In der Doku gehts übrigens um was ganz anderes
Ich hatte mir vor meinem ersten Beitrag hier die Doku bereits halb angesehen….
Deshalb ja auch mein Beitrag:
Man kann zwar mal darüber nachdenken, inwiefern das, was die Pharmaindustrie so auf den Markt wirft und bewirbt, bedenklich ist und absichtlich neue, völlig unnötige Probleme und sogar Abhängigkeiten generiert werden, aber inwiefern hilft uns hier bei unserer Thematik die Frage weiter, ob es „akzeptierter [ist] von Pharmaprodukten abhängig zu sein“? 🤔
Wenn die Antwort auf die Frage, „Ist es akzeptierter von Pharmaprodukten abhängig zu sein?“, „Ja“ lauten sollte, was haben wir hier mit unserer speziellen Problematik davon?
Wie hilft uns das weiter?
Wenn ich Spotify höre, kommt regelmäßig eine Werbung für Medikament bei Reizdarmbeschwerden. Ich klinke mich dann für einen Moment aus, um sie nicht mehr hören zu müssen. Immer, wenn ich sie höre, denke ich, wie verkehrt diese Werbung doch ist. Denke mir, wenn du Reizdarm hast, kümmere dich doch mal ernsthaft um die Ursache, statt nur immer die Symptome zu therapieren.
Ja, so ist das nun mal mit manchem Zeug, was die Pharmaindustrie auf den Markt wirft und bewirbt, aber gleich alles in Frage zu stellen und sogar zu verteufeln, halte ich nicht für sinnvoll.
Das fordert nur zu solchen Grundsatzdiskussionen heraus, die hier im Forum bislang herzlich wenig echte, gute Früchte trugen, sondern stattdessen eher zu Frust bei allen Beteiligten geführt haben.
Für sinnvoller halte ich, wenn wir uns darüber Gedanken machen, wie wir bei uns jeweils kausal arbeiten können, wie wir selbst dafür sorgen können, dass es uns besser geht. Und das können wir am besten an unseren eigenen Beispielen und unseren eigenen Erfahrungen.