Distraneurin - Eure Erfahrungen

  • Hallo in die Runde,

    Ich will den Entzug mit diesem Mittel machen.

    Wer hat es hinbekommen, wie waren die ersten Tage?

    Danke für Eure Rückmeldung.

    Emilie

  • Meine Frage war klar formuliert.

    Das Zitieren erübrigt sich bei so kurzen Texten.
    Lesen kann jeder, verstehen hoffentlich auch

  • Hallo Wodka

    Ehrlich gesagt finde ich Deine Frage, so kurz sie auch ist, auch nicht sehr verständlich.

    Willst Du das alleine tun oder ist es geplant in einer Klinik, und Du möchtest erfahren, wie es für andere war?

    Ich kann nicht aus eigener Erfahrung berichten, aber für allein zu Hause ist das wohl nichts laut Wiki:

    Das Medikament darf nur stationär verabreicht werden, da es unter anderem zu einer starken Dämpfung von Atmung und Kreislauf kommen kann.

    Lg Mira

  • Mira,

    Ich will den Entzug Zuhause machen, deshalb suche ich nach dem best geeigneten Medi, um nicht kalt zu entziehen.
    Stationär hätte ich nicht die Wahl, dort wird das 0815 Programm angewendet.

    Mir geht es darum, Erfahrungen von Menschen zu lesen, die Zuhause entzogen haben.

    Wiki ist nicht so Meins, ich bevorzuge reale Berichte.

    Ich werde jetzt nur noch antworten, wenn mir Jemand seine Erfahrungen mitteilt.

    Hoffe, dass meine Anfrage jetzt verständlich formuliert ist.

    Allen einen schönen Sonntag
    Emilie

  • Ich hab nur zu Hause entzogen, regelmässig bei meinem Trinkpausen, und ohne Hilfsmittel. Ganz am Ende ebenfalls, wars ja gewöhnt.

    Wenn es mir schlecht ging, dann ging es mir halt schlecht. Wer Saufen kann und deswegen den entsprechenden Selbsthass entwickelt, empfindet das als ausgleichende Gerechtigkeit....Mein Saufen war lebensgefährlich, ich hatte öfter Filmrisse und wusste nicht mehr, was ich getan hatte, demgegenüber erschien mir das Risiko beim Entzug vergleichsweise gering. Aufhören als der Tag gekommen war, war jedenfalls bei mir wichtiger als solche Details.
    Ja, ich weiß, das ist nicht die einhellige Meinung, machen aber trotzdem viele. Deswegen ist es aber kein Rat.

    Für was brauchst Du Distra, wenn Du woanders schreibst, das Du jederzeit aufhören könntest? Ich habs jedenfalls nie probiert. In den Kreisen, in denen ich mich bewegte habe, haben das manche Schwachköpfe genommen, um schneller betrunken zu werden. Im Übrigen macht es noch bedeutend schneller abhängig als Alkohol. Also das wäre für mich so ziemlich das Letzte, was ich probieren würde.


  • In den Kreisen, in denen ich mich bewegte habe, haben das manche Schwachköpfe genommen, um schneller betrunken zu werden.

    Distra plus Alk für stärkere Wirkung...kleine Korrektur. Ich kannte ein paar Ärzte, die gleichzeitig selbst abhängig waren, und die da leicht dran kamen, zuerst wollten sie damit natürlich auch nur entziehen, aber das Fleisch ist willig, nur der Geist ist schwach, oder wars umgekehrt?

    Jedenfalls kannst Du ja mal in ein Distra-Forum gehen, also falls Du noch nicht genügend Probleme hast, bitte, da gibts noch mehr davon. Wir sind ja nicht bei armen Leuten.

  • Was willst du mir sagen Susanne?

    Dass ich hier falsch bin, und jetzt in einem Distra Forum den ganzen Sch... nochmal von Anfang erzählen soll?

    Schreibe mich bitte nicht mehr an, du zust mir nicht gut. Und das Lesen meiner Texte bekommt fir auch nicht gut.
    Also...lassen wir es gell

    Grüße
    Emilie

  • Ich glaube, dass Du hier sehr richtig bist, das wird Dir aber nur helfen, wenn Du auch bereit bist, mal was an Dich ran zu lassen. Das scheint mir allerdings ein grundsätzliches Problem bei Dir zu sein.
    Außerdem bin ich hier nur ganz normales Mitglied mit den gleichen Rechten wie Du, kann Dich also gar nicht am Schreiben hindern und möchte das auch nicht, ich habe allerdings eine Meinung, die ich auch zu äußern pflege und mit der mein Gegenüber klar kommen muss. Und ich muss es nicht jedem recht machen, aber ich akzeptiere es, wenn es keinen Sinn macht. Ich kann niemandem etwas vorschreiben, dafür leide ich zum Glück aber auch nicht unter den Fehlern, die jemand macht. Und ich vermute mal ganz salopp, Das Du deinen größten Gegner und Deinen schlimmsten Feind siehst, wenn Du in den Spiegel guckst, denn Du hinderst Dich ja selbst dran, dass es besser wird.

    Ich hatte mir nicht eingebildet, dass ich jemandem, der Therapeuten und Hilfsangebote reihenweise verschleißt, helfen könnte. War mir klar, dass ich auch ein Verschleißteil bin.

    Du wirst das in Deiner unendlichen Weisheit schon noch lösen. Nichts für ungut, ich schreibe Dich nicht mehr an.

  • Wenn ich unendlich weise wäre, würde ich nicht auf das www zurück greifen. Es geht mir um Erfahrungen, nicht irgendwelches...der cousin von xy hat es gemacht.
    Was ist daran so schwer zu verstehen?

    Egal, ich muss hier raus. Das Ganze hier schadet mir mehr als es nutzt.

  • @Wodka1964

    Ein kalter Entzug ist bei allen Suchtstoffen machbar und ungefährlich.

    Jeder sollte dort entziehen, wo er sich am wohlsten fühlt.

    Einzige Ausnahme ist Alkohol: Stichwort: Delirium tremens

    Das hängt aber auch von der Menge an Alkohol ab, die Sie zu sich nahmen.

    Bei 1-2 Flaschen Wodka täglich würde ich vorsichtshalber vor dem Entzug einen Arzt konsultieren um entsprechende Medikamente verordnen zu lassen, z.B. Tegretal.

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Heim-Entzug gemacht. Distraneurin (wird vom Hausarzt verschieben) ist auch nicht schlecht, weil es dämpft und die Angelegenheit einfacher macht.

  • Du solltest hier besser keinen Schwachsinn schreiben.
    Ein Krampfanfall kann so plötzlich und unerwartet kommen, das Du Dir die Zunge abgebissen hast, bevor Du Dir den Telefonhörer genommen hast.
    Ich kenne so einen Fall, wo sich jemand die Zunge abgebissen hat, und einen weisteren, wo jemand mit dem Kopf durch eine Glasplatte schlug. Der laberte zwei Minuten vorher auch noch, dass nichts passiert.

    Ja, ich habe auch Trinkpausen gemacht, wie ich lustig war und ich habe auch aufgehört, ohne zum Arzt zu geben (erst hinterher und mir ist nichts passiert), aber wir sind hier in einem öffentlichen Forum und da sollte man keine Ratschläge geben, die bei manchen Leuten zu Problemen führen können.

    Bei Distra ist die aktuelle Empfehlung eindeutig, dass Ärzte es nicht mehr zum ambulanten Entzug verschreiben sollen, weil es selbst ein sehr stark abhängig machenendes Mittel ist und weil viele dann selbst mit Distra Missbrauch betreiben und der Erfolg sehr fraglich ist.

    Alkoholiker merken oft schon gar nicht mehr, was sie mit sich anstellen und denken sich gerne, dass sie das schon hinbiegen, aber wenn das, was Du schreibst, wirklich funktionieren würde, dann wärtst Du nicht wegen Deinem Problem hier, sondern hättest es längst hinter Dir. Offensichlich hast Du aber so wenig Ahnung, dass Du selbst "Inspiration" benötigst, also halte Dich vielleicht erst mal mit Ratschlägen zurück.

  • Da muss ich Susanne zustimmen - sowohl, was die Gefährlichkeit von kaltem Entzug anbelangt als auch Deinem offensichtlichen Unwissen.

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Heim-Entzug gemacht.

    Wenn ich dann an Deine Vorstellung denke, fallen mir unwillkürlich die Worte Mark Twains ein, der da gesagt hat/gesagt haben soll:

    "Sich das Rauchen abzugewöhnen ist gar nicht so schwer - ich hab es schon hundert Mal geschafft."

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!

  • Guten morgen,
    Ich habe mit distra keine erfahrungen und würde es nicht einnehmen, da ich einige medikamente gegen meine Epilepsie nehmen muss.. und zwar täglich..
    Auch würde ich es nicht nehmen wegen der wechselwirkungen bzw den Nebenwirkungen..

    Das thema "kalter entzug "
    Ich würde niemanden empfehlen kalt zu entziehen. Das kann ganz schön nach hinten losgehen

  • Und als Epileptiker "kennt" :-[ Stevie solche Anfälle ja - ich meine damit, er weiß, dass er solche bekommen könnte …
    Ein Gruppenfreund (ist KEIN Epileptiker, sondern "nur" Alkoholiker) hat mal einen Anfall bekommen, nachdem er ca. 20 Stunden nix getrunken hatte, weil er mit dem Auto von Erfurt nach Hause (Berlin) fahren wollte/gefahren ist. Zum Glück kam der Anfall nicht während der Autofahrt, sondern ca. 1 Stunde danach. Und glücklicherweise waren Leute anwesend, die ihm schnell geholfen haben …
    Und er sagt, dass der Anfall "aus dem Nichts" kam, ohne jede Vorankündigung - kein Zittern, kein Schwindelgefühl, kein … Nichts. Er ist erst im Krankenhaus wieder zu sich gekommen.

    Danke, Stevie, dass Du das so offen beschrieben hast!

    Es rettet uns kein höh’res Wesen,

    kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

    Uns aus dem Elend zu erlösen

    können wir nur selber tun!


  • Hallo Bochumer,

    Du hast wahrscheinlich nicht auf das Datum vom letzten Eintrag geschaut. Ich habe mich dann doch entschieden, in die Klinik zu gehen, und dort zu entgiften. Mehr dazu schreibe ich dir in deinem thread.

    Trotzdem Danke für deinen Beitrag.

    Grüße von Emilie

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