchlich gesoffen und nicht Marzipan oder Süßigkeiten in rauen Mengen in mich rein gestopft. Nur wenn, ein Produkt schon klassischerweise mit Trinkalkohol gepanscht ist (Klassiker z.B. Schwarzwälder oder Herren-Torte) lasse ich die Finger davon.


    Auch schnüffel ich schon mal an etwas, was mir sonderbar vorkommt. Steigt typischer Trinkalkoholgeruch auf (Schnaps, Wein, Sekt oder gar Bier), dann rühre ich es nicht an.


    Ich nehme auch Balsamico oder Essig, jedoch nur gelegentlich und aus geschmacklichen Gründen in sehr kleinen Mengen zu mir. Gleiches gilt für Medikamente. Mich triggert da seit rund 10 Jahren exakt gar nichts. Warum? S.o.

    Was mich jedoch sofort triggert ist alkoholarmes/-freies Bier. Daher packe ich das nicht an.


    Alles was aussieht wie Alkohol, riecht wie Alkohol und schmeckt wie Alkohol (gemeint ist der einwertige Alkohol, den ich früher gesoffen habe) ist für mich tabu.


    Das ist mein Weg, auf dem ich prima klar komme.

    Warum warnte mich niemand davor?

    Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Als Mahner wären bei mir nur die Personen in Betracht gekommen, die sehr dicht an mir dran waren. Aber die hatten selbst ein ungesundes Verhältnis zum Alkohol.


    Für mein Abgleiten in den Suff bin nur ich allein verantwortlich. Aufgrund von Intellekt und Bildung war mir klar, dass regelmäßiger und hoher Konsum schädlich sind. ich habe es trotzdem gemacht. Das ist das Wesen der Sucht, das mich gepackt hatte.

    Aber ich bin lange genug dabei, dass ich meinen Frieden mit meiner Vita gemacht habe. Daher ist die Frage für mich nur müßig.

    Ich bin schon ein paar Jahre unfallfrei dabei und habe von Anfang an den Kreis der Eingeweihten sehr eng gezogen. Insbesondere die ach so lieben Arbeitskollegen habe ich nicht informiert, warum auch? Dort bin ich nie als Trinker aufgefallen.


    Falls ich Alkohol angeboten bekomme, reicht ein einfaches: "Nein danke aus." Erklärungen oder Rechtfertigungen gibt es von mir nicht (mehr). Mit früheren Zechkumpanen habe ich nichts mehr zu tun. Anderen Personen, die selbst wenig oder nichts trinken, ist es völlig wurscht, warum ich nichts trinke. Warum? Weil sie ein vernünftiges Verhältnis zum Stoff haben und im Gegensatz zu mir früher, ihr Leben nicht rund um die Pulle organisieren.

    Und wirklich neugierig waren zudem nur Leute, die zumindest ein sehr problematisches, wenn nicht gar süchtiges Trinkverhalten aufweisen. Denen halte ich durch mein Nichttrinken irgendwie den Spiegel vor. Der Anblick scheint ihnen, so wirkt es auf mich, nicht sonderlich zu gefallen.

    Ich entscheide immer noch selbst, wem ich was erzähle. Da ich seit mehr als 9 Jahren unterwegs bin, kennen mich nur noch wenige als heftigen Konsumenten. Für den Rest bin ich wahrscheinlich ein gesund lebender Mensch, der keinen Alk trinkt. Und was für einen Reim die sich letztlich klammheimlich auf mich machen, ist mir wurscht. In Abwandelung des Mottos des Fußballclubs Bayern München gilt für mich: "Ich bin ich".

    H - hungry - bin ich einfach nur hungrig

    A - angry - bin ich verärgert, bin ich frustriert

    L - lazy - ist mir vielleicht einfach nur langweilig

    T - thirsty - bin ich einfach nur durstig (>Mineralwasser, Tee oder selbst gemachte Limonaden mit Minze und anderen Kräutern aus dem eigenen Garten,....)

    Eine symphatische Kurzfassung.


    Mir hat geholfen, erst mal in mich rein zu hören, welcher der obigen Punkte denn zutraf. In den ersten Jahren half mir zudem, mich aufs Rad zu setzen und kräftig zu kurbeln, jedoch nicht gen Getränkemarkt. Alternativ noch ins Fitnesstudio, spätetstens nach der zweiten Übung waren die Gedanken an den Stoff wie weggezaubert.

    meine Freundin trinkt seit mindestens 10 Jahren eine Flasche Wein und eine Flasche Sekt täglich… das ist viel, ich weiß… ich frage mich aber, wenn sie alkoholabhängig sein sollte, warum muss sie ihren Konsum nicht längst steigern? Ab und zu stürzt sie komplett ab

    Ich denke also schon, dass sie Alkoholikerin ist. Aber warum bleibt sie täglich bei jeweils einer Flasche? Das passt irgendwie nicht zu dem Konsumverhalten bei Alkoholikern, oder?

    Pausen kann sie machen, wenn sie dazu gezwungen wird, beispielsweise bei einer schweren Grippe oder bei Corona. Bewusste Pausen wiederum kann sie nicht machen, sagt sie…

    Mit KT has das Verhalten der Freundin nichts zu tun.

    Du sagst ja selbst, sie stürzt ab- und an komplett ab, ansonsten kann sie ihren Pegel halten.


    Deine Freundin ist schwere Alkoholikerin. Da beißt die Maus keinen Faden ab.


    In den letzten Jahren vor meinem Ausstieg soff ich von Sonntag bis Donnerstag immer zwischen 2 und 4 Pullen Bier, um auf der Arbeit zu funktionieren, ab Freitag ging's dann wieder los, 7-8 Pullen Bier + ein paar Schnäpse.


    Krankheitsbedingte Saufpausen bei grippalen Infekten ja, in den letzten beiden Jahren konnte ich nicht einmal mehr Saufpausen machen, etwas an Bier musste immer rein. Bei entzündetem Hals wurde mit Schnaps gegurgelt und das Zeug runter geschluckt.


    Die besagte Freundin ähnelt mir schon irgendwie, mit Ausnahme ihrer favorisierten Getränke.

    Manchmal vergesse ich diese negative Seite, dann hat wohl Suchtdruck überhaupt ne Chance aufzukeimen.

    Suchtdruck hatte ich zumeist, wenn ich in Situationen kam, in denen ich früher getrunken habe. Ich habe mich dann gezielt vor bestimmten Ereignissen wie Geburtstagen, Weihnachten, Urlaub, Restaurant, Sauna im Vorfeld klar gemacht, dass es womöglich Druck geben könnte. Und genau dann blieb er aus. Für mich galt in den ersten Jahren, bin jetzt bei mehr als 9, gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

    Angeblich soll es Leute geben, die mit dem KT klar kommen. Ich kenne keine persönlich. Ich habe es mehrfach an mir getestet und bin stets gescheitert. Nach wenigen Tagen schon stieg die Schlagzahl wieder deutlich an. Daher rate ich davon ab.

    Das wesentliche Merkmal des Alkoholikers ist nun mal der Kontrollverlust: Ein Alkoholiker kann m.E. nicht kontrollieren, ein Nichtalkoholiker braucht es nicht, weil er nicht süchtig trinkt.

    Ich sehe das Programm eher für Leute, die missbräuchlich und auf der Schwelle zum Alkoholismus trinken, diese jedoch noch nicht überschritten haben.

    Die Krankheit ist latent in uns vorhanden. Sobald wir sie wieder bewässern, bricht sie wieder aus. Das ist der Grund für den Begriff des "trockenen Alkoholikers". Nicht, dass der sich für geheilt hält und dann meint, er könne ja mal als Geheilter wieder ab- und an ein Gläschen heben.


    Mir gefällt der Begriff auch nicht und ich gebrauche ihn nicht für mich. Dennoch bin ich mir meiner inaktiven Krankheit bewusst. Ich habe meinen Frieden mit ihr gemacht. Sie wabert mir auch nicht permanent durch den Schädel, ich halte sie mir allein durch Aufrufen des Forums regelmäßig vor Augen. Dadurch befasse ich mich mit ihr. Das ist meine Prophylaxe. Sie hält mich schon einige Jahre abstinent.

    Ich bin ja schon ein paar Jahre clean. Ich tummle mich nicht mehr in stark konsumierenden Kreisen, sondern treffe auf moderate Gelegenheitsstrinker, für die es nicht ungewöhnlich ist, keinen Alk zu trinken. Warum? Weil bei ihnen, im Gegensatz zum Alkoholiker, der Konsum gerade nicht im Mittelpunkt ihres Denkens und Handelns steht und sie ihr Leben nicht um die Flasche herum organisiert haben.

    Wenn mir mal etwas Alk angeboten wird, gibt's ein klares : "Nein, danke; ich nehme ein Wasser." Das wurde in den ganzen Jahren anstandslos akzeptiert. Nur ganz selten gab es mal eine Nachfrage und zwar von Leuten, die offensichtlich selbst ein Problem mit dem Stoff haben. Denen habe ich dann erläutert, dass mir der Alk einfach nicht mehr bekommt und es mir ohne ihn bedeutend besser geht, was voll und ganz der Wahrheit entspricht. Hierdurch halte ich den Problemtrinkern förmlich einen Spiegel vor, so dass unsere Gespräche rasch beendet waren, da sie irgendwie peinlich berührt wirkten, zumindest für mich.

    Das mache ich. Gibt ja auch Kinderpunsch, Wintertees warmen Kakao.

    Das ist nichts für mich.


    Auf den Weihnachtsmarkt gehe ich nur 1x meiner Frau zu liebe. Sie trinkt dann 1 Glühwein und ich einen Kaffee.


    Auf Feiern trinke ich außer Wasser nichts. Das ist inzwischen hinlänglich bekannt.


    Bei mir hat sich die Abstinenz eingeschliffen, sie ist zu einem Automatismus geworden. Da muss ich nicht mehr großartig aufpassen.


    Für mich gilt, dass ich den Kontakt zu stark trinkenden Personen meide. Warum? Weil mir das Gezeche schon nach kurzer Zeit auf die Nerven geht und das wahre Bindeglied der dortigen Zechkumpanen ausschließlich der gemeinsame heftige Alkoholkonsum ist.

    Auch habe ich in meinem Leben alle Personen aussortiert, die mir nicht guttun. Die Übrigen trinken wenig bis gar nichts. Da muss ich keine gesonderten Vorbereitungen (mehr) treffen.

    Vielleicht fahren wir morgen zum Baden an einen See.

    Gute Idee. Wenn Du früher an einem See was getrunken hast, könnte es sein, dass Dein Suchtgedächtnis womöglich stimuliert wird, da es dann den Badesee mit dem Konsum verknüpft hat. So war es zumindest bei mir.


    Wenn Du das schon vorher auf dem Schirm hast, dass es sich melden kann, wirst Du zumindest nicht überrascht.


    Für den Fall leg Dir besser mal eine Strategie zurecht, mit der Du dem Suchtdruck begegnen kannst.


    Mit hat stets Folgendes gute Dienst geleistet:

    1.)

    Erst mal inne halten. Evt. sind es ganz andere, profane Dinge wie Hunger oder Durst der Auslöser. Gegen Hunger hilft essen und gegen den Durst Mineralwasser, am besten mit viel Kohlensäure. Haut man sich davon einen 3/4 l zügig rein, ist zumindest das unmittelbare Verlangen nach Alk erst mal gebannt, da der Körper schon mal mit Flüssigem versorgt wurde.

    2.)

    Das sofortige Befassen mit Beschäftigungen, die einem Spaß machen.

    3.)

    Ggf. ein sofortiger Ortswechsel. Eine andere Umgebung setzt erst mal komplett neue Reize und lenkt den Fokus auf wichtigere Dinge als den Alkohol..

    4.)

    Kontaktaufnahme mit Vertrauenspersonen: Partner; Freund; Teilnehmer einer analogen SHG, das Schreiben hier im Forum.

    5.)

    Laufschuhe an und raus in die Natur, rennen, joggen, zügiges Gehen, aber nicht in Richtung der nächsten "Tränke". Alternativ aufs Fahrrad und anständig kurbeln, dass der Puls hoch geht und der Körper sich anstrengen muss. Das lenkt schnell ab.

    6.)

    Bei mir ganz nützlich, mich selbst innerlich zur Ordnung rufen, indem ich mir sage :"Halt! Stopp! Da stimmt was nicht, denn ich will saufen!"

    Gebe ich jetzt nach, fängt die ganze "Sch..." wieder von vorne an.

    7.)
    Wenn der Druck dann wieder weg ist und Körper und Geist wieder im Einklang stehen, mal innerlich beleuchten, was der Auslöser gewesen sein kann. Dafür kommen innere und äußere Reize und Faktoren in Betracht.

    a) Innere: Hat man sich in der letzten Zeit übernommen z.B. auf der Arbeit, in der Familie o.ä. und sucht die Psyche jetzt nach einem Ventil zur Druckregulierung? Dagegen helfen Auszeiten und sofern möglich, das Pensum reduzieren.

    b) Äußere: Die Umgebung und der Umgang sind zu nah am Alkohol dran und wirken optisch, geruchlich und ggf. verbal auf den Probanden ein.

    Leider neigen einige Menschen dazu, nach der einen Ursache zu fragen und zu forschen, die den Druck ausgelöst haben soll. Im Leben sind bei komplexen Prozessen und hierzu zählen die Vorgänge im Suchtgedächtnis, monokausale Ursachen eher selten anzutreffen. Zumeist liegt ein multikausales Geschehen mit mehreren verschiedenen Ursachen zugrunde, die in ihrer Vielschichtigkeit und Addition erst ein bestimmtes Ergebnis bewirkt haben.


    Suchtdruck dauerte bei mir nie stundenlang, sondern war meistens binnen einer Stunde verflogen.

    Nur beim allerersten Mal wurde ich einen ganzen Nachmittag lang gleich mehrfach gepiesackt. Das war bislang jedoch ein Einzelfall.

    Soweit ich informiert bin, wurde bislang fast jeder abstinente Alki irgendwann mal von Suchtdruck heimgesucht. Bei mir vornehmlich dann, wenn ich in Situationen komme, in denen ich früher getrunken habe. Aber auch das legte sich mit der Zeit. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es mich durchaus wieder mal treffen kann. Ich weiß, was dann zu tun ist (hoffentlich).

    Ich kann dir versichern, die Versuchungen nehmen stetig, wenn auch langsam ab.

    Sie sinken leider nicht auf null. Wenn man meint, jetzt sei alles prima, schleicht sich schon mal das Suchtgedächtnis heran, häufig stimuliert von äußeren Ereignissen, die früher mal mit dem Konsum von Alk verknüpft waren.


    Du kannst Dir das Suchtgedächtnis wie eine Art Software vorstellen, die sich nicht deinstallieren, sondern nur überschreiben lässt. Die alte Software liegt dann unter der neuen und gelegentlich fängt die alte Version an zu zicken. Mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt, aber es ist immer noch da.

    Das waren Grüße vom Suchtgedächtnis. So was kommt halt öfter vor. Die Abstände werden mit der Zeit immer größer. Da musst Du durch. Du bist kein Einzelfall.


    Bei mir versuchte es das Suchtgedächtnis mit ganz unterschiedlichen Methoden. Manchmal leise und dezent, geradezu umschmeichelnd und dann ab und an

    auch rabiat und brutal.


    Mir half stets, erst mal Wasser zu tanken, wenn der Bauch erst mal voll ist, ist zumindest kein Durst mehr da und somit das Verlangen nach Flüssigkeit gebannt. Dann aber sogleich Ablenkung und die sofortige Befassung mit Dingen, die mir Freude machen. Im ersten Jahr bin ich gerne auf das Rad gestiegen und habe ordentlich gestrampelt, aber nicht gen der nächsten Tränke.


    So ein Suchtverlangen dauerte bei mir nie lange, nach ein paar Minuten, max. 'ne Stunde, war er auch wieder verflogen, als wäre nichts gewesen. Nur einmal hielt er den ganzen Nachmittag an, das war nach ungefähr 3 Monaten. Aber dem konnte ich begegenen, auch wenn es mich heftig durchschüttelte. Am Abend war er dann wie weggeblasen.


    Du hast Dir selbst bewiesen, dass Du dem Druck Paroli bieten kannst, das stärkt Dich für die Zukunft, er wird irgendwann wieder auf der Matte stehen, so war es zumindest bei mir.

    Meldet sich heute das Suchtgedächtnis bei mir, sehe ich es inzwischen positiv. Es erinnert mich, dass es nie weg sein wird. Das hält mich in der Spur, nicht dass ich mich für geheilt halten könnte, das wäre fatal.

    Irgendwas nervt Dich da gewaltig sonst würdest Du anders schreiben. Schlechte Erlebnisse?

    Du irrst. Mit Cannabis hatte ich noch nie was am Hut. Ich halte es für Dreck und daher es es nicht meine Baustelle.

    Ich finde es auffallend, wie sehr Du die für Dich richtigen Antworten anerkennend lobst und die falschen Antworten als intolerant abqualifizierst und den Usern Vorturteile unterstellst.

    So ist es. Wie in der Politik, wenn man sich nur in der eigenen Blase bewegt, erträgt man keinen Widerspruch.