Kogge danke für deinen Beitrag. Ich werde mal genauer über einiges nachdenken.
Beiträge von Emily
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Kogge ich würde dein Buch auf jeden Fall lesen. Du schreibst hier immer schon so erhaben. Ich stelle mir dein Buch mit subtiler Spannung vor, gleichzeitig fesselnd und ergreifend, aber auch beruhigend und tief.
So empfinde ich jedenfalls hier die meisten deiner Beiträge.
Das Thema Alkohol ist für mich erledigt
Da möchte ich aber drauf hinweisen, dass die Sucht nur schläft. Sie im Hinterkopf behalten und nicht leichtsinnig zu werden ist schon wichtig und zwar dauerhaft.
Dann bleibt dein Kopf klar und dein Geist sowie deine Gedanken bringen großartige Bücher hervor. Gib unbedingt Bescheid hier wann es dein Buch zu kaufen gibt. 👍
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Leonissa hallo und willkommen hier im Forum.
Für mich gehört ein Rückfall nicht dazu. Ich hatte noch keinen und ich wüsste nicht, ob ich es wieder schaffen könnte. Ein Rückfall ist für mich keine Option, denn ich weiß, dass mich ein einziges Glas, oder vielleicht sogar nur ein paar Schlucke wieder dahin befördern, wo ich nicht wieder hin will.
Die Sucht schläft ja nur und die Sucht kann tödlich enden. Deshalb tue ich alles, damit sie still tief und fest weiter schläft. Ich finde es fahrlässig, wenn Alkoholikern gesagt wird, dass ein Rückfall dazu gehört.
Ich finde es toll, dass du für dich den richtigen Job gesucht und gefunden hast.
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Ich fülle die Zeit, die Alkohol als Zeitfresser gekostet hat nicht extra mit was anderem. Trotzdem gibt’s einen großen Unterschied. Früher in der nassen Zeit war ich ständig im Zeitstress, das ist jetzt anders. Jetzt ist die Zeit, die sonst für saufen und Kater drauf ging einfach da um meinen Tag zu entschleunigen. Ich habe nicht mehr das Gefühl der Hetze, Eile und fühle mich kaum noch gestresst. Mein Job fällt mir mit klarem Kopf leichter und die Arbeit geht mir leichter von der Hand. Dadurch fühle ich mich ausgeglichener. Privat nehme ich mir für alles die nötige Zeit. Bei mir ist tatsächlich ein ganz anderer Umgang mit der Zeit entstanden. Das habe ich mir immer erträumt und habe dies nun mit der Abstinenz erreicht.
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Hallo deleter willkommen hier im Forum. Wünsche dir einen hilfreichen Austausch. Bist du denn nun nach dieser Falsche wieder abstinent?
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Das ist ein sehr interessanter Beitrag. Danke dafür Loner
Ich habe am Anfang meiner Abstinenz Gaba genommen. Hatte davon gelesen. Das habe ich immer da und hin und wieder nehme ich es eine Weile.
Ich habe schon jahrelang Herzrhythmusstörungen und nehme deshalb Medikamente. Die sind sehr gut eingestellt und derzeit habe ich keine Probleme. Als ich noch getrunken hatte, habe ich diese Medikamente auch schon genommen und hatte trotzdem immer mal wieder Herzrhythmusstörungen und Herzrasen.
Das ist jetzt komplett verschwunden und ich habe mir erst vor kurzem Gedanken gemacht, ob ich mit meinem Arzt spreche und evtl. die Medikamente ausschleichen lasse.
Was hat der Glutamat Spiegel mit Gaba denn zu tun? Ich habe von medizinischen Dingen gar keine Ahnung.
Ich bin jetzt 1 Jahr und 8 Monate abstinent.
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Winterblues…. Jo, mir auch nicht unbekannt
Geht mir genauso, der Januar ist immer so ein trister Monat. Mir fehlt da richtig der Schwung.
Können ja einen Club der Winterblues Betroffenen eröffnen und uns gegenseitig aufmuntern.Ich versuchs mal mit nem ziemlich doofen Witz 😜😊
Warum lassen sich Taucher immer rückwärts ins Wasser fallen?
Na, wenn sie sich vorwärts fallen lassen würden, dann würden sie ja ins Boot fallen ☺️🤪😎
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Hi Tom, gratuliere dir zum 1 komplett nüchternen Jahr. Du erweckst den Eindruck als wärst du schon jahrelang abstinent.
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Aber mich komplett aus allen Dorfveranstaltungen rauszuziehen, nur weil da an vielen Stellen die ‚Trinkgemeinschaft‘ im Vordergrund steht? Das sehe ich nicht ein.
Über diese Einstellung hast du ja in meinem Thread schon geschrieben. Ich finde das auch richtig. Du bist ja schon einige Jahre abstinent und kannst sicher einschätzen ob es ein Risiko für dich darstellt.
Der Alkohol hat früher mein Leben bestimmt. Wenn ich jetzt Veranstaltungen meide, nur weil dort Alkohol ist, dann würde ich ihm ja wieder erlauben, mein Leben (bzw. meinen Terminkalender) zu bestimmen. Das mache ich nicht mehr. Ich finde es schon wichtig, auf dem Schützenfest kurz ‚Flagge‘ zu zeigen.
Das ist wieder der Punkt, wo ich auch hin möchte. Am Anfang ist davon eher abzuraten, aber wenn die Abstinenz stabil, solide und lange genug steht, dann geht das. Klar gibt es Unterschiede bei Events. Es ist etwas anderes auf ein Schützenfest auf dem Dorf zu gehen oder z.B. Karneval in einer Hochburg. Auf kleinere Feste habe ich mich auch schon gewagt. Habe auch abgesichert, dass ich jederzeit verschwinden kann, wenn es mir zu alkohollastig wird. Hat gut geklappt. Auch in Restaurants war ich schon öfter. Allerdings nicht in typischen Weinlokalen oder Bierschänken. Da schaue ich genau hin, wo ich rein gehe.
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Ein leichtes Schmunzeln ging über meine Lippen. Ich drehte mich um, verabschiedete mich von meinen Freunden und ging den kurzen Weg nach Hause.
Es war kalt, aber ich spürte die Kälte nicht. Mein Blick wanderte zum Himmel, für einen kurzen Moment waren die Sterne zu sehen. Und ich war einfach nur glücklich.Das hört sich schön an. Kann ich mir irgendwie sogar bildlich vorstellen.
Ich blickte zurück. Er grüßte nicht. Er blickte nur, drehte sich dann um und nahm einen Schluck aus seinem Bier.
Was mich wundert ist, dass dich dein Kumpel nicht gegrüßt hat. So als wärst du ein Alien oder sonderbar nur weil du keinen Alkohol mehr trinkst.
Ich denke schon, dass sich saufende Personen in Anwesenheit eines trockenen Kumpels nicht wohl fühlen.
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Laggard 9 Monate Freiheit ohne Alkohol, gratuliere.
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sich ein sofortiges Notfallprogramm zurecht zu legen.
Das habe ich und ist ähnlich wie deins. Aus der Gefahr raus und ablenken ist wichtig.
Ganz wichtig ist es, bei unserem Thema am Ball zu bleiben. Der erste Schritt in Richtung Rückfall wird gemacht, wenn sich nicht mehr regelmäßig mit unserem Problem befasst wird. Es rückt dann mehr und mehr in den Hintergrund und das Suchtgedächtnis hat dann leichtes Spiel uns vorzumachen, wir seinen jetzt geheilt und könnte wie ein Normaler mal etwas trinken.
Da halte ich mich ebenfalls dran. Ich sehe ja, dass ihr Langjährigen immer regelmäßig im Forum seid. Das hat mich am Anfang sogar gewundert, aber inzwischen verstehe ich das und werde das genauso machen. Ich habe von euch schon viel gelernt und auch umgesetzt. Ihr seid für mich Vorbild wie es geht und funktioniert.
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Ich verwende solche Begriffe auch nicht. Kleines Beispiel: "Nass". Nass bin ich unter der Dusche, in der Wanne und beim Schwimmen im Meer oder einem See/Fluss.
ich verstehe was du meinst. Ist auch absolut richtig und das was ich mir für mich wünsche. Dem ganzen Thema Sucht nicht mehr Aufmerksamkeit geben als nötig.
Nötig ist nur, weiterhin keinen Alkohol zu trinken, sonst nichts. Dazu einfach im Forum bleiben, damit das auch so bleibt wie es ist.
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Ich bevorzuge: alkoholfrei, für mich.
Und muss gestehen, ich fühle mich wohl dabei.
Gefällt mir. Einfach und simpel.
Nun wo es für mich wirklich normal geworden ist, keinen Alkohol mehr zu trinken, werde ich auch meine Gedanken normalisieren. Ich rauche nicht, ich esse kein Paprika, ich esse nichts mit Laktose, ich trinke keinen Alkohol.
Ich denke nie darüber nach, dass ich früher, vor x Jahre geraucht hatte, Ich denke auch nie über Paprika nach, bin allergisch und fertig. Also denke ich auch nicht mehr über Alkohol nach, warum auch? ich trinke keinen und gut ist.
Ich danke euch für eure Inspirationen. Warum etwas komplizierter gemacht als es ist?
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Danke Kogge das hast du hervorragend beschrieben. Hast auch völlig Recht. Ich brauche gar keine Bezeichung. Ich kann genauso gut sagen, dass ich im zweiten Jahr keinen Alkohol mehr trinke, statt zu sagen, dass ich im zweiten Jahr nüchtern oder abstinent bin. Das fühlt sich auch viel leichter und normaler an. Danke für deine Gedankenanregung. 👍
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Aha. Den Unterschied kapiere ich nicht. Allerdings kann ich mit dem Begriff "trocken" eh nichts anfangen, außer auf der Wein- und Sektflasche. Ich lebe abstinent, ich trinke keinen Alkohol. Das reicht mir völlig.
Das ist schwierig zu sagen was der Unterschied ist und erst Recht schwierig zu beschreiben. Ich kann da nur meine eigenen Gedanken teilen. Ich finde, dass ich bisher „nur“ nüchtern war. Besonders in den ersten Monaten hatte ich ja Suchtdruck und war öfter getriggert, wenn ich irgendwo Wein gesehen habe, z.B. im Restaurant am Nachbartisch. Da waren noch nasse Gedanken.
Aber das wurde immer weniger. Ein großer Unterschied habe ich nach einem Jahr gemerkt. Dann aber, so im Dezember ist mir aufgefallen, dass sich nochmal ein gravierender Unterschied entwickelt hat. Alles bezüglich Alkohol ist weg aus meinen Gedanken und Gefühlen. Keine Reaktion mehr wenn ich Alkohol sehe. Alkohol ist mir egal geworden und interessiert mich soviel wie ein Sack Zement. So als wäre ein Knoten geplatzt und ist nun verschwunden.
Das ist für mich dann Trocken.
Abstinent leben ist aber der Begriff schlechthin. Du bist bestimmt nach so vielen Jahren staubtrocken 😂
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Eigentlich stimmt das, was Emily sagt, denn "Nein" ist ein ganzer Satz.
Und ein klares Nein läd nicht zu Fragen oder Diskussionen ein.
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Der Alltag ist inzwischen so langsam wieder eingekehrt. Alles läuft noch in ruhigen Bahnen nach und nach an.
Zum Alkohol gibt’s bei mir nichts Neues zu berichten. Alkohol ist kein Thema mehr für mich.Nach dem 1. abstinenten Jahr hatte ich viel Stabilität gespürt, etwas war anders. Es war leicht geworden nüchtern zu bleiben. Dann war gefühlt einige Monate ne Art Stillstand, aber scheinbar gab es unauffällig doch eine Weiterentwicklung. Seit geraumer Zeit merke ich es nun, ich bin komplett vom Alkohol los und habe ihn hinter mir gelassen. Keine Gedanken mehr daran, kein Suchtdruck, keine Emotionen wenn ich irgendwo Alkohol sehe - nichts. Ich bin einfach mal mutig und sage, ich hab’s geschafft. Alkohol ist für mich Geschichte, Vergangenheit.
Die ganze Zeit war ich nüchtern, nun bin ich trocken. Irgendwie ist das ein Unterschied. Nun brauche ich nur noch diesen Zustand zu erhalten. Schön im Forum lesen und schreiben, damit alles so bleibt wie es ist. Das sehe ich ja an den vielen langjährig Trockenen, alle sind noch im Forum. Das mache ich einfach auch so. Nun geht’s Richtung 2 Jahre. 🍀
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Ich habe beschlossen nur noch Nein zu sagen
Das finde ich am Besten, weil ein Nein alles sagt.
Kogge dein Beitrag ist klasse. Deine Einstellung gefällt mir sehr gut. Von dir kann ich mir einiges abgucken 😊
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Hab aus der Laune heraus mal eine KI nach kreativen Antworten gefragt. Ganz schön viel
Wow wirklich ganz schön viel.
Mir ist gerade aufgefallen, dass mich noch niemand gefragt hat und dass ich noch nie so eine Antwort gebraucht habe. Ich sage immer: Ich trinke keinen Alkohol. Keine weitere Erklärung.