• Dieses Zitat gefällt mir sehr! Obwohl ich nicht abstreiten kann, dass die Anerkennung auch ganz nett ist😉 Durch die Abstinenz gelingt es mir endlich viel besser, mich vom ständigen vergleichen mit anderen zu lösen und irgendwie einfach mehr bei mir zu sein

    Das mit dem Vergleichen ist ein wichtiger Punkt. Ich tat das auch und habe damit aufgehört weil ich der Regisseur meines eigenen Lebens bin. Andere gehen andere Wege, haben anderer Ziele eine andere Vergangenheit. Ich habe auch gelernt Grenzen zu setzen und "Nein" zu sagen. Das war besonders schwer. Ich habe das vor dem Spiegel geübt. Zuerst kam ich mir albern vor aber mit der Zeit wird die Stimme fester und entschlossener.

  • Das mit dem Vergleichen ist ein wichtiger Punkt. Ich tat das auch und habe damit aufgehört weil ich der Regisseur meines eigenen Lebens bin. Andere gehen andere Wege, haben anderer Ziele eine andere Vergangenheit. Ich habe auch gelernt Grenzen zu setzen und "Nein" zu sagen. Das war besonders schwer. Ich habe das vor dem Spiegel geübt. Zuerst kam ich mir albern vor aber mit der Zeit wird die Stimme fester und entschlossener.

    Das, was du da mit wenigen Worten beschreibst, ist, wenn man das geschafft hat, so einfach, jedenfalls empfinde ich das jetzt so, doch ich weiß noch zu gut, wie schwer vorstellbar und umsetzbar das für mich war, als ich noch davor stand, das zu begreifen.

    Klasse, dass du das offenbar mehr oder minder auf dem rationalen Weg und mit viel Übung geschafft hast. Ich, selbst ein sehr rationaler Mensch, hab das auf dem rein rationalen Weg nicht geschafft. Das hat bei mir möglicherweise auch an dem gelegen, was das Aufwachsen in meinem Elternhaus so mit sich gebracht hatte. Wer weiß? 🤷‍♀️

    Schön, dass und wenn du deine Erfahrungen mit uns teilst. Damit bereicherst du unsere SHG ganz gewiss.

    Freundliche Grüße

    AmSee

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Durch die Abstinenz gelingt es mir endlich viel besser, mich vom ständigen vergleichen mit anderen zu lösen und irgendwie einfach mehr bei mir zu sein

    Ich hab da ein paar Tage drauf rumgedacht. Ja, genau das ist es. Ich glaube das kann ich auch für mich bestätigen. Vor allem in Hinblick darauf, dass ich mich anfangs immer für mein Nichttrinken rechtfertigen wollte. Das war auch eine Art von Vergleich. Ich wollte einfach nicht der Exot sein. Nicht die andere, die unfähig ist, normal zu trinken. Diesen Vergleich habe ich abgelegt. Mir ist mittlerweile sowas von egal, was Fremde von mir denken. Und ehrlich gesagt sind eigentlich alle Menschen Fremde, solange sie nicht zum innercircle gehören.

    Beste Grüße Helga

  • Durch die Abstinenz gelingt es mir endlich viel besser, mich vom ständigen vergleichen mit anderen zu lösen und irgendwie einfach mehr bei mir zu sein

    Mir ist aufgefallen, dass ich das auch mache. Und zwar was Leute so in ihren Tag, Woche, Urlaub packen und machen. Das hat angefangen, als jemand den verbrachten Urlaub ziemlich genau beschrieb. Was für tolle Erlebnisse. Jeder Tag gefüllt mit mehreren Highlights. Ich hatte kurz vorher auch meinen Urlaub und der war eher ruhig und erholsam. Fast gar kein besonderes Highlight, mehr so rumlümmeln, erholen usw.

    Auch im Alltag packen andere Leute viel in 1 Tag. Ich schaue eher, dass so wenig wie möglich los ist. Stellt sich die Frage ob ich meinen Tag genug mit Leben fülle. Aber muss ich jeden Tag produktiv sein, jeden Tag einen erfüllten Tag haben? Das klingt für mich nach Stress. Mir ist es lieber, wenn nach der Arbeit der Rest des Tages ruhig verläuft. Ist die Frage, vergeude ich meine Zeit? Oder anders gefragt, sind tägliche Highlights das ultimative Leben?

  • Ist die Frage, vergeude ich meine Zeit? Oder anders gefragt, sind tägliche Highlights das ultimative Leben?

    Die Frage ist: wen fragst Du? Ich habe meinen Urlaub komplett durchgeplant, weil ich nur eine begrenzte Zeit habe und diese optimal nutzen möchte. Für mich ist Action gleichbleibend mit Erholung. Ich erhole mich auch ansonsten besser im Tun, als im Nichtstun. Und so sind wir alle anders.

    Beste Grüße Helga

  • Ist die Frage, vergeude ich meine Zeit? Oder anders gefragt, sind tägliche Highlights das ultimative Leben?

    Wenn du MICH fragst: Nein. Ich persönlich habe überhaupt nicht das Bedürfnis jeden Tag mit Action zu füllen, ich brauche auch nicht tägliche Highlights, sondern im Gegenteil ist gerade für mich die Ruhe zwischendurch und sogar über mehrere Tage wichtig.

    Ich kann da aber auch nur für mich und meine Bedürfnisse sprechen, andere mögen andere Bedürfnisse haben. Das ist für mich dann aber nicht von Belang.

    Ob du deine Zeit vergeudest oder nicht, wirst letztlich nur du selbst beurteilen können. Lebst du das Leben, das DU leben möchtest, oder wirst du gelebt, indem du dein Leben so lebst, wie du meinst, das andere das von dir erwarten?

    Ich bin, abgesehen von Erkrankungen, die mich einschränken und überhaupt erst dafür gesorgt haben, dass ich berufs- und arbeitsunfähig bin, in der komfortablen Situation, innerhalb der besagten Einschränkungen das Leben führen zu können, das ICH leben möchte. Ich habe nicht das Gefühl, meine Zeit zu vergeuden, wenn möglichst wenig bei mir los ist. Ich brauche das sogar so.

    Abgesehen davon lebe ich, weil ich nun einmal so bin, wie ich bin, sowieso schon recht intensiv. :S

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Ich habe nicht das Gefühl, meine Zeit zu vergeuden, wenn möglichst wenig bei mir los ist. Ich brauche das sogar so.

    So geht’s mir auch. Und gerade wenn ich die Zeit und Möglichkeit habe gemütlich rum zu gammeln, dann fühle ich mich sehr lebendig. dAs kann ich ja nicht jeden Tag machen. Für mich ist das dann was besonderes einfach so in den Tag zu leben.

    Ob du deine Zeit vergeudest oder nicht, wirst letztlich nur du selbst beurteilen können. Lebst du das Leben, das DU leben möchtest, oder wirst du gelebt, indem du dein Leben so lebst, wie du meinst, das andere das von dir erwarten?

    Ich empfinde es nicht als Vergeudung, weil ich dann so richtig schön bei mir selbst bin. Nach Erwartungen von anderen richte ich mich nicht oder nur selten.

  • Ich empfinde es nicht als Vergeudung, weil ich dann so richtig schön bei mir selbst bin.

    Das hört sich doch gut an, dass du dann so richtig schön bei dir bist. Was sollte daran dann verkehrt sein?

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

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