Herzlichen Glückwunsch! Das ist wahrlich großartig! 365 Ausrufezeichen für jeden nüchternen Tag ![]()
Beiträge von Loner
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Deshalb, ich lebe einfach und versuche mir, das Leben so schön es geht, zu machen.
In meinen Augen ist genau das der Sinn des Lebens.
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Im Notfall einfach denken, heute trinke ich nicht. Das ist für mich der allerbeste und allerwichtigste Satz schlechthin. Gestern waren es bei mir ja 474 „Heute“
Mir hilft gerade die medizinische Perspektive bezüglich der Beeinträchtigungen und Gefahren. Also zum einen, dass Alkohol deine Wahrnehmung und dein Handeln zum Negativen verändert. Dass Alkohol das Hirn schrumpft. Dass Alkohol nicht nur Leber und Hirn, sondern vor allem auch das Herz und die Lunge angreift. Dass Alkohol durch die Erhöhung des Cortisol-Spiegels dein Grunsstresslevel erhöht. Dass Alkohol deinen Stoffwechsel verändert. Dass Alkohol deine Schlafqualität sark reduziert durch die gestörte und verminderte REM Phase. Und dann ist da noch das Ding mit dem Riechen. Und so vieles mehr. Das ist mir einfach mehr Wert als wieder zurück zu gehen. Im Ernstfall rufe ich mir hervor was ich bezüglich Acetaldehyd gespeichert habe. Spätestens danach hat es sich eh erledigt.
Dann ist da noch der Krebs an dem mein Schwiegervater letztes Jahr gestorben ist. Das war ein Gallengangtumor. Nach der Diagnose 2022 haben wir als erstes gefragt ob das von seinem Alkoholkonsum kommen kann. Die Ärszte sagten nein. Nach meiner Recherche stimmt das aber nicht so ganz. Ja, Alkohol (und Acetaldehyd) stehen bisher nicht direkt in Zusammenhang mit einem Gallengangtumor. Aber indirekt halt schon. Oder anders: Es ist sehr wohl möglich, dass er sich tot gesoffen hat.Smoothies sind aber tatsächlich sehr ungesunde (Frucht-) Zuckerbomben. Es ranken sich einige Mythen um gesunde Ernährung: Smoothies sind da ganz vorne dabei.
Oh ja. Eine dieser vielen ist angeblich gesund macht aber zu einem Snickers keinen großen Unterschied in Sachen Zucker. Entweder packt die Ernährungsmedizin überall Zucker rein, oder Zuckeraustauschstoffe die auch nicht so toll sind. Selbst frisches Obst sollte man eher in Maßen konsumieren. Natürliche Fruktose kann der Körper zwar besser verarbeiten und der Zuckerspiegel steigt nicht so schnell an, aber auch zu viel süßes Obst macht dick. Frisches Gemüse ist besser. Und es gibt echt leckere Gemüsesäfte, finde ich.
Wenn ich mir alle (!) Nachteile des Alkoholkonsums aufrufe, müsste ich doch mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein, würde ich weiter trinken.
Welche Vorteile gibt's dagegen??? ... ausser, so etwas wie Fröhlich- und Entspanntsein oder Kulturgut?
Es gibt tatsächlich nicht einen einzigen guten Grund Alkohol zu konsumieren. Alle bekannten Gründe (Entspannen, Mutiger sein, Spaß haben, Sich betäuben) sind dysfunktional, denn es bist nicht Du sondern der Alkohol. Und der macht Dich abhängig und schadet Dir deutlich mehr als viele denken.
Generell gilt: Früchte essen ist besser als den gepressten Saft zu trinken. Dann sind automatisch Ballaststoffe dabei und die Menge ist ebenfalls automatisch begrenzt. Man kann zwar locker den Saft aus 4 Äpfeln trinken, aber wer isst schon in kurzer Zeit 4 Äpfel?
Ja, genau. Daran denkt man nicht. Weil Obst ist ja gesund. Aber ganz so einfach ist es halt nicht.
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Vielen lieben Dank an Euch beide! Emily Paul Eure Feedbacks sind wirklich toll. Eure Geschichten mindestens genauso. Es tut gut und es ist für mich gerade sehr hilfreich!
Inzwischen konnte ich den Anflug von Lust auf ein (oder mehr) Bier reflektieren. Es ging um eine Motorradrour in die Alpen. Die hatte ich wochenlang ausgearbeitet. Streckenverlauf, Zwischenstopps, Übernachtungsorte, Pässe und Wetterprognosen. Dabei hab ich mich mal wieder (sehr) zu viel gemacht. Zu perfektionistisch. Zu verbissen. Zu hart. Zu stressig.
Um am Ende von Petrus einen Strich durch die Rechnung zu bekommen. Der schickt nämlich gerade Regen, Gewitter und Schnee in die Berge.
Erst war ich enttäuscht. Aber es hat sich auch meine Spannung gelöst. Diese unterschwellige Unsicherheit ob meine Planung aufgeht, alles klappt und das Wetter mitspielt. Und zeitgleich dieser Gedanke an ein (oder meher) Bier.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich sollte vielleicht mal drauf achten wenn ich für etwas zu verbissen brenne. Besonders dann wenn es eh eher um Glück (mit dem Wetter) als Planung geht.
Und was macht Petrus? Er schickt viel Regen. Ich war ganz einfach nur sehr, sehr, sehr enttäuscht.
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Wäre es für dich denn eine Option gar nicht erst aufs Oktoberfest zu gehen und stattdessen einen Wellness- und/oder Sporttag zu machen, oder ne lange Wanderung und dann nen heißen Tee und gesunden Saft oder Smoothie.
Ne, ich war noch nie in meinem Leben auf einem Oktoberfestzelt oder so. Das sind für mich eher schreckliche Orte als Introvertierter Mensch. Wenn, dann würde ich mir eine Kiste vom Getränkehändler holen und zu Hause konsmumieren. Aber das wäre jetzt halt auch zu einfach. Das möchte ich eigentlich nicht. Inzwischen bin ich schon so weit gekommen. Ich weiß aber auch was dahinter steckt und kann da ansetzen.
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Aber ich bin im ersten Jahr nicht auf Events wie z.B. Oktoberfest, Weihnachtsmarkt, Weinfeste usw. gegangen. Meine Abstinenz stand wirklich an erster Stelle und ich habe alles getan um sie abzusichern. Ich bin auch abends in keinen Club, Kneipe oder Bar. Ich bin eher nachmittags mal mit Freunden und Familie in ein Café oder Eisdiele. Habe mich zum Kaffee verabredet. Ich hatte auch enge Leute eingeweiht und da kam viel Rückhalt.
Das ist gut, ja. Ich bin die erste Zeit auch nicht irgendwo hin, wo es nicht nur zu einfach, sondern eher schon komisch ist wenn man kein Bier trinkt. Also für mich gefühlt zumindest. Vor einem Monat bin ich dann aber wieder mal mit ins Stadion zum Fußball. Das hat aber wirklich super funktioniert. Da hatte ich auch Rückhalt. Keiner hat etwas gesagt. Deshalb dachte ich, dass ich weiter wäre. Aber da hab ich mich wohl bissl zu früh gefreut. Das ist aber auch Okay. Inzwischen bin ich soweit, dass es ruhig länger dauern darf ohne, dass ich frustriert bin. Dafür weiß ich inzwischen halt auch einfach zu viel über die Toxizität von Alkohol.
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Diese hibbelige Unruhe und Nervösität ist so gut wie verschwunden. Die gestresste Grundstimmung ist auch weg. Dafür hat sich eine innere Ruhe und Ausgeglichenheit entwickelt. Ich fühle mich selbst. Ich gehe auch Dinge viel bedachter und überlegter an. Nehme mir Zeit und bin auf die Sache, die ich gerade mache fokussiert. Ich bringe meinem eigenen Leben und mir selbst Wertschätzung entgegen. Ich tue mir Gutes und achte auf mein Wohlbefinden und dass ich genug ausruhe und Pausen mache und mich entspanne. Eben Selbstfürsorge.
Dieser ganze Stress, die Lügen, Heimlichtuerei als Begleitung vom Trinken haben sich komplett in Luft aufgelöst.
Besonders diese ständige innere Unruhe, die ist auch bei mir ein sehr großer Faktor. Dieses sich ständig wegen keine Ahnung was getrieben fühlen, nicht mehr richtig entspannen können (ohne Alkohol), permanent ein höheres Stresslevel zu haben. Es ist echt heftig, was Alkohol mit der Hirnchmie macht. Alkohol ist ein starkes Depressivum.
Umso schöner, dass man die Beeinträchtigungen mit Wissen und Willen wieder umkehren kann. Sofern man sich nicht schon zu stark selbst geschädigt hat. Umso schöner, dass Du das für Dich so entschieden hast und jetzt davon profitieren kannst! -
Morgen habe ich eine schöne Zahl, nämlich 474 Tage.
Hey Emily, das ist ja toll. Herzlichen Glückwunsch
. 474 Tage. Voll gut. Schon mehr als ein Jahr, fast 16 Monate.
Bemerkst Du noch positive Veränderungen nach einer so langen Zeit? Denkst Du noch an Alkohol? Oder bist Du soweit, dass er Dich nicht mehr beschäftigt?
Mein Zähler ist heute bei 208 Tagen. Das halbe Jahr ist rum und die 200 Tage auch. Das ist auch echt toll. Aber momentan denke ich schon hin und wieder an leckeres Oktoberfestbier. Gerade jetzt im Spätsommer, wenn es überall so herrlich anfängt nach Herbst zu riechen.
Wo ich gerade beim Riechen bin. Das bemerke ich momentan am stärksten. Ich stehe manchmal in der Wohnung, weil ich mehr und anders rieche und denke so: Ach, so riecht das hier also. Gefällt mir. Oder beim Spaziere, die ersten Herbstgerüche. Oder beim Motorradfahren die Wälder.
Also es ist jetzt nicht so intensiv wie es sich anhört. Es ist eher so, dass ich überhaupt wieder etwas rieche. Das war ja schon so mit der chronisch zugeschwollenen Nase, dass ich eher seltener etwas gerochen habe. Und wenn, dann nur leicht.
Es ist so als ob ich wieder besser sehen oder wieder besser hören könnte. Halt nur bezogen auf das Riechen.
Aber intern in mir geht gerade eine Diskussion ab. So schlimm wird es doch nicht sein, wenn Du im Herbst wieder ein paar leckere Oktoberfestbierchen hast. Da steuer ich gerade ganz intensiv mit Fakten bezüglich der Toxizität von Alkoholkonsum selber und den ganzen Beeinträchtigungen die damit zusammenhängen.
Mein Hauptaugenmerk ist da gerade Acetaldehyd. Da ich beruflich ein Abo für mehrere KIs habe, kann ich die mit allen medizinischen Fragen rund um das Thema Alkohol löchern und die listet mir alle negativen Aspekte ausführlich auf. Ganz nach dem Motto: Ich kann nur schlauer sein, nicht stärker.
Jetzt geht es erst mal auf eine Motorradtour mit einem guten Freund, der selber keinen Tropfen trinkt. Danach muss ich mal allein eine etwas längere Runde wandern gehen und das ganze mit mir besprechen um die Abstinenz auch über das erste halbe Jahr zu stabilisieren. -
Und bleibe dennoch in gesundem Maße auch immer wieder mal kritisch Dir selbst gegenüber.....
Vielen lieben Dank (!). Und Glückwunsch zu 11 schöneren Jahren
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Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich diesen Weg zu gehen. Selbstreflektion finde ich dabei wichtig. Auch wenn der Blick in den Spiegel manchmal nicht so einfach ist. Aber selbst die doofen Tage sind deutlich weniger doof, seit dem ich sie aushalte. -
Warum ist das so?
Das ist eine gute Frage.
Aus überreifen Trauben wurde Wein, aus gegorenem Getreidesaft wurde Bier.
Beides wurde recht viel konsumiert, weil es die einzige keimfreie Flüssigkeit war.
Da war aber auch nicht so viel Alkohol drin.
Mit der Zeit kam man auf die Idee, dass man mit erhitzen den Alkoholgehalt erhöhen kann.
Mit der Industrialisierung sind alkholische Getränke sehr günstig geworden und überall verfügbar.
Er gehört zu vielen Dingen dazu und ist wirklich überall.
Es wird oft abwertend kommentiert, wenn man keinen Alkohol trinkt / trinken möchte.
Ja, ich denke wir sind tatsächlich so einfach gestrickt.
Ähnlich wie mit Zucker.
Deshalb finde ich den Satz so gut: Du kannst nicht stärker sein als Alkohol. Aber Du kannst schlauer sei -
Und wundere mich immer wieder, was ich doch für ein Volltrottel war ... jahrzehntelang.
Das gruselt mich auch manchmal. Umso schöner ist es einen anderen Weg zu gehen, vom Verlangen befreit zu sein ist ein besseres Leben zu leben
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Ich hab eine App am Laufen, die die Tage zählt. Eigentlich totaler Quatsch. aber ich mag halt Zahlen und zählen😀
Und lass dir von miesepetrigen Forumsmitgliedern nicht den Tag versauen.
Zahlen, jaaaaa. Graf Zahl lässt ein Gewitter aufziehen und ordentlich krachen. Hundertfüüüünfziiiiig

Okay, ja. Sesamstraße. Bin schon etwas älter (52).
Eine für mich passende App hatte ich leider nicht gefunden. Kann ich aber sehr gut nachvollziehen. In Excel kann ich halt in der selben Liste verschiendene weitere Parameter mit tracken, wie z.B. das Gewicht. Und dann ein Diagram individuell erstellen. Ist auch egal. Das soll jeder für sich so machen, wie er es mag. Und wenn es in die Rinde eines Baumes geritzt wird
Vielen Dank und Dir auch alles Gute! -
Ich vergesse das manchmal, weil es schon so alltäglich geworden ist. Aber genau das ist es, es ist so wertvoll, dass man es nie vergessen sollte.
Ja, das denke ich auch. Irgendwie konservieren wie es einem ging, wo man her kommt, was die individuellen Gründe waren sich bewusst dazu entscheiden keinen Alkohol mehr zu konsumieren. Ich hatte zwischendurch bei schlechter Laune oft gedacht: Das ist Nichts im Vergleich dazu wie es Dir ging als Du zusätzlich zu schlechter Laune Bier getrunken hast. Du entfernst Dich dann wieder von den eigentlichen Ursachen und alles dreht sich dann wieder nur um den Alkohol und Du bist gar nicht in der Lage aktiv etwas gegen die Gründe der schlechten Laune zu tun. Statt dessen winselt man nur wieder rum, dass es doch nicht hätte sein müssen und das übliche Programm Schuldgefühle und Selbstentwertung.
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Hallo Zusammen.
Um ehrlich zu sein gucke ich schon nicht mehr jeden Tag auf meine Liste der Tage seit dem letzten Bierchen. Es wird zunehmend unwichtiger wie lange es her ist. Aber ja, letzten Freitag sind es 150 Tage. Das ist großartig. Nicht, weil ich jetzt sagen kann "hey, guck mal ... XXX Tage. Bäääääm.". Klar, das ist ohne Frage total super. Aber viel wichtiger ist: Ich fühle mich tatsächlich verändert. Ich fühle mich in so vielen Bereichen positiv verändert, dass es ein Buch kosten würde das alles zu beschreiben. Die Welt ist anders jetzt, viel positiver, heller und schöner irgendwie. Und vor allem: Es ist jetzt ruhiger in mir. Sehr viel ruhiger. Und das ist soooooooooooooo(tausendmillionen weitere o) schön. Hat sich mehr als gelohnt. Bleibt so. Punkt.
Ich mein ja, natürlich wird es das eine oder andere Mal in der Zukunft eine Situation geben wo ich gefährdet bin schwach zu werden. Aber von den bisherigen hab ich alle ohne Probleme ausgesessen. Deshalb bin ich optimistisch. Dennoch habe ich vor mir eine Art Contra-Liste zum mitnehmen zu basteln. So im Checkkarten-Format. Gründe, die auch gegen geringe Mengen Alkohol sprechen:
GehirnBereits geringe Mengen Alkohol lassen das Gehirn schneller altern und schrumpfen! Alkohol schwächt Deinen präfrontalen Kortex, den Teil des Gehirns, der dafür sorgt, dass Du ruhig und rational bleibst und die Kontrolle behältst. Selbst geringe Mengen Alkohol beeinträchtigt Deine Fähigkeit gute Entscheidungen zu treffen!
Herz
Kurzfristig kann Alkohol zu Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern führen, besonders nach übermäßigem Konsum, was als Holiday-Heart-Syndrom bezeichnet wird. Langfristig kann regelmäßiger Alkoholkonsum zu Bluthochdruck, Herzmuskelschwäche und einer Vergrößerung des Herzens führen.
Hormone
Alkohol erhöht Deinen Cortisolspiegel. Dadurch nimmst Du zu, kriegst Bluthochdruck, bist müde, hast schlechte Haut und ein schlechtes Immunsystem!
Die Liste wird sukzessive erweitert.
Viele Grüße, Loner -
Das abends fahren, dem Sonnenuntergang entgegen
, und auch mal 400 km abreißen habe ich früher nie gemacht. Heute ist der Weg das Ziel.Großartig, oder?
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Ich selbst stehe zum Beispiel eher auf Old-School und fahre eine BMW R 1100R, mein „Traumbike“. 🤣
Ich fahr eine BMW F 900 R. Ich liebe diesen Zweizlinder. Für BMW relativ leicht und drückt so schön aus dem Drehzahlkeller
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Mit einer R 1100 R fährste aber noch mal entspannter durch die Kurven. Die hat mit dem Boxer einen schön niedrigen Schwerpunkt
Wir haben mehrere Motorräder 😂
Eine Indian, eine Harley und 2 BMW. Eine wollen wir nun aber verkaufen. Die GS.
Eine GS muss man auch nicht zwingend behalten
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Da ich selbst Motorradfahrer bin: Wie war das heute unterwegs? Hast du‘s intensiver genießen können, das Fahren?
Ich selbst genieße diese besondere, ganz andere Freiheit beim Motorradfahren. Was einem das bedeuten kann, kann niemand, der nicht selbst Biker ist, nachvollziehen. 😄Interessant, dass Du fragst (!). Es war so als ob ich die Schönheit der Landschaft vorher nicht so richtig wahr genommen habe. Also ob ich mich in einer Art Käseglocke oder so befunden habe. Außerdem hat es definitiv intensiver nach Frühling gerochen als die Jahre zuvor um diese Zeit. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben. Zudem lief alles irgendwie runter, harmonischer. Ich war innerlich nicht so angespannt, unruhig, gehetzt wie sonst auf Touren üblich. Ja, ich habe es anders, schöner und intensiver genießen können. Ehrlich gesagt habe ich mich auf einer Tour noch nie so frei gefühlt wie heute.
Ne, oder? Das versteht keiner, der selber nicht fährt
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Heute bin ich meine erste längere Motorradtour gefahren seit ich mich entschlossen habe keinen Alkohol mehr zu trinken. Ehrlich gesagt hatte ich Angst davor, weil ich sonst immer nach jeder Tour ein paar Bierchen getrunken hatte. Beim Zähneputzen ist mir aufgefallen, dass ich nicht einmal dran gedachte hatte. Das hat etwas von zurückgewonnener Freiheit. Das macht mich gerade sehr glücklich!
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Vielen lieben Dank für das Willkommen und die Antworten. Ich werde mich in der kommenden Zeit durch das Forum lesen. Auch um mich weiterhin aktiv mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich denke das ist hilfreich und besser als in dieser Phase ggf. die alte Gewohnheit gewähren zu lassen.
Der Schlüssel zur zufriedenen Nüchternheit ist ja u.a., dass man nicht dauernd auf etwas verzichten muss, sondern das Trinken durch andere, sinnstiftende/gesunde/kreative/befriedigende ect. Tätigkeiten ersetzt. Aus Neugier: was unternimmst du in diese Richtung?
Da musste ich tatsächlich erst mal drüber nachdenken. So geplant unternehme ich nichts gezielt als Ersatz. Aber instinktiv mache ich schon einiges. Am liebsten verbringe ich Zeit im Wald. Oder ich gehe einfach eine Runde Spazieren. Dabei beobachte und genieße ich, dass ich mich nicht mehr so getrieben fühle und wieder etwas intensiver Rieche. Und ich rede in Gedanken viel mit mir und reflektiere die positiven Aspekte der Nüchternheit. Das sind echt viele. Unter Anderem die gewonnene Lebenszeit, weil ich nicht mehr verkatert bin oder vom Ausnüchtern schlechte Laune und weniger Energie und Lust etwas zu unternehmen. Aber auch so Sachen wie eine Anfälligkeit für Krämpfe, die inzwischen komplett weg ist. Ich lerne das gerade sehr zu schätzen. Aber ich denke nicht nur über das Thema Alkohol und Abstinenz nach. Und ich glaube das ist auch wichtig. Im Endeffekt geht es mir darum mein Leben mit anderen Inhalten zu füllen.
Ich kann das nachvollziehen, dass du etwas mehr Angst davor hast als bisher, aber andererseits ist dieses Mal etwas anders bei dir. Du bist aktiver geworden, hast dir aufschlussreiches Wissen angeeignet, hast mehr Erfahrung und es sitzt, so wirkt dein Schreiben, mehr Entschlossenheit dahinter.
Meines Erachtens sind das wichtige Voraussetzungen, um erfolgreich den neuen, abstinenten Weg zu gehen.Dankeschön. Das macht mir Mut auf einem guten Weg zu sein (!).