Was sagt uns die Statistik? Wie sicher ist meine Abstinenz?

  • Die Veränderung spüre ich selbst auch Emily und die fing- so traurig es ist- an, wie ich den Kontakt zu meinen Eltern vor ein paar Wochen abbrach. Über Jahre hatte ich ja versucht irgendwie ein gutes Verhältnis zwischen uns aufrechtzuerhalten. Aber von der anderen Seite kam leider nicht viel. Seit ich sagte, daß ich da so nicht mehr mitmache, geht es mir um einiges besser. Die spuken nicht mehr jeden Tag in meinem Kopf rum und das ist gut so.

  • Dir liebe Ciara kann ich noch ein Buch ans Herz legen, weil Du so schlecht mit Todesfällen umgehen kannst.

    Es ist von Diana Beate Hellmann. Sie selbst hat eine sehr traurige Biographie, wurde auch zur Alkoholikerin, worüber sie unter anderem auch ein Buch schrieb. Ich habe alle ihre Bücher gelesen.

    Welches ich für dich meine hat den Titel:Das Kind, das ich nie hatte.

    Liest sich anfangs etwas merkwürdig. Aber ich sehe den Tod eines Menschen, seit ich es las, nicht mehr als Verlust. Vielleicht hilft es Dir.

  • Loner schon lange nichts mehr von dir gehört

    Ich halte mich momentan bissl zurück. Am liebsten würde ich deutlich mehr schreiben. Aber das ist sooooooo viel gerade. Ich versuche es mal kurz zu fassen:

    Durch eine Recherche habe ich erfahren, dass das Mirtazapin ähnlich wie die Bierchen den REMSchlaf beeinträchtigt. Das hatte ich gegen meine Schlafstörungen genommen. Allerdings hatte ich damit das Gefühl, dass der Schlaf nicht wirklich tief ist. Deshalb hatte ich recherchiert. Also habe ich das Mirtazapin abgesetzt. Waren ja nur 7,5 mg zur Nacht. Also kein Problem. Pustekuchen. Mein Schlaf ist seit dem erst mal wieder komplett durcheinander. Zzgl. anderer Absetzsymptome wie z.B. phasenweise relativ starke innere Unruhe.

    Da Mirtazapin auch Histamin unterdrückt, hab ich auch meinen Kaffeekonsum eingestellt. Kaffee fördert die Histaminausschüttung und reduziert gleichzeitig den Histaminabbau. Und ich bin was Histamin betrifft bissl sensibel scheinbar. Und das zieht mir gerade die Socken aus. Kopfschmerzen, Verstopfung, noch weniger Schlaf, richtig ätzend. Aber da gehen ich jetzt durch. Weil so komisch es auch klingen mag: Trotz allem fühle ich mich damit wieder mehr ich. Als ob eine weitere Käseglocke weg genommen wird. So anstrengend es aktuell auch ist.

    Und: Die 9 Monate sind geknackt. Ich hab ehrlich gesagt bissl Schiss vor der Weihnachtszeit, weil ich sonst immer Glühwein und Wein gekauft und getrunken habe. Aber: Der Gedanke daran fühlt sich zum Glück nicht gut an. Also ist die Gefahr auch nicht groß. Womit ich sagen will, dass ich auch da zuversichtlich bin. Bis auf Kekse und Schokolade lasse ich alle Gifte weg und ernähre mich auch wieder bewusster.

    By the way: Wusstet Ihr, dass es relativ neu Dexibuprofen rezeptfrei zu kaufen gibt? Damit braucht es nur die halbe Dosis für die selbe Wirkung bei weniger Magenbelastung. Zudem tritt die Wirkung schneller ein. Richtig gut. Kostet aber leider bissl mehr als Ibuprofen.

    Zurück zum Thema: Ich zieh das jetzt erst mal so bis Anfang Januar durch ... ohne Mirtazapin und ohne Kaffee. Gefühlt tut es mir gut. Trotz der Schlafprobleme. Unterstützend nehme ich nach einer weiteren Recherche 200 mg Magnesiumglycinat und 100 mg L-Theanin. Damit träume ich tatsächlich wieder mehr. Und auch wenn meine Nächte momentan noch unruhig relativ kurz sind (etwa 5 Stunden), ich sehe trotzdem recht fit aus und die Tiefs halten sich in Grenzen.

    Das wird noch eine Weile dauern, denke ich. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich das schon früher hätte machen sollen. Es kommt immer mehr mein wahres ich wieder durch. Der Sonnenschein.

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