Problemlöser der Pharma - abhängig von legalen Pharmadrogen

  • In der Doku gehts übrigens um was ganz anderes ^^

    Ich hatte mir vor meinem ersten Beitrag hier die Doku bereits halb angesehen….

    Deshalb ja auch mein Beitrag:


    Man kann zwar mal darüber nachdenken, inwiefern das, was die Pharmaindustrie so auf den Markt wirft und bewirbt, bedenklich ist und absichtlich neue, völlig unnötige Probleme und sogar Abhängigkeiten generiert werden, aber inwiefern hilft uns hier bei unserer Thematik die Frage weiter, ob es „akzeptierter [ist] von Pharmaprodukten abhängig zu sein“? 🤔


    Wenn die Antwort auf die Frage, „Ist es akzeptierter von Pharmaprodukten abhängig zu sein?“, „Ja“ lauten sollte, was haben wir hier mit unserer speziellen Problematik davon?

    Wie hilft uns das weiter?


    Wenn ich Spotify höre, kommt regelmäßig eine Werbung für Medikament bei Reizdarmbeschwerden. Ich klinke mich dann für einen Moment aus, um sie nicht mehr hören zu müssen. Immer, wenn ich sie höre, denke ich, wie verkehrt diese Werbung doch ist. Denke mir, wenn du Reizdarm hast, kümmere dich doch mal ernsthaft um die Ursache, statt nur immer die Symptome zu therapieren.

    Ja, so ist das nun mal mit manchem Zeug, was die Pharmaindustrie auf den Markt wirft und bewirbt, aber gleich alles in Frage zu stellen und sogar zu verteufeln, halte ich nicht für sinnvoll.

    Das fordert nur zu solchen Grundsatzdiskussionen heraus, die hier im Forum bislang herzlich wenig echte, gute Früchte trugen, sondern stattdessen eher zu Frust bei allen Beteiligten geführt haben.

    Für sinnvoller halte ich, wenn wir uns darüber Gedanken machen, wie wir bei uns jeweils kausal arbeiten können, wie wir selbst dafür sorgen können, dass es uns besser geht. Und das können wir am besten an unseren eigenen Beispielen und unseren eigenen Erfahrungen.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Sparkassen_Helga , ich kann deinen Ärger und deinen Frust durchaus nachvollziehen, dass du nach langer Recherche etwas gefunden hast, was dir möglicherweise helfen könnte, von unserem Gesundheitssystem aber nicht bezahlt wird.

    Ich schiebe mitunter auch Frust, weil ich dieses oder jenes, was tatsächlich besser für mich ist, als das, was vom Gesundheitssystem bezahlt wird, aus eigener Tasche bezahlen muss.

    Und dann schimpfe und fluche ich hier zuhause auch laut vor mich hin, aber ich bleibe da nicht, weil das zu den Dingen gehört, an denen ich nichts ändern kann. Ich kämpfe nicht mehr gegen Windmühlen.

    Stattdessen besinne ich mich auf das, was ICH tatsächlich ändern kann, und versuche das nach Möglichkeit umzusetzen. Und wenn’s sein muss, bezahle ich aus eigener Tasche dafür.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Das fordert nur zu solchen Grundsatzdiskussionen heraus, die hier im Forum bislang herzlich wenig echte, gute Früchte trugen, sondern stattdessen eher zu Frust bei allen Beteiligten geführt haben.

    Ich sehe da überhaupt keine Grundsatzdiskussion.

    Ich sehe eher die Problematik einer Suchtverlagerung - und das sollte man schon im Auge haben.

    Und wenn’s sein muss, bezahle ich aus eigener Tasche dafür.

    Würde mich ja auch nicht mal stören, wenn ich nicht zeitgleich dazu verpflichtet wäre in das Zwangssystem Krankenversicherung einzuzahlen, die jeden Mist bezahlen, nur nicht das, was mir hilft. Es gibt ja eine Alternative zu dem, was ich nehme - krankenkassenfinanziert. Nur ist da die Nebenwirkung Brustkrebs, bzw. Darmkrebs. Darauf kann ich gut verzichten.

    Dein Beispiel mit dem Reizdarm ist gut - warum benutzen das soviele? Die Ursache liegt doch häufig in dem Essen, was man im Supermarkt kaufen kann und ehrlicherweise kann man sich dem nie 100% entziehen, auch wenn man ein Bewusstsein dafür hat. Da wurde bis vor kurzem beispielsweise Titandioxid als Weißmacher zugesetzt - erbgutschädigend und krebserregend. Endlich verboten! Aber in Medikamenten wird immer noch gemischt. Ein Medikament, was krebserregend ist! Kannste Dir nicht ausdenken.

    Beste Grüße Helga

  • Wenn die Antwort auf die Frage, „Ist es akzeptierter von Pharmaprodukten abhängig zu sein?“, „Ja“ lauten sollte, was haben wir hier mit unserer speziellen Problematik davon?

    Wenn wir uns hier nur und ausschließlich über Alkohol unterhalten wollen, glaube ich, wird es hier verarmen. Das ist nur meine unwichtige Meinung.

    Warum auch immer das Thema Richtung Kassenleistung abgedriftet ist..in der Doku gehts halt um was anderes. Die Überschrift bezieht sich darauf, dass "Wir" als Gesellschaft - und ja, das kann man als Allgemeinsatz so stehen lassen - uns entschieden haben bestimmte Wirkstoffe als illegale Drogen zu klassifizieren. Dabei denke ich an Speed, Kokain und Ecstasy. Ich vermute jetzt einfach mal, dass grundsätzlich alle Menschen in diesem Land der Meinung sein sollten, dass eine Legalisierung und freie Verfügbarkeit eher nicht gut für "uns" als Gesellschaft ist. Gleichzeitig wird die gleiche Wirkstoffklasse in einer weißen Schachtel mit PZN an Kinder ausgegeben. Ritalin sind Amphetamine für Kinder. That´s it. In den USA ist Adderall das Pendant, was bei Collegestudenten zur Leistungssteigerung sehr verbreitet ist. Aktuell glaube ich nicht, dass das bei uns eine Zulassung erhalten wird. Ich finde schon, dass man sich darüber mehr Gedanken machen sollte. Das Thema Neuroenhancement wird kommen, insbesondere auch durch die Forderungen nach immer längeren Arbeitszeiten - das ist allerdings wirklich weit weg vom ursprünglichen Thema.

    Beste Grüße Helga

  • Stattdessen besinne ich mich auf das, was ICH tatsächlich ändern kann, und versuche das nach Möglichkeit umzusetzen.

    Das ist doch eine gute Herangehensweise. Doch woher weiß ich, was gut für mich ist? Wenn mir jeder, auch Arzt, etwas anderes erzählt, wenn mich z.Bsp. Werbung täglich zu verfühen versucht, wenn mir jeder eine, möglichst schnelle, Lösung verspricht, jeder mir das rät, von dem er überzeugt ist und versucht nur seine Meinung gelten zu lassen, wenn der Versuch unternommen wird, kritische Äußerungen zu unterdrücken

    ... weil, wenn das alle behaupten, der "Lehrkörper", die publizierte (!) Wissenschaft, die Medien, dann muss es ja stimmen.

    Oft wird von Pragmatismus oder Kausalität geprochen, ohne selbige zu erklären und zwar so, dass der Betroffene es auch verstehen kann.

    Viele verschreiben, im guten Glauben (!!!), Medikamente, empfehlen oder preisen sie sogar an, berufen sich auf diverse Studien, z.Bsp. auch den Beipackzettel - selbstvertändlich, man kann nur mit dem arbeiten, was publiziert/veröffentlicht wird, doch hinterfragen darf man es doch!

    Gerade im Bereich der Psychopharmaka klaffen div. Wissenslücken, vieles beruht auf Annahmen/Hypothesen, doch weil es mittlerweile alle machen, wird es dadurch richtiger, wirksamer?

    Stimmt, nichts ist nur schlecht oder nur gut (wirksam) - doch was hilft uns das hier, im Alkoholforum ?

    Helga's Ausgangs-Post regt zum Nachdenken/Hinterfragen an, das "hilft" doch schon weiter. Miteinander reden, sich austauschen - hilft das nicht?

    Eine Freundin schluckt seit Jahren Globolis, ein Anderer nimmt Placebos, zwar wirkstofffrei, doch ihnen helfen sie, weil sie daran glauben.

    Viele nehmen div. Substanzen bzw. bekommen sie verschrieben, glauben zwar auch dran, doch ... na ja ... wer mal aufmerksam in der Psychatrie oder Geriatrie war, kann sich selbst ein Bild machen.

    Mir half Alkohol anfangs exzellent, bis die Nebenwirkungen nicht nur mein Wesen, sondern auch meine Gesundheit, auch Äußeres, sichtlich, nicht gerade zu meinem Vorteil veränderten.

    Wenn die hier oft angemahnten "Grundsatzdiskussionen" immer nur zu Unmut führen und fruchtlos enden bzw. beendet werden, weil es nicht gelingt miteinander zu diskutieren, kann man es auch sein lassen und weiter an seinen "Gedankengloblis" festhalten - Hauptsache es hilft.

  • Dein Beispiel mit dem Reizdarm ist gut - warum benutzen das soviele? Die Ursache liegt doch häufig in dem Essen, ...

    Weil viele sich ausschließlich auf die Beseitigung/Bekämpfung der Wirkung beschränken, anstatt die Ursache zu beseitigen.

    Das geht bei der Gesundheit los und hört bei der Umweltverschmutzung/Klimawandel auf.

    Vielleicht zu einfach, dass man dem Glauben schenken kann.

    Haben wir vergessen/verlernt/verdrängt, das jede Wirkung/Symptom einer Ursache bedarf???

  • Das ist doch eine gute Herangehensweise. Doch woher weiß ich, was gut für mich ist? Wenn mir jeder, auch Arzt, etwas anderes erzählt, wenn mich z.Bsp. Werbung täglich zu verfühen versucht, wenn mir jeder eine, möglichst schnelle, Lösung verspricht, jeder mir das rät, von dem er überzeugt ist und versucht nur seine Meinung gelten zu lassen, wenn der Versuch unternommen wird, kritische Äußerungen zu unterdrücken

    Das ist mir zu allgemein, Paul .
    Nimm doch nur mal den einen oder anderen Nutzer hier im Forum, der für sich herausgefunden hat oder gerade herausfindet, was er oder sie wirklich braucht.

    Ich hab für mich gelernt, meinem Körper zu vertrauen. Er signalisiert mir ständig, was er braucht, und er signalisiert auch, was er nicht braucht.

    Ich fühle mich müde? Dann ruhe ich mich einfach aus oder ich gehe schlafen.

    Ich hab Hunger? Dann esse ich etwas, was gesund und vollwertig ist. Ich weiß genau, was passiert, wenn ich zu viel Zucker esse, also achte ich darauf.


    Mein Körper signalisiert mir, wenn ich Bewegung brauche, also bewege ich mich, gehe spazieren oder mache ein paar sportliche Übungen.

    Und was von Werbung zu halten ist, das wissen wir doch schon lange. Oder glaubst du noch, dass in Kinderriegeln eine Extraportion Milch ist?


    In den Diskussionen kommt es schnell dazu, dass über andere geredet wird, doch bleiben wir doch einfach mal bei uns.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Weil viele sich ausschließlich auf die Beseitigung/Bekämpfung der Wirkung beschränken, anstatt die Ursache zu beseitigen.

    Das geht bei der Gesundheit los und hört bei der Umweltverschmutzung/Klimawandel auf.

    Vielleicht zu einfach, dass man dem Glauben schenken kann.

    Haben wir vergessen/verlernt/verdrängt, das jede Wirkung/Symptom einer Ursache bedarf???

    Paul , Bitte! Hör damit auf allgemein über andere zu reden und dich darüber zu erheben, was andere immer alles falsch machen.

    Mir gefallen die Beiträge, wenn du tatsächlich von DIR sprichst.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Miteinander reden, sich austauschen - hilft das nicht?

    Und Informationen austauschen.

    Selbst Verantwortung zu übernehmen geht doch nur als informierter Bürger. Und wenn man bestimmte Dinge nicht besprechen möchte, weil es Grundsatzdiskussionen zu sein scheinen, wird ja jedes Thema direkt im Ansatz unterdrückt.

    Ich sehe das aktuell bei meinen Mädels. Wir sind alle im gleichen Alter und leiden alle unter grauenhaften Wechseljahrsbeschwerden. Und ich bin ehrlich entsetzt, was die zum Teil von ihren Ärzten zu hören bekommen. Das geht weit über das "Da müssen sie jetzt durch" von meinem Arzt hinaus. Einfach absolute Fehlinformationen aus den 70er Jahren bis zu Fehlbehandlungen (das hatte ich ja auch schon in der Vergangenheit bei einer andere Sache).

    Und ich ticke da vielleicht anders als andere, aber mir ist es nicht egal wie es meinen Mitmenschen geht. Ich möchte, dass alle gesund und glücklich sind, nicht nur ich - ohne meine Meinung überstülpen zu müssen. Ich möchte Dinge erfahren, die andere wissen und ich nicht.

    Oder glaubst du noch, dass in Kinderriegeln eine Extraportion Milch ist?

    Das mag für Dich eine Binse sein.

    Ich möchte mal ehrlich wissen, wer in diesem Forum über Zusatzstoffe wie Titandioxid informiert ist. Oder meinetwegen über Carageen, Glyphosat. Oder, dass Progesteronderivate, besser bekannt als Gestagene, wie sie von der Kasse bezahlt werden Brustkrebs auslösen. Das ist für mich eine Binse.

    Ich finde das eine arrogante Haltung etwas als Binse zu deklarieren. Wir sind alle strohdoof geboren worden. Und wenn jemand glaubt, dass da die Extraportion Milch im Kinderriegel ist, sollte man darüber auch ernsthaft reden. Es gibt keine dummen Fragen.

    Beste Grüße Helga

  • Wenn wir uns hier nur und ausschließlich über Alkohol unterhalten wollen, glaube ich, wird es hier verarmen. Das ist nur meine unwichtige Meinung.

    Ich hab den Eindruck, dass hier ein Missverständnis vorliegt.

    Es geht mir nicht darum, mich hier nur und ausschließlich über Alkohol zu unterhalten.
    Tatsächlich können wir dieses Forum auch nutzen, um unseren Horizont auf andere Themen zu erweitern, beispielsweise über andere mögliche Abhängigkeiten.


    Ich komme nochmals darauf zurück:

    Wenn die Antwort auf die Frage, „Ist es akzeptierter von Pharmaprodukten abhängig zu sein?“, „Ja“ lauten sollte, was haben wir hier mit unserer speziellen Problematik davon?

    Wie hilft uns das weiter?

    Die Antwort „Ja“ legt meines Erachtens zum Beispiel nahe, sich dafür zu bemitleiden, dass Alkoholismus im Gegensatz zur Abhängigkeit von Pharmaprodukten weniger akzeptiert ist.

    Und das hilft wenig weiter, oder nicht?


    Wie könnte die Fragestellung denn anders lauten, damit es zu einem Austausch kommt, wie er dir, wie ich deinen Beiträgen entnehme, eigentlich vorschwebt?

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Selbst Verantwortung zu übernehmen geht doch nur als informierter Bürger.

    Nun sind die Chancen dazu hier in Deutschland ja nun nicht die schlechtesten.
    Man mag über das Bildungssystem schimpfen, wie man will, aber die Befähigung, sich selbst zu informieren und sich ein eigenes Urteil bilden zu können, wird durchaus vermittelt.

    Ich sehe das aktuell bei meinen Mädels. Wir sind alle im gleichen Alter und leiden alle unter grauenhaften Wechseljahrsbeschwerden. Und ich bin ehrlich entsetzt, was die zum Teil von ihren Ärzten zu hören bekommen. Das geht weit über das "Da müssen sie jetzt durch" von meinem Arzt hinaus. Einfach absolute Fehlinformationen aus den 70er Jahren bis zu Fehlbehandlungen (das hatte ich ja auch schon in der Vergangenheit bei einer andere Sache).

    Das kann ich nachvollziehen, nur ist hier in Deutschland grundsätzlich keine Frau allein mit diesen Beschwerden.
    Und wenn ICH feststelle, dass mir mein Arzt nicht helfen kann, dann suche ich mir anderswo Hilfe. Auch zu Wechseljahren und den damit verbundenen Beschwerden lassen sich eine Vielzahl an Informationen und ggf. Austausch mit anderen betroffenen Frauen finden.

    Ja, auch ich hatte mit inkompetenten Ärzten zu tun, aber wann immer mir das aufgefallen ist, hab ich mir einen neuen Arzt gesucht.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Hallo Frau Helga,

    ich muss dir Recht geben, auch mir sind Kinderriegel-extra Portion Milch-Diskussionen zu anspruchsvoll, noch dazu mit dem Hinweis, ich erhebe mich über andere und würde sie für doof erklären.

    Lieber bleib' ich doof, unerhaben und gebe es auf, an etwaiges Bewusstsein zu appellieren.👋

  • Ich finde das eine arrogante Haltung etwas als Binse zu deklarieren. Wir sind alle strohdoof geboren worden. Und wenn jemand glaubt, dass da die Extraportion Milch im Kinderriegel ist, sollte man darüber auch ernsthaft reden. Es gibt keine dummen Fragen.

    Das mag arrogant rübergekommen sein, aber so war und ist das nicht gemeint.
    Vielleicht täusche ich mich, das mag durchaus sein, auch ich bin nur ein Mensch, der mal Fehler macht und diese, sofern sie mir auffallen oder ich drauf aufmerksam gemacht werde, auch eingestehen kann.

    Ich selbst traue schon lange keiner Werbung mehr und erlebe in meinem persönlichen Umfeld Menschen, denen es ebenso ergeht, daher hab ich schlicht darauf geschlossen, dass das mehr oder minder allgemeingültig ist.

    Was „dumme Fragen“ betrifft, so sehe ich das wie du. Es gibt keine dummen Fragen und ich habe mich meines Wissens bislang immer bemüht, Fragen ernst zu nehmen, auch solche, welche mancher für dumm halten mag.

    Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern,
    aber du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern.

  • Man mag über das Bildungssystem schimpfen, wie man will, aber die Befähigung, sich selbst zu informieren und sich ein eigenes Urteil bilden zu können, wird durchaus vermittelt.

    Leider nein. Paul hatte einen Link zur Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft geteilt.

    Ich hab dort ein paar Essays quer gelesen und bin auf einen Artikel von Prof. Mühlbauer gestoßen, wo er eine Studie von 2003 zitiert, die vom Studienerheber 2016 als falsch ausgewertet zurückgezogen wurde. Das Ergebnis der Studie war nämlich das Gegenteil von dem, was ursprünglich 2003 behauptet wurde. Aber einmal in der Welt wird dieses falsche Studienergebnis immer weiter gegeben - die Korrektur nimmt niemand zur Kenntnis.

    Ich hätte das nicht gewusst, wenn ich nicht einen Vortrag von Dr. Krug angehört hätte, wo sie Bezug auf die Studie genommen hat, die dann ursächlich dafür war, dass Millionen von Menschen bis heute eine wirksame Therapie verwehrt wird.

    Sich vollumfänglich selbst zu informieren ist gar nicht so leicht. ich hab auch schon mit ChatGPT Diskussionen geführt, weil er einfach Bullshit behauptet hat. Einmal in der Welt werden Tatsachen verankert, die sich später als falsch herausstellen. Die Korrektur findet dann oft nicht mehr das Gehör. Beispiel gibt es viele, vielleicht ein aktuelles: Ein Autor (Mir fällt der Name grad nicht ein), der in der FAS ein Narrativ korrigierte, was ansonsten vielleicht ewig weiter gelebt hätte. Sich umfänglich zu informieren wird immer schwieriger.

    Besonders schwierig ist es die eigenen Wahrheiten immer wieder zu hinterfragen ^^

    Beste Grüße Helga

  • Das mag arrogant rübergekommen sein, aber so war und ist das nicht gemeint.

    Das weiß ich doch. Ich dachte Du hättest mich auch verstanden. Was für den einen eine Binse ist, ist für den anderen völlig neu.

    Ich ziehe mich hiermit aus dieser Diskussion zurück.

    Das ist bedauerlich. Ich hatte gehofft, dass die Diskussion in eine andere Richtung läuft und hätte das gerne für die Bewerbung einer Petition genutzt, die fordert, dass Titandioxid in Medikamenten verboten wird.

    Beste Grüße Helga

  • Frau Helga, meinst du diese:

    https://www.openpetition.de/petition/onlin…des-titandioxid

    ?

    Auch ich bin dafür, dass sämtliche in Verdacht stehende Stoffe nichts in Medikamenten, in der Nahrung oder sonst wo zu suchen haben. Petitionen können ein erster Anstubser sein, damit man sich überhaupt erstmal mit der Thematik beschäftigt, jeder für sich und vielleicht auch insgesamt gesellschaftlich, ohne gleich alles verteufeln zu müssen (von amtswegen).

  • Ein Medikament, was krebserregend ist! Kannste Dir nicht ausdenken.

    Doch, kann ich. In einigen Antidepressiva steht das als Nebenwirkung …. Habe deshalb mal ein mir Verschriebenes nicht genommen und den Arzt angesprochen. Der meinte, das wäre selten…es müsse halt alles im Beipackzettel stehen… nehme seit Jahren eins, wo das nicht erwähnt ist. LG Ciara

  • Das stimmt wohl - als Nebenwirkung der Therapie. Kenne ich auch von Chemotherapie, dass als Nebenwirkung Krebs zu erwarten ist. Aber ein Zusatzstoff, der da überhaupt keinen Nutzen hat, sondern nur die Tabletten schön weiß färbt, ist schon grenzwertig.

    Ja Paul die Petition von Inga meinte ich. Sie bezieht sich da speziell auf HRT, aber am Ende betrifft es a alle Medikamente, die damit gefärbt werden.

    Beste Grüße Helga

  • Viele Medikamente, auch Therapien haben oft nicht gerade gewünschte Nebenwirkungen.

    Von einigen Päparten, wie bspw. das erwähnte Titanoxid sind die Wirkungen weitestgehend bekannt, trotzdem wird an ihnen festgehalten (nur in Lebensmitteln seit 2022 in der EU verboten, in allen anderen Produkten weiterhin erlaubt).

    Von vielen Substanzen wird angenommen, nicht ausgeschlossen ... , was Anfangs als Superinnovation galt, entpuppt sich manchmal als nicht sooo gute Idee, da der längerfristige Schaden den anfänglichen Nutzen überwiegt. Diese Erkenntis benötigt oft Zeit, viel Recherche und auch Wissen, fundiertes Wissen, oft wird dieses Wissen nicht gerade verbreitet, oft werden (schädliche) Annahmen unterdrückt bzw. die Publikation erschwert, weil es bestimmte Produkte, Vorgehensweisen in Frage stellt. Warum ist das so? Wer hat ein Interesse daran?

    Anstatt kritisch und auch vorsichtig mit div. Substanzen umzugehen, sehen alle nur die (un-)mittelbaren, jetzigen, derzeitigen Vorteile. Man nehme nur das hochgelobte Plastik, nach 70 ... 80 Jahren fällt plötzlich auf, dass ein so sorgloser Umgang mit diesem Stoff(en) nicht gerade gesund ist, für die gesammte Umwelt, für alle Lebewesen, die Nahrungsketten.

    Viele Pharmaka helfen, nicht nur augenscheinlich, manche sind auch fragwürdig, deshalb sind sie doch nicht grundsätzlich schlecht. Selbstverständlich ist die Zunahme der Einnahme div. Medikamente besorgniserregend, auch die generierten Abhängigkeiten, ob nun subjekriv oder objekitv.

    Auch mir fällt es schwer, den Überblick zu behalten oder überhaupt erstmal einen zu bekommen, bei all den Lebensmittelzusätzen, Unveträglichkeiten, "neuen Wundermitteln". Aber anstatt sich ständig zu streiten, über Für und Wider, sich an Tatsachen, nicht Annahmen zu halten, werden völlig gegensätzlich Dinge miteinander verglichen, schlimmer noch: sie werden gleichgesetzt - das läd doch regelrecht zum Streit ein, dessen Ziel mitnichten eine Einigung ist.

    O.g. Video läd zum Nachdenken ein, doch wollen wir das? Miteinander?

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