Ich möchte Heute Danke sagen.
Danke an alle, die Foren wie dieses hier ermöglichen. Es nehmen sich Menschen die Zeit, uns von Alkohol betroffen, in welcher Art auch immer, sei es Selbstbetroffen oder Co., uns in unseren Ängsten, Verzweiflung, Kummer, Wut,...was auch immer, begleiten.
Der Weg alleine aus dieser Hölle heraus ist schwer. Ein Anfang, mehr nicht.
Ich kann die Alkoholflaschen stehen lassen im Supermarkt, klar. Kann die Alkoholabteilungen meiden, kein Ding. Saufenden aus dem Weg gehen, alkohollastigen Feiern aus dem Weg gehen. Alles tun, um den Alkohol möglichst so weit es geht von mir fern zuhalten. Aber das alleine reicht nicht.
Das Leben muss neu geordnet / sortiert werden. Und da sind die wirklichen Fallen. Für mich zumindest ist es so.
Alkoholiker sind krank. Ja, vom Alkohol krank. Ich wohl doch mehr wie ich dachte. Habe doch wohl keinen rechten Plan wie Leben funktioniert.
Ok.
Ich stolpere über Stock und Stein, will mein Neues, nüchternes Leben wiederfinden. Ja, wiederfinden. Aber ?
Es gibt kein zurück!
Ich wollte es so behandeln : Ok, der Alkohol war nun Jahrzehnte mein Freund, ich trenne mich und gut ist es. Liebeskummer manchmal dann, ok, überstehe ich. Ohh Nein, der Alkohol hat sich festgekrallt im Gehirn, der geht da nicht einfach raus. Ein Ex sucht sich ne Neue, Alkohol auch, aber triggert mich trotzdem, er ist ja überall.
Wenn ich vor Beginn meiner Saufkarriere glücklich gewesen wäre, warum habe ich dann angefangen zu Saufen. Nur weil ein Moment mal Kacke war?
Nein, weil es schon lange Kacke war.
Lange Rede kurzer Sinn.
Ich werde hier aufgefangen. Menschen die die Hölle Alkohol selbst erlebt haben stehen mir hier zur Seite. Urteilen nicht über mich, sondern unterstützen mich. Nicht mit mahnenden Worten, sondern mit Denkanstössen.
Ich möchte Heute speziell Danke sagen an AmSee13 , Sparkassen_Helga , Tom , als Moderatoren.
Danke, daß ihr Euch die Zeit nehmt. ![]()
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