Beiträge von Rekonvaleszent

    Einem Neuling im ersten Jahr rate ich von Teilnahmen an solchen Feierlichkeiten ab, die mit dem Konsum von Alkohol verknüpft sind. Dazu zählt auch der Weihnachtsmarkt, da dort, insbesondere ab dem Nachmittag, häufig kräftig gebechert wird. Das kann den Neuling gewaltig triggern, entweder schon auf dem Markt oder es wirkt womöglich nach und der Suchtdruck stellt sich ggf. später ein.


    Im ersten Jahr bin ich auf keinen derartigen Markt gegangen. Sicherheit geht vor. Gestern habe ich einen besucht, das reicht mir für dieses Jahr. Ich muss keinen weiteren mehr sehen und/oder ertragen. Als meine Begleitung überlegte, sich einen Glühwein zu genehmigen fragte ich bloß: "Willst Du wirklich in der Kälte so 'ne Plörre trinken. Lass uns lieber in ein Lokal gehen, da kannst Du einen richtigen Wein trinken." Genau so haben wir es umgesetzt.

    Bei uns steht demnächst das Weihnachtsessen unserer Abteilung an, sinnigerweise in einem Brauhaus. ich nehme nicht teil. Ich war stets der Bier- und Schnapstrinker, aber selbst nach über 10 Jahren möchte ich mir so eine Lolkalität nicht antun. Das passt nicht (mehr) zu mir und meinen Weg. Statt dessen gehe ich zu selben Zeit aus essen.

    Weihnachten bleiben wir daheim, nur am 26.12. gehen wir in ein Restauarant, alles im kleinen Kreis, es sind keine Säufer dabei, sondern nur Personen, die ab- und an mal ein Glas Wein trinken, also nicht abhängige Normaltrinker. Das gilt auch für Silvester. Da habe ich früher immer heftig zugeschlagen. Wir gehen zu keiner Silvesterfeier mehr, wenn dort der Konsum zu sehr im Mittelpunkt steht.

    Auch hier rate ich dem Neuling ab. Er wäre gut beraten, erst mal festen Grund unter die Füße zu bekommen und dazu zählt m.E. im ersten Jahr mal in sich zu gehen und sich aus dem alkoholischen Geschehen und Treiben konsequent herauszunehmen.


    So habe ich es gemacht und es hat mir nicht geschadet. ich bin jetzt mehr als 10 Jahre unfallfrei unterwegs.


    Gutes Gelingen.

    Irgendwie ist bei mir die Luft raus. Bin etwas ausgepowert. Bezieht sich hauptsächlich auf den Job. Bin häufiger unkonzentriert und genervt. Im Grunde könnte ich mal paar Wochen eine Auszeit gebrauchen um neue Energie zu tanken. Habe aber nur 28 Tage Urlaub im Jahr

    Besprich das mal mit Deinem Arzt, vielleicht hat der ja 'ne zündende Idee. Nicht, dass Du in einen Burnout gerätst, das wäre fatal.

    Du kannst Dich gerne für "geheilt" halten. Ich hoffe nur, Du kommst aufgrund Deines blendend funktionierenden Suchtgedächtnisses nicht auf die Idee, Du seist als "Geheilter" in der Lage, ab- und an ein paar Gläser (Bier, Wein oder Schnaps) im gesellschaftlich akzeptierten Rahmen trinken.

    Ich bin jetzt mehr als 10 jahre clean. Mittlerweile ist es mir so was von egal, ob ich ich jetzt als lebenslang alkoholkrank bezeichnet werde oder nicht. Ich weiß nur, meine Sucht ist immer noch in mir vorhanden, auch wenn ich sie -außer ganz gelegentlichen Trinkgedanken- nicht spüre oder gar unter ihr leide. Sie geht auch niemals mehr weg, sie bleibt für immer. Auch kann und werde ich niemals mit Alkohol umgehen können. Na und, dann ist es halt so. Menschen mit Allergien gegen bestimmte Lebensmittel sind viel schlimmer dran. Ich darf halt alles, außer Alk konsumieren, um es mal salopp auf den Punkt zu bringen.

    Bei Deinen Zeilen habe ich unterschwellig das Gefühl, dass Dir unsere Krankheit peinlich ist und Du Dich schämst, ein Alkoholiker zu sein. Warum? Gegenüber Dritten bezeichne ich mich nicht so, warum auch? Ob Dritte mich, weil ich nichts trinke, für einen Alki halten, ist mir wurscht, weil ich darüber nicht diskutiere. Sie dürfen mich für alles Mögliche halten. Ich lebe für mich, nicht für Dritte. Rückhaltlos offen bin ich nur gegenüber meinem allerengsten Kreis, das war es dann auch schon.

    Es ist Sommer und es wird gegrillt. Grillen und Alkohol das ist eine Kombination die es in sich hat.

    Wir werden am WE mal wiewder grillen, da der Nachwuchs sich das wünscht. Es bleibt ein kleiner Kreis, Alkohol wird nicht ausgeschenkt. So einfach ist es. Wenn Leute hinzustoßen, die gerne etwas trinken, wird es kniffeliger, aber lösbarer. Nur stark trinkende Zeitgenossen, die primär saufen wollen, werden nicht teilnehmen, die habe ich aussortiert. Zu so etwas gehöre ich nicht mehr. Wird mir eine Veranataltung zu alkohollastig, bin ich eh weg. Nicht, weil ich Angst habe, sondern weil ich so etwas nicht mehr im Kopf aushalte. Das Gesprächsniveau sinkt von Glas zu Glas, da habe ich Besseres zu tun.

    Ich würde nach allem was ich hier gelesen habe sagen, dass ich nicht physisch abhängig bin. Psychisch auch nicht, da es mir (noch) gelingt, nicht zu trinken, wenn ich es mir vornehme,

    Die Unterscheidung spielt eh keine Rolle, da beide ineinander übergehen. Wichtig ist für einen Alkoholiker, konsequent auf das Zeug zu verzichten. Ebenso auf Surrogate wie die angeblich alkoholfreien Varianten von Bier, Wein oder Sekt, weil die zu sehr triggern können. Ich weiß, es soll Leute geben, die damit klarkommen, denen will ich ihren Genuß bestimmt nicht madig machen.


    Die Alkis, die ich kenne, fahren so wie ich, am besten nach der alten Regel meines Therapeuten: "Alles was aussieht wie Alkohol, riecht wie Alkohoil und schmeckt wie Alkohol, ist tabu."

    Psychisch auch nicht, da es mir (noch) gelingt, nicht zu trinken, wenn ich es mir vornehme, ABER dass es bis dahin echt nur noch n Katzensprung ist. Ob man da das Rad zurückdrehen kann, weiß ich nicht.

    Lese ich da etwa einen Trinkvorbehalt heraus? Mit meinem Willen konnte ich jahrelang meine Saufpausen aufrecht erhalten, bis selbst das nicht mehr ging. Der Wille ist für den Ausstieg aus der Sucht ganz entscheident. Ohne ihn läufts nichts und mit ihm ist es immer noch ein steiniger und langer Weg, für einen richtigen Alkoholiker.


    Wer sich selbst nicht so einschätzt kann ja mal den Serlbsttest machen: "1 Jahr absolut ohne und dann schauen, wo man steht." Hat man Probleme mit dem Durchhalten und greift doch mal zu, kristallisiert sich die Antwort von alleine heraus.

    Als ich vor mehr als 10 Jahren die Sauferei beendet habe, ging ich in den ersten Wochen davon aus, mal mehrere Monate, vielleicht 1 Jahr zu pausieren, um dann "geheilt" zu sein und wie ein Normaler mal ab- und an ein Glas zu trinken.


    Dann begann ich mich in die Tiefen des Alkoholismus einzulesen, mich mit anderen Süchtigen auszutauschen, startete meine ambulante Therapie und war dann erst in der Lage, meinen Irrglauben, ich könne den Alk steuern, in die Schranken zu verweisen, genauer aus meinem Hirn zu vertreiben.


    ich werde es niemals können, das nennt sich Kontrollverlust und ist das Wesensmerkmal des Alkoholismus. Ich weiß genau, nähme ich mir morgen vor, ein Weißbier zu trinken, würden es garantiert mindestens 3, eher 4. Warum? Weil ich meinen Konsum nach der ersten Einheit nicht stoppen kann und dann mein Suchtgedächtnis, das nach all der Zeit immer noch prima funktioniert, zu rumoren anfängt, bis ich nachgebe.


    Mit dem "einen" Weißbier habe ich meine früheren Saufpausen beendet, selbst da wurden es immer mindestens 3, weil ich ja vorher so brav war.


    Es ist für mich einfach geworden, gar nichts zu trinken, aber nach einem Weißbier aufzuhören, das geht nicht (mehr). Den point of no return habe ich schon vor ca. 30 Jahren überschritten.


    Alkoholismus ist eine Einbahnstraße (so Tränhardt in der "Trocken-Doc"). Es gibt kein zurück in ein früheres Stadium. Ob es Dir gelingen wird, weiß ich nicht, und ich wage es zu bezweifeln, falls Du wirklich Alkoholikerin bist und nicht nur einen zu hohen und riskanten, jedoch nicht süchtigen Konsum hattest.


    Dies soll kein Vorwurf sein, nur eine Einschätzung meinerseits.

    Und wenn mich heute jemand anspricht, bekommt derjenige die Antwort, die passend zu dem Grad der Beziehung passt, die ich zu diesem Menschen habe.

    ich werde nur noch sehr selten mal gefragt. Die Antwort ist jeweils ähnlich : "Nein, a) ich trinke keinen Alkohol, weil es mir ohne bessser geht oder b) ... er mir nicht mehr bekommt." Bislang hat keiner weiter gebohrt, warum auch. Was für einen Reim sich die Leute darauf machen, ist mir wurscht. Nur einmal vor einigen Jahren bohrte jemand etwas nach, aber der herr hatte selbst ein erhebliches Alkoholproblem und ist m.E. Alkoholiker. Warum? ich hatte ihm wohl eine Art Spiegel vorgehalten. Alle, die kein Alk-Problem haben, interessiert es nicht, warum ich nicht (mehr) trinke, weil für sie das Nicht- oder Wenigtrinken nichts Ungewöhnliches ist.

    Für mich selbst nutze ich die Bezeichnung Alkoholiker nicht

    Ich auch nicht, auch wenn ich im medizinischen Sinn als trockener Alkoholiker bezeichnet werde. Zum Vergleich: ich habe auch das Rauchen vor zig Jahren aufgegeben und bin Nichtraucher und nicht trockener Raucher oder ein stillgelegter Schornstein.


    Dagegen weiß ich genau, dass ich wieder zum aktiven Alkoholiker werde, wenn ich wieder anfange zu trinken.

    Mich ekelt Alkohol und betrunkene Menschen an, ich will weder das Gift meinem Körper zumuten, noch mich in diesen erbärmlichen Zustand begeben.

    Klingt für mich schon hochnäsig und irgendwie herablassend wie Du auf Menschen mit Deiner Krankheit schaust.

    Ich hoffe, Du entwickelst Dich noch weiter.;)


    Mir genügt es, um heftig trinkende Zeitgenossen einen Bogen zu machen.


    Ich kenne ein paar "Verzicht" Alkoholiker.

    Die kommen mir sehr verbittert vor und kapseln sich vom sozialen Leben ab.

    Nur die Pulle wegzustellen führt nicht unweigerlich zu einem zufriedenen Zustand. Es gilt, die Zeiten, die früher für's Saufen draufgingen mit anderweitigen, sinnvollenAktivitäten zu füllen.

    Wenn das vermeintlich "soziale Leben" nur mit alkoholträchtigen Veranstaltungen verbunden ist, erscheint es sinnvoller zu sein, diese zu meiden. Mich berührt es nach all den Jahren nicht, wenn in meinem Umfeld Leute dezent und maßvoll, nicht exzessiv wie früher bei mir, mal 1-2 Gläser trinken.

    Von diesem ganzen "ich-bin-Alkoholiker-Rechfertigungs-Gedöns" hielt ich mich stets fern!

    Als "Gedöns" bezeichne ich es nicht. Es gibt halt Zeitgenossen, die benötigen zum eigenen Schutz einen sehr offenen Umgang mit ihrer Sucht, andere wie Paul und ich gerade nicht.


    So unterschiedlich die Vorgehensweisen so sind, zählt am Ende letztlich nur eins, die zufriedene Abstinenz und genau die nehme ich für mich in Anspruch.

    Ich sehe überhaupt keine Notwendigkeit fremden Menschen etwas über meine Gesundheit zu erzählen.

    Ich gehe noch einen Schritt weiter. Ich habe es nur einem ganz kleinen Kreis erzählt, genauer gesagt exakt 4 Personen, davon sind Frau und Kind inbegriffen. Alle anderen geht es überhaupt nichts an. Erst recht nicht die ach so netten Arbeitskollegen oder gar Vorgesetzte. Auf der Arbeit bin ich nie als Trinker aufgefallen, auf Feiern habe ich mich stets am Wasser festgehalten, ich wüsste nicht, warum ich schlafende Hunde wecken sollte. Was nützt es mir ein umfassendes Outing? Nichts.


    Ich weiß, dass so eine Vorgehensweise nicht von allen geteilt wird. Manche andere SHGs bis hin zu einem anderen Forum gehen die Sache viel offensiver an, weil sie denken, dass es ihnen nützt. Das dürfen sie gerne tun, ich fahre mit meinem Kurs seit Jahren gut. Daran werde ich nichts ändern.


    Es ist meine Krankheit, auch wenn ich mich absolut nicht krank fühle. Und über die bestimme immer noch ich.

    Der Schluss war seltsam

    Der ganze Krimi war leider unglaubwürdig. Ist halt die Krux an der Tatorthyperinflation. Gescheite Drehbücher gibt's nur selten und der Plot ist zumeist weit jenseits der Realität.


    Fällt ein Kollege in Verdacht, werden die gesamten Ermittlungen an eine komplett andere Behörde abgegeben, in diesem Fall von Dortmund nach Bochum. Von der Ermittlerin, deren Mutter Terroristin war, ganz zu schweigen. Ach so, der gute Schmuddel-Kommissar wäre in der Realität mit Haftbefehl gesucht und auch gefunden worden.


    Woran liegt's: Es ist halt irgendwie alles tatortmäßig abgearbeitet, da meint jeder Regisseur noch eins drauf satteln zu müssen.


    Wenigstens kam mal etwas wie Spannung auf. Bei etlichen habe ich zuletzt nach spätestens 30 Minuten umgeschaltet, weil es schlichtweg unerträglich war.


    Mein Fazit: Aus dem Tatort ist die Luft raus. Schade.

    Bekennt man sich aber öffentlich dazu eine Alkoholikerin zu sein, ist man unnormal. Wenn man auch noch sagt, dass man keinen Alk mehr trinkt, weil man trockene Alkoholikerin ist, dann ist man noch unnormaler.

    Daher binde ich es anderen Leute nicht auf die Nase. ich trinke nicht und damit ist es für mich erledigt. Was andere daraus machen, ist mir wurscht.

    Das ist das alte Problem, wen man alles so einweiht. Ich habe den Kreis sehr klein gezogen und damit bin ich gut gefahren.

    Ich habe nicht gewusst, dass in Marzipan Alk drin sein kann.

    Bei Süßspeisen wird von der Industrie gerne sog. mehrwertiger Alkohol, der ein kalorienarmer Süßstoff ist, beigefügt. Der hat jedoch mit dem von mir missbräuchlich getrunkenen einwertigen (primitven) Alkohol nichts gemein, außer dem irritierenden Namen. Das bedeutet, dass nicht überall der für Alkoholiker gefährliche Alkohol auch tatsächlich drin ist.


    Das klingt alles erst mal irritierend. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt das Zeug insgesamt weg.


    Ich habe kein Problem damit, Süßspeisen oder auch mal ein Stück Marzipan zu essen. Warum? Ich habe Bier und Schnaps missbräuchlich gesoffen und nicht Marzipan oder Süßigkeiten in rauen Mengen in mich rein gestopft. Nur wenn, ein Produkt schon klassischerweise mit Trinkalkohol gepanscht ist (Klassiker z.B. Schwarzwälder oder Herren-Torte) lasse ich die Finger davon.


    Auch schnüffel ich schon mal an etwas, was mir sonderbar vorkommt. Steigt typischer Trinkalkoholgeruch auf (Schnaps, Wein, Sekt oder gar Bier), dann rühre ich es nicht an.


    Ich nehme auch Balsamico oder Essig, jedoch nur gelegentlich und aus geschmacklichen Gründen in sehr kleinen Mengen zu mir. Gleiches gilt für Medikamente. Mich triggert da seit rund 10 Jahren exakt gar nichts. Warum? S.o.

    Was mich jedoch sofort triggert ist alkoholarmes/-freies Bier. Daher packe ich das nicht an.


    Alles was aussieht wie Alkohol, riecht wie Alkohol und schmeckt wie Alkohol (gemeint ist der einwertige Alkohol, den ich früher gesoffen habe) ist für mich tabu.


    Das ist mein Weg, auf dem ich prima klar komme.

    Warum warnte mich niemand davor?

    Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Als Mahner wären bei mir nur die Personen in Betracht gekommen, die sehr dicht an mir dran waren. Aber die hatten selbst ein ungesundes Verhältnis zum Alkohol.


    Für mein Abgleiten in den Suff bin nur ich allein verantwortlich. Aufgrund von Intellekt und Bildung war mir klar, dass regelmäßiger und hoher Konsum schädlich sind. ich habe es trotzdem gemacht. Das ist das Wesen der Sucht, das mich gepackt hatte.

    Aber ich bin lange genug dabei, dass ich meinen Frieden mit meiner Vita gemacht habe. Daher ist die Frage für mich nur müßig.

    Ich bin schon ein paar Jahre unfallfrei dabei und habe von Anfang an den Kreis der Eingeweihten sehr eng gezogen. Insbesondere die ach so lieben Arbeitskollegen habe ich nicht informiert, warum auch? Dort bin ich nie als Trinker aufgefallen.


    Falls ich Alkohol angeboten bekomme, reicht ein einfaches: "Nein danke aus." Erklärungen oder Rechtfertigungen gibt es von mir nicht (mehr). Mit früheren Zechkumpanen habe ich nichts mehr zu tun. Anderen Personen, die selbst wenig oder nichts trinken, ist es völlig wurscht, warum ich nichts trinke. Warum? Weil sie ein vernünftiges Verhältnis zum Stoff haben und im Gegensatz zu mir früher, ihr Leben nicht rund um die Pulle organisieren.

    Und wirklich neugierig waren zudem nur Leute, die zumindest ein sehr problematisches, wenn nicht gar süchtiges Trinkverhalten aufweisen. Denen halte ich durch mein Nichttrinken irgendwie den Spiegel vor. Der Anblick scheint ihnen, so wirkt es auf mich, nicht sonderlich zu gefallen.

    Ich entscheide immer noch selbst, wem ich was erzähle. Da ich seit mehr als 9 Jahren unterwegs bin, kennen mich nur noch wenige als heftigen Konsumenten. Für den Rest bin ich wahrscheinlich ein gesund lebender Mensch, der keinen Alk trinkt. Und was für einen Reim die sich letztlich klammheimlich auf mich machen, ist mir wurscht. In Abwandelung des Mottos des Fußballclubs Bayern München gilt für mich: "Ich bin ich".