• Ich hoffe, das ich in diesem Forum , Hilfe und Unterstützung bekommen werde. Ich habe die letzten 2 Jahre, zuviel getrunken. Und habe Angst , daß ich mir sonst mein Leben ruinieren werde. Bin jetzt seit 5 Tagen trocken. ?(

  • Danke erstmal für die schnelle Antwort. Wusste nicht wie ich antworten kann. Du bist Mia? Du scheinst ja auch sehr gequält zu sein. Und ich antworte dir gern. Vielleicht können wir uns dann helfen.

  • Hallo und herzlich Willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe, Maggi,

    Danke für deine kurze Selbstvorstellung. Ich werde dich gleich für den öffentlichen Bereich freischalten und deinen Vorstellungsfaden in das entsprechende Unterforum verschieben.

    Grüße

    AmSee (als Moderatorin)

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Hi Maggi

    Schön dass du dich angemeldet hast. Kannst du dich noch ein bisschen genauer vorstellen und erzählen, was dich hierher geführt hat und was du dir von diesem Forum versprichst?

    Gruss

    Tom

  • Hallo Maggi

    Willkommen hier im Forum.

    Meine Erfahrung ist dass man das eigene Leben wieder gut auf die Reihe kriegt wenn man genau hinschaut und beim Thema bleibt bezüglich auf das was der Alkohol so in uns und um uns herum so angerichtet hat. Zurückblickend kann ich sagen dass für jeden die frohe Botschaft existiert in ein lebenswertes Sein hineinzuwachsen jenseits der uns verhängnisvollen Begierden.

    Ich wünsche dir einen ertragreichen Austausch.

    LG Brant

  • Das kann ich verstehen. Ich hatte sehr viel Streß und deshalb wieder mit dem Trinken angefangen. Ich habe jahrelang nichts getrunken. Und aus meiner Sicht und Erfahrung, geht nur eines. Konsequenz und nicht mehr Trinken. Wenn man einmal wieder anfängt, geht es nicht. Ich habe seit 5 Tagen nichts getrunken, und ich fass auch keinen Alkohol mehr an. Manchmal muss erst etwas passieren, damit man wieder klar sieht. Versuch es bitte.

  • Hallo Maggi

    Willkommen hier im Forum.

    Meine Erfahrung ist dass man das eigene Leben wieder gut auf die Reihe kriegt wenn man genau hinschaut und beim Thema bleibt bezüglich auf das was der Alkohol so in uns und um uns herum so angerichtet hat. Zurückblickend kann ich sagen dass für jeden die frohe Botschaft existiert in ein lebenswertes Sein hineinzuwachsen jenseits der uns verhängnisvollen Begierden.

    Ich wünsche dir einen ertragreichen Austausch.

    LG Brant

  • Hallo Tom, wie wahrscheinlich alle die hier sind habe ich zuviel getrunken. Ich möchte das nicht mehr und darum bin ich auch hier. Ich bin seit 5 Tagen trocken und möchte es auch bleiben. Ich erhoffe mir viel von dem Austausch. Brauch auch Hilfe, wie man das Leben ohne Druck gestalten kann. Das ist mein Problem, zuviel Stress und nichts abgeben können.

  • Wie sahen denn die beiden letzten Jahre aus, zuviel trinken ist ja ein sehr dehnbarer Begriff. Was hat dazu geführt, dass du seit 5 Tagen nicht mehr trinkst und wie denkst du, könntest du das in eine langfristige, zufriedene Abstinenz führen? Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass einfach nicht mehr trinken nicht ausreicht, um nüchtern zu bleiben.

    Du sprichst von Stress als Auslöser. Das war es bei mir auch, manchmal. Oft aber auch Frust, Freude, Gewohnheit, Langeweile, dunkle Gedanken. Also eigentlich gab's immer einen Grund. Denkst du, dass wenn du etwas anderes zur Stressbewältigung finden würdest, kein Problem mit Alkohol mehr hättest?

    Das sind Fragen, die du dir stellen solltest und du darfst gerne auch die Antworten mit uns teilen

    Gruss

    Tom

  • Guten Abend

    Es sind ja verschiedenste Menschen hier mit den unterschiedlichsten Schlüsselerlebnissen. Irgendwas brachte sie auf die Straße der Umkehr. Du schreibst dass du dir dein Leben nicht ruinieren möchtest, das heißt also das da momentan noch sehr viel im grünen Bereich ist. Bei mir war das nicht mehr der Fall. Das hatte zwar einige Nachteile jedoch war da auch die Chance an Point Zero beginnen zu können. Da war sehr viel Dankbarkeit für jeden nüchternen Tag den ich feiern konnte und das trotz aller Schwierigkeiten die mir natürlich begegneten. Einen kleinen Satz trug ich immer bei mir:

    Abstinenz ist nicht der Weg in den Himmel sondern derjenige der aus der Hölle führt.

    Je tiefer ich meine Alkoholabgründe reflektieren konnte umso klarer sah ich das. Die ganzen Kartenhäuser und Ponyhöfe mit denen ich mir einen ehrlichen Blick auf die Dinge vernebelte verschwanden größtenteils und es blieb nur noch die Welt übrig so wie sie ist. Und zu dieser Welt kann ich ja sagen, brauche sie mir nicht mehr schön saufen.

    LG

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!