Beiträge von AmSee13

    Zitat

    ...ich wünsche Dir Kraft.....Du bist stark...

    …wenn ich da so über das frei zitierte nachdenk, vielleicht ist das ja auch der falsche Ansatz. Oder zumindest missverständlich formuliert.

    Mir persönlich gelang der Ausstieg jedenfalls erst an dem Punkt, an dem ich aufgab. Resignierte. Als ich mir eingestand: ich bin schwach! Ich bin schwächer als der Alkohol. Und es ist ein Kampf den ich nur verlieren kann. Erst da wurde mir klar, dass ich diesen Weg so nicht mehr weiter gehen kann wenn ich nicht dabei drauf gehen will.

    Erst von da an konnte ich loslassen. Erst ab diesem Punkt war es mir persönlich möglich, die `Schnittstelle des Denkens‘ zu überschreiten.

    Als ich das gestern gelesen habe, kamen bei mir verschiedenste Gedanken auf, die ich erstmal sortieren musste. 🤔


    Mir ist bewusst, was für Erfahrungen dahinter stecken, ich hab davon auch schon bei anderen gelesen und nicht ohne Grund dürfte sich dieser Ansatz z.B. auch im ersten Schritt des 12 Schritte Programms der Anonymen Alkoholiker finden.

    Ich selbst aber reibe mich persönlich mich an der einen oder anderen Formulierung, meine eigenen Erfahrungen beim Ausstieg (und bei der erfolgreichen Bewältigung meiner gravierenden, chronischen Erkrankungen) waren etwas anders.

    Nun habe ich damals nicht den Eindruck gehabt, einen Kampf gegen den Alkohol zu führen und auch jetzt, wenn ich darüber so nachdenke und meine eigenen Formulierungen hinterfrage, passt für mich persönlich diese Formulierung, „einen Kampf gegen den Alkohol“ geführt zu haben, nicht.


    Insofern stellte sich bei mir auch nicht so eine Erkenntnis ein, dass ich diesen Kampf nur verlieren kann, dass ich schwächer als der Alkohol sei.

    Als ich bereit war, mich dem Thema zu stellen, war es im Grunde die Enttarnung meiner Illusionen und falschen Vorstellung vom Alkohol als hilfreicher Wegbegleiter einerseits und die Aussicht, dass ein Leben ohne Alkohol tatsächlich erstrebenswert sein könnte, weil ich hier auf Menschen traf, denen ich genau das von Anfang an abnehmen konnte.


    Die Formulierung „Du bist stark…“

    In den letzten Jahren hat sich mich immer wieder herausgestellt, dass es die negativen Glaubenssätze waren, mit denen ich selbst mich immer wieder fertig gemacht hab.
    Als äußerst hilfreich erwies sich für mich selbst immer wieder der Perspektivwechsel, den man mir ermöglichte. Es gab so einige Momente, in denen ich selbst mich nur als schwach, dumm, minderbemittelt usw. wahrnahm und entsprechende Glaubenssätze in meinem Kopf hatte. In manchen solcher Momente traf ich auf Menschen, die mir einen äußerst hilfreichen Perspektivwechsel ermöglichten, in dem sie den Blick auf das, was ich tat, und den Blick auf mich selbst veränderten und mir damit unter anderem auch wörtlich vor Augen führten, wie stark, wie selbstwirksam ich eigentlich war.

    Aufgrund dieser meiner eigenen Erfahrungen setze ich daher inzwischen auf einen anderen Ansatz als den oben genannten.
    Und während ich dies hier so schreibe, fällt mir ein, was ich vor vielen Jahren in dem Buch von Manfred Lütz , „Irre - wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen“ gelesen habe, weil dort schon mein eigener Ansatz vertreten ist.


    Ob der Ansatz, frei zitiert „ ...ich wünsche Dir Kraft.....Du bist stark..“ der richtige oder der falsche Ansatz ist, kann und will ich nicht beurteilen.

    Wir betonen hier im Forum nicht ohne Grund immer wieder unsere Überzeugung, dass es „den einen Weg“ zur Bewältigung der Herausforderungen im Zusammenhang mit Alkoholkonsum nicht gibt.

    Ich fand und finde es auf jeden Fall interessant, dass Mojo seine Gedanken und Überlegungen hier eingebracht hat. Nach meinem Eindruck treffen hier zwei verschiedene Ansätze aufeinander, von denen meiner Erfahrung nach jeder etwas für sich hat.


    Viele Grüße

    AmSee

    Na dann viel Erfolg für morgen. 🍀


    Kann ich nachvollziehen, dass du Bammel davor hast.

    Das Problem sehe ich hier darin, dass es gleich schon so angelegt ist, dass du etwas, von dem du noch nicht weißt, was kommt und auf dich zukommt, der Öffentlichkeit preisgeben willst.

    Das ist nicht unproblematisch, weil du dich selbst damit möglicherweise überforderst.
    Dass du Bammel vor morgen hast, weißt darauf hin, dass ein Teil deines Inneren um die Gefahr weiß oder einfach nur eine Gefahr ahnt.

    Ich kann dir nur raten, dich nicht zu überfordern.

    Viele Grüße

    AmSee

    Nachtrag:

    Als ist deine Zeilen mit dem Bild des Holzes im Fluss gelesen hab, hab ich mir das durchaus bildlich vorgestellt und nachgesonnen, was da eigentlich ergänzt werden müsste, um zu entschleiern, was da eigentlich mit dir passiert.

    Wie gesagt, ich hatte früher ähnliche Vorstellungen im Kopf.


    Das Problem ist, dass du bzw. die Sucht dir mit dieser Vorstellung vorgaukelt, dass Alkohol etwas Positives sei, etwas das dir im kalten Flusses einen wertvollen Halt gäbe.

    Wenn du diese Vorstellung nicht enttarnst, wird sich dir dieses Stück Holz alias der Alkohol immer wieder als rettend anbieten, so verlockend wie es scheint.

    Von außen und nüchtern betrachtet, sieht die Realität anders aus, deine ehrlichen Zeilen heute zeigen es ganz deutlich. Und so stellte sich mir vorhin die Frage, was ich dir antworten könnte, um die Vorstellung zu enttarnen.

    Und als mir dann einfiel, was ergänzt werden müsste, um die trügerische Vorstellung zu enttarnen, drängten sich mir zwei Geschichten von Odysseus auf. Die mit den Sirenen und die mit Circe.


    Wenn dir so etwas liegt, könntest du dein Bild in Form einer Geschichte weiterspinnen:

    Die Protagonistin bemerkt, dass das Holz, an dem sie sich festhält, vergiftet ist und sie immer müder, träger und mutloser macht.

    Welche Handlungsmöglichkeiten stehen ihr offen? Wie soll dir Geschichte weitergehen, damit sie dir gefällt und Mut macht?

    Liebe Mia,
    auch wenn du‘s gerade nicht fühlen kannst, so ist da eine große Stärke in dir. Das zeigt sich z.B. in deinem Willen, den Kopf nicht einfach in den Sand zu stecken.

    Bilder können hilfreich oder hinderlich sein. Du hast für das Trinken das Bild eines Stück Holzes im Fluss, an dem du dich im kalten Wasser festhalten kannst, gewählt.

    Ich kann das gut nachvollziehen und ich hab früher auch ähnliche Vorstellungen gehabt.

    Lass uns mal bei diesem Bild bleiben, es verhält sich da nämlich nüchtern betrachtet ähnlich wie mit dem o.g. Pflaster oder der Vorstellung vom Trinken als „Seelentröster“. Im Gegensatz zu einem stinknormalen Stück Holz ist dieses Stück nämlich toxisch. Es entströmt ihm ein Gift, das dich lähmt, dir alle Energie nimmt, die mutlos macht.

    Das verdammte trinken ist wie ein Stück Holz im Fluss. Seit ich draufgesprungen bin, würde ich am liebsten drauf hocken bleiben. Nur bis zur nächsten Abzweigung. Oder wenigstens die Hand dran lassen, damit ich mich noch ein paar mal drauf ziehen kann… anstatt die Mia zu sein, die das Holz ziehen lässt und wieder ins kalte Wasser springt und den Weg wie vor drei Monaten nochmal ausspricht und auch beginnt.


    Schau mal, was dieses Stück Holz mit dir macht. Es steht alles in deinen heutigen Beiträgen drin.


    Beim Lesen und beim Aufschreiben meiner Gedanken ploppen sich bei mir Geschichten von Seeleuten auf, die sich auf die lieblichen Stimmen von Sirenen einlassen, und sterben, oder eine Insel betreten und auf dieser einem lebensgefährlichen Zauber verfallen. Kennst du zum Beispiel die Geschichten den Irrfahrten des Odysseus? Wenn nicht, kennst du vielleicht andere, in denen von Menschen erzählt wird, die einem Zauber verfallen.

    Du bist stark, liebe Mia, auch wenn du das heute nicht so fühlen kannst. Du wirst Lösungen finden!
    Vielleicht schon im Gespräch mit deiner Therapeutin.

    Ich sende dir ebenfalls Kraft.

    Liebe Grüße

    AmSee

    Hallo Kai,

    herzlich Willkommen in unserem Forum.
    Wie‘s der Zufall will, habe ich heute morgen zum ersten Mal in deinen Podcast gehört und zwar in die Folge, in der du dich selbst vorstellst.

    Du bist der zweite Podcaster, der hier aufschlägt. Darf ich dich fragen, ob du „nur“ wegen deines Podcasts hier bist oder deinetwegen bzw. um deine eigenen Erfahrungen zu teilen?

    Wenn’s nur wegen des Podcasts sein sollte:

    Also Werbung ist generell unerwünscht. Einen Hinweis zu deinem Podcast gibt es schon, ich nehme ihn demnächst auch in unsere Linksammlung auf. Wie die andere Podcasterin auch darfst du deinen Podcast vorstellen.

    Welche Erwartungen hast du an uns?


    Viele Grüße

    AmSee
    als Moderatorin

    Hallo Mia,
    lass dich von mir, wenn du das magst, einfach mal virtuell tröstend in den Arm nehmen.

    Im Grunde kommt da für dich gerade einiges zusammen, was dich verständlicherweise im Moment überfordert und dir zusetzt:

    Da ist die Erfahrung, dass vor deinem Traumagefühl offenbar doch nicht so sicher warst, wie du geglaubt/ gehofft hattest.

    Da ist das Traumagefühl selbst, das unerwartet aufgebrochen ist.

    Da ist die Erfahrung des Rückfalls an sich, die eine ganze Reihe von unangenehmen Gefühlen, Gedanken, möglicherweise auch negativen Glaubenssätzen nach sich zieht.


    Verständlicherweise fühlst du dich niedergeschlagen.



    Lass dir von mir aber Mut machen und deine Perspektive ein wenig verändern.

    Betrachte diese Erfahrungen als Chance.

    Du weißt nun etwas, was du vorher nicht wusstest bzw. was dir vorher nicht bewusst war.
    Nun kannst du dich entsprechend anpassen und ggf. Vorsorge treffen.

    Dieses Mal ist dir mehr als bewusst, dass ein Alkohol-Pflaster nicht wirklich hilft.
    Diese Lernerfahrung kann dir in Zukunft von Nutzen sein.

    Du weißt du nun, dass es nicht nur der Alkohol war, der die Tür zu deinem Trauma durchlässig gemacht hat.
    Das klingt und wirkt womöglich erstmal beängstigend auf dich, aber es bietet sich dir damit auch eine Chance, geeignete Wege zu finden, das Trauma zu bearbeiten und nicht hinter einer Tür zu verschließen.


    So stark und tatsächlich mutig, wie ich dich hier wahrnehme, wirst du deine Wege finden, das zu bewältigen.

    Bis du das zu deiner vollkommenen Zufriedenheit erreicht hast, mag es noch ein bisschen dauern, aber nüchtern hast du die Chance dafür, mit Alkohol hast du sie nicht.


    Welche Werkzeuge, die du während deiner Therapie gelernt hast, könnten dir jetzt helfen?


    Mir hat häufig geholfen, meinen sogenannten „sicheren Ort“ aufzusuchen. An einem dieser Orte, der für ein ganz bestimmtes Ich von mir geschaffen wurde, befindet sich ein Wesen, das für mich sorgt.

    Auch meine beiden Hündinnen helfen mir sehr, sehr oft.

    Das nur so als Beispiele. Du wirst gewiss eigene Werkzeuge haben.


    Liebe Grüße

    AmSee

    Da bin ich wieder. 🙋‍♀️

    Ich nehme dir das voll ab, dass du die Tage vorher gar nicht an Alkohol gedacht hast, dass du’s nicht hast kommen sehen.

    Tatsächlich aber steckst du, wie du das selbst beschreibst, schon eine Weile in einer ziemlich unausgewogenen Lebenssituation. Das sind Situationen, die für keinen, egal ob suchtkrank oder nicht, leicht zu ertragen sind. Wir alle streben nach einem ausgewogenen Leben, das liegt in unserer Natur.

    Kommt dann noch eine sogenannte Risikosituation hinzu, kann‘s zu einem Rückfall kommen. Bei dir kam da gestern offenbar so einiges zusammen.


    In Situationen, die uns besonders fordern, wenden wir Bewältigungsstrategien an, die wir im Laufe unseres Lebens erworben haben.

    Nicht immer sind das tatsächlich die besten Bewältigungsstrategien. 🤷‍♀️

    Du bzw. dein Gehirn, dein Belohnungszentrum, dein Suchtgedächtnis kennt die Wirkung von Alkohol und du hast Alkohol als „Bewältigungsstrategie“ angewandt.

    Da deine andere Strategien gestern nicht überzeugend, nicht tragfähig genug waren, war es naheliegend, dass sich dir dieser Weg aufgedrängt hat. Dass der zunächst wie gewünscht funktioniert, wissen alle, die diesen Weg einmal beschritten haben.

    Wenn so ein Gedanke wie „Das trinke ich jetzt“ einmal da ist, dann hat der so eine Sogkraft, wie du das beschreibst.

    Ich hab das auch schon so erlebt, bin damit aber im Zusammenhang mit Nikotinmissbrauch noch vertrauter.

    Tatsächlich war auch mir dann alles vorher Erarbeite so ziemlich egal, bzw. war ich vollkommen bereit, das alles über Bord zu werfen. Du beschreibst das mit dem Bild eines Vertrages ziemlich genau. Mir persönlich war in solchen Situationen sprichwörtlich die Jacke näher als die Hose,

    Das hat dann mit Vernunft gar nichts mehr zu tun. Im Grunde läuft da in unserem Gehirn ein ganz anderes Programm ab, gesteuert von den Botenstoffen, die das Belohnungszentrum ausschüttet. Die Aussicht auf Belohnung reicht schon aus, um diese Botenstoffe auszuschütten.

    Sich dem DANN noch zu entziehen, ist kaum mehr möglich, insbesondere nicht, weil man aufgrund seiner unausgewogenen Lebenssituation eh angeschlagen ist.

    Wenn du das Suchtmittel dann konsumiert hast, ist, so auch meine eigene Erfahrung, kein Halten mehr.

    Danach tritt der sogenannte Rückfallschock ein und mit ihm all diese negative Glaubenssätze.

    Was für schöne Titel man dem Alkohol so geben kann: „Freund“, „Helfer in der Not“, „Seelentröster“, „Pflaster“ usw.

    Ich greife von diesen „schönen“ Titeln für Alkohol mal das Bild des „Pflasters“ auf, weil sich damit gut etwas veranschaulichen lässt.

    Pflaster sollen eigentlich dazu da sein, dass eine Wunde heilt.

    Wie ist das aber mit der Wunde unter dem „Alkohol-Pflaster“, heilt die?


    Bis hierin erstmal.

    Liebe Grüße

    AmSee

    Ps wie bescheuert!!! Da überstehe ich Weihnachten und Silvester, um mir nach fast drei Monaten an einem Sonntagabend, vor einem anstrengenden Arbeitstag so die kannte zu geben….

    Mach dich jetzt nicht klein. Passiert ist passiert. Das sind eben so „Spielereien“ / Tricks eines üblichen Suchtgedächtnisses. 🤷‍♀️

    Positiv betrachtet, kannst du viel daraus lernen. 💪

    Hallo Mia,
    find ich voll stark deine Offenheit und Ehrlichkeit dir selbst und uns gegenüber. Mir jedenfalls signalisiert das auch, wie viel Vertrauen du in uns hast, dass du dich uns so offen und ehrlich zeigst.

    Damit hast du aber auch eine Basis geschaffen, auf der wir bei deiner Hilfe zur Selbsthilfe ernsthaft ansetzen können. Denn, glaub mir, was du da über dich schreibst, ist dem einen oder anderen hier nicht unbekannt. Hat er/ sie so oder so ähnlich selbst erlebt.

    Ich teile diesbezüglich gerne meine eigenen Gedanken und Erfahrungen mit dir, komme aber erst später dazu.

    Jetzt, zu diesem Zeitpunkt halte ich es gar nicht für so wichtig, den Gründen, warum das gestern passiert ist, auf die Spur zu kommen. Möglicherweise ist das jetzt gerade sogar kontraproduktiv, weil’s dich kleiner macht, als du eigentlich bist, weil’s zu Selbstvorwürfen u.ä. führen könnte und wieder Druck erzeugt. Um die Gründe darfst du dich später kümmern, wenn der Zeitpunkt passender ist und du dich stabilisiert hast.


    Jetzt sollte es nur um alles das gehen, was deine Selbstwirksamkeit stärkt, was dich stabilisiert, was dich stark macht.

    Also, welcher positiv formulierte Glaubenssatz würde dir jetzt helfen, wie möchtest du dich sehen?

    Bis später!

    Liebe Grüße

    AmSee

    Falls du auch solche Glaubensätze über dich hast, haue diesen Mist einfach über Bord (die helfen dir kein Stück weiter) und fokussiere dich einfach auf die Zeit, die du schon geschafft hast, was du alles schon nüchtern bewegt hast und steh einfach auf und mach genau da weiter.

    Rent spricht da etwas ganz Wichtiges an und zwar diese negativen Glaubenssätze.
    Wir alle kennen sie, aber an ihnen ist in der Regel herzlich wenig bzw. absolut gar nichts dran.

    Du darfst über dich wahrlich ganz anders denken, denn du hast dir (und uns, die wir von dir lesen dürfen) schon bewiesen, zu was du in der Lage bist und wie stark du eigentlich bist.

    DU BIST MITTENDRIN und nicht am Anfang.

    Genau so ist es.

    Welcher positiv formulierte Glaubenssatz würde dir jetzt helfen?

    Ein Rückfall KANN passieren, die Gründe dafür sind unterschiedlich. Bei dem einen mag es Leichtsinn oder Selbstüberschätzung sein, bei dem anderen eine Kette von Ereignissen, die schließlich zu kaum erträglichem Suchtdruck geführt haben.


    Hauptsache ist, du stehst wieder auf.

    Möglicherweise kannst du aus genau diesem Rückfall eine ganze Menge für dich lernen.

    Liebe Grüße

    AmSee

    Hallo Italien,

    habe dein Gesuch in einen eigenen Thread verschoben, weil das nichts mit Miaflorentines Thread zu tun hat.


    Zu deiner Frage habe ich gerade keine passende Lösung parat.
    Würde dich ein Wannenbad erwärmen?


    Viele Grüße

    AmSee

    Was ich noch teilen wollte….


    Hab dieses Jahr an Heiligabend daran denken müssen, wie ich, als ich vor über drei Jahren hier aufschlug, noch verhandelt habe, ob ich nicht an Heiligabend eine Ausnahme von der Abstinenz machen dürfte.

    Wie anders geht es mir inzwischen. Ich sah mich an Heiligabend am Tisch sitzend um und stellte mit positiver Überraschung und Freude fest, wie weit weg ich von einem solchen Bedürfnis bin. Ich hatte keinen Moment das Gefühl, dass mir etwas fehlt, im Gegenteil schien für anderes, was ich sonst einfach übersehen hatte, viel mehr Raum zu sein. Das fühlte sich einfach nur schön an.
    Abstinent zu sein fühlt sich für mich völlig selbstverständlich an.


    Dankbarkeit erfüllt mich zur Zeit. Mein Krankenlager konnte ich vor genau zwei Wochen zum ersten Mal wieder verlassen. Seither ging’s mir täglich ein Stück besser und ich konnte mich doch noch auf Weihnachten und weitere anstehenden Feste vorbereiten. Jetzt sehe ich dem Jahresausklang gelassen und entspannt entgegen und blicke mit Zuversicht und Gelassenheit dem neuen Jahr entgegen.


    Wünsche euch ebenfalls einen angenehmen Jahreswechsel und ein möglichst frohes neues Jahr 2024.🍀


    Beste Grüße

    AmSee

    Hallo Mia,
    meine Gratulation erstmal für bereits achtunddreißig abstinente Tage. Das ist klasse.

    Denk an Beppo Straßenkehrer, möchte ich dir von meinem Krankenlager aus zurufen.


    Denk nicht an die ganze Straße auf einmal, sondern denk immer nur an den nächsten Schritt.
    👣🐾👣🐾

    Liebe Grüße

    AmSee

    Hallo Mara,

    Willkommen zurück. 🙋‍♀️


    Um in den geschützten Bereich zu gelangen, werden ein paar aussagekräftige Beiträge von dir erwartet.
    Ein Freischaltung in diesen Bereich erfolgt nicht automatisch nach x/y Beiträgen, sondern erst nach sorgfältiger Prüfung durch die Moderation, da wir natürlich wissen möchten, mit wem wir es da zu tun haben.
    (Siehe Forenregeln)

    Mein Vorschlag: Komm erstmal in Ruhe hier an und gibt uns die Chance, einander näher kennenzulernen.

    Viele Grüße

    AmSee

    Hallo liebe AmSee13 ,


    gerne möchte ich zum weiteren Austausch ein Thema eröffnen- gerade habe ich wieder festgestellt , wie wenig ich mich hier noch auskenne 🙈 ich habe diesen Thread hier kaum wieder gefunden und bin mir auch noch nicht ganz im Klaren, wo der geschützte Bereich überhaupt ist.

    Liebe Mia,

    du hast eine PN. 😉


    Nun bis du schon bei Tag 28! Da kannst du wirklich stolz drauf sein!
    Prima, dass es sich grad leicht anfühlt!

    Liebe Grüße

    AmSee