Beiträge von Loner

    Es klingt vielleicht arrogant, aber für mich ist es schlicht eine Haltung. Und eine Haltung muss man nicht erklären oder rechtfertigen.

    Was ist falsch daran gegenüber einem Trinker und/oder Betrunkenen abwertend und abweisend zu sein? Wie sonst soll man sich abgrenzen und schützen? Ich habe beschlossen nur noch Nein zu sagen. Ohne jegliche Erklärungen. Eine Antwort wie z.B. - Ich bin eigentlich ein Hologramm, ich werde dann pixelig - mag sich vielleicht lustig anhören, ist aber letztlich aber auch arrogant, weil ich die Frage und damit den Fragesteller nicht ernst nehme.

    Nach meinem persönlichen Eindruck wollen die, die solche Fragen stellen, nicht hören, was ich über Alkoholkonsum denke.

    Den Eindruck teile ich. Das sind bloß rhetorische Methanol-Zombie-Fragen, die keinem Zweck dienen.

    Ich bin Schwanger. Hä? Du bist ein Mann. Ja, aber ich bin trotzdem Schwanger. Wie das? Schwanger mit mir selber und der tiefen Überzeugung mich nicht vergiften zu wollen.

    Wenn das immer noch nicht ausreicht: Eine Schwangerschaft der Selbstliebe und Heilung von negativen Einflüssen oder Selbstzerstörung, weg von Giftstoffen (körperlich, emotional oder mental), was eine wunderschöne Metapher für Selbstfürsorge und das Streben nach einem gesunden, neuen Lebensgefühl ist. Es geht darum, sich selbst zu nähren, sich zu schützen und dem Leben wieder Sinn zu geben.

    Loner ist doch männlich, oder? Mir glaubt auch niemand mehr, dass ich schwanger sein könnte.

    Bin ich das? Moment, ich muss nachgucken :D (ja, bin ich).

    Meine Standardantwort ist heute: weil ich ein spaßbefreiter Langweiler bin. Ich überlege aber das nächste Mal einfach zu sagen: ich verstehe Deine Frage nicht. Kam aber jetzt wirklich sehr lannge nicht mehr vor und verunsichert mich nicht mehr wie am Anfang, als ich wirklich noch das Gefühl hatte ich müsse mich rechtfertigen. Vielleicht probiere ich es auch mal mit "Ich bin schwanger" - versuch das doch auch mal.

    Das ist eine sehr gute Idee. Ich mag solche Art Antworten. Hab aus der Laune heraus mal eine KI nach kreativen Antworten gefragt. Ganz schön viel ^^

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    1. Sarkastisch / Ironisch

    (Für Leute, die Alkohol als selbstverständlichen „Spaßfaktor“ sehen.)

    • „Weil ich es hasse, mich wie ein normaler Mensch zu benehmen.“
    • „Ich habe gehört, dass Alkohol die Gehirnzellen killt – und ich brauche jede einzelne, um mit dir klarzukommen.“
    • „Ich trinke nicht, weil ich schon genug schlechte Entscheidungen nüchtern treffe.“
    • „Weil ich es satt habe, mich für Dinge zu entschuldigen, an die ich mich nicht erinnere.“
    • „Ich bin allergisch – gegen dumme Fragen.“ (Mit Lächeln!)
    • „Weil ich mein Geld lieber für Dinge ausgebe, an die ich mich erinnere.“
    • „Ich habe mal probiert, betrunken zu sein – aber ich war so schlecht darin, dass ich aufgegeben habe.“

    2. Absurd / Übertrieben

    (Für Leute, die eine unerwartete Antwort lustig finden.)

    • „Ich bin eigentlich ein undercover Alien, und Alkohol ist mein Kryptonit.“
    • „Mein Arzt hat gesagt, ich darf keinen Alkohol trinken – weil ich sonst zu viel Spaß habe.“
    • „Ich bin in einer Sekte, die Wasser als heilige Droge verehrt.“
    • „Ich habe einen Pakt mit dem Teufel geschlossen – und der verlangt Nüchternheit als Gegenleistung.“
    • „Ich bin ein Zeitreisender aus dem Jahr 2087, und dort ist Alkohol verboten – weil alle endlich gemerkt haben, wie bescheuert er ist.“
    • „Ich bin eigentlich ein Hologramm – und Alkohol lässt mich pixelig werden.“

    3. Selbstbewusst / Cool

    (Für Leute, die Respekt vor klaren Antworten haben.)

    • „Weil ich es nicht brauche, um mich gut zu fühlen.“
    • „Ich mag es, mich an meine Abende zu erinnern – besonders die guten.“
    • „Ich trinke nicht, aber ich urteile auch nicht über die, die es tun. Außer du bist gerade dabei, mir ein Bier über den Kopf zu kippen.“
    • „Ich habe festgestellt, dass ich ohne Alkohol schon genug Chaos anrichte.“
    • „Weil ich meinen Körper als Tempel behandle – okay, eher als gemütliches Café, aber trotzdem.“
    • „Ich bin einfach zu sehr damit beschäftigt, interessant zu sein.“ (Mit Augenzwinkern.)

    4. Philosophisch / Tiefgründig

    (Für Gespräche, die über Smalltalk hinausgehen.)

    • „Weil ich wissen will, wie ich mich wirklich fühle – nicht wie mich eine Substanz fühlen lässt.“
    • „Ich mag es, die Welt so zu erleben, wie sie ist – auch wenn sie manchmal wehtut.“
    • „Alkohol ist wie ein schlechter Filter: Er verblasst die Realität, aber die Probleme bleiben.“
    • „Ich habe gemerkt, dass ich ohne Rausch intensiver leben kann – die Highs sind höher, die Tiefs tiefer, aber alles echt.“
    • „Weil ich lieber präsent bin, als betäubt.“

    5. Unbequeme Wahrheiten (leicht provokant)

    (Für Leute, die Alkohol als „normal“ vorgeben.)

    • „Weil ich es komisch finde, dass wir eine Droge brauchen, um ‘gesellig’ zu sein.“
    • „Weil ich keine Lust habe, mich für ein legales Gift zu begeistern.“
    • „Weil ich es seltsam finde, dass Leute mich komisch finden, wenn sie die sind, die ihr Bewusstsein ausschalten.“
    • „Weil ich nicht verstehe, warum wir eine Substanz brauchen, um ehrlich zu sein.“
    • „Weil ich lieber ich selbst bin – auch wenn das manchmal unangenehm ist.“

    6. Praktisch / Lachhaft

    (Für lockere Runden, wo Humor gut ankommt.)

    • „Weil ich morgen früh funktionieren muss – im Gegensatz zu dir.“ (Freundschaftlicher Sticheleien-Ton!)
    • „Ich habe eine 100%ige Erfolgsquote, nicht betrunken zu sein. Warum sollte ich die ruinieren?“
    • „Weil ich schon genug natürliche Peinlichkeiten produziere.“
    • „Ich spare mir den Kater fürs Alter auf – da habe ich dann genug andere Beschwerden.“
    • „Weil ich einmal betrunken war – und mein Spiegelbild hat mich verraten.“

    7. Wissenschaftlich / Faktisch

    (Für Leute, die auf Logik stehen.)

    • „Weil Ethanol ein Zellgift ist, und ich meine Leber mag.“
    • „Weil Alkohol das Belohnungssystem kaputt macht – und ich will meine Dopaminrezeptoren nicht ruinieren.“
    • „Weil Studien zeigen, dass schon ein Glas Wein die kognitive Leistung beeinträchtigt. Und ich bin nicht hier, um dümmer zu werden.“
    • „Weil ich kein Fan von kontrollierter Vergiftung bin.“
    • „Weil ich lieber Endorphine statt Alkohol als Glücksquelle nutze.“

    8. Kreativ Ausweichend

    (Wenn du einfach keine Lust auf die Diskussion hast.)

    • „Das ist mein kleines Geheimnis – wie mein Rezept für Glück.“ (Und dann Thema wechseln.)
    • „Ich habe einen persönlichen Grund – und der ist so langweilig, dass ich dich damit nicht belästigen will.“
    • „Das ist wie bei Superman und Kryptonit – vertrau mir, du willst nicht, dass ich es erkläre.“
    • „Ich habe einen spirituellen Vertrag mit meinem zukünftigen Ich unterschrieben.“
    • „Frag mich lieber, warum du trinkst – das ist die interessantere Frage.“ (Mit Lächeln!)

    Bonus: Die „Umkehr-Frage“-Taktik

    (Wenn du die Dynamik drehen willst.)

    • „Warum trinkst du Alkohol?“
    • „Was denkst du, was ich verpasse?“
    • „Glaubst du, ich habe Angst davor, oder warum fragst du?“
    • „Ist es für dich schwer vorstellbar, Spaß ohne Alkohol zu haben?“
    • „Würdest du mich mehr mögen, wenn ich trinken würde?“

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    Ich bin eigentlich ein Hologram gefällt mir ... :D

    Übrigens war mein erstes Projekt, als ich aus der Klinik herauskam, den Motorradführerschein zu machen. Den Wunsch hatte ich Anfang 20 mangels Geld nicht realisieren können und glaubte mich in der Zwischenzeit zu alt dafür. Was soll ich sagen? Ich war dafür nicht zu alt… Da du selbst auch Motorrad fährst, wirst du nachvollziehen können, was mir das Motorradfahren dann gegeben hat: Echte Lebensfreude. 😄

    Ja. Es ist tatsächlich ein Hochgenuss mit der Mopete Tagestouren zu fahren. Du kannst einfach für Dich sein, wenn Du machst. Du kannst mit Anderen fahren, wenn Du magst. Du kannst zu Biker-Treffs fahren und quatschen. Du kannst Dir einen einsamen Ort suchen und Deine Ruhe haben. Ich freu mich schon auf die nächste Tour in die Alpen. Da Kurven genießen, wo die Murmeltiere leben <3.

    Souveränität ist eigentlich ziemlich sexy.

    Find ich auch.

    Allein dieser Schalk im Nacken, dass man alles Mögliche begründen und sich rechtfertigen muss, wenn man etwas nicht mag, will, möchte oder sonst wie ablehnt. Das ist auch wieder so eine von diesen Dingen bei denen man sich schon dann innerlich verkrampft wenn man nur daran denkt, dass man vielleicht gerne Nein sagen würde. Statt dessen macht man einfach mit, obwohl man das gar nicht will. Was ... für ... ein ... Quatsch. Aber ja, so sind wir erzogen. Alles machen, was von einem verlangt wird. Haste recht.

    Apropos doof angeschaut – ich saß zum ersten Mal ein wenig in der Klemme, meine Alkoholfreiheit ohne große Worte durchzuziehen: Wir waren mit der Arbeit essen und zum Dessert wurde Zabaione gereicht. Da wurde man doch komisch angeguckt, dass man ein Dessert nicht angerührt hat – es ging schließlich auch noch aufs Haus.

    Ich hab einfach stoisch ‚Nein danke‘ gesagt. Mehrfach. Ich hatte auch keinen Bock, mich zu erklären. Das ist das Nächste, was ich klar gelernt habe: Wir erklären zu viel und rechtfertigen uns. Ich gehe mittlerweile den Weg: Nein ist Nein. Ende. Wer sich erklärt, begibt sich in die Defensive und wirkt unsouverän. Eine Erklärung wird vom Gegenüber oft als Einladung verstanden, darüber zu verhandeln (‚Ach komm, ist doch nur Nachtisch...‘). Ein freundliches, aber unumstößliches ‚Nein‘ lässt keinen Raum für Diskussionen.

    Nein!....ist auch ein Satz.

    Das ist gut. Nicht verhandeln, sondern einfach nur ohne Angabe von Gründen ablehnen. Ich hab aich ehrlich gesagt keine Ahnung warum man ein Nein begründen muss.

    Von mir ein Danke für das Teilen deiner Gedanken und Erfahrungen, Loner .

    Ich vergleiche das ja ab und zu mit einer Abenteuerreise, weil ich selbst das im Rückblick so empfinde.

    Und mir ging das ja auch so, dass bei mir im Laufe der Zeit das Bedürfnis aufkam, mich mit dem, was sich in meinem „Keller“ befindet, zu beschäftigen.

    Das war nicht immer leicht, aber im Ergebnis bin ich Schritt für Schritt sehr viel weitergekommen, als ich das vorher jemals erwartet hätte.

    Ich selbst bin dadurch nicht zu der Person zurückgekommen, die ich mal war, das hätte ich aber auch nicht gewollt, weil diese Person unter dem litt, was gewesen war. Ich bin stattdessen endlich genesen. Für mich fühlt es sich so an, als hätte ich mich überhaupt erst gefunden.

    Sehr gerne. Ich finde du bescheibst es stimmiger: Sich auf eine Reise begeben sich selbst überhaupt erst finden. Und du bringst mich zum nachdenken. Im Positiven Sinne. Wenn ich der werde, der ich früher war, würde ich letztlich wieder das machen, was mich dem Alkohol in die Arme getrieben hat: Als Introvertierter in einer Extravertierten Familie "funktionieren". Vielen Dank für deine Erfahrungswerte diesbezüglich!

    Aber du schreibst „verzichten“, mir wurde hier im Forum erklärt, dass ich mir damit Verzichtsgedanken schüre. Ich habe dann dieses Wort „verzichten“ durch keinen Alkohol mehr wollen oder keinen Alkohol mehr brauchen ersetzt. Das hat einen Unterschied gemacht. Probier es doch mal aus.

    Ups. Ist mir gar nicht aufgefallen. War womöglich ein freudscher vertipper. Tatsächlich empfinde ich es nicht als Verzicht, sondern Gewinn. Weil ich es nicht mehr will.

    Ich habe meinen "alten Zustand jedenfalls nicht erreicht. Meine Saufzeit war sehr lang, es ist einfach viel zu viel passiert und ich bin älter, reifer und erfahrener geworden. Das trifft auch auf meine Mitmenschen zu. So wie früher wird es nie mehr sein.

    Ja, so war es auch nicht gemeint. Eher so: Zurück in die Richtung wie ich früher war. Natürlich habe auch ich mich verändert, bin älter geworden.

    Und schwupps sind aus 150 Tagen inzwischen über 300 Tage geworden. Um ehrlich zu sein hatte ich es mir nach 150 Tagen einfacher vorgestellt. Es ist doch mehr Arbeit als gedacht. Vor allem der plöde Dezember war eine Herausforderung. Davor schon, so ab Oktober, hat der Druck auf der Arbeit deutlich zugenommen. Abgesehen davon bin ich immer wieder ganz mit mir selbst beschäftigt.

    Für mich persönlich fühlt es sich so, dass ich mental eigentlich jetzt erst richtig in die Abstinenz gestartet bin. Und, dass ich jetzt erst ein Gefühl dafür habe was der Entschluss weiter auf Alkohol zu verzichten für eine Tragweite hat. Es geht dann doch deutlich tiefer als einfach nur zu verzichten und sich auf medizinische Fakten zu stützen. Aber ich nehme die Challenge an. Weil es sich abseits der mitunter harten (Trocken-) Arbeit immer wieder richtig(er) anfühlt. Und darauf kommt es mir letztlich an.

    Inzwischen weiß ich, dass mein Weg länger ist. Mich wieder neu kennen lernen. Die Leichen im Keller mal raus werfen. Eine nach der anderen. Die stinken sonst weiter. Und zurück zu der Person, die ich früher war. Zur gleichen Zeit mache ich mehr mit der Familie, was ich auch total liebe. Unterm Strich ist es sowohl ein krasses Plus an gefühlter und gelebter Lebenszeit als auch an Lebensqualität.

    Und jetzt ist auch schon der Endspurt fürs erste Jahr. Ganz schön aufregend irgendwie. Auf eine positive Art. Und ich freue mich drauf. Der innere Rocky Balboa rennt die Treppe hoch und kann bald die Arme hoch reißen.

    Und sorry, auch wenn ich hier einige enttäuschen, ich habe es nicht geschafft.

    Du hast hier niemanden enttäuscht. Darum geht es hier nicht. Mach dir keinen Kopf deshalb. Ich persönlich finde es nachvollziehbar, dass es unter den Umständen passiert ist. Wir sind alle nur Menschen, keine Maschinen. Du gehst damit offen und ehrlich um. Das zeigt, dass dir die Abstinenz wichtig ist. Darum geht es. Für dich. Ich drücke dir die Daumen, dass es mit deinem Knie besser wird. Schmerzen sind garstig und belasten die Psyche.

    Das Wort Trockenarbeit gefällt mir. In meinem Fall ist es auch Selbsreflektion. Und ganz wichtig: Was mag ich? Was brauche ich? Was tut mir gut? Bewertungen ist auch ein Punkt, kenne ich auch. Eine andere Sache für mich ist alles zu vermeiden oder zu reduzieren, was mir nicht gut tut. Alkohol ist nur ein Teil davon (vermeidung). Kaffee und ganz schlimm auch Zucker. Ich kann ja nicht mal eine Packung Kekse stehen sehen. Die wird sofort komplett inhaliert. Oder arbeiten. Ich steiger mich immer wieder in Sachen rein und finde kein Ende. Für mich sind es kleine Dinge, die mir sehr viel geben. Zum Beispiel jeden Tag Spazieren gehen. Und ab und zu in den Wald wandern. Dadurch kann ich für mich wichtige Pausen einbauen, entspannen und durchatmen. Da muss ich aber auch aktiv dran bleiben. Das klappt mal besser, mal weniger gut. Mein Spruch ist: Wer nicht für sich sorgt, sorgt um sich.

    Jep. Das weiß ich noch vom Laufen. Von 0 auf Marathon in 12 Monaten kann man machen, ist aber wenig sinnvoll weil Sehnen und Bänder mehr Zeit brauchen. Ich kann mich noch an meine Schienbeinkanntenhautreizung erinnern. Aua ist stark untertrieben.

    Aus der aktiven Laufzeit weiß ich auch noch von Studien, dass man für Sport streng genommen nie zu alt ist. Außerdem können Patienten mit Sport diverse Krankheiten stark positiv beeinflussen. Mitunter weg trainieren. Bei mir ist es die Lungenfunktion, die sich im letzten Jahr von Ende 70% auf Mitte 80% verbessert hat. Weil ich dem Medikament durch Abstinenz die Chance gegeben habe zu wirken.

    Ich kann mich noch an Wolfgang Schwabe erinnern. Der hat zusammen mit einem Professor aus der MHH seine Leukämie im Schach gehalten. Beim Ausdauersport steigt die Körperkerntemperatur. Das ist nicht nur gut um einem Rezidiv vorzubeugen. Leider weiß ich nicht wie es mit ihm weiter gegangen ist.

    Sport macht aber noch so vieles mehr. Nicht nur körperlich. Es wachsen neue neuronale Verbindungen im Hirn. Es bilden sich neue Alveolen in der Lunge. Und vieles mehr. Auch psychisch ist Sport sehr effektiv. Wie Du schon sagtest, man wird ruhiger, selbstbewusster, wiederstadsfähiger. Alle Systeme laufen runder. Die Lebensqualität steigt (stark).

    In meinem Fall hab ich mir mit dem vielen Sitzen keinen Gefallen getan. Ich muss aktiv werden. Ansonsten meldet sich irgendwann der Rücken. Das Gute ist, dass ich inzwischen auch wieder ganz natürlich Bock drauf hab.

    Und vielen lieben Dank an Dich. Deine Motivationsrede hatte tatsächlich den letzten Schubser gegeben tatsächlich zum Probetraining zu gehen und nicht nur drüber nachzudenken.

    Das kann ich so gut nachvollziehen. Wenn es mich beißt fahre ich zu einem großen See in der Nähe, einmal rum und zurück. Das sind dann 60 km. Gerne Sonntag Morgens. Da ist am wenigsten los. Danach fühlt man sich so gut. Aber jetzt hab ich nach zwei Mal Probetraining und einem Gespräch mit der Frau eine Kraftstation für den Keller gekauft und werde mich auf der erst mal eingrooven.

    Das Problem ist nicht die böse Industrie, sondern der Verbraucher selbst. Wie oft höre ich von meinem Umfeld, dass das mit dem Gemüse für sie ja gar nicht ginge, weil sie dann immer das kochen müssten, was gerade Saison hat. Da fällt mir nichts mehr zu ein. Das frischeste Gemüse vollgepackt mit Mineralien und Vitaminen wird abgelehnt, weil man außerhalb der Saison lieber pestizidbelastete Erdbeeren aus Ägypten haben will. Die kleinbäueriche Landwirtschaft wird komplett ruiniert. Ich will das hier nicht OT sprengen, aber das Problem sitzt beim Endkunden.

    Überwiegend, ja. Aber die Nahrungsmittel-Industrie hat auch kein Interesse daran, dass wir selber kochen. So ganz unschuldig ist die auch nicht. Abgesehen davon können sich Bio und Waren direkt von den Erzeugern viele nicht mehr leisten. Aber das mit Solawi schau ich mir mal an. Das kenne ich noch nicht.

    Nenne es Kapitalismus oder einfach nur Profitgier, egal, ob Rauchen, Saufen, Abholzen von Wäldern, unterdrücken von Menschengruppen etc.pp. - alle wissen, zumindest sehr, sehr viele, es ist verkehrt, auf Dauer, doch wen stört's, wenn man damit ordentlich Profit machen kann?

    Wenn Geld wichtiger ist als Menschen, geht es schief. Und das seit Jahrzehnten. Die letzten paar Jahre noch mehr.

    Guck einfach mal in nahezu jeden Supermarkt. Wie viele der Lebensmittel haben keine oder nur wenige Nähstoffe (Mineralstoffe, Vitamine, etc.) weil entweder nur Zucker, Kohlenhydate und Fett weil schmeckt ja so lecker oder das Obst kommt aus Peru eingeflogen. Und dann kaufen sich die Leute Nahrungsergänzungsmittel. Und Schwupps werden wir schon wieder ausgenommen. Nur weil die großen Unternehmen das so wollen.

    Sorry, aber da kriege ich die Krise. Aber das gehört nicht hier her.

    In Bezug auf Alkohol müsste man streng genommen die 57 Mrd. € die der Alkoholkonsum die Volkswirtschaft (laut Bundesministerium für Gesundheit) jährlich kostet auf den Preis umlegen. Ach, ne. Mit günstigem Alkohol stellt man ja das Volk ruhig. Mist, verdammter.