Ich kann (noch?) nicht nachvollziehen, inwiefern der Gesetzgeber oder die Behörde noch nachlegen müsste. Vielleicht kann mir das ja jemand von euch erklären?
Jemand, der sich unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzt, gefährdet doch nicht nur sich selbst, sondern nicht selten gerade auch andere. Wie viele Unfälle auch mit Todesfolge geschehen schließlich unter Alkoholeinfluss?
Ist das von der Behörde etwa nicht richtig, jemandem, der auffällig geworden ist, den Führerschein zu entziehen? Es geht in diesem Fall doch den Schutz der Allgemeinheit, oder etwa nicht?
Er oder sie kann den Schein ja immerhin unter bestimmten Umständen wiedererlangen. Ob er oder sie wieder dafür geeignet ist, soll eine MPU prognostizieren.
Die Frage ist doch, bei wem das Problem liegt, wenn der oder die Betroffene an seiner oder ihrer Denk- und Verhaltensweise nichts ändern kann oder will. Liegt es beim Gesetzgeber/ der Behörde oder liegt es bei dem oder der Betroffenen selbst?
Beiträge von AmSee13
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Ich bin in den letzten 30 Jahren 3× den Führerschein wegen Trunkenheit losgeworden (immer über 1,6 Promille).
Dann hast du wohl zu den 50 Prozent gezählt, die wieder auffällig geworden sind, weil sie an ihrem Verhalten dauerhaft nichts verändert haben….
Ich selbst bin niemals unter Alkoholeinfluss Auto/ Motorrad/ o.ä. gefahren. Hätte mir selbst nicht verzeihen können, wenn da etwas passiert wäre. Mir war stets bewusst, dass Alkohol die Reaktionszeit und -fähigkeit verändert….
Was fehlt sind klare, eineindeutige Aussagen, seitens der Behörde!
Ich hab darauf nur mal n bisschen im Netz gesucht….
Recht schnell hab ich diese Informationsbroschüre der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) gefunden:
https://www.bast.de/DE/Publikation…icationFile&v=1
Aufschlussreich finde ich ansonsten diese Informationen vom ADAC: -
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Ich sehe das so wie Mojo und ichso das bereits geäußert haben. Solche Sätze, Paul oder Ähnliches kenne ich sonst nur von Menschen, die selbst konsumieren, als Rechtfertigung für den eigenen Konsum.
Wenn es unerträglich ist, Paul : Ist das nicht ein Warnhinweis von Psyche und Körper, dass da was falsch läuft?Ändert die Betäubung irgendetwas an den Umständen, aufgrund derer solche Warnhinweise kommen?
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Emily , ich kann dir nur raten, deinem eigenen Empfinden zu trauen. Wenn du unsicher bist und ein Risiko für dich siehst, dann überleg dir gut, worauf du dich einlassen kannst und willst, und worauf eher noch nicht.
Wenn du hingehst, überlege dir vorher gut, was dich da voraussichtlich erwarten wird und wie du damit umgehen kannst und willst. Überleg dir auch, wie du die Situation verlassen kannst, wenn du beginnst, dich unwohl zu fühlen.
Was meinst du, würdest du das Gefühl haben, etwas zu vermissen, wenn du andere Alkohol trinken und enthemmt feiern siehst?
Wirst du ablehnen können, wenn dir jemand Alkohol in die Hand drückt?
Wenn du die erste Frage für dich mit „ja“ oder „vielleicht“ beantwortest, die zweite mit „weiß nicht“ oder „vielleicht“, scheint mir das Risiko zu hoch. -
Das kommt ja ganz darauf an, wie viele Kristalle du dran machst. Die, die ich hier habe, sind unterschiedlich groß und unterschiedlich schwer. Die kleineren sind leicht, aber wenn du viel davon nimmst, dann kommt da trotzdem ein bisschen Gewicht dazu….
Doch sooo viele sind ja gar nicht notwendig….
Ja, warum dann nicht „Arktika“? Arktis und Antarktis dürfte grundsätzlich ja jedem ein Begriff sein. 😅Und jetzt denke ich gerade beim Schreiben: Das ist so ein Quatsch - aber ich liebe es!
Ist das beim Karneval nicht so, dass da jede Menge Quatsch erlaubt ist? Wenn‘s dir Spaß macht und du über dem stehst, was andere denken mögen (Ist doch deren Problem!), was spricht denn dagegen?
Ich bin überhaupt kein Karneval-Mensch, das ist nicht meine Sache, aber in anderen Belangen mache ich mein Ding und kümmere mich nicht sonderlich darum, was andere davon halten mögen.
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Ich mag kreatives Upcycling. 👍😄
Willst du noch mehr an das Kleid dranmachen? Bspw. Kristalle von einer Kristalllampe, die über die Kleinanzeigen in deiner Nähe zufällig gerade zu verschenken ist?
Ich hab mal über die Kleinanzeigen so eine Lampe mit vielen verschiedenen Kristallen geschenkt bekommen. Mit der eigentlichen Lampe konnte ich nichts anfangen, die war auch an verschiedenen Stellen korrodiert, ich war nur an den verschiedenen Kristallen interessiert. Die dienen bei mir im Winter zur Deko, auch am Baum.
Bei dem Schwarz als Grundfarbe würde vielleicht eher „Regina hiberna“ passen…. 🤔 -
Moin,
darf’s n bisschen lateinisch klingen: „Regina hiberna“?
Übersetzt würde das „Winterkönigin“ bedeuten.
Oder wenn’s Richtung russisch gehen soll, guck dir mal an, welche Rolle die „Snegurotschka“ spielt. Vielleicht ist das interessant für dich.
LG AmSee -
Ich habe Angst vor dem, was Angst mit den Menschen macht - sie werden unachtsam.
Entschuldige, Paul , aber das stimmt so nicht!
Ich schreib zwar selbst immer mal wieder, Angst sei ein schlechter Begleiter, aber dabei habe die negative Seite von Angst im Sinn, nicht ihre positive Seite, die Angst ja eben auch hat.
Menschen, die wegen eines neurologischen Defekts im Gehirn keinerlei Angst verspüren, leben gefährlich, haben ein höheres Verletzungsrisiko, weil sie die Angst als wichtigen Schutzmechanismus nicht kennen.
Angst macht nämlich auch wachsam für mögliche Gefahren, schärft die Sinne. Sie hilft Menschen, einer möglichen Gefahr ins Auge zu blicken. So können sie sich einer Gefahr entweder stellen oder sie meiden oder sogar vor ihr flüchten.
Insofern macht Angst nicht, wie du behauptest, unachtsam, sondern im Gegenteil macht sie sogar achtsam.
Worin wir uns, denke ich, einig sind, ist, dass ein Übermaß an Angst nicht sonderlich hilfreich ist, wenn man ein zufriedenes nüchternes Leben führen möchte. -
Moin, Ichso. 🙋♀️
Evtl. hilft eine Umkehr des "nicht gut genug aufgepasst haben" in "auf meinen Körper kann ich mich mittlerweile gut verlassen, der schützt mich unterstützend bei Überforderung"?
Das erinnert mich an das, was mir mein Arzt zu verstehen geben will. 😅
Da ist gewiss was dran, nur fühle ich mich durch diese „Auszeiten“ immer wieder so unvermittelt ausgebremst… Bei diesen „Auszeiten“ geht bei mir nämlich mal wieder so gut wie gar nichts… Gestern noch mit Freude und Energie an einem Möbelstück gearbeitet oder an irgendwas anderem meiner diversen kreativen Projekte und am nächsten Tag geht unerwartet nix….
Was solche Threads wie bspw. den „Vaterblog“ betrifft: Aufgrund entsprechender persönlicher Erfahrungen in den vergangenen vier Jahren im Umgang mit den verschiedensten Themen hier im Forum und anderswo geht Selbstschutz für mich persönlich vor. -
und dann "sagt" nach kurzer Zeit meine Seele zum Körper "Mach du sie krank, auf mich hört sie nicht..." Und so bekomme ich immer mal wieder eine Auszeit geschenkt, in der ich wegen Knie, Erkältung, Kopfschmerz, whatever mal kurz rausgenommen bin aus dem täglichen Einerlei.
Das kommt mir sehr bekannt vor, weil das bei mir ähnlich zu laufen scheint. Mein Arzt vertritt die Perspektive, dass mein Körper mich auf seine Weise durch solche „Auszeiten“ vor Überforderung schützt….
Bin trotzdem manchmal niedergeschlagen, weil bei mir dann manchmal Gedanken hochkommen, dass ich noch besser hätte auf mich aufpassen müssen…. Dabei bemühe ich mich doch schon so….
Mein Arzt meint dann, ich würd‘s mir nur schwerer machen, wenn ich mich auf solche Gedanken einlasse….
Das kann ich nachvollziehen, dass dich das im „Vaterblog“ getriggert hat…
Ich selbst passe aufgrund solcher Erfahrungen, dass mich dieses oder jenes zu bestimmten Zeiten zu sehr getriggert hat, inzwischen besser auf, auf welche Themen ich mich einlasse und auf welche nicht oder zumindest nicht zu diesem oder jenem Zeitpunkt.
Denn ich bin ja neben Mutter auch Tochter.
Eben….
Für mich war es irgendwie hilfreich, zu begreifen, wie die Verkettung in meiner Familie war, wie Leid und psychische Wunden von Generation zu Generation weitergegeben wurden…
Liebe GrüßeAmSee
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Gute Besserung, ichso . 💐
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Hallo Tom,
Danke dir für dein Teilen.
Gewiss ist das alles andere als gut, dass du ˋnen Rückfall hattest, aber was ich von außen betrachtet, als ein positives Zeichen deiner Selbstfürsorge des vergangenen Jahres halte, ist:Erstens, du konntest - was leider gar nicht selbstverständlich ist - recht schnell wieder aussteigen.
Zweitens, du siehst dich in der Lage, für dich Konsequenzen aus dieser Erfahrung zu ziehen. Konstruktiv betrachtet bist du dabei, aus diesem Vorfall nicht gerade wenig für dich dazuzulernen.
Ja, das ist durchaus nun die Preisfrage, wie du mit dem, was der eigentliche Hintergrund deines Rückfalls war, umgehen kannst.
Doch nun, da dir bewusst geworden ist, welches Loch du bislang mit Alkohol gestopft oder verdrängt hast, kannst du dich auf die Suche nach tatsächlich tragfähigen Lösungen machen.
Gegebenenfalls kann dir auch der Austausch mit anderen dabei eine Unterstützung sein.
Alles Gute jedenfalls für die weitere berufliche Auszeit und den demnächst anstehenden Urlaubstripp.
Viele GrüßeAmSee
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Hallo Neko/ Ailin,
Danke dir für dein Update.
Ich kann nur ahnen, was dich das an Kraft gekostet hat. Und ich kann nur ahnen, durch welches Wechselbad der Gefühle deine Töchter, vor allem deine Jüngste in den vergangenen Monaten gegangen sind.
Ich wünsche euch, dass er diese Chance nutzt.Für mich ist es sehr erleichternd, dass er dort ist. Ich habe das Gefühl Verantwortung abgeben zu können (die ich ja eigentlich nicht habe, aber das ist wieder ein anderes Thema).
Das kann ich ziemlich gut nachvollziehen. Dadurch, dass er nun dort ist, bist du ja auch von der Verantwortung, die du in vielfältiger Weise für ihn übernommen hast, entlastet.
Inzwischen habe ich den Eindruck, dass seine Sucht vor allem mental ist. Er kann nicht trinken und hat keine für mich wahrnehmbaren Entzugserscheinungen.
Spielt das denn eine Rolle, ob es bei ihm „nur“ mental oder physisch ist? - Ehrlich, es spielt keine Rolle. So oder so er der Sucht erlegen und sein Körper hat bereits sehr schwere Schäden davongetragen.
Es wird sich zeigen, ob er in der Lage ist, nun endlich Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen. Er wird sich innerlich entwickeln müssen und auch von sich aus an seiner äußeren Situation Veränderungen vornehmen müssen.
Die entsprechenden Hilfestellungen wird er in der Klinik bekommen, aber ob er das für sich nutzen wird, wird sich erweisen.
Alles Gute Euch!
AmSee -
Die liest man dann, wenn man oben auf die Sprechblase klickt nachdem man auf seinen Button oben rechts in der Mitte drückte, richtig?
Also, das sieht erstmal so aus:
Dann klickst du auf die Sprechblase.
Dann erscheint sowas:Die Nachricht klickst du dann an.
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Gehe auf das Sprechsymbol oben rechts und klicke es an.
Dann erscheint eine Menueleiste, dort klickst du auf Plus.
Dann erscheint ein Bedienfeld, dort gibst du den Nutzernamen dessen ein, dem du schreiben willst.
Nach kurzer Zeit - eventuell musst du‘s nochmals versuchen - erscheint ein Button mit dem entsprechenden nutzernamen, den klickst du an.
Danach schreibst du einfach deine Nachricht, eventuell ein Betreff und schickst die Nachricht ab.
Ob du eine PN hast, erkennst du oben rechts im Sprechsymbol (s.o.) -
Ok, ich mach dir gleich ne Anleitung. Dauert n kleinen Moment…
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Kann man hier eigentlich auch persönliche Nachrichten ausstauschen?
Ich hätt' zum Bsp. Lust einmal mit Emily zu telefonieren.
Schreib ihr doch einfach eine PN. Weißt du, wie das geht?
Ob ihr telefoniert oder nicht, macht ihr am besten darüber aus.
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Hallo Paul,
auch wenn du mich nicht direkt angesprochen hast, möchte ich dir gerne antworten.
Ich ahne, was du meinst. Ich hab das anderswo so erlebt, dass im Austausch das Thema „Suchtdruck“ bzw. Vermeidung von möglichem Suchtdruck eine sehr, sehr große Rolle spielte.
Ich hab das auch als Angst schürend wahrgenommen und nicht sonderlich mutmachend.
Mir selbst ging und geht’s darum, keine Angst zu haben. Ich hab keine Angst vor Alkohol, den Raum will ich ihm in meinem Leben gar nicht geben, und ich halte Angst auch nicht für den besten Begleiter. Ich bin auch nicht unsicher oder zweifle oder traue mir etwas nicht zu.
Was ich sagen kann, ist, dass ich einen gewissen Respekt vor der Sucht habe, im Hinterkopf habe, dass sich da in meinem Kopf durch die Sucht etwas verändert hat und da so ein paar Automatismen in meinem Unterbewusstsein ruhen, aber ich fürchte mich deswegen nicht.Wie hieß das hier letztens „Suchtgedanken schaffen keine Tatsachen.“
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Am Ende, so glaube ich, müssen wir nichts tun, um geliebt zu werden.
Wir verbringen unser Leben damit, schöner, klüger, beeindruckender zu erscheinen. Doch zwei Dinge sind mir klar geworden: Diejenigen, die uns wirklich lieben, sehen uns mit dem Herzen. Sie schreiben uns Qualitäten zu, die weit über das hinausgehen, was wir tatsächlich sind. Und jene, die uns nicht lieben wollen, werden niemals zufrieden sein – ganz gleich, wie sehr wir uns bemühen.
Ja, ich glaube wirklich, dass es wichtig ist, unsere Unvollkommenheiten zu bewahren. Sie sind kostbar, denn sie ermöglichen es denen, die uns mit dem Herzen sehen, uns wahrhaftig zu verstehen.
Frida Kahlo