Beiträge von Paul

    Mir hilft gerade die medizinische Perspektive bezüglich der Beeinträchtigungen und Gefahren ... Acetaldehyd ...


    Es gibt tatsächlich nicht einen einzigen guten Grund Alkohol zu konsumieren.

    Und trotzdem ist der Alkohol omnipräsent und wird überall verteidigt, verharmlost, schöngeredet, gar als Erhaltenswertes, z.Bsp. Kulturgut erachtet.

    Ob im Film oder Fernsehen, in Geschäften ... überall wird Alkohol als lifestyle angepriesen, als Zeichen von Selbstbestimmung und Freiheit, das prägte und prägt bis heute ganze Generationen.

    Und gleichzeitig verblöden/verharmlosen immer mehr Menschen, ignorieren vermeintliche, nicht hundertprozentig nachgewiesene (Spät-)Folgen für Gesundheit und besonders die Psyche.

    Durch die tägliche Triggerei (Konfontation/Anblick) von glücklich machenden, freiheitsentscheidenden alkoholischen Getränken, immer und jederzeit verfügbar und auch noch für jeden (!) erschwinglich, ist es so gut wie unmöglich dem zu widerstehen. Einmal eingeimpft (am besten schon im Kindesalter) wird man diese "Fehlpägung" schwerlich wieder los.

    Höchstrichterliche Aussagen, man könne nichts dafür, bestätigen dann noch die eigene Machtlosigkeit.

    Die paar Wenigen, die sich von ihrer Sucht dauerhaft lösten und die, welche erst gar nicht zum Alkoholiker, zum problematischen Trinker wurden, scheinen das Ganze zu widerlegen.

    Auch die Politik, die die uns führen und richtungsweisend sein soll, uns vor Gefahren und Krankheit schützen/warnen könnte, sollte ... dessen Aufgabe es wäre ... setzen auf Eigenverantwortlichkeit = 's soll halt jeder selbst entscheiden

    und gleichzeitig wird die "Allmacht" des Alkohols, die ständige Verfügbarkeit, des nicht gerade förderlichen Mittels (Alkohol) regelrecht gefördert und beworben, durch die permanente Präsenz in allen Lebensbereich.

    Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    Einmal die Woche geht’s zur Nachsorge.Ein sehr wichtiger Termin für mich.

    Hallo Laggard,

    verzeih' meine Neugier, was passiert bei so einer Nachsorge?

    Werden einem die positiven Aspekte eines alkoholfreien Lebens, also eines vergiftungsfreien Lebens bestätigt? Die langsame Erholung des Körpers, die Verbesserung der Vitalfunktionen, des Stoffwechsels?

    Heute tue ich alles um meine Gesundheit wieder aufzubauen. Während der nassen Zeit habe ich einfach die Augen verschlossen und meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt.

    Vielleicht ist es wirklich so, dass der Mensch erst wach wird, wenn es ihm so richtig schlecht geht? Sich erst dann Bewusstsein aufbaut?

    Wenn alle saufen ... trinken, es sogar erlaubt ist (für legitim gehalten wird), dass junge Menschen unter Aufsicht konsumieren, es also verharmlost wird, wie will sich da jemals ein Bewusstsein, über die Gefährlichkeit, die möglichen und nicht sehr unwahrscheinlichen Folgen, bilden?

    Ich war einmal mit einer Gruppe Jugendlichen in einer Suchteinrichtung, absichtlich da wo die besonders schweren Fälle, die "Wracks" sich aufhielten ... das schockierte und regte hoffentlich zum Nachdenken an.

    Ich fürchte, der Mensch muss erst das Elend mit eigenen Augen sehen oder erleben, bei sich oder anderen, um es begreifen zu können.

    Auch ich machte da keine Aussnahme, zumindest was Alkohol angeht.

    Inzwischen konnte ich den Anflug von Lust auf ein (oder mehr) Bier reflektieren.

    Hallo Herr Loner,

    diese "Anflüge", besser diese Lust ... auf was auch immer, trainierten wir uns an, jenachdem was wir damit verbinden.

    Je öfter wir, z.Bsp. Alkohol mit etwas Negativen verbinden, desto früher stirbt sie, die Lust.

    Affirmationen (positiv, bejahende Sätze/Gedanken) funktionieren ähnlich, sage ich mir immer wieder wie gut etwas ist, glaube ich es irgendwann, bin überzeugt davon. Beim sich-etwas-schlecht-reden ist es nicht anders!

    Alles was uns positiv erscheint (!), uns Befriedigung verspricht, wollen wir ... darauf haben wir Lust, egal ob Motorradfahren, Biertrinken oder Sex mit der Ex ^^ = erzeugen "diese" Handlungen eher oder oft Unbehagen, lassen wir es.

    Klingt einfach, ist auch einfach. Nur dauert es 'ne Weile bis wir es auch akzeptieren.

    Wenn ich mir alle (!) Nachteile des Alkoholkonsums aufrufe, müsste ich doch mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein, würde ich weiter trinken.

    Welche Vorteile gibt's dagegen??? ... ausser, so etwas wie Fröhlich- und Entspanntsein oder Kulturgut?

    aber hier kurz KI-generiert

    Je nach dem womit KI gefüttert wird, das spuckt sie auch aus: eine KI denkt nicht, sie nimmt die ihr zur Verfügung stehenden Daten und bastelt, aus den häufigst vorkommenden Daten, Meinungen, Ansichten eine Antwort.

    Viele (nicht alle!) nehmen dieses dann als Wahrheit an, oft absolut, ähnlich wie die Weissagungen eines Orakels, denn es ist ja eine KI, ohne zu wissen, wie diese funktioniert, wirklich funktioniert ... wenn ich in einen Smoothie nur zweifelfaftes Zeug reinschütte, ist selbiger selbstverständlich ebenfalls zweifelhaft.

    Obst und Gemüse (natürlich belassenes) sind grundsätzlich weniger "schädlich", als diverse, besonders hochverarbeitete/gezüchtete Produkte. Selber denken kann auch von Vorteil sein, vorausgestzt die nötigen Informationen stehen zur Verfügung und der eigene Logarithmus (Gehirn) wurde auch damit gefüttert. ^^

    Wenn, dann würde ich mir eine Kiste vom Getränkehändler holen und zu Hause konsmumieren.

    Solche Gedanken hatte ich auch Anfangs oder "nur" 2...3 Bier, wohlwissentlich das es nicht dabei bleiben würde.

    War ich wirklich so ein Idiot, so ein Schönreder, Verharmloser? ... das "Suchtgedächnis" wollte mir das immer wieder einreden. Meine Vernunft dagegen appellierte an meine Stärke, dass ich es kann, NEIN zu sagen. Das ich eben nicht so schwach bin, wie all die anderen Säufer. Ich wollte mir etwas beweisen!

    Mir half es, die Anderen (Säufer) schlecht zu reden, ich für mich sllein, da fühlte ich mich besser, das motivierte mich. Irgendwann wurde das NEIN-sagen zum Alkohol normal, ganz automatisch! Neulich bot mir ein Nachbar ein Bier an, ganz automatisch sagte ich "nein danke", bevor ich überlegen konnte, bevor der Gedanke "na ein Bier kann ja nicht schaden" aufkam. Selbst nach vier Jahren alkoholfrei kommen bei mir noch, hin und wieder, kleine Zweifel auf ... aber nur kurz, sehr kurz.

    "Und als ich begriffen hatte, das ich gegen die Sucht und den Alkohol nicht gewinnen kann" ...

    Als ich begriff, dass ich weder gegen die Sucht noch gegen Alkohol kämpfen musste, hatte ich gewonnen!

    Mir geht's ähnlich wie Emily, ich bin mittlerweile völlig entspannt was Alkohol angeht!

    Es ist schon der pure Wahnsinn, was so ein Getränk, so ein Stoff im Kopf anrichten kann. Was man sich so alles einbildet bzw. was einem auch eingeredet wird ... dann nüchtern irgendwann, d.h. richtig nüchtern nach 3 ... 12 Monaten oder mehr, denn so lange braucht nun mal das Gehirn, meines jedenfalls, bis es den Urzustand wieder hergestellt hat, vorausgesetzt es ging nichts richtig kaputt und man wieder klar denken kann, suchtfrei.

    Ich lehne den Begriff Alkoholiker ab, denn er reduziert den Menschen einzig ...

    Auch ich bin kein Freund dieses Wortes, obwohl es einzig und allein, das beschreibt was es ist, eine Alkoholabhängigkeit.

    Doch assoziiert es vieles mehr ... das berühmte Stigma. Warum lassen wir nicht jeden, es so beschreiben, wie er es möchte?

    "Jeder hier muss Tag für Tag nüchtern bleiben."

    Und jeder tut es ausschließlich für sich allein, für sein Wohlbefinden.

    Ich hab' nicht mit der Trinkerei aufgehört, damit es anderen besser geht, das war nur ein posiver Nebeneffekt, ich hörte auf, weil ich mich nicht mehr ertragen konnte, also purer Egoismus, nennt es meinentwegen auch (Selbst-)Fürsorge.

    Ich wollte das schlechte Gewissen am Tag danach loswerden ...wenn ich Alkohol kaufte, das Leergut wegbrachte, das Verheimlichen, ja, auch das sich selbst immer belügen/schönreden.

    Wie sieht’s da aus mit Bier, Wein & Co?

    Es dauerte bei mir vielleich ein Jahr (+/-) bis ich mit Alkohol nichts mehr Posives verband, bis auch sämtliche Wehmut verschwand, auch die Angst, ich könne rückfällig werden, doch das musste ich trainieren, üben, mich auch damit konfrontieren und mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass meine doch recht heftige alkoholische Zeit, alles andere als schön war - grundsätzlich.

    Ich glaube, das wäre riskant.

    Ich legte dieses Thema "at acta". Ebenso wie viele andere Erlebnisse auch, die Vergangenheit, eine unglückliche Liebe ... alles Teile meiner Erfahrungen, meines Lebens, ich lernte daraus (hoffentlich 🙃) und versuche es nun besser zu machen. Vergessen werde ich es nie!

    Riskant wäre nur, immer wieder das Gleiche zu probieren und zu erwarten, es würde diesmal anders ausgehen, so nach dem Motto "Die Hoffnung stirbt zu letzt. "

    ... Herren, der sich beim Abendessen ordentlich einen reingestellt hat, aber ich hab damit kein Problem.

    Das ist doch ein Zeichen, dass man/frau mit dem Thema abgeschlossen hat. Egal ob Destillerie, Grillfest oder der "Besuch" der mannigfaltigen Alkoholabteilung seines Supermarktes, wo man früher seine "Lieblingsalkoholika" kaufte.

    Irgendwann hört diese ganze "Triggerei" auf oder man hält sich fern, weil man dieses ganze Drama (Sauferei) nicht ertragen kann oder toleriert es ... einfach so.😇

    Hallo Emily,

    ich glaube, dass hat weniger mit Wissen zu tun, sondern mehr mit: traut man sich das zu, glaubt man daran.

    Denn wissen tun wir es eigentlich (!) schon immer, es geht auch ohne Alkohol, Millionen von Menschen "überlebten" ohne Alkohol und tun es bis heute.

    Am Anfang meiner Abstinenz dachte (glaubte) ich, ich komme nie vom Alkohol so richtig los. Nun, "plötzlich" finde ich diesen Gedanken absurd.

    Alkohol war von frühster Jugend immer präsent, völlig normal, man galt sogar als Sonderling, Spassbremse, wenn man nicht trank.

    Was hatte bzw. was hat sich jetzt bei mir geändert? Ich musste wohl erst all die Nachteile, Nebenerscheinungen, Ausfälle kennenlernen, bis mir aufffiel, welchem kollektiven Schwachsinn ich mich da anschloss.

    Bei anderen Drogen passierte mir das nie, vielleicht nur, weil niemand in meinem Umfeld diese konsumierte.

    Suchtdruck verspüre ich (!) doch nur, wenn ich glaube, mir fehle etwas. Doch genau tut es nicht, mir fehlt nichts, im Gegenteil!

    Erst als ich das begriff, erlebte, bemerkte, verschwand jeglicher Suchtdruck und auch die Furcht von einem Rückfall.

    Diese Erkenntis (Aha-Effekt) musste ich erleben, um sie zu begreifen, ich musste erleben, wie gut es mir ohne Alkohol ging und dazu brauchte ich Zeit. Ich, der Jahrzehnte lang Alkohol konsumierte.

    Angeregt, durch div. Beiträge auch von Brant, fragte ich mich : wer benötigt all die vielen nützlichen Helferlei des Smartphones, diverser Minicomputer an unseren Handgelenken, in unseren Automobilen oder div. anderer Sprachassistenten in immer mehr Geräten.

    Suggeriert wird: sie erleichtern uns das Leben, alles wird einfacher, unkomplizierter, übersichtlicher, sogar sicherer und persönlicher/induvidueller u.s.w...

    Die Vogelstimmenerkennungs-App, das Navigationsystem, die Wieviel-Tage-bin-ich-alkoholfrei-App ... sicher alle ganz praktisch, wenn unzählige kleine Helferlein alles für einen erledigen ...

    Doch fördern sie unsere Fähigkeiten, unser Wissen, unsere Entscheidungs-/Unterscheidungsfähigkeit?

    Oder tun sie gerade das nicht? Wenn ich immer erst Google, Wikipedia und wie sie alle heißen, frage, bevor ich handle. Wenn KI permanent mein Handeln, meine Entscheidungsfähigkeit beeinflusst, die Erziehung meiner Kinder, wer bei wem eine Arbeitsstelle bekommt oder gegen wen ich Krieg führen kann oder lieber nicht oder feststellt, ob ich gerade aufgeregt bin oder entspannt (smart watch) - beraubt das uns nicht, der Fähigkeit selbst zu entscheiden, selbst zu erkennen, zu fühlen, zu denken, zu handeln? Grundsätzlich?

    Schon wieder so'ne Grundsatzfrage!🤮

    Doch warum sind gerade die handylosen Menschen viel entspannter, auch aufmerksamer, un-hektischer, auch kritischer? Denn dümmer, ungeschickter sind die garantiert nicht!!!

    Seitdem ich mein Mobiltelefon nur zum telefonieren benutze und ggf. als Nachschlagewerk, bin ich viel entspannter, aufmerksamer.

    Bei Kindern, Heranwachsenden kann man das gut beobachten, sofern sie der Sucht noch nicht verfallen sind.

    Um die Frage vorweg zunehmen: was nutzten uns solche Fragen, hier im Forum?

    🥱

    Viele Medikamente, auch Therapien haben oft nicht gerade gewünschte Nebenwirkungen.

    Von einigen Päparten, wie bspw. das erwähnte Titanoxid sind die Wirkungen weitestgehend bekannt, trotzdem wird an ihnen festgehalten (nur in Lebensmitteln seit 2022 in der EU verboten, in allen anderen Produkten weiterhin erlaubt).

    Von vielen Substanzen wird angenommen, nicht ausgeschlossen ... , was Anfangs als Superinnovation galt, entpuppt sich manchmal als nicht sooo gute Idee, da der längerfristige Schaden den anfänglichen Nutzen überwiegt. Diese Erkenntis benötigt oft Zeit, viel Recherche und auch Wissen, fundiertes Wissen, oft wird dieses Wissen nicht gerade verbreitet, oft werden (schädliche) Annahmen unterdrückt bzw. die Publikation erschwert, weil es bestimmte Produkte, Vorgehensweisen in Frage stellt. Warum ist das so? Wer hat ein Interesse daran?

    Anstatt kritisch und auch vorsichtig mit div. Substanzen umzugehen, sehen alle nur die (un-)mittelbaren, jetzigen, derzeitigen Vorteile. Man nehme nur das hochgelobte Plastik, nach 70 ... 80 Jahren fällt plötzlich auf, dass ein so sorgloser Umgang mit diesem Stoff(en) nicht gerade gesund ist, für die gesammte Umwelt, für alle Lebewesen, die Nahrungsketten.

    Viele Pharmaka helfen, nicht nur augenscheinlich, manche sind auch fragwürdig, deshalb sind sie doch nicht grundsätzlich schlecht. Selbstverständlich ist die Zunahme der Einnahme div. Medikamente besorgniserregend, auch die generierten Abhängigkeiten, ob nun subjekriv oder objekitv.

    Auch mir fällt es schwer, den Überblick zu behalten oder überhaupt erstmal einen zu bekommen, bei all den Lebensmittelzusätzen, Unveträglichkeiten, "neuen Wundermitteln". Aber anstatt sich ständig zu streiten, über Für und Wider, sich an Tatsachen, nicht Annahmen zu halten, werden völlig gegensätzlich Dinge miteinander verglichen, schlimmer noch: sie werden gleichgesetzt - das läd doch regelrecht zum Streit ein, dessen Ziel mitnichten eine Einigung ist.

    O.g. Video läd zum Nachdenken ein, doch wollen wir das? Miteinander?

    Frau Helga, meinst du diese:

    https://www.openpetition.de/petition/onlin…des-titandioxid

    ?

    Auch ich bin dafür, dass sämtliche in Verdacht stehende Stoffe nichts in Medikamenten, in der Nahrung oder sonst wo zu suchen haben. Petitionen können ein erster Anstubser sein, damit man sich überhaupt erstmal mit der Thematik beschäftigt, jeder für sich und vielleicht auch insgesamt gesellschaftlich, ohne gleich alles verteufeln zu müssen (von amtswegen).